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Vater Tod

Mia24

Neues Mitglied
Hallo ihr lieben.

Ich möchte mir das einfach mal alles von der Seele schreiben.

Vor fast 7 Jahren starb mein Vater an einem Arbeitsunfall. :wein:
Zuerst hatte Ich es verdrängt, und Ich hatte danach einige ONS, die ich heute wahnsinnig bereue.

Mit meiner jetzigen Ehe läuft es ebenfalls nicht so wahnsinnig, und es kommt langsam alles wieder hoch.
Ich vermisse meinen Vater wahnsinnig. Ich konnte micht nicht mal richtig verabschieden von ihm.

Und seit einem halben Jahr erholt sich mein Bruder von einem Loch im Herzen, und ich jetzt furchtbare Angst habe ihn zu verlieren.

Es ist jetzt kein wahnsinniger langer Text, aber Ich bin auch nicht besonders gut auf emotionaler Ebene.

Liebe Grüsse an alle.
 

Hallo Mia24,

schau mal hier: Vater Tod. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Es berührt mich wirklich zutiefst was du schreibst, Mia.

Weine, schreie wenn es dir hilft.
Der Tod ist sch...., das ist nun mal so und es fühlt sich verdammt noch mal besch..... an, wenn jemand Geliebtes von uns geht.

Rede dir den Schmerz von der Seele. Vielleicht bei deinem Ehemann?
Weiß er wie es dir geht?

Schreib dir den Schmerz von der Seele.
Hier, im Forum.

Ich vermisse meinen Vater wahnsinnig. Ich konnte micht nicht mal richtig verabschieden von ihm.

Es ist nie zu spät für einen Abschied.

Was hältst du davon ihm einen Brief zu schreiben und diesen an seinem Grab zu platzieren?

Und seit einem halben Jahr erholt sich mein Bruder von einem Loch im Herzen, und ich jetzt furchtbare Angst habe ihn zu verlieren.

Er erholt sich?
Das klingt nach einem Lichtblick.
Ich hoffe wirklich von Herzen, dass er dir noch viele lange Jahre erhalten bleiben wird.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für diese schwierige Zeit, liebe Mia.

Wenn du weiterhin darüber schreiben möchtest, ich werde auf jeden Fall dein Thema weiterverfolgen.

Ganz viele liebe Grüße,
Excalibur
 
Was genau kommt langsam wieder hoch?

Meinst du, es würde Sinn machen, den Verlust therapeutisch aufzuarbeiten?

Der Tod deines Vaters war sicher ein tragisches, einschneidendes Erlebnis. Aber er würde sicher nicht wollen, dass dein Leben, deine Ehe, deine seelische Gesundheit langfristig darunter leiden.
 
Hallo liebe Excalibur.


Das mit dem Brief ist eine gute Idee.
Mit meinem Mann kann Ich leider nicht sprechen.
Er hört mir zwar zu, aber hab mehr das Gefühl, dass es ihn kaum interessiert.

Das mit meinem Bruder ist ein Lichtblick, hast Recht.
Er geht auch schon wieder arbeiten.
Trotzdem mach Ich mir riesige Sorgen.

Liebe Grüsse
 
Das mit dem Brief ist eine gute Idee.

Freut mich, dass du das so siehst.
Darin kannst du alles hineinschreiben, was du für deinen Vater empfunden hast/ empfindest und kannst
dich darin noch einmal richtig verabschieden.
Ich denke, es ist manchmal ganz gut, wenn man sich noch einmal alles von der Seele schreiben kann.

Mit meinem Mann kann Ich leider nicht sprechen.
Er hört mir zwar zu, aber hab mehr das Gefühl, dass es ihn kaum interessiert.

Was würdest du davon halten mit einer neutralen, aber geschulten Person, über deine Trauer zu sprechen?
Der Vorschlag von Patch, einen Therapeuten/eine Therapeutin aufzusuchen könnte hilfreich für dich sein.

Weißt du, manche Menschen wissen nicht wie sie damit umgehen sollen, wenn jemand mit ihnen über seine Trauer spricht. Das mag dann auch manchmal als Desinteresse anmuten, könnte aber in Wirklichkeit damit zusammen hängen, nicht zu wissen, was man für den anderen tun könnte, damit es ihm besser geht.

Das mit meinem Bruder ist ein Lichtblick, hast Recht.
Er geht auch schon wieder arbeiten.
Trotzdem mach Ich mir riesige Sorgen.

Ich glaube, wenn dein Bruder wieder arbeiten geht, dann kannst du ganz beruhigt sein.
Die Ärzte würden es nicht zulassen, wenn sein Zustand besorgniserregend wäre.
Aber wenn dich das so aufwühlt, dann sprich mit deinem Bruder darüber.

GvlG,
Excalibur :blume:
 
Hallo liebe Patch, u. Excalibur.

Natürlich wäre Therapie eine gute Möglichkeit, meine Verganheit zu verarbeiten.
Leider ist mein erster Versuch kläglich gescheitert, wegen meiner Mutter.
Sie meint, Ich würde keine Therapie brauchen, hat das leicht mein Mann vorgeschlagen, wenn Ich reden will, dann mit Ihr usw.

Ich weiss, nicht ganz, ob deine Vermutung Recht behält. ( Bezüglich meinem Mann)
Da er selbständig ist, ist er gedanklich doch meist woanders.

Ja, da hast Du vollkommen Recht.
Leider, finde ich, wenn wir uns sehen, nie die richtigen Worte.


Was genau kommt langsam wieder hoch?

Damals, die unzähligen Affären, und der Tod meines Vaters.

Liebe Grüsse
 
Liebe Mia,

ich denke die Entscheidung liegt bei dir, ob du den Verlust deines Vaters mit Hilfe einer Therapie
aufarbeiten möchtest oder nicht.
Tue das, was du für dich selbst als richtig erachtest.
Das ist das Einzige was eine Rolle spielen sollte, dass es dir besser geht.
Wenn dich das nach und nach auffrisst, hat niemand etwas davon.

Was deinen Mann betrifft:
Sprich ihn doch einmal darauf an, dass du das Gefühl hast er würde deine Trauer nicht wahrnehmen und dass du dir mehr Halt von ihm wünscht.
Sage ihm offen, dass du dich mit deinem Schmerz allein gelassen fühlst.
Ich glaube schon, dass er dann wahrnimmt wie es in dir aussieht.

Und dein Bruder?
Suche nicht nach den richtigen Worten, sondern spreche das aus was dein Herz dir sagt.
Da gibt es nämlich kein richtig oder falsch.
 

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