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Vater muss Unterhalt zahlen, Mutter nicht

  • Starter*in Starter*in Silent Pain
  • Datum Start Datum Start
Ja, aber die Gesetzeslage macht doch keinen Unterschied zwischen deinem Vater und deiner Mutter. Es geht zum einen um Leistungsfähigkeit und in Bezug auf den Unterhaltsvorschuss u.a. wie alt die Kinder sind. Und wenn du älter als 12 bist, gibt es eben keinen mehr für dich.

Du scheinst das Grundproblem nicht verstanden zu haben. Zwischen Vater und Mutter wird nicht unterschieden. Aber zwischen Kind lebt im Ausland und Kind lebt nicht im Ausland.
Wie gesagt, mein Bruder ist ebenfalls über 12 und würde nach der aktuellen deutschen Gesetzeslage keinen Unterhalt bekommen. Nur weil er in Österreich lebt bekommt er Unterhalt.
Die finanzielle Lage meiner Eltern spielt hier keine direkte Rolle.
Mein Bruder ist gebürtiger Deutscher und lebte fast 12 Jahre hier. Und nur weil er jetzt im Ausland wohnt gilt nicht mehr das deutsche Unterhaltsgesetz. Es fehlt momentan noch an Regelungen, wenn ein Elternteil mit Kindern ins Ausland zieht. Denn das kanns ja wohl nicht sein, dass wenn der Elternteil mit Kind ins Ausland zieht, der Elternteil ohne Kind plötzlich doch Schulden wegen Unterhaltsvorschuss hat bzw. macht und das (wenn ich richtig informiert bin, bin mir nicht sicher) sogar noch für einen höheren Betrag als es in DE der Fall wäre.



Aber da diese Reform bezüglich des Unterhaltsvorschussen Ü12 anscheinend doch kommt (war auf dem Stand von vor 2017, dass sie erst mal nicht kommt), scheint sich dieses leidige Thema endlich gegessen zu haben. Ich hoffe es zumindest mal.
Vielen Dank an alle, die mir geantwortet haben. Wünsche Euch noch ein schönes verlängertes Wochenende. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Familienrecht umfasst aber eine Menge mehr an Regularien und Richtlinien.
So zum Beispiel auch das ich als Vater einem Umzug meines Kindes nicht zustimmen muss. Ein Elternteil kann nicht einfach das Kind ins Ausland mitnehmen. Nichtmal 200 Km vom vorherigen Standort, ohne das mit dem anderen Elternteil abgestimmt zu haben. DA geht doch die Problematik schon los.

Also müsste man sich zunächst mal fragen weshalb dies bei euch trotzdem so gekommen ist!?
 
Das Familienrecht umfasst aber eine Menge mehr an Regularien und Richtlinien.
So zum Beispiel auch das ich als Vater einem Umzug meines Kindes nicht zustimmen muss. Ein Elternteil kann nicht einfach das Kind ins Ausland mitnehmen. Nichtmal 200 Km vom vorherigen Standort, ohne das mit dem anderen Elternteil abgestimmt zu haben. DA geht doch die Problematik schon los.

Also müsste man sich zunächst mal fragen weshalb dies bei euch trotzdem so gekommen ist!?

Wenn die Mutter das alleinige Sorgerecht und Aufenthaltsortsbestimmungsrecht hat, hat der Vater nichts zu sagen. Er kann klagen, mehr nicht. Dass Männer da aber oftmals benachteiligt werden ist nichts neues. Aber gut, allgemein, das Familienrecht braucht noch Veränderung und Überarbeitung.
Gesetze, für den folgenden Fall, bestehen vielleicht. Aber Anwälte die darauf spezialisiert sind, sind sehr sehr teuer. Und sich erst mal nur grob darüber zu informieren, um zu wissen, ob man überhaupt etwas machen kann, ist leider schwierig. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich kann mit vielen Paragraphen nichts anfangen, weil sie irgendwann zu kompliziert werden. Dafür sind dann ja Anwälte eigentlich da, aber man muss sie eben erst mal zu bezahlen wissen. Man dreht sich also etwas im Kreis.
Aber wie gesagt, das Thema scheint zum Glück erledigt zu sein, wenn die Reform kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann würde ja als nächstes die Frage im Raum stehen, weshalb ein Vater kein Sorgerecht besitzt. Also hat er auch keinen Umgang, obgleich er eigentlich Umgangsrecht besitzt? Also eure Familienhistorie ist aber durchaus auch ein bißchen schräg verlaufen. Da ist viel passiert das hätte nicht passieren sollen. Das tut mir leid für dich.
 
Wurde damals leider so entschieden, bei mir hat er jetzt das geteilte Sorgerecht und das alleinige Aufenthaltsortbestimmungsrecht. Bei meinem Bruder wird ihm seit Jahren sogar das Umgangsrecht verweigert. Es wurde mehrfach versucht, per Anwalt, per Gericht. Er hat das Umgangsrecht ja, aber es wird strickt verweigert. Nicht mal die Polizei konnte meine Mutter dazu bewegen meinen Bruder zu ihm zu lassen. Stattdessen wurde meinem Bruder eingetrichtert, dass er doch gar nicht zu meinem Vater will. Dem war aber definitiv nicht so, er wollte und will immer noch.
Die Kosten sind mittlerweile leider zu hoch um weiter vor Gericht etwas zu bewirken. Mein Vater hat schon tausende von Euro gezahlt (6 Jahre langer Rechtsstreit) und unsere/seine finanzielle Lage ist jetzt bescheiden.
Aber naja, ich komme damit jetzt eigentlich recht gut damit klar.
 
Ich bin ebenfalls ein Scheidungskind. Und damals war es noch so das man vor allen im Gericht mitteilen musste, bei wem man bleiben möchte. Das war grausam.
Aber bei euch ist es ja auch schlimm. Uns bleibt nur die Erkenntnis, es später dann mal besser zu machen um solche Szenarien den Kindern zu ersparen.
 

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