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Urlaubsende...

@Spax:
Du kannst auch mit 51 noch nach einer neuen Berufung Ausschau halten. Da wo ich damals meine Ausbildung gemacht habe saßen genug Leute, die in deinem Alter waren und manche sogar noch älter. Da waren auch welche, die einst gute, aber heute einfach tote Berufe erlernt haben.
Wahrscheinlich gibt es schon Möglichkeiten, aber dazu muss man erst einmal einen guten Berater finden, der auch fähig und willens ist, einem bei einer späten beruflichen Neuorientierung helfen zu können. Ich habe schon mehrere Versuche hinter mir, und letztlich lief es bisher immer auf ein "Naja, in ihrem Alter sollten Sie es lieber dabei belassen" hinaus.

Wobei ich andererseits ja immer noch über 10 Jahre lang arbeiten muss. Das ist ganz schön lang, nur um es "dabei zu belassen" und auszusitzen....
 
Du sprichst mir aus der Seele, Spax. Ich mache es genauso. 😀
Letzteres hast du gut auf den Punkt gemacht, das ist glaube ich auch das was bei mir diese Ängste auslöst. Funktionieren zu müssen, obwohl das aufgrund meiner seelischen Einschränkungen (ich drücke es jetzt mal so aus) oft ein Problem für mich ist.

Bei mir sind es eher die "Wechseljahre", aber das gehört leider nicht ins Berufliche. Das ist ja angeblich nur ein bisschen vermehrtes Schwitzen und fertig. Von wegen. Egal in wie weit man sich eingeschränkt fühlt, es ist immer ein Kraftakt und eine Überwindung.
 
@Arktur:
Da geb ich dir absolut recht. Meistens erwischt man einfach irgendwelche Berater, die es sich leicht machen und die Profession, die ihr Beruf beinhalten sollte (nämlich Menschen nach bestem Wissen und Gewissen zu beraten) schon lange ad acta gelegt haben.
Da bleibt einem oft nix anderes übrig, als selbst aktiv zu werden und etwaige Stellen zu suchen und sich direkt zu erkundigen.

So gings mir damals auch. Als gelernter Elektriker mit kaputtem Rücken ging die Baustelle einfach nicht mehr. Am Arbeitsamt war es jedem egal ... man bekam einfach die ständigen Stellenvorschläge zugesandt, auf die man sich bewerben muss und diverse "Wie bewerbe ich mich richtig" Deppenkurse aufgedrückt, die man ebenfalls besuchen muss, da sonst die Kohle weg ist.

Ich habe mich dann bei der Pensionsversicherungsanstalt schlau gemacht, was es mit zweitem Bildungsweg und so weiter auf sich hat und dort hat man mir dann entsprechende Stellen empfohlen, die man ansprechen muss.
Im Endeffekt stellte sich sogar heraus, dass das Arbeitsamt hierbei die initiative Stelle sein muss, damit das alles "los" geht 🙂
Von wegen "Nein da kann man nix machen"

Ich weiß nicht, wie das bei euch in DE is (nehme an du bist Deutscher) aber versuchs doch einfach mal bei eurer Rentenverwaltungsbehörde ... wie auch immer die bei euch heißt 🙂
 
Bei mir sind es eher die "Wechseljahre", aber das gehört leider nicht ins Berufliche. Das ist ja angeblich nur ein bisschen vermehrtes Schwitzen und fertig. Von wegen. Egal in wie weit man sich eingeschränkt fühlt, es ist immer ein Kraftakt und eine Überwindung.

Ich bin noch nicht in den Wechseljahren, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es mit "ein bisschen vermehrtes Schwitzen und fertig" nicht getan ist. Mir graut es schon davor, weil ich ja so schon körperlich und seelisch "vorbelastet" bin. Da werden die Wechseljahre vermutlich auch nicht easypeasy werden.

Genau so empfinde ich das auch. Ein Kraftakt und eine Überwindung. Es geht einem dadurch ja auch wieder ein Stück Lebensqualität verloren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin noch nicht in den Wechseljahren, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es mit "ein bisschen vermehrtes Schwitzen und fertig" nicht getan ist. Mir graut es schon davor, weil ich ja so schon körperlich und seelisch "vorbelastet" bin. Da werden die Wechseljahre vermutlich auch nicht easypeasy werden.

Genau so empfinde ich das auch. Ein Kraftakt und eine Überwindung. Es geht einem dadurch ja auch wieder ein Stück Lebensqualität verloren.

Ich mache mit diesen verschissenen Wechseljahren und mit allem was dazu gehört nun schon seit ca. 6 Jahren rum.

Es muss dir nicht davor grauen, weil es ja auch bei Jeder anders ist, aber es verstärkt oftmals das, was vorher schon da war, während die Puste immer weniger wird.

Schlimm finde ich dann auch meine weiblichen Kolleginnen in ähnlichem Alter, bei denen natürlich "alles schick" ist angeblich und man nicht über das eigene Befinden sprechen kann oder darf oder sollte. Sondern einfach immer nur funktionieren. Das setzt mich noch zusätzlich unter Druck so was.

Aber solche Situationen kann man auch als Mann und ohne Klimakterium haben.
Wir sind Menschen und keine Maschinen.🙁
 
Aber solche Situationen kann man auch als Mann und ohne Klimakterium haben.
Wir sind Menschen und keine Maschinen.🙁
So ist es. Ich bin männlich und quäle mich aber trotzdem durch meinen Beruf. Was von Jahr zu Jahr schlimmer wird, sind meine Konzentrationsprobleme. Ich müsste eigentlich relativ komplizierte Probleme und technische Aufgaben lösen, aber das fällt mir zunehmend schwer, weil ich mich nicht mehr gut konzentrieren kann.
 
So ist es. Ich bin männlich und quäle mich aber trotzdem durch meinen Beruf. Was von Jahr zu Jahr schlimmer wird, sind meine Konzentrationsprobleme. Ich müsste eigentlich relativ komplizierte Probleme und technische Aufgaben lösen, aber das fällt mir zunehmend schwer, weil ich mich nicht mehr gut konzentrieren kann.

Hast du denn eine Vermutung, warum die Konzentration nachgelassen hat?
 
Ich mache mit diesen verschissenen Wechseljahren und mit allem was dazu gehört nun schon seit ca. 6 Jahren rum.

Es muss dir nicht davor grauen, weil es ja auch bei Jeder anders ist, aber es verstärkt oftmals das, was vorher schon da war, während die Puste immer weniger wird.

Schlimm finde ich dann auch meine weiblichen Kolleginnen in ähnlichem Alter, bei denen natürlich "alles schick" ist angeblich und man nicht über das eigene Befinden sprechen kann oder darf oder sollte. Sondern einfach immer nur funktionieren. Das setzt mich noch zusätzlich unter Druck so was.

Aber solche Situationen kann man auch als Mann und ohne Klimakterium haben.
Wir sind Menschen und keine Maschinen.🙁

Oje, du hast mein volles Mitgefühl. Das über 6 Jahre aushalten zu müssen ist echt hart. Du hast mein volles Mitgefühl!

Deshalb befürchte ich ja, dass die Wechseljahre bei mir schlimm werden können, weil ich sowohl körperlich als auch seelisch vorbelastet bin.

Schade, dass du dich mit deinen Kolleginnen nicht darüber austauschen kannst.
Ich denke, das könnte es dir ein wenig erträglicher machen, wenn du Verständnis und vielleicht ein paar tröstende Worte von deinen Kolleginnen hören würdest.
 
Oje, du hast mein volles Mitgefühl. Das über 6 Jahre aushalten zu müssen ist echt hart. Du hast mein volles Mitgefühl!

Deshalb befürchte ich ja, dass die Wechseljahre bei mir schlimm werden können, weil ich sowohl körperlich als auch seelisch vorbelastet bin.

Schade, dass du dich mit deinen Kolleginnen nicht darüber austauschen kannst.
Ich denke, das könnte es dir ein wenig erträglicher machen, wenn du Verständnis und vielleicht ein paar tröstende Worte von deinen Kolleginnen hören würdest.

Mach dir mal keine Sorgen. Man kann nix verallgemeinern. Wie alt bist du denn? Falls du genug Speck auf den Rippen hast, kann dein Körper die eingespeicherten Hormone noch eine Zeitlang aus dem Fettgewebe abziehen, wenn die Eierstöcke ihren Dienst quittiert haben.

Ja, Verständnis wünscht sich doch eigentlich jeder. Aber in meinem Bereich arbeiten vorwiegend Mädels, die mit zunehmendem Alter auch noch zickig werden. Die Männer dort sind eigentlich ganz ok.
 
Ich hatte gestern meinen ersten Arbeitstag nach etwas mehr als 3 Wochen Urlaub und dann dieses tolle Wetter dazu :herz:

Für mich ist es auch immer ein Umstellung und der erste Tag nach Urlaub (oder auch nach Krankheit) ist immer der aller schlimmste für mich, der zweite Tag geht dann schon besser, da hab ich dann schon wieder kapiert das kein Weg dran vorbei führt und der Urlaub erst mal bis Weihnachten vorbei ist.

Auch mir gibt es Phasen von Unzufriedenheit, weil ich hier einfach nicht weiterkomme - wir sind nur zu zweit in der Abteilung und es kann halt nur einen Supervisor geben. Aufstiegschancen sind also sehr begrenzt.
Dazu kommt, das ich ein gutes Stück zur Arbeit fahren muss.
Bewerbe ich mich in heimatnähe muss ich zwar nicht so weit fahren, verdiene aber weitaus nicht so gut.
Es ist immer ein Pro und Contra - für und wider. Zudem habe ich bei meinem jetzigen Job viele Freiheiten, kann kommen und gehen wann ich will und Freitags um 12 Uhr mache ich Feierabend!

Ich hadere ständig mit mir und weiß dennoch das ich vermutlich bleiben werden ....

LG Yado


Ich gehe gerne zur Arbeit und gehe auch gerne wieder nach Hause - nur die Zeit dazwischen gefällt mir nicht so gut
 

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