Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Unzufrieden mit Tierarzt, Hund baut immer mehr ab

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 114641
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
G

Gelöscht 114641

Gast
Hallo,
ich würde gerne eure Meinungen dazu hören. Meine 15 jährige Hündin hat schon länger Nierenprobleme. Seit Weihnachten frisst sie nun kaum noch, ich denke zudem, dass sie dement ist. Außerdem dreht sie sich viel im Kreis, möchte nicht mehr spazieren gehen und hat Probleme mit dem Gleichgewicht bzw. der Koordination.

Der Tierarzt stellte fest, dass ihre Nierenwerte wieder sehr schlecht sind. Dagegen hat sie 2 Wochen lang Medikamente bekommen die aber gar nicht geholfen haben. Außerdem hat sie Medikamente gegen Demenz bekommen und Vitamin B für die Nerven. Hat aber alles keinerlei Besserung gebracht.

Also war ich wieder beim Tierarzt. Dem fiel aber nichts besseres ein als mir die selben Medikamente noch mal mitzugeben, diesmal in höherer Dosierung.

Ich bin ehrlich gesagt sehr unzufrieden, da außer Blutuntersuchungen keine weiteren Untersuchungen gemacht wurden und auch keine anderen Medikamente ausprobiert werden.

Auf der anderen Seite weiß ich aber auch nicht, ob mehr Untersuchungen bzw. andere Medikamente überhaupt weiterhelfen würden. Der Hund ist schließlich keine 5 mehr.

Hat hier jemand Erfahrung mir alten Hunden oder Nierenproblemen? Macht der Tierarzt zu wenig?

MfG
 
Hallo Neverleaving,

ich kenne natürlich die genauen Werte nicht. Das Thema Nieren kenne ich von Katzen, einige Zeit kann man noch was machen und gegensteuern, aber irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, wo einfach nichts mehr sinnvoll ist. Dialyse ist zwar selbst beim Tier prinzipiell möglich, aber für mich keine Option.

Eine zweite Meinung ist jedoch nie verkehrt. Du bist unzufrieden, was hält Dich davon ab, einen anderen Tierarzt oder eine Tierklinik aufzusuchen? Die Google-Bewertungen geben hier einen guten Anhaltspunkt.

Ich wünsche Deinem Tier und Dir alles Gute. Ich behaupte, bei meinen Katzen immer erkannt zu haben, wann der Moment gekommen war, Abschied zu nehmen und das Sterben abzukürzen.

Viele Grüße
Clumsy
 
Du könntest zum anderen Tierarzt gehen.

Der Hund ist 15 Jahre alt......es ist normal..dass der Körper schwächer und kränker wird.
Das ist der Kreislauf des Lebens.
Ich kenne das von meinen alten Hunden auch.
Bei einem kranken altersschwachen 15 j Hund kann man nicht mehr viel machen.
Der Tierarzt kann kein Wunder bewirken.

Wenn ein Hund nicht mehr viel frisst...wird er vermutlich Schmerzen haben.
Ich würde die Hündin vom Leid erlösen und sie einschläfern lassen.
Dass ist für den Hund in solch einem kranken Zustand das Beste....auch wenn es für den Besitzer hart ist.
 
Clumsy :
Katzen bekommen oft Nierenprobleme.. wenn sie zu oft Trockenfutter essen und meistens zu wenig trinken...

Viel trinken und feuchte Nahrung wäre auch für deinen Hund wichtig.
 
@Clumsy:
"Du bist unzufrieden, was hält Dich davon ab, einen anderen Tierarzt oder eine Tierklinik aufzusuchen? "

Weil ich mit anderen Tierärzten auch unzufrieden bin. Außer mit einer Tierärztin, aber die hat weder ein Röntgengerät noch ein Ultraschallgerät. Nicht mal Blut kann sie in der Praxis untersuchen. Viel mehr kann sie also auch nicht machen.
Gekaufte Google Bewertungen sind mir total egal. Ich habe eine eigene Meinung.
 
Ich habe seit 8 Jahren einen chronisch kranken Kater aus dem Tierheim, der durch viele Medikamente, OPs etc ein einigermaßen schönes Leben führen kann. Ich finde es unglaublich wichtig, großes Vertrauen zum Tierarzt zu haben, der das Tier gut kennt (ich bin öfters bei ihm als bei meinem Hausarzt) und genau abwägt. Ich hab das Vertrauen, dass er alles macht, was sinnvoll ist - aber genausowenig zögert, dem ein Ende zu setzen, wenn er leidet.
Ohne dieses Vertrauen könnte ich das nicht, und das haben wir erarbeitet. Ich würde dir zu einer 2.Meinung raten.
 
Ich denke auch, dass du mit einem anderen TA wohl ebenfalls unzufrieden sein wirst. Was soll der auch machen? Es gibt keine Wunderheilung.

Gegen bestimmte Leiden / Symptome kann man schlicht nichts machen. Wenn die Nieren versagen, kann man da wenig tun. In so einem Alter würde ich auch keinem Tier mehr eine Dialyse zumuten. Aufbauspritzen ggf. noch versuchen.

Vitamine / Medikamente helfen auch nur, wenn noch was zu machen ist. Aber vom Alter her würde ich sagen, dass es sich eher schleichend dem Ende nähert, so schlimm es klingt. Wenn das Futter schon nicht mehr so schmeckt....
Je mehr man gibt, desto mehr belastet man eben auch nur noch.

Mein Kater (> 23 Jahre) hatte am Ende die gleichen Symptome und drehte sich dann nur noch im Kreis. War dement, taub und hatte wohl irgendwann einen Schlaganfall.... da konnte man schlicht auch nichts mehr machen. Egal was man gegeben hätte.

Ggf. Schmerzmittel geben (falls Anzeichen da sind) und ansonsten so weiter machen und sehen, wie lange es noch geht. Alles Gute, für den treuen Weggefährten.
 
Huhu,

wenn du eine ganz genaue Diagnose und wissen willst wie die Behandlungschancen sind rate ich dir in eine Tierklinik zu gehen. Allerdings kostet das sehr viel Geld. Da bist du schnell bei 1000€ und mehr.
Es stellt sich die Frage ob du deinem Hund das noch zumuten möchtest oder ob du dich langsam auf den Abschied vorbereiten solltest.
Dein Hund vergiftet langsam von innen heraus, da die Nieren die Giftstoffe nicht mehr ausscheiden kann. Zudem kommt meist noch hinzu das die betroffenen Tiere langsam austrocknen, da die Urinausscheidung sehr hoch sein kann. Irgendwann kommt es dann zum Gegenteil, es wird weniger.

Es ist nicht schön, daher würde ich mir überlegen ob du deinen Hund nicht besser einschläfern lässt, wenn die Werte so schlecht sind. Es gibt in diesem Fall keine Heilung, nur eine Verlängerung des Leidens.
Es ist auch nicht Herzlos, sondern zeugt von Liebe wenn man sein Tier vom Leiden erlöst, wenn es keine Chance mehr gibt.

Setz dich in Ruhe hin, rede offen mit deinem Tierarzt, was das Beste für deinen Hund ist.

Ich denke, das die Zeit gekommen ist loszulassen.

Liebe Grüße
PsychoSeele
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
P Schwere chronische Depression und Schmerzen mit zwei Stubentigern Haustiere 9
G Leben mit einer FIV-Katze Haustiere 29

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben