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Unterschiedlicher Sex Drive

  • Starter*in Starter*in Stefan Mayer
  • Datum Start Datum Start
Hallo, ich bin mit meiner Freudin nun 3 Jahre zusammen. Das erste Jahr hatten wir relativ häufig sex. (3-5 mal die Woche) Das Zweite Jahr wurde es dann etwas weniger und jetzt in Dritten sind wir bei 1 bis max 2 mal die Woche angekommen. Manchmal auch Wochen mit 0 mal Sex. Wir hatten schon mehrere Diskussionen darüber und versucht für beider Seiten einen Kompromiss zu finden. Ich bin wirklich niemand der seine Freundin zu etwas drängen will oder das sie sich gar unwohl fühlt. Ich habe ihr aber auch schon mehrmals gesagt das ich eben ein Mensch bin der die Zuneigung und das Intime braucht.
Wie kann ich mir diese Diskussionen denn vorstellen?
Kannst Du es denn so gar nicht verstehen, dass man auch mal 1 Woche keine Lust auf Sex hat?
Und was ist mit den Bedürfnissen Deiner Freundin? Was denkt sie denn wieso sie weniger Sex möchte?
Wegen Beziehungen in der Vergangenheit fühle ich mich schnell zurück gewiesen oder habe das Gefühl meine Partnerin würde mich nicht anziehend genug finden.
Hier solltest Du ganz dringend an Dir arbeiten. Wenn Frau keine Lust hat die Beine breit zu machen, hat das nicht jedes Mal etwas mit dem Partner zu tun.

Auch ist Sex für mich eine Art des Stressabbaus, wenn ich einen anstrengenden Tag hatte oder allgemein einen schlechten Tag ist Sex für mich eine Ablenkung und Flucht in eine bessere Welt.
Hast Du Deiner Freundin dies mal so in der Richtung gesagt? Wie wäre es denn, wenn Du Dir für den Stressabbau eine sportliche Aktivität aussuchst?

Ich kann wie gesag verstehen das meine Freundin da anders ist als ich, also habe ich nach Alternativen gesucht. Habe viel gelesen, gegoogelt etc und bin dann mit meinen gesammelten Informationen zu meiner Freundin. Es gäbe eben die Möglichkeit der Oral Befriedigung oder auch die bloße Anwesenheit der Partnerin während man sich selbst befriedigt. Nur mal um 2 Beispiele zu nennen. Mein Problem ist jetzt das ich nicht wirklich das Gefühl habe das meine Freundin interessiert wäre an einem Kompromiss. Sie bemüht sich zum Beispiel garnicht um Alternativen oder googelt einmal selbst im Internet. Wenn ich mit ihr darüber rede weicht sie schnell aus und tut das thema als nicht wichtig ab.
Was soll ich tun? Bin ich hier vielleicht der der im Unrecht ist oder kann man verstehen bzw nachvollziehen wie es mir geht?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Danke
Hm, Du hast also nach Alternativen gesucht...Sex(Oral) als Alternative zu Sex(GV)? Oder sie könnte Dir einfach dabei zusehen auch wenn sie 0 Bock darauf hat? Ich hoffe im Moment, dass Du Dir beim Schreiben gerade die zwei schlechtesten Beispiele rausgesucht hast.
Was glaubst Du wieso sie einem weiteren Gespräch ausweicht? Fühlt sich sich möglicherweise bedrängt?
 
Hallo Stefan.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du gerade durchmachst, weil ich selber auch einen starken Sextrieb habe und meine Freundin gar nicht. Wir sind aber schon seit 6 Jahren zusammen und lieben uns sehr.

Zunächst einmal. Weder du noch deine Freundin liegen richtig oder falsch. Es gibt nicht ein Gesetzt, das besagt, 3 mal die Woche Sex muss sein und alles andere ist nicht ok. Jeder Mensch hat einen anderen Sextrieb und das ändert sich auch im Laufe der Beziehung.

Bei uns war das so, dass am Anfang hatten wir relativ viel Sex und irgendwann dann nicht mehr. Ich habe versucht erstmal das Gespräch zu suchen damit wir Lösungen finden. Sie hat mir zuliebe Sex gehabt aber man hat schon gemerkt, wie sie sich zusammenreißen musste, weil es sie immer mehr angeekelt hat. Das war für mich sogar nicht so schön.

Ich habe alles Mögliche versucht: meine Bettkünste verbessert, sie zum Essen eingeladen, sie massiert, an meinem Körper gearbeitet, etc, etc. Es hat nichts gebracht. Die Abneigung ihrerseits wurde immer größer. Später hat sie mir beichtet, dass sie innerlich wusste, dass ich alle die schönen Sachen mit ihr mache um an Sex ranzukommen und deswegen hat sie sich weiter verschlossen.

Irgendwann war mein Leidensdruck so groß, dass ich sie konfrontiert habe. Ich habe ihr gesagt, dass entweder wir öffnen die Beziehung oder ich gehe, weil wir da halt zu unterschiedlich wäre. Sie hat weinend gesagt, dass sie mich so sehr liebt, dass sie widerwillen die Beziehung öffnen möchte, anstatt mich zu verlieren.

Ich habe dann gefragt, wieso sie sich das antun möchte und sie meine einfach, dass sie mich bedingungslos liebt.

Ab dem Tag hat sich was bei mir bewegt. Ich habe eine Liste gemacht und habe gesehen, dass abgesehen vom Sex, ist sie die perfekte Traumfrau: liebevoll, fürsorglich, war immer für mich da in meiner schwersten Zeit (psychische Erkrankung), liebt mein Kind wie ihr eigenes, ist witzig, intelligent, mega hübsch, etc, etc.

Ab dem Tag habe ich mir vorgenommen, mein Gehirn umzuprogrammieren (habe angefangen viel Achtsamkeit zu praktizieren) und wollte gucken, wie weit ich bereit bin mein Trieb runterzuschrauben.

Zuerst habe ich mein Pornokonsum extrem reduziert (gucke leider noch 2 mal die Woche Porno, will aber langfristig komplett clean werden) habe mir Beschäftigung und Hobbies angeeignet (spazieren gehen) und versucht meinem Gehirn mitzuteilen, Sex ist nicht das aller wichtigste. Wie ein Alkoholentzug irgendwie. 😉

Mittlerweile gibt es wirklich Tage, wo ich überhaupt nicht an Sex denke (es ist ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit sich vom Trieb nicht bestimmen zu lassen) und es wird immer besser.

Ich Schneide dass Thema gar nicht mehr an. Dass ich mich auch durch Meditation verbessere als Mensch hat dazu geführt, dass die Beziehung besser läuft und anscheinend kann meine Freundin schon sich so dermassen fallen lassen, dass sie vor Kurzem von sich aus gesagt hat, sie würde sehr gern wieder mit mir Vögeln hehe.

Anyways. Sorry für die lange Story.

Also meines Erachtens könnt ihr entweder eine Paartherapie anstreben, die Beziehung öffnen, du kannst den Weg des Sexentzugs einschlagen oder man trennt sich im Guten.

Für mich war Fremdgehen bei so einem wunderschönen Mensch wie meine Freundin nicht eine Option.

Eine letzte Sache. Bei uns im ehrlichen Gespräch kam vor kurzem raus, dass ich Sex gebraucht habe um zu entspannen, und meine Freundin eher entspannt sein wollte um empfänglich für Sex zu sein, aber mit meinen etlichen krampfhaften Versuchen, sie zum Sex mit mir zu motivieren, kam bei ihr nie die Entspannung.

LG

David
 
Einen Rat habe ich leider nicht, ich als Frau verstehe die Frauen da überhaupt nicht.
Dieses Problem ist allgegenwärtig.
Es ist doch so einfach, (s)einen Mann glücklich zu machen.
Smoker hat gut beschrieben, wie man da auseinander triften kann. Manchmal hat man das Gefühl, es ist etwas Schönes, was da passiert, dann, je nach Verfassung und Befindlichkeit ist es das aber nicht. Falls dann dennoch Sex stattfindet, oder ein Mittun, obwohl man so gar nicht in Stimmung ist, dann baut sich Ekel auf. Das ist ähnlich wie Kuchen essen. Muss man, dann grausts einem bald.
Er ist auch sehr wohl mitverantwortlich für ihre Lust/Bereitschaft/Liebe, wenn er diese gut oben halten kann, macht sie gern mit. Das dürfte bei dir und deinem Mann gegeben sein.
Meine Libido ist abhängig davon, wie es mir geht.
Wenn man als Mann dafür sorgen kann, dass sie sich verliebt fühlt, glücklich, zufrieden, froh, heiter, sicher, entspannt, wohlig, schmerzfrei usw. dann steigt die Chance, dass alles wieder zurückgegeben wird an ihn, dann gibt man das gerne weiter, dieses Wohlgefühl. Er müsste googeln, wie man eine Frau glücklich machen kann, dann wäre sein Problem nicht da.
 
Es kann sein sie ist mit der Beziehung unzufrieden und hat deshalb wenig Bedürfnis. Oder sie hat Affäre.
Weil die Frau "nur" 1-2 mal pro Woche Sex will, muss sie gleich unzufrieden sein oder eine Affäre haben? Das ist absoluter Durchschnitt, wenn man sich die deutschen Paar-Statistiken anschaut und kann immer noch als absolut erfülltes Sexleben gelten und reichen und damit gilt man absolut noch nicht als "Sexmuffel". Wer unbedingt täglich braucht oder sonst sich an nichts an der Beziehung erfreuen kann, sollte das Problem erstmal bei sich selbst suchen. Ich denke da liegt eher bei einem selbst eine massive Unzufriedenheit vor, die man ergründen sollte. Ich finde es absolut legitim auch mal eine Woche keine Lust auf Sex zu haben, aus welchen Gründen auch immer und wenn mein Partner deswegen gleich schmollen würde und er deswegen Diskussionen anfangen würde, würde ihn das für mich sehr unattraktiv machen.

Die Frau dient nicht dem Stressabbau, wenn Mann das braucht um nach Arbeit runter zu kommen, hat man im Normalfall auch noch 2 gesunde Hände zur Verfügung oder man muss man sich anderen Ausgleich und Hobbys suchen, wenn einem außer Sex nichts zu erfüllen scheint, dann fehlt es doch irgendwo an anderer Stelle scheinbar.
 
Hallo Stefan.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du gerade durchmachst, weil ich selber auch einen starken Sextrieb habe und meine Freundin gar nicht. Wir sind aber schon seit 6 Jahren zusammen und lieben uns sehr.

Zunächst einmal. Weder du noch deine Freundin liegen richtig oder falsch. Es gibt nicht ein Gesetzt, das besagt, 3 mal die Woche Sex muss sein und alles andere ist nicht ok. Jeder Mensch hat einen anderen Sextrieb und das ändert sich auch im Laufe der Beziehung.

Bei uns war das so, dass am Anfang hatten wir relativ viel Sex und irgendwann dann nicht mehr. Ich habe versucht erstmal das Gespräch zu suchen damit wir Lösungen finden. Sie hat mir zuliebe Sex gehabt aber man hat schon gemerkt, wie sie sich zusammenreißen musste, weil es sie immer mehr angeekelt hat. Das war für mich sogar nicht so schön.

Ich habe alles Mögliche versucht: meine Bettkünste verbessert, sie zum Essen eingeladen, sie massiert, an meinem Körper gearbeitet, etc, etc. Es hat nichts gebracht. Die Abneigung ihrerseits wurde immer größer. Später hat sie mir beichtet, dass sie innerlich wusste, dass ich alle die schönen Sachen mit ihr mache um an Sex ranzukommen und deswegen hat sie sich weiter verschlossen.

Irgendwann war mein Leidensdruck so groß, dass ich sie konfrontiert habe. Ich habe ihr gesagt, dass entweder wir öffnen die Beziehung oder ich gehe, weil wir da halt zu unterschiedlich wäre. Sie hat weinend gesagt, dass sie mich so sehr liebt, dass sie widerwillen die Beziehung öffnen möchte, anstatt mich zu verlieren.

Ich habe dann gefragt, wieso sie sich das antun möchte und sie meine einfach, dass sie mich bedingungslos liebt.

Ab dem Tag hat sich was bei mir bewegt. Ich habe eine Liste gemacht und habe gesehen, dass abgesehen vom Sex, ist sie die perfekte Traumfrau: liebevoll, fürsorglich, war immer für mich da in meiner schwersten Zeit (psychische Erkrankung), liebt mein Kind wie ihr eigenes, ist witzig, intelligent, mega hübsch, etc, etc.

Ab dem Tag habe ich mir vorgenommen, mein Gehirn umzuprogrammieren (habe angefangen viel Achtsamkeit zu praktizieren) und wollte gucken, wie weit ich bereit bin mein Trieb runterzuschrauben.

Zuerst habe ich mein Pornokonsum extrem reduziert (gucke leider noch 2 mal die Woche Porno, will aber langfristig komplett clean werden) habe mir Beschäftigung und Hobbies angeeignet (spazieren gehen) und versucht meinem Gehirn mitzuteilen, Sex ist nicht das aller wichtigste. Wie ein Alkoholentzug irgendwie. 😉

Mittlerweile gibt es wirklich Tage, wo ich überhaupt nicht an Sex denke (es ist ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit sich vom Trieb nicht bestimmen zu lassen) und es wird immer besser.

Ich Schneide dass Thema gar nicht mehr an. Dass ich mich auch durch Meditation verbessere als Mensch hat dazu geführt, dass die Beziehung besser läuft und anscheinend kann meine Freundin schon sich so dermassen fallen lassen, dass sie vor Kurzem von sich aus gesagt hat, sie würde sehr gern wieder mit mir Vögeln hehe.

Anyways. Sorry für die lange Story.

Also meines Erachtens könnt ihr entweder eine Paartherapie anstreben, die Beziehung öffnen, du kannst den Weg des Sexentzugs einschlagen oder man trennt sich im Guten.

Für mich war Fremdgehen bei so einem wunderschönen Mensch wie meine Freundin nicht eine Option.

Eine letzte Sache. Bei uns im ehrlichen Gespräch kam vor kurzem raus, dass ich Sex gebraucht habe um zu entspannen, und meine Freundin eher entspannt sein wollte um empfänglich für Sex zu sein, aber mit meinen etlichen krampfhaften Versuchen, sie zum Sex mit mir zu motivieren, kam bei ihr nie die Entspannung.

LG

David
David, vielleicht gibt sie es nicht zu, vielleicht ist sie mit dem Sex, wie er abläuft nicht wirklich froh. Das ist auch oft ein Grund, wenn man die Lust daran verliert. Er mag nicht nachforschen, wie sie funktionert. Das ist eine Wissenschaft für sich, jede tickt da anders. Die Lust einer Frau ist total anders herauszukitzeln, als bei einem Mann und dann brauchts halt seine Zeit, bis diese voll aufbraust, da ist er meist schon fertig. Mehrmals hintereinander solche Enttäuschungen und schon geht man nicht mehr gern mit, wenn es heißt, komm, machen wir Sex.... Das nennst du Sex...??? Was hab ICH davon? Es ist doch wie beim Wirt, wenn der gut kocht, dann geht man gerne hin. Oder oft geht nichts, weil sie erschöpft ist, ausgelaugt und müde. Da wäre halt gut, dass man das nicht als Zurückweisung sieht, sondern dran feilt, dass sie nicht immer so müde ist. Lasst sie mit Freundinnen wellnessen, haltet sie von zu viel Arbeit fern, geht sie massieren und cremen und ölen, schmust sie von Kopf bis Fuß ab, sorgt dafür, dass sie aufgeht wie Hefeteig und dann schiebt den Braten ins Rohr. Vorglühen ist auch wichtig. Das können manche Männer sehr gut, die haben dann auch oft kein Problem, wenn sie einladen zum Abendmenü. Schmecken muss es schon und vor allem Hunger und Appetit muss da sein. Den kann man mit Diskussionen sicher nicht wecken, eher mit guten Verführungskünsten und kreativen Einfällen.
 
David, vielleicht gibt sie es nicht zu, vielleicht ist sie mit dem Sex, wie er abläuft nicht wirklich froh. Das ist auch oft ein Grund, wenn man die Lust daran verliert. Er mag nicht nachforschen, wie sie funktionert. Das ist eine Wissenschaft für sich, jede tickt da anders. Die Lust einer Frau ist total anders herauszukitzeln, als bei einem Mann und dann brauchts halt seine Zeit, bis diese voll aufbraust, da ist er meist schon fertig. Mehrmals hintereinander solche Enttäuschungen und schon geht man nicht mehr gern mit, wenn es heißt, komm, machen wir Sex.... Das nennst du Sex...??? Was hab ICH davon? Es ist doch wie beim Wirt, wenn der gut kocht, dann geht man gerne hin. Oder oft geht nichts, weil sie erschöpft ist, ausgelaugt und müde. Da wäre halt gut, dass man das nicht als Zurückweisung sieht, sondern dran feilt, dass sie nicht immer so müde ist. Lasst sie mit Freundinnen wellnessen, haltet sie von zu viel Arbeit fern, geht sie massieren und cremen und ölen, schmust sie von Kopf bis Fuß ab, sorgt dafür, dass sie aufgeht wie Hefeteig und dann schiebt den Braten ins Rohr. Vorglühen ist auch wichtig. Das können manche Männer sehr gut, die haben dann auch oft kein Problem, wenn sie einladen zum Abendmenü. Schmecken muss es schon und vor allem Hunger und Appetit muss da sein. Den kann man mit Diskussionen sicher nicht wecken, eher mit guten Verführungskünsten und kreativen Einfällen.

@Hollunderzweig

Bei mir war das so (falls du den Beitrag auf mich beziehst) dass es immer offene Kommunikation gab und deswegen wusste ich worauf sie steht oder nicht. Und abgesehen von meinem übertrieben Sexbedürfnis, habe ich versucht immer korrekt und liebevoll zu meiner Freundin zu sein.

Ich bin halt ein Mann, der sich nicht schämt, wenn man mir sagt, da lecken oder so nicht, etc. Und ein Egoist im Bett, war ich so gut wie nie.

Und ich habe mir wirklich krasse Sachen einfallen lassen, wie sie schick zum Essen im Anzug einzuladen, Reise nach Paris, u. A.

Aber bei meiner Freundin war es so (weil zum Glück ist sie sehr ehrlich zu mir und vor allem umso mehr seitdem ich das Thema gar nicht mehr anspreche) dass sie immer das Gefühl hatte, sie muss am Ende liefern. Da kam schon die Blockade bei ihr. Sie spürte Druck, konnte sich nicht mehr fallen lassen.

Es kann sein, dass beim TE andere Faktoren eine Rolle spielen. Ich habe versucht irgendwie nur aus meiner Erfahrung zu berichten, damit der TE sich nimmt, was er für richtig hält (oder er kann auch sagen, alles was ich berichte ist Käse und es ist auch ok 🙂)

LG

David
 
@Hollunderzweig

Bei mir war das so (falls du den Beitrag auf mich beziehst) dass es immer offene Kommunikation gab und deswegen wusste ich worauf sie steht oder nicht. Und abgesehen von meinem übertrieben Sexbedürfnis, habe ich versucht immer korrekt und liebevoll zu meiner Freundin zu sein.

Ich bin halt ein Mann, der sich nicht schämt, wenn man mir sagt, da lecken oder so nicht, etc. Und ein Egoist im Bett, war ich so gut wie nie.

Und ich habe mir wirklich krasse Sachen einfallen lassen, wie sie schick zum Essen im Anzug einzuladen, Reise nach Paris, u. A.

Aber bei meiner Freundin war es so (weil zum Glück ist sie sehr ehrlich zu mir und vor allem umso mehr seitdem ich das Thema gar nicht mehr anspreche) dass sie immer das Gefühl hatte, sie muss am Ende liefern. Da kam schon die Blockade bei ihr. Sie spürte Druck, konnte sich nicht mehr fallen lassen.

Es kann sein, dass beim TE andere Faktoren eine Rolle spielen. Ich habe versucht irgendwie nur aus meiner Erfahrung zu berichten, damit der TE sich nimmt, was er für richtig hält (oder er kann auch sagen, alles was ich berichte ist Käse und es ist auch ok 🙂)

LG

David
Ob wir immer wissen, wie wir selbst so ticken? Ich habe das Gefühl, das durchschauen wir oft nicht, manchmal kommt man zufällig drauf. Mein Ex hat mal intuitiv zugepackt am Haar, ganz oben am Scheitel und ich kriegte mich nicht mehr ein, das löste einen intensiven Höhepunkt aus und funktionierte in Folge komischerweise immer, zumindestens meist. Ein Knöpfchen, das wir gefunden haben, zufällig, da springt das Tor dann auf. Oder Sonstiges, immer wieder gabs Aha´s, das wusste ich nicht, SO reagiere ich, wennste das tust...zum Beispiel hat vorher, während ich am Kühlschrank stand mein Freund auf eine ganz bestimmte Art meinen Nacken geküsst, so eine kleine Kleinigkeit lässt mich schmelzen wie Butter in der Sonne. Eins ergibt das andere, ganz diffizile Feinheiten sind das, wie ein besonderer Blick, oder etwas in der Sprachmelodie und ich flieg ihm entgegen. Das Gleiche funktioniert auch andersrum, ein kleiner "Fehlgriff" und bei mir fallen die Rollos, man mauert- bei ihm ist es auch nicht anders.
Wie du sagst, solange man kommunizieren kann, sich immer wieder "von vorne" anfangen lässt, ist das ja kein echtes Problem. Ich kenne aber Paare, da ist der Karren verfahren bezüglich Sexualität. Man hat schon Lust, aber mit dir nie wieder, du hast es verbockt, dir gegenüber ist hier der Ofen aus, das habe ich schon öfters so gehört, von Männern, wie auch von Frauen. Das scheint wirklich die empfindlichste Stelle zu sein bei uns.
 
Ich kann wie gesag verstehen das meine Freundin da anders ist als ich, also habe ich nach Alternativen gesucht. Habe viel gelesen, gegoogelt etc und bin dann mit meinen gesammelten Informationen zu meiner Freundin. Es gäbe eben die Möglichkeit der Oral Befriedigung oder auch die bloße Anwesenheit der Partnerin während man sich selbst befriedigt. Nur mal um 2 Beispiele zu nennen. Mein Problem ist jetzt das ich nicht wirklich das Gefühl habe das meine Freundin interessiert wäre an einem Kompromiss.

Also, ich kann zwar nicht für alle Frauen sprechen aber: Wenn ich keinen Bock auf Sex habe, dann habe ich kein Bock auf Sex.
Schietegal ob Penetration, Oralverkehr oder Selbstbefriedigung.
Ich finde Deine ergoogelten Möglichkeiten ehrlich gesagt reichlich egoistisch, klingt ein bisschen nach "Du musst Dich ja nicht begatten lassen, wenn Du keinen Bock hast, aber dann blas mir doch wenigstens einen oder schau mir bei 5 gegen Willi zu!" Ich glaube, diese Ideen bewirken bei den meisten Frauen eher, dass die Abneigung gegenüber gemeinsamer Sexualität noch drastisch zunimmt.
Besser kann man seine Partnerin nicht zum Objekt degradieren, da stellt sich fast die Frage, ob nicht ne Taschenmuschi oder ne Sexpuppe hilfreicher wären.


Eine letzte Sache. Bei uns im ehrlichen Gespräch kam vor kurzem raus, dass ich Sex gebraucht habe um zu entspannen, und meine Freundin eher entspannt sein wollte um empfänglich für Sex zu sein, aber mit meinen etlichen krampfhaften Versuchen, sie zum Sex mit mir zu motivieren, kam bei ihr nie die Entspannung.

Ich glaube, lieber @David1983, dass diese Konstellation in Beziehungen sehr, sehr häufig ist!
Ein Part entspannt sich durch Sex, der andere Part muss entspannt sein, um überhaupt Lust entwickeln und Sex genießen zu können.
Gut, wenn man so ehrlich miteinander reden kann wie Du und Deine Partnerin - anders wird es unmöglich, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, mit dem beide Partner glücklich und zufrieden leben können.
 

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