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Unterschätzung der Funktion von Urlaub

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Wenn ich jetzt dich TE als Beispiel nehme, denke ich, dass man nach dem Studium nicht unbedingt vor einem Teilzeitjob noch viel Urlaub braucht.
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Wer sagt dir, dass ich immer Teilzeit gearbeitet habe? Abgesehen davon, hast du schon mal von Überstunden gehört? Dass hier ist nicht mein erster Job nach dem Studium. Nur, weil ich zuletzt Teilzeit gearbeitet habe, heißt das nicht, dass ich es immer getan habe. Ich hatte zuvor bereits 2 andere Arbeitsstellen, die befristet waren. Befristet ist nicht gleich Teil- oder Vollzeit. Und mit meinem Teilzeitjob neben meinem Studium bin ich teilweise mit Vor- und Nachbereitung des Studiums auf eine 48 Stundenwoche gekommen. 28 Stunden mit Vorlesungen und Vor- und Nachbereitung fürs Studium, 20 fürs jobben im Heimbereich oder in der Beratung. Und dabei bin ich nicht selten statt 20 Stunden auf 23 oder 24 Stunden gekommen. Gerade im sozialen Bereich kannst du nicht zu deinen Klienten sagen: Nö, hab jetzt Feierabend. Ist mir egal, was mit dir passiert und ob du am Wochenende keinen Strom hast oder drohst aus dem Fenster zu springen.
In der Masterarbeitszeit kam ich auf eine 50 Stundenwoche.
Das mal so am Rand.😉

Viele Studenten, die nebenher arbeiten müssen, kommen locker auf über 48 Stunden die Woche.

Wer da noch über Urlaubsansprüche diskutieren will, der hat irgendwas verpasst.

Ich möchte hier keine Spaltung von Akademikern oder Nicht-Akademikern erzeugen. Darum ging es mir nicht. Aber dennoch können viele Eltern, deren Kinder studieren oder Akademiker das sicher besser nachvollziehen als jemand mit einer Ausbildung, bei der man allein schon dadurch, dass man finanziell besser gestellt ist und nicht zusätzlich jobben muss, ganz andere Voraussetzungen hat.

Sicher gibts auch die, die alles von den Eltern bekommen. Aber wir haben doch nicht nur schwarz oder weiß.
 
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Ich möchte hier keine Spaltung von Akademikern oder Nicht-Akademikern erzeugen. Darum ging es mir nicht. Aber dennoch können viele Eltern, deren Kinder studieren oder Akademiker das sicher besser nachvollziehen als jemand mit einer Ausbildung, bei der man allein schon dadurch, dass man finanziell besser gestellt ist und nicht zusätzlich jobben muss, ganz andere Voraussetzungen hat.

Sicher gibts auch die, die alles von den Eltern bekommen. Aber wir haben doch nicht nur schwarz oder weiß.

Du tust dann aber meiner Ansicht nach schon die Studenten hervorheben und etwas pauschalisieren bei den Auszubildenden. Wer sagt denn, dass man meistens oder immer in einer Ausbildung finanziell besser gestellt ist? Und so viel bessere Voraussetzungen hat, als wenn jemand studiert?

In manchen Ausbildungsberufen ist das ein Witz, was man da verdient. Viele Azubis ziehen von zuhause aus. Oder müssen von ihrem Betrieb aus die Kosten fürs Pendeln, für die Berufsschule etc. alleine übernehmen. Wenn du dann schon von Haus aus wegen der Ausbildung keine Semesterferien hast und prinzipiell bis zu 40 Stunden die Woche arbeitest, ist es auch eng und nicht so leicht möglich, nebenher zu arbeiten.

Es gibt Azubis, die müssen genauso wie Studenten für ihre Ausbildung wegziehen und können nicht einfach so zuhause bleiben bei ihren Eltern. Und bei den angestiegenen Mieten und der Wohnungs- und WG-Knappheit in vielen Städten ist das absolut kein Zuckerschlecken - denn traurigerweise steigen die Vergütungen nicht im gleichen Ausmaß an, das ist es ja.

Was anderes wäre es, wenn du allgemein davon schreiben würdest, dass du es gut fändest, wenn Leute allgemein nach ihrer Ausbildung oder Studium sich Urlaub nehmen - aber du sprichst konstant von Studierenden, schreibst dann, du willst keine Spaltung schaffen, schreibst dann aber auch wiederum, dass deiner Ansicht nach Auszubildende es schon mal finanziell besser haben, als Studierende und schreibst von anderen Voraussetzungen. Die Beiträge der Vorschreiber müssten dir doch gezeigt haben, dass es sehr verschieden ist, was Studium und Ausbildung angeht. Manche können sich ihr Leben chillen, andere nicht - auf beiden Seiten. Und warum es für viele eben nicht machbar ist und ein Wunschgedanke bleiben wird, länger nach Abschluss Urlaub zu machen.
 
Wer sagt denn, dass man meistens oder immer in einer Ausbildung finanziell besser gestellt ist? Und so viel bessere Voraussetzungen hat, als wenn jemand studiert?

Als Student hast du größere Ausgaben als ein Azubi und verschuldest dich im 3 stelligen Bereich, wenn du keine zahlungswilligen Eltern hast.
Wenn du nicht eine schulische Ausbildung machst, bei der du Geld hinbezahlst, bekommst du wenn auch sehr wenig einen Beitrag zurück.
Ausziehen kann man als Azubi auch in eine WG.
Viele meiner ehemaligen Kommilitonen haben bis zu 10 000 Euro Bafögschulden. Zumindest die, die den Höchstsatz bekommen haben. Wenn du nicht gerade Pilot wirst, kannst du das als Azubi nicht toppen.
Selbst im Vergleich zu einer Bekannten, die eine Ausbildung im Hotelgewerbe machte und 500 Euro bekam, ging es mir als Studentin schlechter. Ich musste größtenteils 20 Stunden arbeiten und noch schauen, wie ich das Studium auf die Reihe bekomme von der Koordination der Arbeitszeiten.
Klar, hätte ich alles nicht machen müssen, habe ich aber. Der Azubi hat seine Arbeit und die Berufsschule und fährt nicht noch an die Uni, schreibt 9 Klausuren.

Natürlich hängt das auch vom Einzelfall ab, aber dennoch würde ich einen Großteil der klassischen Ausbildungen nicht mit einem Studium vergleichen. Kann man auch gar nicht und will ich nicht.

Was anderes wäre es, wenn du allgemein davon schreiben würdest, dass du es gut fändest, wenn Leute allgemein nach ihrer Ausbildung oder Studium sich Urlaub nehmen - aber du sprichst konstant von Studierenden,

Mir ist nicht bekannt, dass man als Azubi eine ca. 70 oder 90 seitige Abschlussarbeit abgeben muss. Darum ging es mir. Verfass mal eine wissenschaftliche Arbeit und geh nebenher vielleicht noch arbeiten. Habe ich im Bachelor gemacht. Bei der Masterarbeit war ich dann schlauer.
Wir reden hier von klassischen Ausbildungen, nicht aber von einer dualen Ausbildung.


Wenn du dann schon von Haus aus wegen der Ausbildung keine Semesterferien hast und prinzipiell bis zu 40 Stunden die Woche arbeitest, ist es auch eng und nicht so leicht möglich, nebenher zu arbeiten.

Als Azubi hast du keine Semesterferien und musst im Normalfall nicht nebenher arbeiten. Viele Azubis bleiben genau deshalb zu Hause wohnen und suchen sich etwas in der Nähe. Andere die weg ziehen, ziehen in eine WG und begleichen die Kosten mit ihrem Azubigehalt. Wenn du nicht gerade eine Ausbildung in München machst, geht das. Oder sie bekommen wenn es nicht reicht Ausbildungsförderung.

Beim klassischen Studium bekommst du gar kein Geld und musst obendrein noch fett hinein buttern. Bücher, Material, Laptop gibt es alles nicht für lau und ich kenne viele Studenten, die von zu Hause pendeln und auch noch ihr Zugticket bezahlen müssen.
Ein Studium ist, was die Finanzen angeht ein Nullsummenspiel. 10 000 Euro Bafögschulden hinterher. Von den fehlenden Jahren, die man in die Rentenkasse einzahlt fange ich nicht an und man bekommt nichts finanziell heraus.

Alle Azubis, die ich kenne, wohnen übrigens noch zu Hause.
Natürlich kommt das auch hier wieder auf den Einzelfall an. Es gibt sicher Ausreißer wie Pilot. Da überzieht man die Bafögschulden.

Nachteile vom Studium sind eindeutig: Keine finanziellen Zuwendungen und wenn ja, Bafögschulden oder ewiges Bittstellertum bei den Eltern, keine Arbeitserfahrung, keine Einzahlung in die Rentenkasse, Verzicht auf Azubigehalt, Selbstständigkeit wird weiter hinaus geschoben, hohe Kosten für Bücher, Arbeitsmaterialien
 
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Nein, muss man nicht, aber wenn man möchte, muss man auf Vorteile, die Azubis haben, verzichten. So ist das Leben.
Problem ist leider, dass unsere Gesellschaft von heute das Studium als absolutes non plus ultra suggeriert, was es nicht ist.
 
Dass man sich für Literatur und Gebühren etc. verschulden muss in einem Studium, da bin ich ganz bei dir - weil es auch meistens längere Jahre läuft, als eine Ausbildung. Allerdings - und das sehe ich wie Schroti - weiß man in der Regel hoffentlich, was auf einen zukommt, wenn man studiert. Und wenn man sich den Ausgaben und Herausforderungen nicht gewachsen fühlt und kurz vor dem Burnout steht, sollte man sich das einfach nochmal überlegen. Genauso wie auch eine klassische Ausbildung im Betrieb nicht für jeden etwas ist.

Und allerdings gibt es Ausbildungsberufe, wo man nebenbei sehr viel machen muss: alleine was Medienberufe angeht. Da musst du oft neben der Arbeit im Betrieb und über die Schule hinaus Konzepte entwickeln, Entwürfe und Layouts machen oder an Projektarbeiten teilnehmen und auch dafür Dokumentationen und Facharbeiten anfertigen. Alleine oft für Werbepsychologie, Onlinemarketing, Strategieplanung usw. . Und ein Gesamtkonzept neben Logo und Ausarbeitung für ein fiktives Unternehmen zu machen ist neben einer 40 Stunden-Woche auch nicht so toll. Vor allem, wenn du das Zeug dann im "Urlaub" ausarbeiten musst, weil du unter der Woche nicht dazu kommst oder allgemein eine ganz enge Frist dafür hast. Ein Kumpel von mir hat Programmierer gelernt und der musste als Projektarbeit neben der Ausbildung an sich eine Software entwickeln und entwerfen und das dokumentieren, was sehr viel Arbeit ist. Viele medizinische Ausbildungsberufe erfodern über die einfache Arbeit hinaus auch ein hohes Maß an Lernbereitschaft. Die lernen Latein und teilweise Chemie und medizinisches Wissen, das man nicht mal so eben zwischendurch im laufenden Betrieb und in der Berufsschule allein mitbekommt. Bzw. der zeitliche Aufwand dafür wird nicht abgedeckt. Oder Erzieher - da verdienst du so gut wie nix. Musst aber mehrere Jahre die Ausbildung durchlaufen. Und nicht jeder Erzieher hängt locker-flockig im Kindergarten herum, wie du es ja auch sicherlich selbst weißt, weil du aus dem sozialen Bereich kommst. Mein Cousin hat Erzieher gelernt und der musste neben der Ausbildung viele schriftliche Arbeiten verfassen und abgeben. Oder ganz früher, da mussten die angehenden Heilerziehungspfleger meistens völlig unentgeltlich oder sehr mies bezahlt ein Jahr voll arbeiten, um überhaupt die Anerkennung zu erhalten und weitermachen zu dürfen. Da fiel auch übrigens Schulgeld für die Ausbildung an, dass du die überhaupt noch machen durftest. Während du dann auch nicht so gut bezahlt arbeiten musstest, auch im Schichtdienst. Kein Wunder, dass früher noch weniger den Job machen wollten. (Was ja jetzt zum Glück anders ist wegen dem großen Fachkräftemangel)

Natürlich ist das alles nicht vergleichbar mit einer 90-seitigen Facharbeit: aber dafür gehst du auch ca. 40 Stunden die Woche arbeiten, hast keine Semesterferien und wenn du eben nicht locker bei den Eltern wohnen kannst, dann wird es eng. Oder wenn du wie von mir aufgezählt nebenher durchaus viel machen musst über die vorgegebene betriebliche und schulische Zeit hinaus. Es ist also auch nicht so einfach bei Azubis oder so, dass man sagen könnte, dass es einem pauschal meistens wesentlich besser geht in einer Ausbildung.

Wie ich auch schon geschrieben habe, mittlerweile ist es auch oft der Fall, dass Azubis für ihren Wunschberuf von Zuhause wegziehen müssen. Und weißt du, wie schwer es in manchen Städten ist, eine WG zu finden? Wie viele Mitbewerber du da hast? Oder was ein WG-Zimmer in manchen Städten kostet? Da kann man auch entgegen setzen, dass ein Student ebenfalls durchaus in eine bezahlbare WG ziehen kann oder es als Lösung ein Studentenwohnheim gibt - auch wenn das häufig total überfüllt ist.

Und ich kenne Leute, die haben fürs Pendeln für ihre Ausbildung über 100 Euro monatlich hingelegt. Abgehend von ihrem Ausbildungsgehalt, weil der Betrieb da nichts bezuschusst hast. Und nochmal, informier dich da mal, was durchschnittlich in Ausbildungsberufen verdient wird. Das sind je nach Beruf im 1. Ausbildungsjahr nicht mal 500, 600 Euro netto.

Ich will doch den armen Studenten nicht absprechen, dass sie es nicht leicht haben. Aber meines Erachtens stellst du das Thema zu eindimensional hin und pauschalisierst bei den Ausbildungsberufen. Und was bei den Azubis dann locker-flockig geht (z. B. in eine WG ziehen, besser verdienen) ist dann deiner Argumentation nach weitgehend nicht machbar bei den meisten Studenten. Und das finde ich halt etwas fragwürdig, denn so, wie viele hier geschildert haben, gibt es einige, die es nicht so schwer im Studium hatten und gut zurecht kamen. Und dann auch die, die sich den Hintern aufreißen müssen/mussten. Es gibt auch wiederum Studenten, da bezahlen die Eltern kräftig mit. Und dann gibt es die Studenten, die müssen nebenher arbeiten. Genauso wie das Fach: natürlich muss ein Geisteswissenschaftler genauso ackern für sein Studium, wie ein BWLer - aber je nach Studiengang hast du wesentlich mehr Konkurrenz und Anforderungen von späteren Arbeitgebern (z. B. bei Juristen, BWLern etc.) und da ist es unter Umständen verheerend, wenn du eine gewisse Lücke im Lebenslauf hast oder zu wenig Praktikas drin stehen hast, die du dann halt während der Semesterferien ableisten musst. Und wenn du nicht zeitnah anfangen kannst für einen Job oder zu langsam bist, stehen einen Haufen Mitbewerber dem gegenüber. Und dann wirst du immer die haben (und so ein verschwindend minimaler kleiner Teil ist das halt eben nicht), die es ganz locker angehen können im Studium. Ein Freund von mir hat was im IT-Bereich studiert und arbeitet seit ein paar Jahren und der sagt selbst, so entspannt, wie es bei ihm im Studium war, wird es nie wieder sein. Das ist also völlig verschieden und je nach Gesamtsituation einfach nicht ansatzweise drin, länger Urlaub zu machen nach Ende des Studiums.

Und das ist auch bei Ausbildungen so - für mich schreibst du aber viel zu sehr "Ja klar gibt es Auszubildende, die es nicht leicht haben, aber größtenteils haben die es viel einfacher und Studierende sind meistens im Nachteil". Schwingt eben sehr bei dir mit für mich. Und natürlich hast du die vielen Studenten, die sich verschulden müssen. Aber nochmal: die sollten wissen, was auf sie zukommt. Und die verdienen oft ein paar hundert Euro mehr nach Ende des Studiums, als jemand, der als Berufsanfänger nach einer Ausbildung einsteigt. Und gerade im wirtschaftlichen Bereich hast du mit etwas Glück eine Stelle, die dich nach positiven Praktikum in einem Nebenjob solide bezahlt. (Nicht immer und häufig, aber es kommt vor, auch neben der Ausbeutung) Und es gibt gar nicht so wenig Studierende, deren Eltern viel finanziell abfangen. Das ist ja auch die Grundthematik, die immer noch leider sehr mit reinspielt, dass Bildung durchaus vom Geld der Eltern und allgemein der familiären Situation abhängig ist. Ein guter Freund von mir ist jetzt Jurist - der hat aber neben dem sehr, sehr harten Studium noch nebenbei gearbeitet. Und musste trotzdem einen Kredit aufnehmen, um das zu stemmen. Ich kannte den nur fix und fertig, weil wenn er nicht gelernt hat und in der Uni war, dann hat er gearbeitet. Der hatte aber einen Haufen Mitstudierende, die sind schick in den Urlaub gefahren und deren Eltern haben ihre Wohnungen bezahlt, weil das einfach viele Studenten aus reichen Familien waren.
 
In diversen Foren und auch in meiner Arbeit begegnet mir immer wieder, dass junge Menschen schon früh nach ihrem Abschluss so ausgebrannt sind, wie Top Manager kurz vor der Rente.
Oft wird im Turbotempo die Abschlussarbeit (Bachelor oder Master) geschrieben und man stürzt sich in die Bewerbungszeit.
Auffallend war, dass gerade die, die ausgebrannt sind nie Urlaub gemacht haben, weil der zu teuer war oder weil man direkt in den Job einsteigen wollte.
Ich kann jedem daher nur ans Herz legen, der eine Abschlussarbeit (Bachelor oder Master) geschrieben hat: Gönnt euch die Zeit und macht Urlaub! Es muss ja nicht nach Portugal oder bis auf die Malediven sein. Manchmal sind der Spreewald oder die Eifel auch schön. Aber man kommt eben mal raus.

Mich würde interessieren, ob diejenigen, die hier schreiben, dass sie nach dem Studium völlig fertig im Job sind auch keinen Urlaub gemacht haben? Falls ja, würde das die These bekräftigen, dass sich eine Abschlussarbeit ohne anschließende Urlaubszeit negativ auf die psychische und körperliche Gesundheit auswirkt.

"Ausgebrannt wie Top Manager kurz vor der Rente" ist jetzt aber arg übertrieben 😀

Im Turbotempo den Bachelor durchziehen? Ja ja, schön wär's... ich kenne in meinem Umfeld ziemlich wenige Studenten, die in der Regelstudienzeit fertig werden und bewusst ihr Studium verlängern.

Weiß auch nicht, was du mit "Urlaub" meinst? Als Student hat man doch Ferien und Feiertage ohne Ende. Mein Sommersemester besteht zu 50 % aus vorlesungsfreien Zeiten.

Das Problem ist eher, dass junge Menschen einfach noch daran gewöhnt sind, viel freie und flexible Zeit zu haben. Bei uns beschweren sich manche Mitte 20-Jährige, dass sie 2 Klausuren an einem Tag schreiben müssen. Das ist für die schon Stress.

Wer schon bei der Abschlussarbeit von burnoutähnlichen Zuständen redet, der wird es sehr schwer im Arbeitsleben haben.

Nach dem Bachelor kann man mal 2 Wochen verreisen, ja, aber dann ist auch gut. Das Studium ist nur Mittel zum Zweck, es ist nur eine Weiterbildungsmaßnahme. Das richtige Leben fängt ja dann erst an.
 
und das sehe ich wie Schroti - weiß man in der Regel hoffentlich, was auf einen zukommt, wenn man studiert. Und wenn man sich den Ausgaben und Herausforderungen nicht gewachsen fühlt und kurz vor dem Burnout steht, sollte man sich das einfach nochmal überlegen
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Und woher weiß man das mit 18? Von dem was die Eltern sagen? Ich schreibe das bewusst provokant, denn mehr als 1/3 aller Studenten bricht das Studium ab und sitzt auf Bafögschulden. Die Wahrheit ist doch die, dass viele junge Menschen mit 18 gar nicht wissen, auf was sie sich einlassen. Sei mal ehrlich: Wusstest du mit 18, dass du bis zur Rente im gleichen Job schuftest? Wenn ja, gratuliere ich dir. Dann gehörst du zu den wenigen Menschen, die Entschlossenheit als große Stärke verzeichnen.


Und allerdings gibt es Ausbildungsberufe, wo man nebenbei sehr viel machen muss: alleine was Medienberufe angeht. Da musst du oft neben der Arbeit im Betrieb und über die Schule hinaus Konzepte entwickeln, Entwürfe und Layouts machen oder an Projektarbeiten teilnehmen und auch dafür Dokumentationen und Facharbeiten anfertigen. Alleine oft für Werbepsychologie, Onlinemarketing, Strategieplanung usw. . Und ein Gesamtkonzept neben Logo und Ausarbeitung für ein fiktives Unternehmen zu machen ist neben einer 40 Stunden-Woche auch nicht so toll. Vor allem, wenn du das Zeug dann im "Urlaub" ausarbeiten musst, weil du unter der Woche nicht dazu kommst oder allgemein eine ganz enge Frist dafür hast.

Bei diesen Berufen handelt es sich doch oft um eine schulische Ausbildung. Klar ist das mies, aber wenn du dir vorstellst, dass ein Informatikstudent neben alldem noch arbeiten muss, weil er wirklich gar kein Geld bekommt oder sich das Studium auf 5 Jahre zieht, dann ist das nicht weniger beschissen. Viele verwirken ja ihren Baföganspruch oder bekommen erst gar keins und sollen ihre Eltern verklagen. Wer macht das bitte?

Mein Cousin hat Erzieher gelernt und der musste neben der Ausbildung viele schriftliche Arbeiten verfassen und abgeben. Oder ganz früher, da mussten die angehenden Heilerziehungspfleger meistens völlig unentgeltlich oder sehr mies bezahlt ein Jahr voll arbeiten, um überhaupt die Anerkennung zu erhalten und weitermachen zu dürfen. Da fiel auch übrigens Schulgeld für die Ausbildung an, dass du die überhaupt noch machen durftest.

Meine Schwester ist Erzieherin und ich kenne ihre Hefter und Dokumente. Trotz allem würde ich das nicht mit meinem Masterstudium vergleichen. Die Anforderungen was das wissenschaftliche Arbeiten anbelangt liegen einfach darunter. Bei meiner Schwester hat das Arbeitsamt damals die Ausbildung bezuschusst. Sie musste das Geld nicht zurück bezahlen. Sie hat in der Nähe gelebt und ist dafür nicht umgezogen, hat ihre Praktika absolviert und damit hatte sich die Sache. Krank werden durfte sie nicht, das war S****. Wenn sie länger als 14 Tage krank war, musste sie ein Jahr wiederholen. Das war bei der schulischen Ausbildung so. Dennoch würde ich es nicht mit mir vergleichen wollen. Hat sie auch mehrfach gesagt. Ich hab sehr oft Nachtschichten machen müssen oder tagsüber gearbeitet und hatte davor oder danach noch Pflichtveranstaltungen an der Uni, bei denen man sich aktiv beteiligen musste. Nebenbei noch Hausarbeiten und Referate auszuarbeiten auf wissenschaftlichem Niveau. Im Bachelor hatte ich teilweise 48 bis 50 Stundenwochen. Ganz schlimm war die Prüfungszeit. Da hab ich 20 Stunden die Woche gearbeitet und saß täglich über 8 Stunden an Jura, Entwicklungspsychologie, Soziologie oder Konfliktmanagement und was wir nicht alles hatten.

Es ist also auch nicht so einfach bei Azubis oder so, dass man sagen könnte, dass es einem pauschal meistens wesentlich besser geht in einer Ausbildung.

Man kann hier sicher nicht alle Einzelschicksale über einen Kamm scheren, aber Fakt ist, dass jede Verkäuferin, Sozialassistentin, Tierpflegerin oder jede Friseurin weitaus weniger für die Ausbildung zu tun hat, als ein Student, der nebenher noch schauen muss, seinen Lebensunterhalt zu erkämpfen. Eine Mehrheit der Azubis wird nicht Pilot oder Fluglotse. Ein Großteil geht eher solideren Ausbildungen nach. Man kann das nicht von der Hand weisen. Sicher mag es Ausbildungen geben, die etwas arbeitsintensiver sind, aber erschwerend beim Studium kommt eben die finanzielle und persönliche Selbstorganisation hinzu. Bei der Ausbildung ist es eben sehr viel wahrscheinlicher, dass man noch in der Nähe wohnen kann und doch einen kleinen Obolus bekommt. Auch wenn es nur 400 Euro sind. Beim Studium hast du gar nichts und musst auch noch Bücher, Laptop, Drucker und den ganzen Schreibkram besorgen.

Wie ich auch schon geschrieben habe, mittlerweile ist es auch oft der Fall, dass Azubis für ihren Wunschberuf von Zuhause wegziehen müssen.

Ich kenne keinen Friseur und keinen Immobilienkaufmann, der für eine Ausbildung 400 km weit weg zieht. Wenn gibt es auch für diese Azubis, Ausbildungshilfe vom Amt.


Oder was ein WG-Zimmer in manchen Städten kostet?

Da weißt du, wie beschissen es für Studenten sind, die gar kein Ausbildungsgehalt haben und das was sie rein bekommen bei Bafög noch zurück zahlen müssen.

Und ich kenne Leute, die haben fürs Pendeln für ihre Ausbildung über 100 Euro monatlich hingelegt.

Das ist kein ausschließliches Azubiphänomen. Ich kenne viele Studis, die sich das Leben in der Stadt nicht leisten können und stattdessen von A nach B pendeln und im Monat ebenfalls an die 100 Euro hinblättern müssen. Ein Cousin von mir studiert in einer Stadt in Bayern und wohnt in der Grenzregion. Er zahlt horrende Summen fürs Pendeln.


Aber meines Erachtens stellst du das Thema zu eindimensional hin und pauschalisierst bei den Ausbildungsberufen.

Sei doch mal ehrlich. Ich weiß ja nicht ob du studiert hast oder nicht (vermutlich wie du dich äußerst, hast du keine Studentenerfahrung), aber du willst doch die Anforderungen der meisten Studenten nicht mit einer Ausbildung vergleichen. Ebenfalls die Bedingungen. Wie gesagt. Was willst du 10 000 Euro Bafögschulden entgegen setzen? Ich kenne nur eine Ausbildung als Pilot, bei der du mehr bezahlst, aber Studenten starten mit Hilfe von staatliche Unterstützung von vorn herein mit Schulden ins Berufsleben. Das hat ein Azubi nicht. Ich kann nur für meine Region sprechen, aber ich kenne bis auf wenige Ausnahmen niemanden, der für eine Ausbildung 500 km weggezogen ist. Klar, die meisten waren dann auch Verkäufer, Friseure, Bürofachangestellte oder Maurer und Maler. Aber die haben einerseits noch zu Hause wohnen können, andererseits haben sie ein geringes Gehalt bekommen.

Trotzdem von den Anforderungen intellektuell und wissenschaftlich kein Vergleich zum Studium.
Klar, beim Pilot oder Steuerfachangestellten oder der Verwaltungsfachangestellten ist das Niveau etwas höher, aber ein Großteil der Ausbildungsberufe ist wissenschaftlich nicht ansatzweise mit einem Studium vergleichbar.
Hier kommen mehrere Faktoren zusammen. Du musst, wenn du studierst erst einmal so selbstständig sein, dass du dich in einer völlig neuen Umgebung orientieren musst oder kannst. Das haben viele Azubis nicht. Bis auf wenige, die weg ziehen. Dann musst du mitunter deine Finanzierung sichern. Entweder Bafögantrag oder selbst jobben. Sprich, dir eine Arbeit besorgen. Die Ängste hast du bei der Ausbildung nicht. Geld kommt oder das Amt stützt dich und du musst lediglich schauen, die Ausbildung auf die Reihe zu kriegen. Dann musst du darüber hinaus deinen Studienalltag organisieren und abstimmen. Stundenplan basteln, Arbeitszeiten abstimmen, Referate, Hausarbeiten vorbereiten. Die Wahrscheinlichkeit, dass du fürs Studium umziehen musst, ist sehr viel höher als für einen Azubi.


Ich vermittle beruflich selbst Ausbildungsplätze/Praktika an Schüler und Schülerinnen und begleite sie beim Einstieg ins Berufsleben. Glaub mir, der Anteil der 15 bis 16 Jährigen, die umziehen ist extrem gering. Von meinen 60 Jugendlichen, die ich betreue, habe ich nicht einmal ein Drittel, das den Landkreis verlässt. Die meisten jungen Leute bleiben im Landkreis. Und wenn sie weiter weg eine Auusbildung haben, dann pendeln sie. Die Kosten trägt entweder das Amt oder die Eltern tragen sie. Im Vergleich zum Studium müssen die auch nichts zurück zahlen. Das ist Ausbildungshilfe. Die läuft bei vielen übers Arbeitsamt.

Klar, es muss nicht jeder studieren, aber dennoch halte ich es für weit hergeholt eine Ausbildung von allen Anforderungen mit einem Studium gleich zu setzen, das viel mehr Eigeninitiative und Kompetenzen erfordert.


Nach 70 bis 90 Seiten ist man unabhängig davon in jedem Fall urlaubsreif und darum ging es hier ja. Ich will gar nicht abstreiten, dass es nicht auch Ausbildungen gibt, die hohe Anforderungen haben, aber ein Großteil erfordert eher durchschnittliche Kompetenzen. Auch die selbstständige Lebensführung ist dadurch, dass die Meisten noch zu Hause leben nicht weit ausgeprägt.
Und BAB muss man meist nicht zurückzahlen. Bafög aber schon. Auch wenn man das Studium abbricht.
 
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Und woher weiß man das mit 18? Von dem was die Eltern sagen? Ich schreibe das bewusst provokant, denn mehr als 1/3 aller Studenten bricht das Studium ab und sitzt auf Bafögschulden. Die Wahrheit ist doch die, dass viele junge Menschen mit 18 gar nicht wissen, auf was sie sich einlassen. Sei mal ehrlich: Wusstest du mit 18, dass du bis zur Rente im gleichen Job schuftest? Wenn ja, gratuliere ich dir. Dann gehörst du zu den wenigen Menschen, die Entschlossenheit als große Stärke verzeichnen.


Man kann sich über Studiengänge ziemlich genau informieren. Man kann sich Module, Unterlagen, Skripte und Semesterpläne herunterladen und bei Uni-Veranstaltungen teilnehmen.
Es ist nicht so, dass man einfach blind irgendwo reingeworfen wird. Nur liegt das Problem mmN daran, dass viele einfach nichts mehr richtig durchziehen oder sich einfach keine Gedanken über ihre Zukunft machen (wollen).


Wenn ich z. B. weiß, dass ich in Mathe sehr schlecht bin, schreibe ich mich nicht in ein Fach ein, das mathelastig ist.
Wenn ich weiß, ich interessiere mich nicht für Technik studiere ich nicht an einer technischen Uni.
Man muss sich halt genau informieren, was man machen möchte und nicht einfach irgendwas machen, nur weil es erstmal interessant klingt.
Also ein bisschen Eigeninitiative traue ich einem Volljährigen schon zu.


Und, dass man einen Kredit (Bafög) irgendwann zurückzahlen muss, ist ja wohl verständlich oder?




.Bei diesen Berufen handelt es sich doch oft um eine schulische Ausbildung. Klar ist das mies, aber wenn du dir vorstellst, dass ein Informatikstudent neben alldem noch arbeiten muss, weil er wirklich gar kein Geld bekommt oder sich das Studium auf 5 Jahre zieht, dann ist das nicht weniger beschissen. Viele verwirken ja ihren Baföganspruch oder bekommen erst gar keins und sollen ihre Eltern verklagen. Wer macht das bitte?

Es bekommt halt nicht jeder Bafög.
Wenn du wirklich keine Mittel hast, ein Studium selbst zu finanzieren, bekommst du in den meisten Fällen auch Bafög. Das ist Einzelfallentscheidung.


Dass Studenten nebenher arbeiten müssen, ist jetzt auch nichts Neues.
Und die meisten haben es überlebt.



.Man kann hier sicher nicht alle Einzelschicksale über einen Kamm scheren, aber Fakt ist, dass jede Verkäuferin, Sozialassistentin, Tierpflegerin oder jede Friseurin weitaus weniger für die Ausbildung zu tun hat, als ein Student, der nebenher noch schauen muss, seinen Lebensunterhalt zu erkämpfen. Eine Mehrheit der Azubis wird nicht Pilot oder Fluglotse. Ein Großteil geht eher solideren Ausbildungen nach. Man kann das nicht von der Hand weisen. Sicher mag es Ausbildungen geben, die etwas arbeitsintensiver sind, aber erschwerend beim Studium kommt eben die finanzielle und persönliche Selbstorganisation hinzu. Bei der Ausbildung ist es eben sehr viel wahrscheinlicher, dass man noch in der Nähe wohnen kann und doch einen kleinen Obolus bekommt. Auch wenn es nur 400 Euro sind. Beim Studium hast du gar nichts und musst auch noch Bücher, Laptop, Drucker und den ganzen Schreibkram besorgen.

Was ist eigentlich genau dein Problem? Dass man bei einem Studium selbstständig sein muss und plötzlich alles selbst besorgen muss?

Ja, irgendwann ist halt Schluss mit Lotterleben. Man kann nicht erwarten, dass alles immer reibungslos funktioniert, alles bezahlt wird, man sich über nichts Sorgen machen muss und dass sich alles vor der Haustür befindet.



Ich kenne keinen Friseur und keinen Immobilienkaufmann, der für eine Ausbildung 400 km weit weg zieht. Wenn gibt es auch für diese Azubis, Ausbildungshilfe vom Amt.

Warum soll ein Friseur auch 400 km weit weg ziehen??
Es gibt Berufe, die eine zentrale Ausbildungsstelle haben, z. B. Flugbegleiter, Steuerberater, die nur an einem bestimmten Ort ausgebildet werden können.
Aber so 0815 Berufe wie Immobilienkaufmann, Friseur, Bürokaufmann, die kann man in der nächsten großen Stadt machen.



Da weißt du, wie beschissen es für Studenten sind, die gar kein Ausbildungsgehalt haben und das was sie rein bekommen bei Bafög noch zurück zahlen müssen.
Es gibt echt Menschen, die sich wundern, dass man ausgeliehenes Geld zurückzahlen muss?
Wenn du kein Bafög in Anspruch nehmen willst, dann sollte man arbeiten gehen. Dann hast du auch keine zukünftigen Schulden.
Geschenkt bekommst du sicherlich nichts.
 
Was ich bei Studenten im sozialen Bereich bisher alles miterlebt habe an Stoff, muss ich sagen, dass das ein Witz ist. Sowas überhaupt ein Studium zu nennen ist ja schon grenzwertig. Da hat jede Ausbildung in den Naturwissenschaften und IT-Bereich definitiv mehr Wumms dahinter. S

Wann und wo hast du denn Soziale Arbeit studiert? In deiner Fantasie? Und an wie vielen Universitäten? Schon sehr flach von einer Sache auf eine Grundgesamtheit zu schließen oder sich vom hören sagen eine Meinung zu bilden 🙄


Wer nach einer BA schon urlaubsreif ist, der hat in den akademischen Kreisen nichts zu suchen. Eine BA ist im Vergleich zu späteren Reviews und Papers ein Witz und ich kann ja später nicht nach jedem Paper eine Kur beantragen.

Schön, wenn einige zu den Glücklichen gehören, die von Mama und Papa noch mit über 20 die Pampers umgeschnallt bekommen haben und ordentlich bezuschusst wurden. Alle, die plus Studium noch 20 bis 24 Stunden arbeiten mussten, werden dir was anderes erzählen.

Man kann sich über Studiengänge ziemlich genau informieren. Man kann sich Module, Unterlagen, Skripte und Semesterpläne herunterladen und bei Uni-Veranstaltungen teilnehmen.

Auch wenn du dich noch so genau informierst, wirst du nie wissen, wie es in der Praxis aussieht. Ich hab schon Pferde kotzen sehen. Da waren Freunde, die in Bio eine 1 hatten und meinten, sie studieren deshalb Biochemie und plötzlich wurde aus der 1 eine 5. Ob ein Beruf der Richtige ist, erfährst du nicht durch die Modulbeschreibung, sondern durch Praktika und eigenes Ausprobieren.

Aber so 0815 Berufe wie Immobilienkaufmann, Friseur, Bürokaufmann, die kann man in der nächsten großen Stadt machen.

Ein Großteil unserer Bevölkerung in Deutschland übt aber 0815 Berufe aus. Auch wenn du es nicht gerne hörst.

Was ist eigentlich genau dein Problem? Dass man bei einem Studium selbstständig sein muss und plötzlich alles selbst besorgen muss?

Ich habe kein Problem. Bitte lies doch erst einmal, dass hier sachlich argumentiert wird. Ich bin arbeiten gegangen, weil ich eh kein Bafög bekam.
Und alle, die hier gerade so hochgehen wie die BMWs haben vermutlich nie studiert, sonst hätten sie auch den Unterschied zwischen Studium und Ausbildung kapiert 🙄

Nochmal: Hier macht vom Niveau niemand Ausbildung oder Studium schlecht. Es ist allerdings allgemein bekannt, dass ein Studium eine höhere Kompetenz an Fähigkeiten erfordert. Ansonsten könnte man auch alle 16 Jährigen schon an die Universitäten schicken und sollte sich die Frage stellen, warum man das Abitur auch als Reifeprüfung bezeichnet. Abgesehen davon unterscheidet sich wissenschaftliches Arbeiten deutlich davon, dass man aus einem Lehrbuch 5 Definitionen über Elektronen abschreibt und dies dann auswendig lernt.
 
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Viele die studieren arbeiten nebenher und in den Semesterferien kann man in der Industrie am Band einen Haufen Geld verdienen, so dass man dann ausserhalb der Ferien nicht mehr so viel arbeiten muss.
 
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