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Unsicherheit bei Hundebegegnungen- eure Erfahrungen?

Ich persönlich habe tatsächlich Respekt vor Hunden und versuche meistens, ihnen auszuweichen. Was ich gar nicht mag: wenn ein Hund zu mir herläuft und mich vielleicht noch anbellt.

Einmal, vor Jahren ist mir folgendes passiert: ich machte eine Wanderung durch eine ländliche Gegend und kam an einem einzelnen Grundstück vorbei, dessen Toreinfahrt offen stand. Aus der Einfahrt stürmten drei Hunde heraus und kläfften mich aggressiv an. Ich habe mich damals durch schwingende Bewegungen meines Rucksacks (den ich in die Hand nahm) soweit zur Wehr gesetzt, dass keiner von den Hunden angegriffen hat. Aber Angst hatte ich trotzdem gehabt. Zumal sie mich noch eine Weile verfolgen wollten, als ich mich schon ein Stück weit entfernt hatte.
 
Ich lese hier nichts bedrohliches raus, nur viel Vorurteil. "Kampfhunde" gibt es übrigens nicht mehr, es gibt Listenhunde. Woher war dir klar, dass es sich um Selbigen handelt? Hast du nachgefragt oder den Hund gleich als Staff etc. erkannt? Dass ein Hund groß ist, bringt ihn noch nicht auf die Liste.
Solange Hund und Halter freundlich waren und der Hund gut geführt wurde, sehe ich kein Problem.
Ich halte bei Fremdhunden generell Abstand und würde niemals dicht mit dem Rad vorbei fahren, oder vorbeilaufen.
Wie du hier lesen konntest, beißen bei weitem nicht nur Listenhunde und Vorsicht sollte immer geboten sein.
 
Finde ich normal, dass man ein mulmiges Gefühl bekommt wenn da so eine potentielle Kampfmaschine auf einen zuläuft, gegen die man im Ernstfall keine Chance hätte.

Bin erst letztens mit meinem Enkel spazieren gegangen, da kommt uns so ein Riese ohne Leine mit seinem Herrchen entgegen.
Der, junger Typ, lacht freundlich und meint, "der tut nichts".
Achso na dann.

Dasselbe hat meine Mutter auch mal zum Briefträger gesagt, als der verlangte, unseren Schäferhund anzuleinen. So schnell konnte sie gar nicht schauen, da hatte der den Mann schon angefallen.

Diese Verniedlichung "der ist ganz lieb" ist eigentlich eine Frechheit den Menschen gegenüber, denen unwohl ist beim Vorbeigehen an so einem unangeleinten Hund, gegen den man keine Chance hat.
 
Ich bin echt kein Hundeexperte, obwohl ich mit den Hunden meines Opas aufgewachsen bin. Bei mir gilt immer, kann man nicht ausweichen, weil nicht genug Platz, wie letztens unter einer Unterführung. Cool bleiben und ignorieren. Wäre ein Hund nicht angeleint und würde Kontakt suchen, so ganz wertfrei ausgedrückt, würde ich dem Halter was husten. Denn normalerweise gilt Anleinpflicht. Und nicht jeder möchte angesprungen und besabbert werden.
 
Finde ich normal, dass man ein mulmiges Gefühl bekommt wenn da so eine potentielle Kampfmaschine auf einen zuläuft, gegen die man im Ernstfall keine Chance hätte.

Bin erst letztens mit meinem Enkel spazieren gegangen, da kommt uns so ein Riese ohne Leine mit seinem Herrchen entgegen.
Der, junger Typ, lacht freundlich und meint, "der tut nichts".
Achso na dann.

Dasselbe hat meine Mutter auch mal zum Briefträger gesagt, als der verlangte, unseren Schäferhund anzuleinen. So schnell konnte sie gar nicht schauen, da hatte der den Mann schon angefallen.

Diese Verniedlichung "der ist ganz lieb" ist eigentlich eine Frechheit den Menschen gegenüber, denen unwohl ist beim Vorbeigehen an so einem unangeleinten Hund, gegen den man keine Chance hat.
Das ist aber ein generelles Problem. Wenn mein Hund nicht abrufbar ist, lasse ich ihn nicht in den Freilauf. Wenn er im Freilauf ist, rufe ich ihn ins Fuß/ leine ihn an sobald jemand entgegen kommt.
"Kampfmaschine" ist übrigens völlig überzogen 🙄
 
Das ist aber ein generelles Problem. Wenn mein Hund nicht abrufbar ist, lasse ich ihn nicht in den Freilauf. Wenn er im Freilauf ist, rufe ich ihn ins Fuß/ leine ihn an sobald jemand entgegen kommt.
"Kampfmaschine" ist übrigens völlig überzogen 🙄
Spar dir dein Augenverdrehen und lies lieber richtig.

Potentielle Kampfmaschine habe ich geschrieben, und das ist absolut richtig.

Und du überschätzt dich, wenn du so sicher bist, dass dein Hund sofort ankommt wenn er unangeleint ist und NIE einen kleinen Hund oder Kind.... das auf ihn zurennt, interessanter findet.
 
Man sieht wie die Leute mit dem Hund umgehen, ob er erzogen ist oder ob er machen kann was er will. Bei einem, der macht was er will, halte ich Abstand.
Das halte ich auch so und ich bin erst einmal ordentlich gebissen worden.

Der Hund hatte wohl die Aufgabe, die alte Besitzerin vor Gefahren zu schützen
und hatte mich - im Joggingmodus unterwegs - wohl als Gefährder angesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist aber ein generelles Problem. Wenn mein Hund nicht abrufbar ist, lasse ich ihn nicht in den Freilauf. Wenn er im Freilauf ist, rufe ich ihn ins Fuß/ leine ihn an sobald jemand entgegen kommt.
"Kampfmaschine" ist übrigens völlig überzogen 🙄
Ich denke die Bezeichnung "Kampfmaschine" ist subjektiv individuell, wie man eben Respekt vor großen Hunden hat. Muss man jetzt auch nicht drauf rumreiten.
 
Spar dir dein Augenverdrehen und lies lieber richtig.

Potentielle Kampfmaschine habe ich geschrieben, und das ist absolut richtig.

Und du überschätzt dich, wenn du so sicher bist, dass dein Hund sofort ankommt wenn er unangeleint ist und NIE einen kleinen Hund oder Kind.... das auf ihn zurennt, interessanter findet.
Auch potentielle ist völlig übertrieben.
Zudem habe ich nie behauptet, dass meine Hunde immer abrufbar sind, noch kannst du das in irgendeiner Weise beurteilen. Ich denke du solltest besser deinen eigenen Rat bezüglich des Lesens befolgen.
 

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