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Unsicher weil Freund Pornos geguckt hat.

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Hallo!

Ich persönlich gewinne anhand deiner Schilderungen den Eindruck, dass du dazu neigst, die von dir interpretierte Herabwürdigung von Frauen in Pornographie, Werbung, etc. auf deine persönlichen Erfahrungen zu beziehen.

Sprich: du siehst die Objektifizierung von Frauen als einen persönlichen Angriff auf deine sexuelle Freiheit an.

Letztere wurde, wie du geschrieben hast, durch den Missbrauch, den du in deiner Kindheit erlebt hast, massiv beschnitten und ich würde vermuten, dass dies dein Vertrauen in deine Fähigkeiten, diese Freiheit zu verteidigen, bzw. dein Vertrauen darin, dass diese Freiheit durch andere, insbesondere deinen Freund, berücksichtigt und respektiert wird, stark gemindert hat.

Dies führt imho zu einem abwehrenden Verhalten auch gegenüber der Darstellung von Selbstsicherheit anderer Frauen, bzw. deren Infragestellung.
D.h. ich würde vermuten, dass du unterschwellig den Gedanken vehement abstreitest, irgendeine (d.h. auch nur eine einzige) Frau, die sich nackt zeigt, oder Pornos dreht, könnte dies auf freiwilliger Basis tun.

Dies wierderum würde bedeuten, dass diese Frauen zu diesen Tätigkeiten gezwungen werden, wodurch sie in gewisser Weise in eine Situation geraten würden, die deinen Erfahrungen sehr ähnlich ist:
Die Herabwürdigung durch "mächtigere" Personen zur Befriedigung der eigenen Lust.

Andererseits bist du im Allgemeinen mit der Ansicht konfrontiert, dass die dargestellten Frauen nicht nur sehr schön sein müssen (weil sie sonst gar nicht für die Darstellung von Nacktheit ausgewählt werden würden), sondern es auch von der Gesellschaft begrüßt oder gewünscht wird, so auszusehen, wie die dort dargestellten Personen und damit auch in gewisser Weise eine "devote" Haltung zu präsentieren.

Soll heißen: du verstehst (wie viele viele andere Menschen) die reine Darstellung "schöner" Körper als Aufforderung, diesem Ideal nachzueifern.
Dies würde aber bedeuten, dass du dich freiwillig wieder in eine Situation begeben würdest, in der du dich als "Bittsteller" und "williges Objekt" darstellst, indem du Frauen, die genau diese Eigenschaften ausstrahlen, in Aussehen (und damit auch indirekt irgendwie in ihrem Verhalten) kopierst.

Ich persönlich denke, dass die Betrachtungen von "schönen" Körpern, die von der Allgemeinheit akzeptiert und, zumindest gefühlt, auch gefordert werden, in dir einen Konflikt auslöst:
Wenn du ihnen nacheiferst, wirst du zwar mit Wohlwollen und Anerkennung betrachtet werden, aber begibst dich damit in eine Situation, die derjenigen, in welcher der Missbrauch stattfand, zu sehr ähnelt und damit "triggert".

Dass dein Freund, der ja vermutlich deine engste Bezugsperson darstellt, die Schönheit der dargestellten Frauen zumindest in der Vergangenheit anerkannt hat, indem er als erregend empfand, verschlimmert diesen Konflikt natürlich massiv, da er nun einen persönlichen Bezug hat.

Es geht eben nicht mehr nur um die Darstellung "irgendeiner Frau", die "irgendein Mann" erregend empfindet, sondern es geht um deinen Freund, der ganz bestimmte Frauen in ganz bestimmten Filmen als erregend empfand.

Ich denke hier kann dir letztlich nur die Erkenntnis helfen, dass diese Frauen eben in der Regel keineswegs gezwungen werden, diese Filme zu drehen, oder sich halbnackt auf Reklametafeln zu räkeln. Sie tun es, weil sie aus dem Bedürfnis von Männern ein Geschäft machen.
Dass dieses Geschäft oft von Männern betrieben wird, ist leider Tatsache und führt zu einer sehr einseitigen Darstellung von Sexualität in einem Großteil der Pornographie, ist aber zumindest in der legalen Pornographie kein Hinweis auf einen Missbrauch an sich, sondern eher darauf, dass es zu wenige Frauen als Produzentinnen gibt, die sich trauen, auch auf Frauen zugeschnittene Sexualität zu zeigen.

Letztlich wird dir meines Erachtens, wenn du etwas an dieser Situation ändern willst, nichts anderes übrig bleiben, als daran zu arbeiten, deine persönlichen Erfahrungen weniger zu gewichten und deine Ansichten weniger auf dich selbst zu beziehen und damit letztlich auch anderen die Freiheit lassen, darüber zu entscheiden, wie sie ihre Sexualität gestalten wollen.

Ich denke darüber hinaus, dass es genau das ist, was Reignoverme kritisiert hat, wenn auch etwas polemisch:
Durch deine Aussagen hast du letzten Endes implizit gesagt, dass du das Verhalten deines Freundes abscheulich findest und dass du Menschen, die gerne Pornos gucken, oder den Anblick von halbnackten Models anregend finden, verachtenswert findest.

Ich meine dabei z.B. folgende Aussagen:

mari_ella meinte:
Ich finde es widerlich.

mari_ella meinte:
Ich verstehe nicht wie es einen nicht stören kann wenn der eigene Mann sich an anderen Frauen aufgeilt.

mari_ella meinte:
Ich meine was denkt der Mann denn dabei? Wieso reicht es denn nicht sich die eigene Partnerin anzusehen? Und wenn sie nicht da ist, mein Gott dann warte eben oder benutz deine Fantasie.

Vor allem im letzten Satz sagst du so etwas, wie: "Beherrsch dich gefälligst! Du darfst deine Sexualität nicht einfach ausleben! Du musst dich zurückhalten und Rücksicht auf mich nehmen! Außerdem muss ich dir absolut ausreichen! Andere Frauen sind für immer tabu!"

Zumindest könnte man das dort hineininterpretieren.

Damit bestreitest du in gewisser Weise, dass ein Mann das Recht darauf hat, seine Sexualität auszuleben, wie er das möchte und dringst damit in eine Sphäre ein, die dir eigentlich nicht wirklich gehört: denn was im Kopf einer Person sexuell anregend erscheint und auch dazu genutzt wird, Lust schnell und unkompliziert zu befriedigen (denn etwas anderes ist Masturbation nicht), ist von dem, was sich genau dieselbe Person von einer Beziehung erwartet, losgelöst.

Im Idealfall können Menschen in ihren Beziehungen jede sexuelle Neigung ausleben und sind damit "wunschlos glücklich", weshalb es Selbstbefriedigung vielleicht auch nicht mehr braucht, in der Realität sieht das aber sehr oft anders aus.
Und sei es nur, dass der Partner eben gerade keine Lust auf Sex hat, man selbst aber durchaus.
Der einzige Weg, um diese Zurückweisung nicht als negativ zu empfinden, ist sich der Möglichkeit bewusst zu sein, selbst seine sexuellen Bedürfnisse befriedigen zu können, oder in nicht allzu ferner Zukunft eine gemeinsame Nacht in Aussicht zu haben.

Wenn du also sagst "ein Partner hat die Pflicht, ausschließlich seine Freundin als anregend zu empfinden", was man so oder so ähnlich in deine Aussagen hineininterpretieren könnte, kann man das durchaus als übergriffig der eigenen Sexualität gegenüber empfinden.


Nagelring


P.S.: Schon wieder eine Wall of Text ... ich gelobe Besserung. Ich hoffe, ich konnte trotzdem ein bisschen helfen.
 
Ach ja, just for the record:

@Reignoverme:
Ich stimme dir, wie oben beschreiben zu, dass mari_ella's Aussagen teilweise übergriffige Formulierungen enthalten (oder man sie zumindest so interpretieren kann), trotzdem glaube ich nicht, dass du mit Aussagen, wie.

Reignoverme meinte:
Das problem ist nicht dein freund, daß problem bist einzig und allein du selbst.

[...]

Das ist genau das gleiche niveau, wie diese typen die ihre freundin zu hause einschließen und verlangen das sie sich in säcke hüllt, damit nur ja kein mann sie ansieht.

[...]

Stattdessen gehts dir nur darum, seinen trieb zu kontrollieren.

[...]

Wenn du im gegenzug mal meinen beitrag gelesen und mal kurz drüber nachgedacht hättest, dann hättest du sicher auch verstanden was ich dir sagen will. Tust du aber nicht.

wirklich weiterkommst.
Ich denke, damit wirst du bei ihr letztlich nur Scham erzeugen und sie provozieren (was ja auch funktioniert hat, siehe unten), das wird aber imho kein Problem lösen.

Reignoverme meinte:
Hab ich so halt nicht erkannt, bin manchmal etwas schwer von begriff.

Ihre Angriffe auf deine Person sind Reaktionen auf deinen zugegebenermaßen etwas vorwurfsvollen Ton.
Macht dich deswegen nicht klein. Ich denke du hast einen Punkt, nur hast du imho etwas zu aggressiv formuliert.


@mari_ella:

Selbes Spiel.
Vorwürfe und Sarkasmus, wie:

mari_ella meinte:
Vielleicht liest Du Mal aden ganzen Text bevor DU irgendetwas hinein interpretierst
[...]
Ich glaube du hast nur die Überschrift gelesen und dir gleich irgendetwas ausgemalt
[...]
Danke für deine äußerst hilfreiche Antwort

helfen niemandem.
Themen, die einen persönlich betreffen und die in einem die negativsten Gefühle erregen, lassen einen am schnellsten und unüberlegtesten antworten.
Reignoverme hat sicher ebenfalls traumatische Erlebnisse hinter sich, sonst wäre seine/ihre(?) Reaktion imho nicht so heftig.

Ich würde mir wünschen, dass du ebenfalls darauf Rücksicht nimmst.


Danke!
Nagelring
 
Nein, ich hab deine beiträge alle gelesen.

Wenn du im gegenzug mal meinen beitrag gelesen und mal kurz drüber nachgedacht hättest, dann hättest du sicher auch verstanden was ich dir sagen will. Tust du aber nicht.

Ich denke du willst auch garkeine vorschläge oder hilfreiche ideen haben, sondern suchst nur nach bestätigung, für deine ansichten. Hab ich so halt nicht erkannt, bin manchmal etwas schwer von begriff. Sry...

Ich habe deine sehr ausführliche Antwort konzentriert gelesen und ich habe auch versucht es zu verstehen. Für mich war es aber so als hättest du mich etwas falsch verstanden. Ich suche nicht nach Anerkennung meiner Ansichten. Meine Ansichten sind auch paradox und ich verstehe mich da selbst oft nicht. Ich weiß dass Pornografie an sich nichts "böses" ist. Und ich weiß dass jeder Mensch auf deine Art schön ist und nicht alle aussehen müssen wie Barbie. Ich bin Barbie nicht Mal so unähnlich. Ich denke auch nicht dass die meisten Frauen dazu gezwungen werden. Manchmal glaube ich ich suche mir selbst Gründe um etwas nicht zu mögen oder etwas zu meiden weil ich den eigentlich Grund weshalb die Situation, das Bild oder sonstiges so heftige Gefühle in mir auslöst, nicht kenne. Ich will meinem Freund auch nichts verbieten. Ich weiß nicht wieso genau ich mich bei dem Gedanken so schlecht fühle dass er eine andere Frau erregend findet. Vielleicht habe ich einfach nur Angst dass er sie besser findet als mich und ich dann angeschrieben werde. Und das wäre ja nicht das erste Mal dass man mich einfach verlässt. Ich weiß den genauen Grund nicht. Aber es geht mir nicht darum ihm etwas zu verwehren einfach so oder darum dass alle Frauen gezwungen werden würden. Ich möchte auch keine Zustimmung sondern eine Erklärung wie ich lernen kann damit umzugehen. Weil ich so ja nicht weiter machen möchte. Das macht ja keinen Spaß vor innerer Anspannung und Wut fast an die Decke zu gehen nur weil sich eine Frau in einem Film den BH auszieht.
 
Wenn ich diese Gefühle abschalten könnte y würde ich es machen. Ich verstehe sie nicht und sie machen mir das Leben schwer. Und ich denke die ganze Zeit das nichts bei mir stimmt... Ich habe meine Gefühle nicht im Griff und die Gefühle haben keinen Grund und ich fange Streit an oder heule ohne dass etwas passiert ist und ich denke die ganze Zeit wieso??? Wieso passierte das? Wieso bin ich so? Wieso kann ich nicht normal sein? Und ich habe mit jedem Streit mehr Angst dass mein Freund mich verlässt und werde immer unsicherer.
 
mari_ella, Du bist voller Selbstzweifel und in Dir zerissen - zwischen Wollen und Können ist eine Kluft, die Du nicht überspringen willst oder kannst. Wenn man Angst hat, sich auf etwas einzulassen, dann muss man sich zunächst führen lassen............Dein Partner hat Dir doch signalisiert, was er will und möchte - losgelösten Sex.
Sich fallen lassen und sich der Stiuation hingeben. Dies fällt vielen Menschen schwer, was ihnen dabei hilft ist das Vertrauen, welches man zum Partner aufgebaut hat.
Mit dem Partnervertrauen, scheint es allgemein bei Dir nicht gut bestellt zu sein - in der Regel geht man eine Partnerschaft mit dem Menschen ein, den man blind vertrauen kann.

Wie war bzw ist das bei Dir?
 
Ich habe deine sehr ausführliche Antwort konzentriert gelesen und ich habe auch versucht es zu verstehen. Für mich war es aber so als hättest du mich etwas falsch verstanden. Ich suche nicht nach Anerkennung meiner Ansichten. Meine Ansichten sind auch paradox und ich verstehe mich da selbst oft nicht. Ich weiß dass Pornografie an sich nichts "böses" ist. Und ich weiß dass jeder Mensch auf deine Art schön ist und nicht alle aussehen müssen wie Barbie. Ich bin Barbie nicht Mal so unähnlich. Ich denke auch nicht dass die meisten Frauen dazu gezwungen werden. Manchmal glaube ich ich suche mir selbst Gründe um etwas nicht zu mögen oder etwas zu meiden weil ich den eigentlich Grund weshalb die Situation, das Bild oder sonstiges so heftige Gefühle in mir auslöst, nicht kenne. Ich will meinem Freund auch nichts verbieten. Ich weiß nicht wieso genau ich mich bei dem Gedanken so schlecht fühle dass er eine andere Frau erregend findet. Vielleicht habe ich einfach nur Angst dass er sie besser findet als mich und ich dann angeschrieben werde. Und das wäre ja nicht das erste Mal dass man mich einfach verlässt. Ich weiß den genauen Grund nicht. Aber es geht mir nicht darum ihm etwas zu verwehren einfach so oder darum dass alle Frauen gezwungen werden würden. Ich möchte auch keine Zustimmung sondern eine Erklärung wie ich lernen kann damit umzugehen. Weil ich so ja nicht weiter machen möchte. Das macht ja keinen Spaß vor innerer Anspannung und Wut fast an die Decke zu gehen nur weil sich eine Frau in einem Film den BH auszieht.

Meine exfreundin hat ganz ähnlich getickt wie du, darum weiß ich wie einen das als mann/freund fertig machen kann, wenn man dauernd mit sowas konfrontiert wird und sich überhaupt keiner schuld bewußt ist. Bei mir hats letztendlich zur trennung geführt, weil ich diesen schei.. einfach irgendwann nicht mehr ertragen hab.

Was du ändern mußt ist letztendlich deine einstellung. Ich weis ist leicht daher gesagt, so ist es aber, da führt kein weg dran vorbei. Und der beste tip den ich dir geben kann ist der, daß du mal versuchst beherrscht zu sein und jedesmal wenn irgendetwas aus dir rausplatzen will, erstmal kurz inne hälst und drüber nachdenkst, wie das auf dein gegenüber wirken wird und ob es wirklich nötig ist, das jetzt auszusprechen. Wenn du nämlich erstmal darüber nachdenkst und merkst, das du grad mal wieder übertreibst, dann verkneif dir den kommentar einfach.

Was hilft es, einen streit für nichts vom zaun zu brechen. Vor allem, wenn du dir bewußt bist, das der kommentar den du grad abgeben wolltest mal wieder unangebracht ist? Ich weis nicht, ob du das allein hinkriegst, oder wirklich professionelle hilfe brauchst. Auf jeden fall ist selbstbeherrschung der einzige weg. Wenn du die lernst wird sich die beziehung bessern. Und wenn du das merkst hats du auch eine motivation da dran zu bleiben.

Wenn du so weiter machst, wirst du deine beziehung kaputt machen, das ist glasklar. Niemand läßt sich auf dauer gern unberechtigte vorwürfe machen! Im zweifelsfall schaltet man das störgeräusch einfach irgendwann ab...
 
Meine exfreundin hat ganz ähnlich getickt wie du, darum weiß ich wie einen das als mann/freund fertig machen kann, wenn man dauernd mit sowas konfrontiert wird und sich überhaupt keiner schuld bewußt ist. Bei mir hats letztendlich zur trennung geführt, weil ich diesen schei.. einfach irgendwann nicht mehr ertragen hab.

Was du ändern mußt ist letztendlich deine einstellung. Ich weis ist leicht daher gesagt, so ist es aber, da führt kein weg dran vorbei. Und der beste tip den ich dir geben kann ist der, daß du mal versuchst beherrscht zu sein und jedesmal wenn irgendetwas aus dir rausplatzen will, erstmal kurz inne hälst und drüber nachdenkst, wie das auf dein gegenüber wirken wird und ob es wirklich nötig ist, das jetzt auszusprechen. Wenn du nämlich erstmal darüber nachdenkst und merkst, das du grad mal wieder übertreibst, dann verkneif dir den kommentar einfach.

Was hilft es, einen streit für nichts vom zaun zu brechen. Vor allem, wenn du dir bewußt bist, das der kommentar den du grad abgeben wolltest mal wieder unangebracht ist? Ich weis nicht, ob du das allein hinkriegst, oder wirklich professionelle hilfe brauchst. Auf jeden fall ist selbstbeherrschung der einzige weg. Wenn du die lernst wird sich die beziehung bessern. Und wenn du das merkst hats du auch eine motivation da dran zu bleiben.

Wenn du so weiter machst, wirst du deine beziehung kaputt machen, das ist glasklar. Niemand läßt sich auf dauer gern unberechtigte vorwürfe machen! Im zweifelsfall schaltet man das störgeräusch einfach irgendwann ab...

Das ist keine EINSTELLUNG, das ist für mich ein Trigger, ich habe eine Posttraumatische Belastungsstörung. Und mittlerweile platzt ja gar nichts mehr raus. Ich sage dann dass ich die Stelle zb vorspulen oder nicht mehr weiter gucken will. Und ich mache meinem Freund auch keine Vorwürfe. Er kann ja nichts dafür dass ich ein scheiß Selbstbewusstsein habe. Mein Freund, der meine ganzen Geschichte kennt, hat da Verständnis für. Weil ich selbst sage ich will nicht dass es immer so weiter geht. Ich gehe zur Therapie und ich bin dabei herauszufinden woran es liegt und wie ich mit diesen Gefühlen umgehen kann. Das hat nichts mit Beherrschung zu tun wenn man traumatisiert ist und durch bestimmte Auslöser Flashbacks ans Trauma hat. Bei mir kommen dann Unmengen an alten Gefühlen hoch da kann niemand etwas für außer meiner Eltern. Ist ja nicht so dass es mir Spaß macht meine Gefühle weder kontrollieren noch verstehen zu können.

Du kannst auch nicht einfach behaupten meine Beziehung würde bald kaputt gehen nur weil es bei dir so war. Vielleicht ist deine Beziehung daran kaputt gegangen dass du so unsensibel bist. Ich würde dich bitten nichts mehr zu schreiben. Deine Beiträge sind nicht hilfreich.
 
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