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Unsicher, was ich studieren soll!

mhmtzy

Neues Mitglied
Hallo,
ich bin 18 Jahre alt (männlich) und gehe momentan noch zur Schule - In einigen Monaten werde ich mein Abitur absolvieren, hoffentlich mit einem guten Durchschnitt. Doch was ich nach der Schule machen werde, da bin ich mir leider nicht sicher. Ich will aber auf jeden Fall studieren, an einer Uni oder an einer Fachhochschule. Ein Duales Studium spricht mich eher weniger an. Mich interessiert besonders die Richtung in den IT-Bereich, also eigentlich alles, was mit Informatik zutun hat. Doch das, was mir diese Unsicherheit gibt, ist folgendes Problem:


Ich bin nicht der Beste in Mathe, ich hatte in der letzten Klausur nur 4 Notenpunkte, (umgerechnet: eine 4-). Ich muss aber erwähnen, dass ich nicht besonders viel für die Klausur gelernt habe. Ich bin einfach jemand, der kaum für Mathe lernt, zumindest habe ich das in meiner Schullaufbahn selten, wenn dann, nur mit Nachhilfe. Ich will aber nicht damit sagen, dass ich eine absolute Niete in der Mathematik bin: Denn wenn ich mich wirklich anstrenge und viel lerne, dann schaffe ich auch weitaus bessere Noten, z.B. 9 Notenpunkte (das war einige Male so, als ich richtig "geschwitzt" habe). Sprich: Auch ich kann Mathe, nur mit etwas Übung und Anstrengung.


Allerdings ist ja die Schulmathematik absolut nichts im Vergleich zur Mathematik, die man an der Uni oder FH hat - Dort ist es um ein Vielfaches schwieriger und komplizierter, vor allem die Mathematik im Informatikstudium ist zusätzlich noch abstrakter. Das bereitet mir dementsprechend Sorgen, weshalb ich mir nicht sicher bin, ob ich genau dieses Themengebiet studieren sollte.


Ich habe unzählige Orientierungstests gemacht und oft stand da eben der IT-Bereich im Ergebnis. Ich habe also wirklich Interesse an der Informatik, nicht nur weil ich gern am PC bin: Ich würde gerne wissen, was eigentlich alles "dahinter" steckt und was genau ein Programm zum "Laufen" bringt. Ich würde es auch deshalb gerne studieren, weil die Informatik einfach zukunftsstrebend ist und auch ich gerne etwas für die Zukunft tun würde, anhand eines Jobs nach dem Studium. Außerdem muss mein Studiengang ja nicht die reine (also die allgemeine) Informatik sein. Auch Wirtschaftsinformatik würde mich ansprechen, sogar mehr als normale Informatik - Jedoch habe ich so gut wie keinen Plan, was Wissenschaft, bzw. BWL, angeht, trotzdem interessiert es mich!


Meiner Meinung nach kann ich relativ gut logisch und abstrakt denken, was ja eine klare Vorraussetzung für das Studium ist. Programmierkenntnisse habe ich noch keine, würde mir aber gerne (falls ich in die Richtung studieren sollte) nach der Schule welche aneignen. Ich bin auch sehr fleißig und ausdauerfähig, auch gute Punkte FÜR ein Informatikstudium. Ich habe ein paar meiner Mitmenschen befragt, mir wurde oft gesagt, dass ich im sprachlichen Bereich besser sei, als im wissenschaftlichen Bereich: Das kann ich auch bestätigen, denn in Fächern wie Deutsch oder Englisch bin ich ein guter 2er-Schüler, vor allem in Deutsch kann ich besonders gute Texte schreiben. Ich würde aber dennoch niemals etwas in Richtung Sprachwissenschaften oder Geisteswissenschaften, z.B. Geschichte studieren (wobei ich das als Leistungskurs habe und darin mein Abitur schreiben werde), da mich das überhaupt nicht interessiert und auch die Berufsaussichten für solche Studiengänge nicht gut sind. Damit will ich sagen, dass meine Stärken nicht meinen Interessen entsprechen - auch das wiederrum bereitet mir diese Unsicherheit, WAS genau ich studieren sollte.


Meine Eltern, vor allem mein Vater, würde mir Studiengänge im IT-Bereich zutrauen und es würde ihm auch sehr gefallen (immerhin kann er selbst programmieren und hat auch schon Erfahrung in dem Bereich). Auch mein Cousin, der momentan Informatik an einer FH studiert, traut mir diesen Studiengang zu. Menschen, aus meinem näheren Umfeld, meinen, dass ich dieses Studium meistern könnte. Leider macht mich das nicht sicherer. Daher kam ich auf die Idee, auch im Web nach "Hilfe" zu suchen. Vielleicht hat der eine oder andere Erfahrung im Bezug zu diesem Thema und kann mir helfen? Ich wäre einfach dankbar für alle Ratschläge, die ihr mir geben könntet. Ich weiß einfach nicht weiter und fange langsam an, mein Kopf mit diesem Thema zu zerbrechen.
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo mhmtzy,

wie wurdest du denn bisher bei solchen langfristig
reichenden Entscheidungen "sicher genug"? Ich
denke mal, du solltest deiner eigenen Entscheidungs-
strategie folgen und dich nicht alleine auf die Ein-
schätzung anderer verlassen.

100% sicher kann man ja vorher nie sein, aber dass
du ausreichend sicher sein willst, kann ich verstehen.

Der größte Fehler wäre aber vermutlich, dich gar
nicht zu entscheiden und einfach zu warten, was
dann passiert ;)

Aus meiner Lebenserfahrung ist es manchmal auch
sinnvoll, bei Entscheidungen, die mehrere Optionen
offen lassen, das eigene Ziel klar vor Augen zu haben
Und ob man dann den Weg rechts- oder linksherum
nimmt, um es zu erreichen, ist manchmal zweitrangig,
so lange es in Richtung des Ziels geht.

Denn das Ziel ist ja nicht das Studium, sondern was
du später damit anfangen willst, oder?

Gruß,
Werner
 

WolfImSchafspelz

Aktives Mitglied
Hallo,
ich bin 18 Jahre alt (männlich) und gehe momentan noch zur Schule - In einigen Monaten werde ich mein Abitur absolvieren, hoffentlich mit einem guten Durchschnitt. Doch was ich nach der Schule machen werde, da bin ich mir leider nicht sicher. Ich will aber auf jeden Fall studieren, an einer Uni oder an einer Fachhochschule. Ein Duales Studium spricht mich eher weniger an. Mich interessiert besonders die Richtung in den IT-Bereich, also eigentlich alles, was mit Informatik zutun hat. Doch das, was mir diese Unsicherheit gibt, ist folgendes Problem:


Ich bin nicht der Beste in Mathe, ich hatte in der letzten Klausur nur 4 Notenpunkte, (umgerechnet: eine 4-). Ich muss aber erwähnen, dass ich nicht besonders viel für die Klausur gelernt habe. Ich bin einfach jemand, der kaum für Mathe lernt, zumindest habe ich das in meiner Schullaufbahn selten, wenn dann, nur mit Nachhilfe. Ich will aber nicht damit sagen, dass ich eine absolute Niete in der Mathematik bin: Denn wenn ich mich wirklich anstrenge und viel lerne, dann schaffe ich auch weitaus bessere Noten, z.B. 9 Notenpunkte (das war einige Male so, als ich richtig "geschwitzt" habe). Sprich: Auch ich kann Mathe, nur mit etwas Übung und Anstrengung.


Allerdings ist ja die Schulmathematik absolut nichts im Vergleich zur Mathematik, die man an der Uni oder FH hat - Dort ist es um ein Vielfaches schwieriger und komplizierter, vor allem die Mathematik im Informatikstudium ist zusätzlich noch abstrakter. Das bereitet mir dementsprechend Sorgen, weshalb ich mir nicht sicher bin, ob ich genau dieses Themengebiet studieren sollte.


Ich habe unzählige Orientierungstests gemacht und oft stand da eben der IT-Bereich im Ergebnis. Ich habe also wirklich Interesse an der Informatik, nicht nur weil ich gern am PC bin: Ich würde gerne wissen, was eigentlich alles "dahinter" steckt und was genau ein Programm zum "Laufen" bringt. Ich würde es auch deshalb gerne studieren, weil die Informatik einfach zukunftsstrebend ist und auch ich gerne etwas für die Zukunft tun würde, anhand eines Jobs nach dem Studium. Außerdem muss mein Studiengang ja nicht die reine (also die allgemeine) Informatik sein. Auch Wirtschaftsinformatik würde mich ansprechen, sogar mehr als normale Informatik - Jedoch habe ich so gut wie keinen Plan, was Wissenschaft, bzw. BWL, angeht, trotzdem interessiert es mich!


Meiner Meinung nach kann ich relativ gut logisch und abstrakt denken, was ja eine klare Vorraussetzung für das Studium ist. Programmierkenntnisse habe ich noch keine, würde mir aber gerne (falls ich in die Richtung studieren sollte) nach der Schule welche aneignen. Ich bin auch sehr fleißig und ausdauerfähig, auch gute Punkte FÜR ein Informatikstudium. Ich habe ein paar meiner Mitmenschen befragt, mir wurde oft gesagt, dass ich im sprachlichen Bereich besser sei, als im wissenschaftlichen Bereich: Das kann ich auch bestätigen, denn in Fächern wie Deutsch oder Englisch bin ich ein guter 2er-Schüler, vor allem in Deutsch kann ich besonders gute Texte schreiben. Ich würde aber dennoch niemals etwas in Richtung Sprachwissenschaften oder Geisteswissenschaften, z.B. Geschichte studieren (wobei ich das als Leistungskurs habe und darin mein Abitur schreiben werde), da mich das überhaupt nicht interessiert und auch die Berufsaussichten für solche Studiengänge nicht gut sind. Damit will ich sagen, dass meine Stärken nicht meinen Interessen entsprechen - auch das wiederrum bereitet mir diese Unsicherheit, WAS genau ich studieren sollte.


Meine Eltern, vor allem mein Vater, würde mir Studiengänge im IT-Bereich zutrauen und es würde ihm auch sehr gefallen (immerhin kann er selbst programmieren und hat auch schon Erfahrung in dem Bereich). Auch mein Cousin, der momentan Informatik an einer FH studiert, traut mir diesen Studiengang zu. Menschen, aus meinem näheren Umfeld, meinen, dass ich dieses Studium meistern könnte. Leider macht mich das nicht sicherer. Daher kam ich auf die Idee, auch im Web nach "Hilfe" zu suchen. Vielleicht hat der eine oder andere Erfahrung im Bezug zu diesem Thema und kann mir helfen? Ich wäre einfach dankbar für alle Ratschläge, die ihr mir geben könntet. Ich weiß einfach nicht weiter und fange langsam an, mein Kopf mit diesem Thema zu zerbrechen.
Hi,

was spricht denn gegen eine Ausbildung?

Nicht böse gemeint, aber ich habe mal Informatik studiert und dann abgebrochen, weil ich mich nicht über ein gewisses Level begeistern konnte. Hier meine Einschätzung, um Dir das mal um die Ohren zu hauen;):

9 Punkte in Mathe sind nicht gerade so dolle. DIE solltest Du fast ohne zu lernen schaffen, sag ich mal. Das ist aber nicht sooo wichtig, denn vor allem aber solltest Du eine gewisse Grundbegeisterung zumindest für Teilgebiete der Mathematik mitbringen. Und/oder für die Programmierung. Ich kannte damals niemanden, der nicht zu Studienbeginn schon eine Hochsprache beherrschte oder in Teilen beherrschte. Die meisten konnten so wie ich C, Turbo Pascal und/oder Basic in den Grundzügen.

Wenn Du wissen wilst, was hinter, den Programmen steckt - warum zum Teufel hast Du denn noch nicht angefangen, zu programmieren? Bei uns ging das Programmieren damals so mit 13 los. Mit 15 programmierten wir in der Inforamtik-AG schon rekursive Schleifen etc.

MEIN RAT:

Wenn Du einfach "was mit Computern" machen willst, evtl. sogar "für andere Leute was mit Computern" machen willst, dann empfehle ich Dir heutzutage irgendeine IT-Ausbildung. a) kommst Du schneller durch, b) verdienst Du gleich Geld, c) kannst Du danach immer noch weiterstudieren. d) lernst Du da auch die Grundzüge der Programmierung und erlangst PRAKTISCHE (statt rein trocken theoretische, größtenteils mathematisch formulierte!) Einblicke in PC-Technik!

Die Empfehlungen bei den Auskunftsystemen basieren noch auf veralteten Verhältnissen. Vor 30 Jahren haben sich nur Spielefreaks und echte Computerfreaks für Computer interessiert. Da hat man erstmal sehr viel harte DM zusammengekratzt, um überhaupt ein System zu haben. Standardmäßig hatte man dann DOS und hat sich mit Skripten beschäftigt um wenig später mit dem Programmieren anzufangen. Folge: Junge Leute, die "was mit Comptern" machten, waren zu einem viel größeren Teil schon prädestiniert für ein Informatikstudium als heute, weil sie ihr hartes Interesse brauchten, um erstmal an die System zu kommen die den Einstieg boten.

LG
Wolf
 
Zuletzt bearbeitet:

WolfImSchafspelz

Aktives Mitglied
P.S., hier noch ein heißer Tipp, wie Du das genauer testen kannst. Ggfs. auch für andere Fächer:

Falls Du in der Nähe einer Hochschule wohnst, lade Dir mal ein Vorlesungsverzeichnis runter und dann setzt Du Dich einfach in drei verschiedene Informatik-Vorlesungen der Erstemester. Das Semester darf natürlich noch nicht lange laufen - also genau jetzt ist eine ziemlich optimale Zeit, weil das WS gerade begonnen hat.

(Und: Reinsetzen ist überhaupt kein Problem, Du braucht normalerweis auch nicht zu fragen. Kannst Du natürlich trotzdem machen, wenn Du Dich damit besser fühlst.)

Wenn Du dann dem Stoff in allen drei Vorlesungen jeweils über mindestens 15 Minuten konzentriert folgen und Du vielleicht in einer Vorlesung etwas hochinteressantes lernen konntest, dann könnte das Fach was für Dich sein;)
 

mhmtzy

Neues Mitglied
Hi,

was spricht denn gegen eine Ausbildung?

Nicht böse gemeint, aber ich habe mal Informatik studiert und dann abgebrochen, weil ich mich nicht über ein gewisses Level begeistern konnte. Hier meine Einschätzung, um Dir das mal um die Ohren zu hauen;):

9 Punkte in Mathe sind nicht gerade so dolle. DIE solltest Du fast ohne zu lernen schaffen, sag ich mal. Das ist aber nicht sooo wichtig, denn vor allem aber solltest Du eine gewisse Grundbegeisterung zumindest für Teilgebiete der Mathematik mitbringen. Und/oder für die Programmierung. Ich kannte damals niemanden, der nicht zu Studienbeginn schon eine Hochsprache beherrschte oder in Teilen beherrschte. Die meisten konnten so wie ich C, Turbo Pascal und/oder Basic in den Grundzügen.

Wenn Du wissen wilst, was hinter, den Programmen steckt - warum zum Teufel hast Du denn noch nicht angefangen, zu programmieren? Bei uns ging das Programmieren damals so mit 13 los. Mit 15 programmierten wir in der Inforamtik-AG schon rekursive Schleifen etc.

MEIN RAT:

Wenn Du einfach "was mit Computern" machen willst, evtl. sogar "für andere Leute was mit Computern" machen willst, dann empfehle ich Dir heutzutage irgendeine IT-Ausbildung. a) kommst Du schneller durch, b) verdienst Du gleich Geld, c) kannst Du danach immer noch weiterstudieren. d) lernst Du da auch die Grundzüge der Programmierung und erlangst PRAKTISCHE (statt rein trocken theoretische, größtenteils mathematisch formulierte!) Einblicke in PC-Technik!

Die Empfehlungen bei den Auskunftsystemen basieren noch auf veralteten Verhältnissen. Vor 30 Jahren haben sich nur Spielefreaks und echte Computerfreaks für Computer interessiert. Da hat man erstmal sehr viel harte DM zusammengekratzt, um überhaupt ein System zu haben. Standardmäßig hatte man dann DOS und hat sich mit Skripten beschäftigt um wenig später mit dem Programmieren anzufangen. Folge: Junge Leute, die "was mit Comptern" machten, waren zu einem viel größeren Teil schon prädestiniert für ein Informatikstudium als heute, weil sie ihr hartes Interesse brauchten, um erstmal an die System zu kommen die den Einstieg boten.

LG
Wolf
Eine Ausbildung spricht mich weniger an, weil man damit, meiner Meinung nach, direkt in das Berufsleben "geworfen" wird - Und dazu fühle ich mich nicht bereit. Außerdem würde mich ein Beruf, wie Fachinformatiker, genauso wenig ansprechen, dieser Beruf ist einfach nicht mein Ziel.
Ich interessiere mich für die Informatik deshalb, weil es, wie schon gesagt, zukunftsorientiert ist - und dies wird eben besser an einer Hochschule oder an ner Uni besser näher gebracht, als in einer Ausbildung. Zudem muss ein Informatikstudium nicht direkt pure Theorie bedeuten: An einer Hochschule machst du durchaus viel Praxis und damit wirst du genauso gut auf ein Berufsleben vorbereitet wie in einer Ausbildung.
 

JeGeo

Mitglied
Eine Ausbildung spricht mich weniger an, weil man damit, meiner Meinung nach, direkt in das Berufsleben "geworfen" wird - Und dazu fühle ich mich nicht bereit. Außerdem würde mich ein Beruf, wie Fachinformatiker, genauso wenig ansprechen, dieser Beruf ist einfach nicht mein Ziel.
Ich interessiere mich für die Informatik deshalb, weil es, wie schon gesagt, zukunftsorientiert ist - und dies wird eben besser an einer Hochschule oder an ner Uni besser näher gebracht, als in einer Ausbildung. Zudem muss ein Informatikstudium nicht direkt pure Theorie bedeuten: An einer Hochschule machst du durchaus viel Praxis und damit wirst du genauso gut auf ein Berufsleben vorbereitet wie in einer Ausbildung.
Entschuldige meine Ausdrucksweise.... Aber: "Verdammt, du liegst mal sowas von daneben."

Von ehemaligen Student zu zukünftigen "Vielleicht-Student".... Praxis heißt im Studium in der Regel in Eigenregie eine fiktive Sache in seiner Freizeit ausprobieren und sich beibringen. mit der Praxis die man sich dabei denkt, hat das nix zu tun. Also alles graue Theorie.

In der Ausbildung wirst... ja in das Berufsleben geschmissen... aber es ist gut. Mehr Praxis geht nicht. Nebenbei noch Geld in die Tasche anstatt als Student dauer Pleite zu sein. "Am lebenen Patient" arbeiten anstatt an der Puppe macht mehr Spaß. Frag mal die Mediziner.

Zu den Matheleistungen...war bei mir genauso... Hab danach Maschinenbau studiert... Lass es lieber, mit reinen Pauken kommst du da nicht durch. Vertrau mir, das geht schief.
 

HalliGalliSuperstar

Aktives Mitglied
Also das hab ich mich auch gefragt, warum du nicht schon lange mit Programmieren oder Website-Basteln angefangen hast, wenn doch sogar dein Vater es kann. Und an eine Ausbildung hab ich auch gedacht. Wenn du sie mit Abi verkürzen kannst, dauert sie effektiv noch nicht mal zwei Jahre. Sie würde dir einen guten Einblick geben in das, was du kannst und was dich interessiert.

Wenn deine Fähigkeiten mehr im sprachlichen / kulturellen als im technischen Bereich liegen, könntest du später irgendwas machen, was im Mittelfeld zwischen diesen Dingen liegt. Mediengestalter? Technischer Redakteur? Webdesigner? UX-Designer? Irgendwas, das mit digitalen Medien zu tun hat, wo du aber näher am User, am Menschen bist.

Vom Gefühl her würde ich sagen: Fang an mit Programmieren, und wenn es dir Spaß macht, lern Fachinformatiker (Anw.entw.), und wenn das gut läuft, kannst du danach mit Wi-Info oder so weitermachen. Wenn dir Programmieren zu technisch ist, lern Mediengestalter oder studier was in der Richtung. Oder Informatikkaufmann.
 

Kon-Key-Dong

Mitglied
Wenn du dich wirklich dafür interessiert solltest du es studieren.
Ich studiere auch Informatik und hatte anfangs auch Angst, dass ich es nicht hinbekommen würde aber mittlerweile bin ich zuversichtlich.

Wenn man noch nicht an einer Uni war denkt man immer so ein Studium schaffen nur diejenigen die besonders Intelligent sind. Aber ich habe gemerkt dass es noch viele andere Faktoren gibt.
Zum einen wäre da mal das Interesse, wenn man sich wirklich dafür interessiert beißt man sich durch und gibt nicht auf sobald man etwas anfangs nicht verstanden hat. Dann gäbe es da es da noch den Faktor Selbstorganisation.
Also wie gewissenhaft man Lerneinheiten plant und sicherstellt dass man zur Klausur dann gut vorbereitet ist.
Es bringt nichts wenn man super schlau ist aber es dann nicht hinbekommt mit der Freiheit im Studium umzugehen.
Ein weiterer Punkt wäre das netzwerken mit anderen Studenten. Von höheren Semestern kann man wichtige Tipps erhalten oder man kann sich von anderen etwas nochmal erklären lassen.

Ich denke ich bin auch nicht überdurchschnittlich intelligent aber bekomme es trotzdem ganz gut hin.
Es gibt auch immer andere von denen man denkt wie die es im Studium so weit schaffen konnten, weil sie nicht sehr kompetent wirken.

Mein ehemaliger Lehrer hat mal gesagt:
"Wo ein Wille, da auch ein Weg".
 

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