Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Unmögliche Lebenssituation (verliebt & kranker Partner)

Hallo Stephan,

es klingt nach sehr schwierigen Zeiten, die du hinter dir hast. Tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht!

Ich schließe mich einigen anderen hier an, leider klingt das nach einem sehr ungesunden Umfeld für eure Kinder. Mir bereitet ziemlich Bauchschmerzen, dass deine Frau, so klingt es, so viel mit den Kindern alleine ist. Ich bin selbst mit einer sehr aggressiven, launischen (auch gewalttätigen) Mutter aufgewachsen, es hat mich nachhaltig sehr negativ geprägt.
Ich denke, eine Trennung wäre für die Kinder langfristig eher die bessere Lösung, allerdings nur, wenn sie nicht bei deiner Frau leben bleiben (so war es leider in meiner Geschichte).

Wenn du aktuell so überfordert mit allem bist, sich der Kopf dreht, empfiehlt sich, dass du dir Hilfe holst. Du könntest dich in Beratungsstellen beraten lassen oder auch anwaltlich, um besser zu verstehen, wie eine Trennung ablaufen könnte, welche Rechte du hast, welche deine Frau.
Ich kann mir vorstellen, dass du deiner Frau die Kinder nicht wegnehmen willst, darum geht es auch nicht, das alleinige Sorgerecht bekommt man heutzutage nicht so schnell und oft geht es eher ums Wechselmodell. Aber Bedingung sollte dringend sein, dass sie in Therapie geht, sich langfristig helfen lässt. Wie es aktuell läuft, klingt weder für sie, noch für eure Kinder gut.

Ich wünsche dir viel Kraft und Mut, dein Leben in die Hand zu nehmen! Ich weiß, das ist nicht leicht, deswegen hole dir Hilfe!
 
Das Zuhause ist kein Zuhause mehr. Drogen wäre bei mir der Punkt, wo Schluss ist. Das Haus muß weg, bzw. verkauft werden. Das wird geteilt und jeder soll seinen Weg gehen. Bevor Du Dich umbringst, muß eine Lösung einhergehen. Ich würde evtl., da Du komplett überfordert bist, das Jugendamt einschalten, daß die Kinder in eine Pflegefamilie oder woanders hinkommen, bis das abgewickelt ist. Allein die Drogengeschichte reicht, damit Behörden einem helfen und Du nicht komplett alleine dastehst. Du suchst Dir einen Makler und guckst, wenn die Frau mit drinhängt, dass ihr einen sauberen Cut macht. In Urlaub würde ich nie wieder fahren. Je nach Land enden Drogen in drakonischen Strafen. Die hält das wohl alles für einen Witz. Ich kenne Leute mit Hirntumor und Krebs, die sich nicht derart gehen lassen und "normal" ihr Leben mit Schmerzen leben. Ich würde die Drogen alle durch den Abfluss spülen. Die Frau muß raus aus Deinem Leben, sonst gehst Du kaputt.
 
Zum Thema Cannabis:

Ich finde, da muss man differenzieren. Wenn es ihr gegen die Schmerzen hilft (evtl sowohl körperlich als auch emotional), ist ihr Wunsch danach erstmal legitim. Entscheidend finde ich zwei Punkte:
-schafft sie einen kontrollierten Umgang, also so viel wie nötig, so wenig wie möglich? Kann sie reflektieren, wo die Grenzen zwischen Schmerzlinderung und totalem Rausch sind (besonders wichtig in Bezug auf Kinderbetreuung, wie gut kann sie dann noch Gefahren überblicken?)? Wie geht sie mit dem Thema Suchtpotenzial um?
-Konsum in Form von Rauchen geht in Anwesenheit der Kinder nicht, es kann nicht sein, dass die Kinder dem ausgesetzt werden. Man kann auch draußen rauchen oder andere Konsumformen finden (Öl, Nahrung, etc).

Ich würde das Thema nicht per se verteufeln, aber es klingt so als bräuchte sie wenndann ärztliche und therapeutische Begleitung um dahingehend ein gutes Maß zu finden und nicht noch eine Verschlimmerung ihrer psychischen Symptomatik in Kauf zu nehmen. Außerdem geht natürlich nicht,dass Dealer zu euch nach Hause kommen
 
Außerdem ist Cannabis Konsum legal. Deshalb braucht man kein Faß aufmachen.
Ich kann verstehen das es nervt wenn ein Partner das aus Spaß an der Freude konsumiert, wegen Geruch, etc. aber nicht wenn dies aufgrund von Schmerzlinderung hergenommen wird.
 
Wenn ihr das Cannabis gegen die Schmerzen hilft würde ich es ihr lassen.

Deine Frau ist schwer krank.
Du könntest Pfleger und Unterstützung von der Krankenkasse bekommen.

Wenn dich deine Frau mies behandelt würde ich mich trennen.
 
Sie arbeitet seit ihrer Krankheit nicht mehr und versucht sich, so gut es geht, um die Kinder zu kümmern. Allerdings ist sie oft ungeduldig oder an schlechten Tagen kann sie kaum aufstehen. Fast jeden Tag ist sie schlecht gelaunt und sagt gemeine Dinge zu den Kindern. Zu mir ist sie an und für sich ok, aber ich darf sie auf keinen Fall kritisieren, dann zuckt sie oft aus.
Sie ist den ganzen Tag mit den Kindern alleine und misshandelt sie psychisch? Bei dir traut sie sich das nicht. Wer weiß wie sie die Kinder behandelt, wenn du nicht dabei bist?
Bitte schütze deine Kinder vor dieser Frau und trenne dich sofort. Das muss Priorität haben. Vor den Problemen deiner Frau und vor deinem eigenen Wunsch nach einer gesunden Beziehung.
 
Hallo,

vielen Dank für eure Meinungen. Natürlich ist das alles meine Sicht, das ist bei solchen Forumseinträgen so und natürlich ist meine Sicht nicht objektiv. Mir ist das sehr bewusst, aber es hat mir unendlich geholfen meinen ganzen Frust mal wo abzuladen, ohne ihn abzuschwächen oder zu relativieren. Einfach mal mir selbst leid zu tun und zu motzen wie unfair das ist. Dafür möchte ich mich sehr bedanken und bei jedem, der sich die Mühe gegeben hat, etwas dazu zu stellen - DANKE!

Etwas möchte ich vielleicht noch ergänzen, wenn es jemand interessiert:

1. @Selbst-Bewusst77: Danke für deine Kopfnuss, dass ich jetzt meine Verliebtheit als nicht besonders hübsch beschrieb. Es war ein dummer Ausdruck, der nicht nett war und den ich eigentlich gar nicht meinte und mir auch nicht zusteht. Ich denke mein Ego war gekränkt. Vor allem aber war ich wirklich sauer, weil sie mich absichtlich so hingehalten hat und das ist und bleibt meiner Meinung nach nicht korrekt. Ich bin seitdem ich denken kann in Beziehungen und habe nie fremd geflirtet bisher und war nie verliebt. Aber wenn ich bemerkt habe, dass es jemand in mich war, habe ich zügig und klar formuliert, dass da nichts laufen wird. Weil du in diesem Fall einfach der stärkere bist und eine Verantwortung hast! Der Verliebte sieht das doch nicht! Zu dieser Meinung stehe ich auch. Meine Verliebtheit war ja in dem Moment völlig gelöscht, als sie aufgehört hat, in Rätseln des "Vielleichts" zu reden. Ganz abgesehen davon, dass ich vermutlich nur in sie projiziert habe, weil etwas bei mir/uns nicht stimmt.

2. Cannabis: Ich habe lange gebraucht, um für mich hier eine Meinung zu bilden. Und diese ist letztlich, dass ich wirklich denke, dass es das einzige ist, das meiner Frau hilft (sie bekommt es ja auch vom Arzt verschrieben neben vielen anderen Schmerzmitteln inkl. Opiaten), ich es aber aber für mich und mit Kindern NICHT akzeptieren kann, dass es in meinem zuhause passiert. Und dafür gibt es leider keine andere Lösung als getrennte Wohnungen. Vor allem denke ich, dass die Kinder und mein Gewurle einfach zu anstrengend für sie sind. Alles ging ja gut, solang sie es einnahm, es wurde ja erst so, als sie aufhörte es zu nehmen. Und in den Wochen davor war es schräg, weil sie zuviel nahm bzw. es bei einem psychotischen Schub total absurd wirkte. Aber ich denke das muss jeder für sich entscheiden.

3. Liebe: Meine Frau ist die Liebe meines Lebens und wird das immer bleiben. Aber leider habe ich bemerkt, dass über die letzten Monate etwas verloren ging, was mich an sie band. Sonst würde ich nicht mit anderen flirten und könnte ich auch gar nicht über Trennung ersthaft nachdenken. Und mich auch stark genug fühlen es zu tun. Das zu sehen und zu fühlen ist das Schrecklichste, was ich in meine Leben bislang erlebt habe, weil es mich in meinen Grundfesten erschüttert. Durch meine Liebe habe ich sie mich regelrecht hinein gepflanzt, sie ist ein Teil von mir und wird es auch immer bleiben. Das wünsche ich niemanden, das zu erleben.

4. Mir ist klar, dass ich ein Ar* bin. Allein das zu empfinden für andere widerspricht allem, was ich für richtig sehe. Ich habe auch mit ihr darüber geredet, dass ich andere plötzlich attraktiv finde und dass sich etwas in mir verändert. Meine Frau hatte dafür Verständnis und sie weiß, dass ich nicht fremdgehen würde. Es ist ja nicht so, dass die Kollegin die einzige gewesen wäre, die auf mich so wirkte, in letzter Zeit taten das dann schon viele und nicht alle waren ja so abgeneigt und dadurch habe ich bemerkt, dass ich etwas tun muss.

Deshalb finde ich es letztlich einfach traurig, dass die Trennung aus meiner Sicht der einzige Ausweg ist. Denn die Drogen kann ich nicht akzeptieren und ohne Drogen kann ich die Aggressionen nicht akzeptieren. Manchmal geht einer fremd oder hört auf zu lieben und die Trennung ist der logische Weg. Wäre die Krankheit nicht und das Drogenthema, würden wir die anderen Themen sicher hin kriegen. Deshalb ist es einfach traurig.
 
"Tut mit leid mein Schatz, dass ich mich unter diesen Umständen leider von dir trennen muss. Ich find's ja selbst traurig ."

Aber doch entspricht es der Wahrheit und du kannst es ihr genau so im Trennungsgespräch sagen.

Ich hoffe, du nimmst die Kinder dann mit zu dir in deine neue Mietwohnung (raus aus dem Drogenumfeld)?
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
S Leider "verliebt" Liebe 48
G Verliebt in eine Vietnamesische Frau in Deutschland Liebe 16
S Verliebt Liebe 48

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben