I
Imstichgelassen
Gast
Irgendwie ist im Moment alles komisch. Ich bin auf der Arbeit sehr unzufrieden, das liegt zum einen an fehlenden Perspektiven im Unternehmen, aber auch an dem Arbeitsumfeld.
Beziehungstechnisch ist es für mich nicht einfach, da ich im Moment sehr wenig gebe, sprich nicht in eine Frau gefühlsmässig investiere oder ähnliches.
Kurz gesprochen, ich bin depressiv schon seit ein paar Monaten, mit immer wiederkehrenden depressiven Episoden. Letzte Woche war ich deswegen krank geschrieben.
Ich hatte auch letzte Woche einen Termin beim Psychotherapeuten und werde diese Woche auch wieder hingehen und die Therapie fortsetzen (selbst wenn ich es selbst zahlen muss).
Arbeitstechnisch gehe ich bis zum äußersten, selbst eine Kündigung kommt für mich in Betracht, da es wirklich unerträglich ist. Der Umgang mit den Mitarbeitern hier ist unter aller Sau, selbst der amerikanische Vorstandsvorsitzende hat sich gegen unsere deutschen Standorte ausgesprochen (Kommentar: „Fu** Germany“).
Ich arbeite also für einen Menschen, der von mir als Mitarbeiter nichts hält, ausser dass ich ein Kostenfaktor für ihn bin.
Jetzt könnte man sagen, dann wechsel doch einfach die Firma. Ja, das kommt in Betracht, aber gleich wieder in die vollen gehen, ist einfach nicht möglich. Auch die letzte Firma war ein Griff ins Klo, weil mein Chef gnadenlos Kollegen verheizt hat und als er mich ins Visier genommen hat, habe ich mich gewehrt. Er hat dann im Jahresgespräch mich beleidigt.
Aber auch in dieser Firma war der Vorstandsvorsitzende ein Unmensch, der sogar Mitarbeiter unter Druck gesetzt hat, damit sie ihren Urlaub so nehmen, dass er den Bonus einstreichen kann.
Auch persönlich war er unsympathisch, als ich einmal neue Mitarbeiter rumgeführt habe, habe ich wohl etwas Falsches („Hier auf dem Stockwerk befindet sich Abteilung x“). Er hat das gehört, weil er auch auf dem Flur war und hat mich gleich runterlaufen lassen („Was erzählst du für einen Mist!“).
Es war klar, die Mitarbeiter sind nur Zahlen in einem Excel-Sheet und die Zahlen müssen passen.
Ich habe einfach den Eindruck, dass Menschlichkeit unangebracht ist, ich bin dadurch schon etwas verbittert und enttäuscht, dass unsere Welt so unmenschlich ist und dass solche Unmenschen belohnt werden, mit Führungspositionen und Geld.
Warum haben solche Unmenschen die Macht und warum soll ich meine Arbeitskraft solchen Typen zur Verfügung stellen? Mir fällt nur Geld als Argument ein, aber ob das alles ist?
Beziehungstechnisch ist es für mich nicht einfach, da ich im Moment sehr wenig gebe, sprich nicht in eine Frau gefühlsmässig investiere oder ähnliches.
Kurz gesprochen, ich bin depressiv schon seit ein paar Monaten, mit immer wiederkehrenden depressiven Episoden. Letzte Woche war ich deswegen krank geschrieben.
Ich hatte auch letzte Woche einen Termin beim Psychotherapeuten und werde diese Woche auch wieder hingehen und die Therapie fortsetzen (selbst wenn ich es selbst zahlen muss).
Arbeitstechnisch gehe ich bis zum äußersten, selbst eine Kündigung kommt für mich in Betracht, da es wirklich unerträglich ist. Der Umgang mit den Mitarbeitern hier ist unter aller Sau, selbst der amerikanische Vorstandsvorsitzende hat sich gegen unsere deutschen Standorte ausgesprochen (Kommentar: „Fu** Germany“).
Ich arbeite also für einen Menschen, der von mir als Mitarbeiter nichts hält, ausser dass ich ein Kostenfaktor für ihn bin.
Jetzt könnte man sagen, dann wechsel doch einfach die Firma. Ja, das kommt in Betracht, aber gleich wieder in die vollen gehen, ist einfach nicht möglich. Auch die letzte Firma war ein Griff ins Klo, weil mein Chef gnadenlos Kollegen verheizt hat und als er mich ins Visier genommen hat, habe ich mich gewehrt. Er hat dann im Jahresgespräch mich beleidigt.
Aber auch in dieser Firma war der Vorstandsvorsitzende ein Unmensch, der sogar Mitarbeiter unter Druck gesetzt hat, damit sie ihren Urlaub so nehmen, dass er den Bonus einstreichen kann.
Auch persönlich war er unsympathisch, als ich einmal neue Mitarbeiter rumgeführt habe, habe ich wohl etwas Falsches („Hier auf dem Stockwerk befindet sich Abteilung x“). Er hat das gehört, weil er auch auf dem Flur war und hat mich gleich runterlaufen lassen („Was erzählst du für einen Mist!“).
Es war klar, die Mitarbeiter sind nur Zahlen in einem Excel-Sheet und die Zahlen müssen passen.
Ich habe einfach den Eindruck, dass Menschlichkeit unangebracht ist, ich bin dadurch schon etwas verbittert und enttäuscht, dass unsere Welt so unmenschlich ist und dass solche Unmenschen belohnt werden, mit Führungspositionen und Geld.
Warum haben solche Unmenschen die Macht und warum soll ich meine Arbeitskraft solchen Typen zur Verfügung stellen? Mir fällt nur Geld als Argument ein, aber ob das alles ist?