Hallo zusammen,
vielen Dank jetzt im Nachhinein noch für die vielen Antworten.
Da das Ganze jetzt schon ein Jahr her ist kurzer Zwischenstand:
Ich bin mittlerweile nicht mehr im Service, sondern war danach im Marketing und nun bin ich im Engineering. Dort gefällt es mir ziemlich gut, die Arbeit ist zwar relativ naja..."einfach" und nicht gerade anspruchsvoll (meistens zumindest) aber ich habe viele Aufgaben, die ich komplett selbständig mache, die auch wichtig sind und ich glaube man schätzt das auch was ich mache, weil es wirklich viel ist momentan. Die Stimmung dort ist eigentlich auch immer gut und alle sind relativ locker und man kann eigentlich mit allen dort seine Scherze machen 😉
Kein Vergleich jedenfalls zu anderen Abteilungen wo ich bereits war.
Um nochmal auf Lena und die Situation damals zurückzukommen:
Die Wochen und Monate, die ich dann noch im Service war, waren ehm..."eisig". Ich habe mich noch etwas bemüht, habe Lena (die Kollegin, mit der ich da Streit hatte) trotzdem weiterhin angesprochen und gegrüßt und habe jeden Abend bevor ich heimgehen wollte nochmal alle gefragt, ob ich noch etwas tun kann. (was ich eigentlich sonst auch fast immer getan habe) Von Lena kam eigentlich eh immer keine Antwort oder ein "Nein" wodurch es mir dann gegen Ende auch einfach egal war und ich halt nur noch meiner Ausbilderin dort alles geholfen habe was ging.
Als ich dann die Abteilung gewechselt habe, hatte ich nochmal ein Gespräch mit dem Abteilungsleiter (und Geschäftsführer) und meiner Ausbilderin und beide haben mir bestätigt, dass ich sehr gute Arbeit gemacht habe. Dass ich zwar etwas ruhig sei, aber trotzdem hilfsbereit und immer freundlich zu allen und dass sie sich auch beide sehr gut vorstellen könnten, dass ich nach der Ausbildung im Service anfangen kann, auch weil die Abteilung im nächsten Jahr ausgebaut werden soll.
Jedenfalls bin ich nun - nach einem Jahr Abstand zu allem - der Meinung, dass Lena einfach nicht recht hatte mit dem was sie sagte. Ich weiss, was ich kann und was ich damals getan habe und das war sicher nicht jeden Tag um Punkt 5 meinen Computer ausschalten und gehen. Abgesehen davon: Wenn jemand Hilfe braucht, weil er meint er wird nicht fertig, möchte aber gerne auch pünktlich gehen, dann ist es doch seine Aufgabe sich Hilfe zu organisieren?
Oder sitzt ihr da und wartet, bis jemand seine Hilfe anbietet, wenn ich welche braucht??? Sowas macht doch keiner? Mal abgesehen davon, dass ich damals Lena, meiner Ausbilderin und der anderen Kollegin fast täglich gesagt habe, sie sollen mir alles geben, was ich ihnen helfen kann. Wenn es mir zu viel wird, sage ich Bescheid.
Meint ihr es kam mal ein nettes "Könntest du mir vielleicht helfen?" - nein. Es kamen E-Mails (und sie saß mir quasi gegenüber, nicht mal einen Meter entfernt) von Lena in denen sie mir quasi "befohlen" hat, ich solle doch bitte das und das machen.
Ich fand ihr Verhalten damals ebenfalls nicht korrekt und wie ich mittlerweile weiss, bin ich nicht die Einzige, die dieses Problem mit Lena hat. Mittlerweile sagt sogar meine Ausbildungsleiterin (die eine hohe Meinung von ihr hatte), dass sie sich allen möglichen Mitarbeitern einfach unmöglich benimmt. Sie schnauzt alt eingesessene ältere Mitarbeiter an, die Techniker, die dort in der Abteilung sitzen mögen sie auch nicht und so weiter.
Mittlerweile ist sie sogar dazu übergegangen mich und meine Mit-Azubinen (die sie beide auch hasst 😉) weder zu grüßen, wenn sie uns irgendwo im Haus begegenet noch mit dem A**** anzusehen.
Sowas halte ich für Kindergarten und unprofessionell ebenfalls.
Sie nimmt sich einfach zu viel raus und wie jemand hier schon ganz richtig sagte: Die Frau muss andere klein machen, damit sie selbst größer erscheint.
Ich lasse mir jedenfalls weder von ihr noch von sonst jemandem nochmal unterstellen ich sei unkollegial. Da erlebe ich tagtäglich andere, die sich einen Scheiss um ihre Kollegen scheren.
Ich bin immer zu allen freundlich, ich versuche zu helfen wo ich kann und tue oft auch mehr als ich eigentlich müsste, ganz davon abgesehen, dass ich monatlich immerhin an die 10 Überstunden mache als Azubi! (Der offiziell eigentlich gar keine machen dürfte und dafür auch nichts vergütet bekommt)
Ich habe damit auch kein Problem, weil momentan fast alle an der Grenze arbeiten und ich beschwere mich auch nicht darüber, aber dann muss ich mir nicht auch noch so eine Scheisse von einer anhören, die sich selbst benimmt wie ein Neandertaler.
Ja, soweit mal zu meinem Bericht. Weitere Antworten sind natürlich erwünscht 🙂
Liebe Grüße,
CorpseBride (übrigens Azubi 3. und letztes Lehrjahr 😉)