Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Unglücklich nach Masterstudium und 1 Jahr Berufspraxis

L

Leonie.lill1

Gast
Hi in die Runde,

Ich bin jetzt 29 und habe Architektur in Bachelor und Master gemacht. Jetzt nach einem Jahr Berufspraxis und davor Werkstudenten Jobs habe ich definitiv für mich festgestellt, dass der Job überhaupt nichts für mich ist. Ich bin deswegen super unglücklich und merke auch schon körperliche Symptome wie ständige Bauchschmerzen.
Das Studium hat mir eigentlich schon Spaß gemacht aber der Berufsalltag ist schon sehr anders. Die Tätigkeiten die ich dort mache, dass wird mir immer klarer, liegen mir nicht... Ich bin ziemlich verzweifelt weil ich am liebsten was anderes machen würde aber Ängste habe, dass ich nicht für ein duales Studium oder eine Ausbildung genommen werde da ich 29 bin und schon eine komplette Berufsausbildung habe.
Ich würde gerne etwas komplett anderes machen und mich nochmal neu orientieren. Bin generell eigentlich auch an vielen Berufen interessiert und könnte mir einiges vorstellen.
Gibt es hier andere Leute die dass so auch erlebt haben? Wie ging es euch damit?
Liebe Grüße, Leonie
 
Liebe Leonie,

das erste Berufsjahr verlief für mich leider auch nicht prickelnd. Wenn du bereits deine ersten 12 Monaten hast, dann würde ich auf ärztlichen Rat hin kündigen. In solchen Fällen gibt es auch keine Sperre, habe ich selbst beim ersten Job machen müssen. Dann hättest du Zeit dich erneut zu sortieren. Vielleicht gibst du einem neuen Arbeitgeber die Chance. Falls das auch nichts wird, kannst du noch umsattlen. Du bist erst 29! Natürlich kannst du eine neue Ausbildung anfangen, wenn es dir danach ist. Kein Mensch muss bis zum Lebensende im gleichen Job bleiben.

Was ich dir aber empfehlen: Wenn die Gesundheit es noch zulässt, spare Geld für eine gewisse Zeit. Ggf. sind 3000 bis 4000€ drin. Damit kannst du die 3 Monatsperre auch überbrücken, wenn auf die Schnelle du keinen Arzt finden solltest (einfach nur für den Notfall). Das mache ich mittlerweile so. Es arbeitet sich entspannter, wenn du die finanzielle Freiheit ohne Einschränkung kündigen zu können.
 
Bevor du dich komplett von dem Beruf verabschiedest, vielleicht erstmal den Arbeitgeber wechseln.

Architekten können doch vielleicht ach etwas Artverwandtes machen, lasse dich lieber mal eine Zeit krank schreiben und versuche dich mal zu informieren.

Du hast ein sehr gutes Studium angeschlossen, damit solltest du schon etwas Adäquates finden, wenn auch in einem anderen Bereich.
Ad hoc fällt mir da die Immobilienbranche ein, die müssten dich sofort nehmen wollen.
 
Bin generell eigentlich auch an vielen Berufen interessiert und könnte mir einiges vorstellen.

Hier sehe ich ein Problem:
Du weißt nicht, was du willst.

Mit einem weiterem Studium könnte es also ganz ähnlich laufen, denn es gibt kein klares Ziel, wohin du willst.
Deshalb betrachte ich es auch als sinnvoller, wenn du dich nach geeigneten Stellen in anderen Branchen umschaust.
 
Bevor du dich komplett von dem Beruf verabschiedest, vielleicht erstmal den Arbeitgeber wechseln.

Architekten können doch vielleicht ach etwas Artverwandtes machen, lasse dich lieber mal eine Zeit krank schreiben und versuche dich mal zu informieren.

Du hast ein sehr gutes Studium angeschlossen, damit solltest du schon etwas Adäquates finden, wenn auch in einem anderen Bereich.
Ad hoc fällt mir da die Immobilienbranche ein, die müssten dich sofort nehmen wollen.
auf stepstone werden z.B. für private Hochschulen Fachbereichsleiter etc.. gesucht, Voraussetzung ist ein (naturwissenschaftliches) Studium.
Akademiker können gut sich und andere organisieren, sprechen mind. 2 Sprachen perfekt und wissen um Hierarchien und Abgabetermine, auch Formalien sind ihnen nicht fremd.
Sie denken schnell und sind sozial ambiguitätstolerant.
Du findest sicher was, ohne, dass Du ziellos rum studierst.
Studium/Ausbildung würde ich nur machen, wenn Du ein ganz konkretes (!) Ziel hast.
 
Was du auch im Blick haben könntest, wenn du Lust auf was Soziales hast - es gibt immer auch Stellen an Hochschulen im Bereich Architektur und da ist dann mehr Kontakt zu Studis - also allgemein sozialer und trotzdem deine Richtung. Z.B. Studiberatung, wissenschaftliche Mitarbeiterin etc. Du kannst auch - sofern das ne Möglichkeit ist - auch nach Querstellen schauen. Auch die Akademiker*Innenberatung der Agentur für Arbeit kann ich zur Beratung empfehlen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben