Nachtseite
Aktives Mitglied
Hallo,
ich finde, der TE hat recht. Ich kenne auch diese Leute, die nach dem Motto "Ich mache das schon lange und habe viel Erfahrung, also weis ich es besser" arbeiten. Erfahrung ist nichts wenn man nichts daraus lernt. Und Alter per se ist auch kein Nachweis von Können und Fähigkeiten.
Geb ich dir recht.
Hallo,
1. Man muss kein Workaholic sein, um gut zu arbeiten. Das der TE ein WA ist, ist seine Entscheidung. Wenn der Kollege keiner ist, auch gut, solange seine Arbeitsergebnisse gut sind. Außerdem heist Workaholic auch nicht, dass die Arbeit gut gemacht wird. Viel Zeit = viel Leistung stimmt nicht. Kann auch ein Zeichen von Ineffizienz sein 😉
Hast du auch recht. Aber ich würde behaupten, dass ein Workaholik in der Regel mehr leistet als ein nicht Workaholiker. Außerdem sieht der Chef nicht immer wirklich die tatsächliche Leistung. Was er aber sieht ob nun jemand wie im Arbeitsvertrag steht seine 8 Stunden täglich kommt oder ob er für das gleiche Geld freiwillig 12 Stunden kommt.
Hat das jemand behauptet?2. Die Behauptung das der TE mobbt aufgrund von guter Leistung muss man mir mal erklären? Schlussfolgerung wäre dann ja, dass keiner mehr performen darf damit "schwächere" nicht gemobbt werden. Passt m.M. nach zu witzigen Forderungen wie "Bedingungsloses Grundgehalt für alle". Leistung muss sich rentieren, früher haben die Menschen, die was "geleistet" haben, eher überlebt als diejenigen, die auf der faulen Haut lagen.
Der Kollege ist aber vielleicht nicht so gut. Das schrieb die Threadersteller ja. Und dann hat er natürlich Angst. Mehr schrieb ich ja nicht. Ich habe ja nicht gesagt, dass ich es gut finde.3. @nachseite: Auch das Argument "Existenzangst" zählt nicht. Wenn der Kollege so gut ist, wie er sagt, dann kann er das bei der Arbeit zeigen und muss nicht seinerseits "mobben".
Und wenn ich dein Beispiel höre, fällt mir nichts mehr ein. Gute Leute werden nun gegangen, damit der Betriebsfriede (="jeder macht sich nen ruhigen Lenz") gewahrt bleibt. Super Tendenz! Ich frage mich, wie lange so ein Betrieb weiter existieren kann.
Deine Aussage spiegelt genau das Problem wieder. Der Kollege wird halbwegs gute Arbeit leisten, sonst wäre er ja nicht bereits 8 Jahre bei der Firma. Jetzt kommt aber die Threaderstellerin als Workaholik und leistet wesentlich bessere Arbeit. Der kollege muss sich natürlich dann vom Chef fragen lassen warum er nicht so viel arbeitet wie die TE und schon steht er als Faulpelz dar, obwohl er eben halbwegs gute Arbeit leistet. Du machst ja genau das gleiche. Mein Beispiel sagte nur, dass mein Bekannter mehr gearbeitet hat als die anderen. Er bleib von mir aus 10 Stunden anstatt 8 auf Arbeit. Du schließt daraus, dass sie Faulpelze sind und sich "sich nen ruhigen Lenz" machen, dass sich aber auch ihre 8 Stunden leisten sieht du nicht.
Gott sei Dank leben wir in einer Gesellschaft in der Darwin kein Maßstab ist.Ich bin ein Verfecher der Leistungsgesellschaft. Natürlich muss man beachten, dass nicht jeder alles kann oder auch gleich gut kann. Aber das ist normal. Deswegen Leistungsträger schlechter zu stellen ist widersinnig. Notperformer wären nach Darwin auch nicht die Sieger.
@TE: Zieh für dich die Konsequenzen und geh deinen Weg. Du lebst nur einmal und ich würde nicht meine Stärken verschleiern nur um anderen zu Gefallen. Sei ehrlich und dir selber treu.
Ganz deiner Meinung