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Unerfüllter Kinderwunsch, aber chronisch krank

Ich habe 4 Kinder. Das erste kam überraschend, die anderen drei waren Wunschkinder.

Dennoch sage ich heute: Hätte ich DAS alles auch nur annähernd geahnt, was später passieren und mein eigenes Leben zerstören würde, ich hätte heute KEINE Kinder.

Nein, keine Abtreibung - ich bin nach wie vor eine strikte Abtreibungsgegnerin!
Sie wären schlichtweg gar nicht erst entstanden.
 
Ob du überfordert sein wirst, hängt oft davon ab mit welcher Erwartungshaltung du da rangehst. Verwechsle Kinder bitte niemals mit der Anschaffung eines Haustiers, das man nur füttern und regelmäßig den Kaka wegmachen muss!

Bin zwar leider selbst nicht Mutter, aber die Schwester meines Verlobten hat ihr zweites Kind. An sich ist es natürlich anstrengend. Sind halt Kinder, haben Launen und verstehen noch nicht alles bzw. versteht man in den ersten Jahren gefühlt nur ein 1/3 von dem was sie sagen 😀 Wobei ich sagen muss, dass die Ältere ne kleine Diva ist und auch für andere anstrengend sein kann.

Wenn du also wirklich Kinder haben willst, musst du das ganze auch realistisch sehen.
 
Ein Kind bedeutet ein Mehr an Verpflichtung und ein viel mehr an Verantwortung - das eigene Ich tritt in den Hintergrund und die Bedürfnisse des Kindes stehen gegenüber den Eigenen im Vordergrund.
Das bedeutet viel Verzicht auf eine lange Zeit.........und auch ein Verzicht auf Schlafgewohnheiten.....besonders im ersten Lebensjahr.
Auch die Kosten für die Erstausstattung sowie die täglichen Windeln sind nicht zu unterschätzen.
https://www.windeln.de/magazin/schwangerschaft/kinderwunsch/was-kostet-ein-kind-im-monat.html

Aber....was wirklich unbezahlbar ist und ganz gratis - die Liebe und Freude eines Kindes, wenn es Deine Nähe und Wärme spürt......so unbefangen und ehrlich, das es tief ins Herz geht.............das macht den eigenen Verzicht zur Nebensächlichkeit.
 
Wenn Dir ohnehin regelmäßig wegen Migräne der Kopf explodiert, solltest Du lieber nicht an ein Kind denken, denn das wird mit Geschrei (Lärm!) und Ansprüchen bei Tag und Nacht keinerlei Rücksicht auf Dein Befinden nehmen.

Da bist Du es, die ständig auf dem Sprung sein müßte, außer Du hast einen sehr leidensfähigen Ehemann, der am laufenden Band einspringen kann.
Wie sich die veränderte Hormonlage während und nach der Schwangerschaft auf die Migräne auswirken wird, oder der zusätzliche Streß mit Schlafmangel und allem, ist vorher auch nicht absehbar.
Leicht wird es auf keinen Fall, das sollte Dir klar sein. Ein Kind ist keine Sprechpuppe, die man abschalten kann, wenn man gerade keinen Lärm verträgt.
 
Ich kann Dir da nur raten gesund zu werden. Es gibt Leute, die haben ihre Migräne durch Entgiftung des Körpers und Bearbeitung des seelischen Themas (hinter der Migräne steckt ja oft irgendein Thema) weg bekommen.

Ich selbst habe auch jahrelang Migräne gehabt. Seitdem ich regelmäßig 2 mal im Jahr Heilfasten mache und meinen Zuckerkonsum extrem eingeschränkt habe, habe ich keine Migräne mehr. Ich merke aber auch, sobald ich mit dem Zucker bspw. das Schludern anfange, dann habe ich auch wieder einen Migräneanfall.

Insofern würde ich mich mal mit alternativen Heilmethoden auseinander zu setzen - wenn Du gesund bist/wirst, ist es doch kein Problem ein Kind zu haben.
 
Migräne ist nicht gleich Migräne. Die kann es mit oder ohne Aura geben, stark oder weniger stark. Der Spuk kann nach ein paar Stunden vorbei sein, oder länger dauern usw.-usf..... Es gibt sogar Betroffene, die nicht zwingend Kopfschmerzen haben.....
Und natürlich ist die Frage, inwieweit ein angepasster Lebensstil und akute Hilfe greifen bzw. wie überhaupt die Prognose ist.
Die Bandbreite ist riesig.
Da kann man keine Faustregel aufstellen.
 
Ich habe 4 Kinder. Das erste kam überraschend, die anderen drei waren Wunschkinder.

Dennoch sage ich heute: Hätte ich DAS alles auch nur annähernd geahnt, was später passieren und mein eigenes Leben zerstören würde, ich hätte heute KEINE Kinder.

Nein, keine Abtreibung - ich bin nach wie vor eine strikte Abtreibungsgegnerin!
Sie wären schlichtweg gar nicht erst entstanden.

Auch wenn wir hinsichtlich Abtreibungen verschiedener Meinung sind, darf man fragen, was dich dazu bewog, deine Entscheidung zu "bereuen"?
 
Mein nächstes Problem ist dass ich an Migräne seit vielen Jahren leide, ca. 8x pro Monat. Ich habe aber unerfüllten Kinderwunsch. Ich mache mir aber Sorgen, dass es mir mit einem Baby und der Migräne zu viel werden könnte-Schlafmangel, Stress, Sorge um das Kind usw.
8x pro Monat ist viel und bei Schlafmangel wird das sicher nicht besser.

Käme es in Frage, dass dein Mann Zuhause bleibt und sich um das Kind kümmert?
 
Hallo, schaffe erstmal die Basis um ein Kind groß zu ziehen. Das hat ein Recht auf eine geduldige, liebevolle Mama. Derzeit solltest du dich erstmal um deinen Körper kümmern, der sollte fit sein. Tipps wegen der Migräne hast du schon bekommen also kümmere dich drum und tue alles dafür fit und ohne große Schwierigkeiten belastungsfähig zu sein. Also gesunde Ernährung, gesunde Bewegung und alles das was sich in einer Schwangerschaft sowieso als richtig erweist. DU bist 27 Jahre alt, als hast du noch genügend Zeit gesund zu werden, an dir zu wachsen und dann ein Kind zu bekommen. Schaffe die besten Voraussetzungen für dein Baby, langsam und mit Hirn und Verstand. Farnmausi

Freunde und Verwandte freuen sich auch immer, wenn sie mal einen kostenlosen Babysitter bekommen, da kannst du dann schon mal üben
 

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