Vienne
Aktives Mitglied
Liebe Verwirrt,
weiß jetzt gar nicht, wie ich anfangen soll... Einerseits weiß ich, wie Recht Tyra mit ihren Worten hat, andererseits kann ich mir vorstellen, dass Dich ihre Offenheit vielleicht auch trifft, wenn nicht gar verletzt. Um ehrlich zu sein, habe ich Deine Worte gar nicht so klar als wieder-zurück-Wollen gedeutet, bis ich Tyra's Antwort las... Sag bitte mal ehrlich: Ist es so?
Du bist aufgrund der letzten Wochen weich geworden, vermutlich hast Du vieles von dem Schlimmen, das WIRKLICH passiert ist, verdrängt und möchtest nur noch das Gute sehen, weil Du ja letztlich daran glauben willst?
Aber das Gute ist nur eine Seifenblase, die ganz schnell zu platzen droht!
Du bist derzeit hin- und hergerissen, vielleicht kann ich Dir helfen, wieder klarer zu sehen? Ich versuche es zumindest. Es hilft sicherlich, wenn Du Dir gegenüberstellst, was gut und was schlecht war (nichts auslassen, auch wenn etwas Schlimmes von Dir als weniger wichtig gewertet wird). So kannst Du beurteilen, welche Seite überwiegt.
Dann versuche mal in Dich zu gehen - denke nicht nur an die schlimmen Momente, sondern an Deine Trauer, Angst, Wut und Verzweiflung, die Du lange Zeit danach empfunden hast! Können diese Gefühle überhaupt jemals wieder einen festen Grundstein, den es in einer Beziehung nun einmal braucht, zulassen? Wirst Du nicht immer wieder Angst und Zweifel fühlen - höre ganz tief in Dich rein, lüge Dich nicht an. Womit würde er es rechtfertigen, überhaupt noch einmal Dein Vertrauen zu bekommen?
Ich meine es wirklich lieb, weil ich habe genau das durchgemacht und lief monatelang neben mir her, bis ich mich endlich habe lösen können bzw. es aus mir rausbrach. Ich zog mich immer mehr zurück, das gibt dem anderen nur erst recht Grund, wieder auf Dich loszugehen.
Aber Du lebst für Dich und solltest Dir gegenüber daher einfach offen sein.
Das sind jetzt meine Worte, bitte nimm Dir die Zeit, das gut abzuwägen.
Ganz liebe Grüße
Vienne
weiß jetzt gar nicht, wie ich anfangen soll... Einerseits weiß ich, wie Recht Tyra mit ihren Worten hat, andererseits kann ich mir vorstellen, dass Dich ihre Offenheit vielleicht auch trifft, wenn nicht gar verletzt. Um ehrlich zu sein, habe ich Deine Worte gar nicht so klar als wieder-zurück-Wollen gedeutet, bis ich Tyra's Antwort las... Sag bitte mal ehrlich: Ist es so?
Du bist aufgrund der letzten Wochen weich geworden, vermutlich hast Du vieles von dem Schlimmen, das WIRKLICH passiert ist, verdrängt und möchtest nur noch das Gute sehen, weil Du ja letztlich daran glauben willst?
Aber das Gute ist nur eine Seifenblase, die ganz schnell zu platzen droht!
Du bist derzeit hin- und hergerissen, vielleicht kann ich Dir helfen, wieder klarer zu sehen? Ich versuche es zumindest. Es hilft sicherlich, wenn Du Dir gegenüberstellst, was gut und was schlecht war (nichts auslassen, auch wenn etwas Schlimmes von Dir als weniger wichtig gewertet wird). So kannst Du beurteilen, welche Seite überwiegt.
Dann versuche mal in Dich zu gehen - denke nicht nur an die schlimmen Momente, sondern an Deine Trauer, Angst, Wut und Verzweiflung, die Du lange Zeit danach empfunden hast! Können diese Gefühle überhaupt jemals wieder einen festen Grundstein, den es in einer Beziehung nun einmal braucht, zulassen? Wirst Du nicht immer wieder Angst und Zweifel fühlen - höre ganz tief in Dich rein, lüge Dich nicht an. Womit würde er es rechtfertigen, überhaupt noch einmal Dein Vertrauen zu bekommen?
Ich meine es wirklich lieb, weil ich habe genau das durchgemacht und lief monatelang neben mir her, bis ich mich endlich habe lösen können bzw. es aus mir rausbrach. Ich zog mich immer mehr zurück, das gibt dem anderen nur erst recht Grund, wieder auf Dich loszugehen.
Ich habe gelernt zu akzeptieren, dass jeder gute Gedanken in Richtung gemeinsame Hoffnung eine Lüge ist. Denn wäre dem nicht so, wären wir beide hier doch nie gelandet! Es tut sehr weh, dieses zu akzeptieren und sich von dem gemeinsamen Leben zu verabschieden erst recht.Tyra meinte:Keine Frage läuft es immer auch mal gut mit einem Narziss, allerdings macht man von vornherein Abstriche denke ich und definiert so einige Probleme klein und "gut" vielleicht auch etwas anders. Nach den vergangenen Vorfällen, die du mit diesem Mann erlebt hast, wird es auch immer ein Tanz auf dem Vulkan, der jederzeit wieder ausbrechen kann, bleiben...Sich gegen einen Narziss zu behaupten ist vergebene Liebesmüh und ne grosse Illusion...das ist so, als wenn du gegen eine Spiegel argumentieren würdest, der wirft alles zurück, ohne sich jemals was von dem was du sagst oder tust anzunehmen.
Aber Du lebst für Dich und solltest Dir gegenüber daher einfach offen sein.
Das sind jetzt meine Worte, bitte nimm Dir die Zeit, das gut abzuwägen.
Ganz liebe Grüße
Vienne