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....und wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel

früher-vogel

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

Wie ging es euch damit, als eure Kinder flügge geworden/ausgezogen sind?

Das hier ist...hm....kein Hilfsgesuch o. ä. ....mich interessiert es eher, wie es anderen damit geht/ging.

Meine zwei Söhne sind junge Erwachsene. Der Ältere wohnt noch zuhause, der Jüngere ist vor kurzem studiumsbedingt ausgezogen.

Es gibt Momente, in denen ich mein "ausgeflogenes Kind" vermisse....überwiegend es es aber so, dass ich zunehmend weniger in der Verantwortung stehen will....auch weniger für sie tun will. Mag vielleicht auch daran liegen, dass ich eine chronische Erkrankung seit Anfang des Jahres habe und aktuell tägliche Behandlungstermine in einer Arztpraxis habe.

Ich weiß gar nicht genau, warum ich hier schreibe bzw. was mich vielleicht an meinem aktuellen Empfinden stört (vermutlich sollte mich gar nichts daran stören)? Ich hab sie lieb und gleichzeitig sind sie mir manchmal lästig...etwa wenn Kram rumliegt, nachgefragt wird nach der Essenszeit mit Hinweis auf deren Termine usw. .....

Danke vorab fürs Lesen!
 
Mein Jüngster ist mit Vierzehn ausgezogen. Es gab einen Streit, er packte den Ruckack und schlüpfte bei meiner Tochter unter, die damals mit einem viel älteren (reifen, gefestigten Partner) zusammen lebte. Nebenan hatte mein Ältester seine Wohnung, also war das gut eingefädelt. Der Vierzehnjährige kam dann in Ausbildung, wo auch da wieder bestens für ihn gesorgt war- eigentlich gabs Lückenlos immer jemand, der da war, für alle.
Ich bin gläubig, ich vertraue "Gottes Plan"- es kommt, wie es kommt... und das wird Sinn haben, hatte es auch rückblickend.

Wie bei Katzen kam mir das vor- ab einer bestimmten Reifestufe wird das "Kind" in die Selbstständigkeit gefaucht und nicht mehr weiter betutelt.

Bei uns kams halt so. Bei anderen wieder anders- ich kenne viele Söhne, die nie eine Frau "abbekamen", weil die Dominanz der Mutter so groß war.
 
Ähnliches kenne ich von unseren beiden Söhnen her, die nun eigene Wohnungen haben, schräg von unserem Wohnblock der eine und der andere auf den gleichen Flur. Sie haben lange mit- bei uns gewohnt, wollten aber dann ihr eigenes Reich haben, finden und sie hatten da doch mal Glück. Am Wochenende und auch in der Woche sehen wir uns, essen auch was zusammen, besonders Mittagessen am Wochenende. Der eine Sohn, gerade 49 Jahre jung geworden, sucht nun nur noch eine passende Partnerin.
 
Hallo früher-vogel,

ich bin alleinerziehend mit ehemals drei Kinder. Mein Größter zog plötzlich von jetzt auf gleich zu seiner Freundin aus, weil sie ihn so sehr vermisste.

Er war der Große (20J.), mein Freund und auch mal Helfer, sowie der, der Lachen ins Haus brachte.

Ich fühlte mich alleine, leer und überrumpelt. Er war immer bei mir und plötzlich.. Husch... weg. Alles anders.

Es war ein wenig schwer und es war leise und kein Erwachsener mehr da, mit dem ich mich austauschen konnte bzw er kam auch nicht mehr abends, um sich mitzuteilen.

Ich rückte wie immer meine Krone, war für die Kleinen da und suchte in Abständen den Kontakt zu ihm und zum Glück auch umgedreht. Wichtig war für mich, er ist glücklich und ich wollte ihn nicht bedrängen.

Irgendwann war es, wie es war und ich hatte meinen Weg gefunden.

Irgendwann wird das nächste Kind gehen, dann wird es wieder leiser. Hauptsache der Kontakt reißt nie ab, so denke ich und sie haben mich lieb.

So war es bei mir. Lieben Gruß, Ninchen
 

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