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....und das ist dass, was ich so denke :)

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 123955
  • Datum Start Datum Start
Letztes Jahr bin nach langer Zeit mal wieder in meinem Geburtsort gewesen.
Es war schon en seltsames Gefühl. Irgendwie vertraut, obwohl ich noch sehr jung war, als wir dort weggezogen sind.

Verbindet ihr auch solche Gefühle mit eurem Geburtsort?

Ich frage mich, ob das dann sowas wie Energien sind, die da zurückbleiben. Eine gewisse Verbundenheit.
Weiß nicht, wie man das nennen kann/soll, ob es dafür überhaupt ein Wort gibt?
Ich weiss, was du meinst und antworte mal mit einem kurzen Ja. Ich merke das ganz stark, wenn ich Orte besuche, wo ich in meiner vorherigen Inkarnation war. Also, es besteht durchaus eine Verbindung, die jedoch nicht immer mit positiven Gefühlen verbunden sein muss. Das hab ich auch schon von anderen gehört, die Orte aus früheren Leben aufgesucht haben. Darüber gibts auch Dokus. Von daher kann es genauso gut zutreffen, wenn du als Kind weggezogen bist. Ich bin eh sehr feinfühlig und merke auch, wenn irgendwo bestimmte Energien dominieren, also auch bei Kraftorten. Das betrifft sowohl positive als auch negative Energien.
 
Hier bei uns im Wald gibt es auch einen solchen Ort, den ich einfach meide.
Alles in mir schreit, da nicht hinzugehen.

Wenngleich ich meine innere Stimme auch manchmal "überhöre", aber wenn sie mich warnt, dann nehme ich sie beim Wort.
 
Man gewöhnt sich an alles ^^ Eine Weile war es ziemlich anstrengend, weil ich gesundheitlich sehr angeschlagen war, aber inzwischen komm ich wieder besser damit klar. Ich meide negative Orte, sofern möglich, und man sollte da wirklich auf seine Intuition hören. Bei positiven Orten wirkt sich das auch positiv aufs Befinden aus. Bei uns ist z.B. ein Elfenteich und da kann man das sehr gut am Verhalten der Hunde, die dort Gassi geführt werden, sehen. Die springen da total aufgeladen rum ^^ Man kann da auch wunderbar zur Ruhe kommen.

Allgemein hab ich gelernt, nicht alles an mich ranzulassen, denn es kann schon sehr belastend sein, wenn man seine Fähigkeiten (egal welche) nicht kontrollieren kann. Ein Vorteil ist auch, dass ich sofort merke, wenn mir jemand Böses will. Am Anfang muss man immer erst den Umgang mit dem Neuen lernen, aber mit der Zeit wirds besser 😉
 
Gab es in eurer Kindheit auch etwas, dass ihr nur von einem Elternteil aus durftet?
Mein Vater lies beim backen immer etwas mehr vom Teig in der Schüssel zum auslecken. 😍

Generell war mein Vater eher der Part der mehr durchgehen lies.
Meine Mutter war dafür etwas strenger, aber auch auf eine gewisse Weise gerechter, wenn mich meine Brüder geärgert haben.

Verbindet ihr auch solche Gefühle mit eurem Geburtsort?
Ja absolut.
Ich bin gerne in der Gegend in der ich geboren wurde.
 
Mein Vater lies beim backen immer etwas mehr vom Teig in der Schüssel zum auslecken.
Sonst sind es doch eher die Mütter die das machen.
Hätte ich schön gefunden, wenn das mein Vater auch mal gemacht hätte, aber er war eher der Fraktionsanhänger: Ich leck die Schüssel leer.

Ebenso das Nudelllaglas. Er durfte das, aber wir Kinder nur mit Brot und dann nur ganz dünn draufgekratzt.

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht dran erinnern, dass bei ihm jemals etwas durfte, dass ich bei meiner Mutter nicht durfte. Meine Mutter war auf eine gewisse Weise schwierig und hatte ein Lieblingskind. Ich war es nicht. 😉
 
Meine Teigschüssel lecke ich jedenfalls mit voller Hingabe selbst aus 😛

Hab in den letzten Tagen meine alten Alben durchgeschaut.
Bei vielen Bildern hatte ich eine vage Erinnerung, bei anderen fast so etwas wie Fremdheitsgefühle.
Irgendwie seltsam. So als sei diese Person eine andere... fremde Person.
Einfach nur eigenartig.

Einige Fotos habe ich aussortiert, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich etwas Verbotenes tue.

Wie ist das bei euch?
Mistet ihr eure Erinnerungsstücke an die Vergangenheit einfach aus?

Geistig kann ich das mittlerweile ganz gut, auch wenn ich was das betrifft früher immer negativ beeinflusst wurde. Denke daher kommt auch dieses Gefühl, etwas Verbotenes zu tun.

Ich denke, wenn etwas nicht mehr zu einem passt, dann sollte man es verabschieden.
Bedanken und gehen lassen.
 

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