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Unbezahlter Urlaub bei Kündigung durch Arbeitgeber

catzy

Mitglied
Hallo,

ich habe durch meinen Arbeitgeber (Zeitarbeit) die Kündigung bekommen, weil ich derzeit nicht vermittelbar bin.
Ich hatte zwar einen Einsatz, aber ich konnte den einfach nicht mehr ausüben, weil ich damit psychische Probleme habe. Bin erstmal zum Arzt und habe mich krankschreiben lassen und habe auch mit meinem Arbeitgeber offen darüber gesprochen. Am Anfang waren sie auch sehr bemüht und machten sich viele Gedanken, sprachen aber auch an, dass sie mich nicht ewig mitziehen können, sprich die Kündigung wohl kommen wird. Nun ja, das war mir alles klar.

Ich habe nicht mehr so viele Überstunden und Urlaub, da ich Anfang des Jahres schon 5 Wochen zu Hause saß, weil es keine Arbeit gab. Nun hat mich mein Arbeitgeber gefragt, wie es weitergehen soll finanziell, weil ich ab Mittwoch keinen Urlaub und Überstunden mehr übrig habe. Die fragten, ob ich unbezahlten Urlaub nehmen würde, ich solle mir das mal durchrechnen. Ich war völlig baff. Ich meine, ich nehme ja schon die Kündigung hin, weil es anders nicht mehr geht...aber können die mich dazu zwingen, unbezahlten Urlaub zu nehmen?

Weiß jemand Rat?

Danke

🙂
 
Hallo,

unbezahlter Urlaub kommt überhaupt nicht in die Tüte. Wie lange ist denn die Kündigungsfrist? Entweder haben sie für dich bis zum Ende eine Beschäftigung oder sie stellen dich bei vollem Lohnausgleich frei. Die Denken wohl auch, versuchen kann man es ja mal. Bestimmt gibt es genügend Dumme die dazu noch ja sagen würden.
 
Die Kündigung ist zum 31. Mai. Sie müssten mich also ab dem 16. noch bezahlen, ohne dass sie was an mir verdienen.

Ich war auch total baff und wußte nicht, wie ich darauf reagieren soll. Ich bin fast 6 Jahre bei denen (mit Unterbrechnung von vier Monaten letztes Jahr) und jetzt kommt sowas.
 
pass auf und schaue mal in deinem Arbeitsvertrag. Normalerweise gilt bei mehr als 5 Jahren Betriebszugehörigkeit §622 BGB, d.h. du hättest eine Kündigungsfrist von 2 Monaten zum Monatsende.

Nimm blos keinen unbezahlten Urlaub, dann bist du nicht versichert!!!

Habe das Gefühl, da will dich jemand linken.
 
Nun, ich habe einen neuen Vertrag letztes Jahr bekommen, als ich nach vier Monaten wieder zu denen zurück bin. Von daher ist das mit der Kündigungsfrist ok. Ja, wegen Versicherung habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, wobei ich aber meine, dass man automatisch 1 Monat immer noch krankenversichert ist. Müsste da nochmal nachfragen.

Ich bin immer gut mit denen ausgekommen und die haben sich immer sehr um mich bemüht und deswegen verstehe ich den Vorschlag nicht. Klar zahlt kein Arbeitgeber gerne drauf, aber die haben sicher genug an mir verdient die letzten Jahre. :mad:
 
Lass dich nur nicht einlullen von den Typen. Du musst an dein Konto denken und nicht nach der Leihfirma richten.
Unbezahlt kommt gar nicht in Frage.

Diese Leihfirmen sind wirklich das Allerletzte.
Ich wurde auch lange Zeit von diesen Firmen bequasselt, welche Vorteile es denn hätte.
In Wahrheit kann ich aber mit Stolz sagen, ich hab keinen einzigen Leiharbeiter.
Alle sind direkt bei mir angemeldet.
Ganz einfach weil es für mich unverständlich ist, wie ein Arbeitnehmer motiviert sein soll wenn er für 100% Arbeitsleistung nicht auch 100% Lohn/Gehalt am Konto sieht.
 
Ja, wegen Versicherung habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, wobei ich aber meine, dass man automatisch 1 Monat immer noch krankenversichert ist. Müsste da nochmal nachfragen.

Wofür denn? Du nimmst ohnehin keinen unbezahlten Urlaub.

Stelle dir vor, du würdest aktuell in einem Objekt arbeiten und würdest von dir aus kündigen. Ob dich deine Leihfirma dann auch früher aus dem Arbeitsvertrag gelassen hätte obwohl sie jemanden in dem entsprechenden Objekt benötigen?!


Und bei dir ist es ja noch besser. Unbezahlter Urlaub würde bedeuten, dass du auch nicht Mitte Mai woanders anfangen könntest. Du bist bis zum Ende der Kündigungsfrist an deinen AV gebunden und dann noch ohne Entgelt. LOL

Das du überhaupt darüber nachgedacht hast.
 
Ja sorry, ich war halt total baff und wußte darauf auch gar nichts zu sagen. Ich habe das so in der Form auch noch nie erlebt, vor allem weil die jetzt wegen zwei Wochen rummachen. Ich bin schon mal freigestellt worden von einer Firma, als ich von mir aus gekündigt habe, aber dass man mich auffordert, über unbezahlten Urlaub nachzudenken... schon irgendwie krass nach all der Zeit. Das Ende ist jetzt dumm gelaufen, aber ich akzeptiere ja die Kündigung.

Ich will ja jetzt keinen Ärger zum Ende hin noch mit denen. Oh man... jetzt muss ich nur überlegen, wie ich argumentiere. Die kommt dann immer mit "ja wie geht es denn jetzt weiter, wie stellen sie sich das vor"....was soll ich mir noch vorstellen, ich hab die Kündigung und gut ist. Dann sind sie mich ein für alle mal los und brauchen sich keinen Kopf mehr machen.
 
Nicht Du musst Dir was vorstellen, sondern die Firma muss sehen, dass sie Dich einsetzt. Fällt Dir was ein, wo sie Dich komplikationslos einsetzen könnten? Müssen irgendwelche Akten geschreddert oder ein keller aufgeräumt werden? Das könnte man vorschlagen. Ansonsten ist das ihr Problem, nicht Deins.

Wahlweise könntest Du Dich krankschreiben lassen. Aber ich würde auf keinen Fall unbezahlten Urlaub nehmen.
 
Sie haben im Moment nichts. Ich hatte damals mit denen gesprochen, dass ich halt gerne auch im Lager arbeiten würde oder in einem Verkaufsladen... Hauptsache erstmal raus aus dem Büro. Aber da haben sie momentan nichts bzw. das einzige, was sie hatten, war zu weit weg, da haben sie selbst gesagt, dass das nicht zumutbar ist. Und dann haben sie mich halt wegen diesem Urlaubsvertretungsjob gefragt, ob ich das dennoch machen würde, auch wenn es Büro ist, wären ja nur zwei bis drei Wochen, aber die Firma hat jemand anderes genommen, wozu ich ja nun auch nichts kann. Habe auch gemeint, dass ich bereit bin, auch woanders erstmal sowas zu machen, also Urlaubs-/Krankheitsvertretung, um die Zeit zu überbrücken...aber sie meinten, da käme selten was rein.
 

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