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Umschulung mit 33 ?

Hallo,


ich arbeite im Büro (habe das auch gelernt), bin seit 11 Jahren bei einer großen Firma,
nur leider ödet mich der Job seit längerem an, da ich nur vorm PC sitze.

Ich falle dann in der Arbeit in ein Loch und komme nicht mehr raus, mir geht es dann richitg
schlecht.

Habe auch schon intern nach stellen geschaut, leider gibt es da keine die mich interessiert
...und ich schaue schon länger...außerdem sitze ich wieder nur vorm PC

Jetzt hab ich mir eine Umschulung überlegt. allerdings weiß ich nicht ob ich mir das wirklich noch antun soll...

Ich bin in Behandlung bei einer Psychologin wegen leichten Depressionen und die könnte mir was schreiben,
ich denke es wird mir dann bewilligt, das die das finanzielle übernehmen.
Hat da jemand Erfahrungen?


Es ist halt ein blödes Alter im Juni heirate ich und an Kinder muss ich ja altersbedingt auch mal denken.

Ich denke an die Zeit danach....ich kann ja nicht ewig "Mutter" sein.

Und dann arbeite ich halt nicht so viel mehr, aber trotzdem....

aber wer stellt mich dann ein mit 35 nach Umschulung? Da muss ich ja dann auch was finden.
und wie gesagt, mit Kindern wird es dann auch eng...

Leider muss ich trotzdem rein jeden Tag....und es ödet mich an..


was meint ihr?

Ich hätte an Tierarzthelferin gedacht....das wollte ich früher schon mal machen.


Oder soll ich eher den Beruf "Mutter" anstreben als Lösung?

Danke für die tipps
 
Zuletzt bearbeitet:

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J

Judith

Gast
Liebe Kleine_Bayerin,


kein Wunder hast Du eine leichte Depression bekommen...viel zu viele Jahre plagst Du Dich den grössten Teil des Tages an einem Ort ab, wo Du Dich in keiner Hinsicht herausgefordert und zufrieden fühlst. Wenn Dir die Psychologin zu einem "Freistellen" verhelfen könnte, so nimm das Angebot bitte an.

Kann mir vorstellen, dass Du dann wieder eher zu Ruhe kommst, und alles gelassener auf Dich zukommen lassen kannst. Sicherlich kann ( soll man !) im Leben einen neuen Beruf erlernen. Dazu ist es nie zu spät ! Doch aus Deinen Zeilen glaube ich herauszulesen, dass Du und Dein zukünftiger Mann bald mal Eltern werden wollt. In dem Fall würde ich doch das mal in Ruhe machen ( ohne Dich jetzt schon zu sorgen, wie es denn genau in 1 bis 3 Jahren weitergehen soll..) und DANACH schauen, wie es DANN aussieht. Jetzt würdest Du Dich bloss unter Druck setzen. Es wird eine
neue Lebenssituation auf Dich zukommen...und für die solltest Du Dir Zeit geben und lassen.

Liebe Grüsse und alles Gute, Judith
 
K

kasiopaja

Gast
Wenn Du sowieso eine Familie gründen möchtest, gibt es doch nichts besseres als in einer großen Firma zu arbeiten.

Mit Familie wirst Du vermutlich sowieso weniger Stunden arbeiten. Warum dann nicht dabei bleiben?
 
Hallo,

@Judith

Du hast schon recht, natürlich ist das dann erst mal eine andere Situation.
Bloß denke ich an die Zeit danach, ich sehe es ja bei meinen Kolleginnen, die arbeiten dann auch teilweise
Vollzeit wieder wenn es finanziell nicht geht oder 30 Stunden...wenn die KInder aus dem Haus sind...ich weiß
das ist weit hergeholt..
Habe Angst das ich halt dann wieder so weit bin, nur noch älter..und dann ist es noch schwerer...

Ich weiß auch nicht ob sich dann immer was ändert...es wird halt nicht besser auf dem Arbeitsmarkt..

Und vorallem, ist Teilzeit auch schwierig zu finden....in der Firma die ich jetzt bin habe ich es noch nie gelesen,
das die eine Teilzeitstelle vergeben..

Und mit Kinder ist es ja noch schwieriger...

Ich muss halt jeden Tag da rein und am Ende der Woche geht es mir halt nicht so besonders gut...
wollen jetzt eigentlich erst mal heiraten und nichts übers Knie brechen mit Kinder...aber in nicht allzu ferner Zukunft, ist es natürlich geplant...
man weiß halt nicht wie lange es dauert und ich habe gehört das es mi Durchschnitt
1 Jahr dauert bis es klappt. das ist halt dann auch noch lang wenn man keine Lust mehr hat auf die
Arbeit...


Ach man, das ist echt schwer...

Gruß
 
J

Judith

Gast
Liebe Kleine_Bayerin,

leider kenne ich Deine finanziellen Verhältnisse nicht, doch mir kam die Idee, dass Du doch JETZT mit der Umschulung, von der Du ursprünglich schriebst, beginnen könntest ! Gerade wenn der Zeitpunkt des Elternwerdens noch ungewiss, bzw. nicht sooo dringend ist. Wichtig ist doch, dass Du keine 5 Tage Deines Lebens sozusagen "durchstehen" musst. Das sind zu viele Tage, da würde jeder Mensch die (Lebens)lust verlieren. Es ist kein Zustand !

Kann Dich insofern ermutigen, dass ich es so gemacht habe, wobei Du dann wenn das Baby da ist, sicherlich an ein paar Tagen ( stundenweise oder so) jemanden bräuchtest, der es hütet. Bei mir war es der Ehemann, der dann jeweils frei nahm...doch diese Teilung ist nicht überall beruflich möglich und finanziell ist es nicht lukrativ..wir mussten arg
sparen, aber für mein Seelenwohl war die Weiterausbildung damals genau das richtige. Hättest Du diesbezüglich Möglichkeiten ? Oft springen auch Grosseltern ein...

Liebe Grüsse, Judith
 
Hallo Judith,

naja, ich sag mal spätestens nächstes Jahr wollen wir schon anfangen mit Kinder...wenn nicht sogar schon früher..:D

Ich weiß nicht ob das dann so gut wäre mit einer Umschulung....dann steck ich mitten drinnen und finanziell
will man ja doch abgesichert sein.

Habe jetzt von einer bekannten nen Tipp bekommen, viell. ist es was für mich, wenn ich meine Stunden
von 40 auf 30 kürze und nebenbei noch einen 450 Euro Job (was mir Spass macht) mache?

Kennt sich damit jemand aus?

Man muss es halt unter einen Hut bringen....aber wenn ich zwei Tage frei habe in der Woche kann ich ja
da so einen Minijob machen...
wie ist das mit Urlaub und Rentenanrechnung? Weiß das jemand?
Wieviel Stunden braucht man für 450 Euro?


Dann wäre ich nicht jeden Tag drinnen und hätte aber doch ein sicheres Standbein.

Und wenn Kinder da sind kann man ja den 450 EUro Job wegfallen lassen.?


Das ist nur so Gedanke...


Danke für die TIpps:D
 
K

kasiopaja

Gast
Es ist halt so, dass sich dein Elterngeld auch entsprechend der Lohnminderung bei weniger Stunden mindern wird.

Du kannst später - nach der Elternzeit - ja weniger Stunden arbeiten. Das wird so oder so vermutlich so kommen.

450,00 Euro kann man immer steuer- und sozialversicherungsfrei dazu verdienen. Der Lohn pro Stunde dafür ist Verhandlungssache. Aber meistens kreist es irgendwo um den Mindestlohn herum.
 

VamVir

Mitglied
Habe jemanden in der Familie der sogar noch mit 40+ umschulte. Er ist seit dem viel glücklicher, allerdings war es auch harte Arbeit und finanziell oft eine Bürde.
 

Haskeer

Mitglied
Hallo Du...
Also zum Thema Umschulung kann ich dir folgendes sagen.
Du bekommst sie nur noch, wenn Du aus gesundheitlichen Gründen deinen erlerneten Beruf nicht mehr ausführen kannst, oder schon X Jahre aus dem Beruf heraus bist, oder aber du arbeitslos bist und in deinem Beruf keine Chance besteht, eine Anstellung zu finden.
Ich habe selber umgeschult...vom Tischler zum Industriekaufmann. Das war 2015/ 2016.
Bei mir lief es über die Rentenversicherung, da ich dort die Mindestjahre eingezahlt habe ( 15 jahre müssen es eigentlich sein).
Ich bin 46 Jahre alt.
Zum Glück habe ich auch eine Anstellung gefunden, im Gegensatz zu 95% meiner Mitumschüler.
Denn als Umschüler hast Du es nicht leicht.
Nur 2 Jahre...gerade so viel Wissen um die Prüfung zu bestehen, nahezu null praktische Erfahrung, aber schon ein gewisses Lebensalter....da schreit kein Arbeitgeber " Hier".

Versuche, eine reguläre Ausbildung ( ja, das geht auch mit 33 noch) zu finden. Wenig Geld wirst du haben ( aber das Übergangsgeld während einer Umschuling ist auch nicht wirklich hoch...63% deines letzten Nettogehaltes in etwa)...
Damit stehen Dir aber definitiv mehr Türen auf, als mit einer Umschulung und vor allem ersparst Du dir eine wahnsinnige Ämter- und Behördenrennerei.
 

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