Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Umnutzung einer Kirche

Die Frage war ob es OK ist den Eingang auf Ebene des Altars zu haben. Hab eine Datei angehängt die das Ganze vll etwas besser verständlich machen sollte. (einmal der Entwurf und der Bestand) Erste Idee wars im Innern der Kirche einen Hof zu schaffen der Kapelle und Kolumbarium von einander trennt. Aber die Eingangssituation ist einfach sehr untypisch.

erster Grundriss ist der Favorit mit dem untypischen Eingang, rechts daneben die weniger schöne Notlösung. Ansichten darüber vom ersten Grundstück.
da es schlecht leserlich ist 1. Kapelle 2. Kolumbarium

Danke an die Rückmeldungen ... über Kneipen und Rockkonzerte oder was ihr auch so erzählt ...
Zu dem Gläubigen: Ich weiß nicht ... hab schon drei mal mit dem Pfarrer gesprochen, aber da kommt nie was vernünftiges bei raus. Der will seine Kirche vermutlich auch behalten wie sie ist. Aber leider bezahlt sie sich nicht von selbst. Das Grundstück will bereits eine Supermarktketten kaufen, ein Sportverein (um eine Kletterhalle draus zu machen) oder nun die Idee mit dem Kolumbarium.

Es geht wirklich nur um den Eingang ^^
Hab auch nach einem christlichen Forum gesucht, hab aber nicht wirklich ein geeignetes gefunden ...

Liebe Grüße, Juni
 

Anhänge:

  • Unbenannt-4.jpg
    Unbenannt-4.jpg
    33,4 KB · Aufrufe: 11
  • Bestand.jpg
    Bestand.jpg
    84,1 KB · Aufrufe: 10
@ Manuel: Das Presbyterium ist beteiligt, mehr als der Pfarrer. Allerdings ... ja, haben die so viele Schwachstellen des Entwurfs übersehen, das nun wo ich sie entdecke nur noch Kopfschmerzen hab. Das Projekt hat ein Prof von mir an Land gezogen. Er selbst wollte Generationswohnungen auf das Grundstück bauen, doch das ist nicht zu finanzieren.
Meine Kommilitonin die auch an dem Entwurf beteiligt ist, ist Moslime und ich als Orthodoxe kenne nur diese prunkvollen Kirchen. Unser Prof ist ständig krank und fast nie zu erreichen, wir stecken in den Prüfungsphasen und .... wir haben wirklich eine Chance das umzusetzen, wie schon gesagt, die Idee ist sehr gut angekommen. Nur ist der Zeitraum so knapp und wir wissen kaum mit wem wir reden können ... die vom Presbyterium sind zwar freundlich, dennoch erwarten sie von uns das wir ihnen die Lösungen liefern. Bei der letzten Präsi haben die über nichts gemeckert, aber wir ahnen dass das noch kommen wird -.-

Übrigens ist es eine schlichte evangelische Kirche aus den 60zigern.


EDIT: Auf seite 3 hab ich die Grundrisse hochgeladen. Den Ort will ich nur ungern nennen ^^ ist irgendwie komisch ... was ist wenn jemand aus der Gegend kommt? Kennt jemand Moers?
 
Hallo Juni!

Wie wäre es denn, wenn man offen die Schwachstellen benennt und diskutieren läßt? So könnte ein Teil der Verantwortung auch auf die anderen Schultern (des Presbyteriums) gelegt werden und kommendem Ärger würde vorgebeugt.

Wenn man auf eine offene Diskussion auch der Schwachstellen verzichtet, muss man eben versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

Vielleich würde ein 3D-Modell (in echt oder als ComputerSimulation) helfen.

Will man das herkömmliche Modell (mit der graden EingangsAltarAchse) mit Ihrem jetzigen Entwurf kombinieren, so könnte man vielleicht den Haupteingang von links (Westen?) einführen, also vom Garderobenbereich (ungefähr da, wo die Treppen sind).

Moers kenne ich eher nur von der Autobahn. Ich glaube, ich kam da kürzlich lang. In der niederrheinischen Region? Bei Düsseldorf? Aber ich kann ja mal einen Abstecher machen
🙂.
 
Hallo Juni,

der Altar steht etwas erhöht, um die zentrale Bedeutung dieses Ortes / der
Handlung zu unterstreichen. Ob das für die zukünftige Nutzung der Kirche
noch von Bedeutung ist, sollte die Kirche doch besser selbst entscheiden.

Vielleicht reicht es für die Zukunft ja aus, den Altar mit ein paar Scheinwerfern
anzustrahlen?

Sieh' zu, dass der Entwurf fertig wird, anschließend wird noch sehr lange
darüber beraten werden und es gibt div. Änderungswünsche.

LG

Jan
 
Worum geht es bei der Angelegenheit?

Der "Betrieb" des Objektes lohnt sich in der bestehenden Form nicht mehr und man sucht nach Alternativen.
Die greifbar im Raum stehenden Alternativen stoßen auf wenig Resonanz. Die Kirchengemeinde würde das Objekt gern halten, wenn es finanziell tragbar wäre.
Eine öffentliche Ausschreibung mit Hinblick auf eine Änderung der Nutzungswidmung hat wahrscheinlich aus Scheu vor den Kosten nicht stattgefunden, so dass man die Umgestaltung als Projektarbeit an eine Hochschule vergeben hat.

Ich würde die Sache vom Grundkonzept her wie folgt angehen und dies mit 3000,- € in Rechnung stellen:

Ansatz:

Die Kirche als Bindeglied zwischen der Vergänglichkeit des Irdischen und der Ewigkeit des Himmelreichs.

Jede Religion lebt von ihrer Mythologie und den Symbolen als Sinnbilder ihrer spirituellen Inhalte.

Hauptportal und Altar stehen sich als Fixpunkte gegenüber:
Der Eintritt in die Vergänglichkeit des irdischen Lebens durch die Geburt, steht dem Austritt der Seele aus der Vergänglichkeit des Körpers und dem Eintritt oder auch der Rückkehr in das Himmelreich gegenüber.

Dazwischen liegt das Leben und das Sterben, die Freude und das Leid, der nicht endende Zyklus zwischen Werden und Vergehen.

Die eigene Geburt liegt auf der Ebene unseres Bewusstseins eher im Dunkeln, der Lebensweg ist mehr oder weniger bunt, die Verheißung einer Rückkehr in die himmlische Heimat erstrahlt in lichtem Glanz.

Die aufgeführten Aspekte auf die Umgestaltung projiziert könnte in groben Zügen folgende Elemente beinhalten:

Altar und Haupteingang behalten ihren Platz.
Dazwischen liegen die doppelseitig nutzbaren Stellagen zur Aufnahme der Urnen in Form einer segmentierten liegenden Acht.

Die Beleuchtung im Eingangsbereich ist eher gedämpft, der Blick auf den strahlenden Altar wird zwar z.B. durch eine unterbrochene Glasmosaikwand gewährt, ein direkter Zugang wird jedoch unterbunden, der Weg zum Licht wird nur über das Durchschreiten des Irrgartens des Lebensweges ermöglicht, die Wege zwischen den Stellagen der liegenden Acht werden farbig ausgeleuchtet, wobei zusätzlich ein sanfter, kontinuierlicher Wechsel der Farben den Fluss des Lebens symbolisiert.

Die Seitenflächen der Segmente der liegenden Acht ( z.B. 12 Segmente ) bieten 24 Flächen zur Gestaltung mit Motiven, welche den menschlichen Lebensweg in Anlehnung an den Jahreskreis beschreiben.
Die Ausarbeitung der Motive wäre ein schönes Projekt für irgendwelche Schulen ( z.B. Kunstzweig an den Realschulen der Umgebung ), wodurch wiederum der Bogen zwischen dem Erwachen des Lebens und dem unvermeidlichen Tod gespannt würde.
 
Danke für die Denkansätze 😉 langsam werde ich Innerlich echt ruhiger und es kommen ganz neue Ideen auf ^^

@Manuel: Wir haben unzählige 3D und Pappmodelle 😉 links im Osten ist ein kleiner Eingang den man aufgrund der extrem umständlichen Bausubstanz kaum verändern kann -.- diese Stelle wäre aber wirklich wie geschaffen für den Eingang gewesen.
Ja, genau dieses Moers ^^ aber den Umweg musst du nicht unbedingt machen ... wenn wir das nächste mal mit dem Presbyterium "am Tisch" sitzen, werden wir versuchen so deutlich wie möglich und direkt zu sein, mit ein bisschen Selbstvertrauen klappt das sicher schon ^^

Wenn man den Grundriss betrachtet richtet sich der Haupteingang nach Süden, (also im Osten der kleine neben Eingang.)
Was den Leuten vom Presbyterium gefallen hatte war die Idee von Taufe auf der nach Osten gewendeten Seite (zum Sonnenaufgang) und die Trauerfeier nach Westen. Das Gebäude würde in zwei geteilt, links die lebenden und rechts die verstorbenen. Durch diese Trennung meinten die Leute würde es ihnen auch leichter fallen, Gottesdienste in der Kirche/ Kapelle zu halten. Im Hof sollte ein Brunnen stehen, ein Felsen aus dem Wasser kommt -> Moses. (Die Fenster der Kirche symbolisieren den brennenden Dornenbusch der Moses erschienen ist) Also Wasser als Symbol des Lebens.

@Yannik: Ja ... unser Prof hat uns auch schon gewarnt das die Sache sich locker über ein Jahr oder länger hinziehen kann -.-

@Sonnenwind: Du bist echt ein Sonnenschein^^
Zitat: "Hauptportal und Altar stehen sich als Fixpunkte gegenüber:
Der Eintritt in die Vergänglichkeit des irdischen Lebens durch die Geburt, steht dem Austritt der Seele aus der Vergänglichkeit des Körpers und dem Eintritt oder auch der Rückkehr in das Himmelreich gegenüber. ..."
- Ein wirklich guter Grund warum der Altar dem Eingang gegenüber stehen sollte.

Danke für deine Ideen, hab nun ganz neue Ansätze 😀

Für dem Mittwoch haben wir nun einen Termin bei dem Prof, hoffentlich wird was bei rumkommen 😉

Liebe Grüße, Juni
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben