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Übertrieben - ja oder nein?

  • Starter*in Starter*in Catherine II
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Ja toll - aber zu welchen Preis fragt sich? Schau dir mal das Budget an was die USA verprassen mit ihrer Terrorbekämpfung - es ist nicht zu fassen! Die Überwachung wird selbst von totalitären Systemen kaum noch übertroffen.

Also erstens sagst du damit nichts anderes, als dass Geld wichtiger ist als Menschenleben und zweitens wäre ich an deiner Stelle mal etwas kleinlaut. Deutschland und Europa brauchen sich mit ihren Einschränkungen auch nicht vor den USA zu verstecken.
 
Also erstens sagst du damit nichts anderes, als dass Geld wichtiger ist als Menschenleben und zweitens wäre ich an deiner Stelle mal etwas kleinlaut. Deutschland und Europa brauchen sich mit ihren Einschränkungen auch nicht vor den USA zu verstecken.
Ich bin gegen solche Einschränkungen, ob sie nun in den USA oder Europa passieren ist mir egal! Es drückt Misstrauen gegenüber dem eigenen Bürger aus und ist Ausdruck einer Entfremdung. Und dass mir Geld wichtiger sei als Menschenleben ist ausgemachter Schwachsinn.
 
Zu behaupten, die USA hätten im Kampf gegen den Terror mehr erreicht als die Europäer halte ich für Unfug. Ich mache das mal an den Faktoren getötete Staatsbürger (1), reale Sicherheit (2), gefühlte Sicherheit (3), Geldeinsatz (4) fest.

1. Die USA haben deutlich mehr Staatsbürger verloren als Europa. Das waren zwar fast alles Soldaten, aber wer mit Uniform stirbt, dessen Tod war ja nicht umsonst

2. Die Sicherheit für Amerikaner in Amerika ist in etwa gleich hoch wie für Europäer in Europa. Man könnte auch sagen, dass die Sicherheit vielleicht höher ist, wenn sie es ist, dann jedoch nur minimal. Die Sicherheit für Amerikaner außerhalb Amerikas ist sehr gering. Für Europäer allerdings auch. (ich meine jetzt wenn sie in unsicheren Ländern unterwegs sind)

3. Die gefühlte Sicherheit ist in Europa deutlich höher als in den USA.

4. Die USA haben deutlich mehr geld ausgegeben als Europa.




Die USA haben mit Sicherheit mehr Terroristen getötet, aber mehr erreicht als Europa haben sie nicht. Ich denke das sich die Gesamtsicherheit der USA im Vergleich zum Zustand vor dem 11. September eher verschlechtert hat.
 
Und dass mir Geld wichtiger sei als Menschenleben ist ausgemachter Schwachsinn.

Ist es nicht. Du hast vom Geld und vom Aufwand gesprochen, was nichts anderes heißt, als dass die USA so viel Aufwand um ihre Sicherheit betreiben und Geld dafür ausgeben.

1. Die USA haben deutlich mehr Staatsbürger verloren als Europa. Das waren zwar fast alles Soldaten, aber wer mit Uniform stirbt, dessen Tod war ja nicht umsonst
Die USA kämpfen auch an vorderster Front, haben am meisten Soldaten in den gefährlichsten Gebieten und was man nicht vergessen darf, dass alles zum Großteil nur deshalb, weil die Europäer sich zieren und auch gar nicht die Kapazitäten haben, gleichberechtigte Seite an Seite mit ihren amerikanischen Brüdern und Schwestern zu kämpfen.

2. Die Sicherheit für Amerikaner in Amerika ist in etwa gleich hoch wie für Europäer in Europa. Man könnte auch sagen, dass die Sicherheit vielleicht höher ist, wenn sie es ist, dann jedoch nur minimal.
Während nach dem 11. September in den USA keine Anschläge mehr vollendet werden konnten, gab es in Europa die Anschläge in Madrid und London. Ganz zu schweigen von den gescheiterten Anschlägen, z.B. hier in Deutschland.

3. Die gefühlte Sicherheit ist in Europa deutlich höher als in den USA.
Du meinst das verdrängen und relativieren von Tatsachen. Sieht man ja deutlich an Catherine.

4. Die USA haben deutlich mehr geld ausgegeben als Europa.
An Sicherheit darf man nicht sparen.

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass die USA, trotz der Tatsache, dass der gesamte Westen Ziel ist und bleibt, immer noch das "Hauptziel" der Terroristen bleibt.

Und viele der Terroristen Europa als Unterschlupf und Planungsort ansehen.
 
Ist es nicht. Du hast vom Geld und vom Aufwand gesprochen, was nichts anderes heißt, als dass die USA so viel Aufwand um ihre Sicherheit betreiben und Geld dafür ausgeben.
Das deutsche Reich hat angeblich auch nur zum Schutze der Bevölkerung fremde Staaten angegriffen. Die Bevölkerung wusste nichts von Plänen für die "Eroberung von Lebensraum im Osten".
Der Vergleich mag hart klingen, aber ich appelliere hier an deinen kritischen Verstand, sofern vorhanden!
 
Das deutsche Reich hat angeblich auch nur zum Schutze der Bevölkerung fremde Staaten angegriffen. Die Bevölkerung wusste nichts von Plänen für die "Eroberung von Lebensraum im Osten".
Der Vergleich mag hart klingen, aber ich appelliere hier an deinen kritischen Verstand, sofern vorhanden!

Der Vergleich klingt nicht nur hart, sondern ist absurd und entbehrt jedweder Grundlage.
 
Was ich geschrieben habe waren, abgesehen von meinem dritten Punkt, Fakten. Einfache Fakten an denen deutlich wird, dass die USA nicht sicher sind.

Ob du jetzt was dazu schreibst oder nicht, bleibt doch festzuhalten, dass die Idee Terroristen auszurotten, nicht so gut funktioniert wie manche denken und das die Sicherheit der Amerikaner stark gelitten hat.


Was ich selbst jedoch am traurigsten finde, ist die Paranoia unter der viele Amerikaner leiden. Wie ich bereits erwähnt habe, habe ich selbst ein Jahr in den USA gelebt und bin ein absoluter Fan. Diesen Sommer war ich wieder für drei Wochen in den USA um mir NY anzuschauen und meine Gasteltern zu besuchen.

Folgende Geschichte: Mein Bruder und ich wollten auf das Empire State Building. Es war abends um 22 uhr und wir hatten unsere sightseeing tour um 9 uhr begonnen, waren also entsprechend müde. Wir hatte an diesem Tag schon etliche Metalldetektoren und x-mal rucksack auspacken hinter uns. Selbst der illegale Einwanderer der die Eintrittskarten im Museum abriss wollte unsere Pässe sehen.

Ich laufe also durch den Metalldetektor, meine Tasche wird wie am Flughafen geröntgt und ich hatte dem Typ vergessen zu sagen, dass ich ein Taschenmesser dabei hatte. Nicht ungewöhnlich wenn man sich eine Woche aus dem Supermarkt mit Essen versorgt. Nachdem ich sehr unfreundlich darauf hingewiesen wurde wie ich nur ein Messer dabei haben könne (klingenlänge 7-8 cm) sagt ich das wir uns aus dem Supermarkt versorgen würden und deswegen eben ein Messer zum schneiden bräuchten. Nach längerer Diskussion gelang es mir das sicherheitspersonal davon zu überzeugen mein Messer in Verwahrung zu nehmen damit wir rein konnten. Als wir dann drinnen waren und gesehen hatten, dass wir ca. 2-3 Stunden anstehen müssten, sind wir wieder umgekehrt. Ich komme also 3 Minuten nachdem ich mein Messer abgeliefert hatte wieder zur Security und frage die gleiche Person ob ich den mein Messer wieder haben könne. Da hat er mich dann nach meiner Quittung gefragt die er mir gegeben hat. Die Erwiderung das er sehr genau wisse wer ich bin hat ihn dann so sehr verärgert das er mir sagte das ich besser schnell verschwinden solle. Ich hab ihm dann die Quittung gegeben während ein anderer Wachmann dazu kam um von meinem Messerverwahrer zu hören wie gefährlich ich bin, weil ich ein messer hätte und mich widersetzen würde. Als ich dann mein Messer wieder hatte hat mir der neu dazugekommene Wachmann noch gesagt, dass sie mich hochkant rausschmeisen würden, wenn sie mich drinnen erwischen würden. Weil ich dann doch etwas ungehalten war hab ich nur gemeint, dass ich schon keinen erstechen würde und bin schnell gegangen. Der Wachmann hat mir dann hinterhergerufen, dass sie mich schnappen würden und das man sowas mit NYern nicht machen könne.

Das war sein bitterer Ernst. Und wenn du so was toll findest, dann zieh doch in die USA wo man weiß wie man mit Terroristen umgeht.
 
Fakten sind ohne Hintergrundinformationen wertlos, die du erstens verschwiegen hast und zweitens hast du deine Fakten auch noch interpretiert, was zwar zulässig ist, aber nicht, wenn man den Anschein von Neutralität erwecken möchte.

Und dein Beispiel mit dem Messer auf dem Empire State Building zeigt für mich nicht eine angebliche Paranoia der US-Gesellschaft, sondern schlicht die Minderwertigkeitskomplexe eines Wachmanns, die dann darin resultieren, seinen Job besonders "gründlich" zu machen und "ernst" zu nehmen.
 
Fakten sind ohne Hintergrundinformationen wertlos, die du erstens verschwiegen hast und zweitens hast du deine Fakten auch noch interpretiert, was zwar zulässig ist, aber nicht, wenn man den Anschein von Neutralität erwecken möchte.

Und dein Beispiel mit dem Messer auf dem Empire State Building zeigt für mich nicht eine angebliche Paranoia der US-Gesellschaft, sondern schlicht die Minderwertigkeitskomplexe eines Wachmanns, die dann darin resultieren, seinen Job besonders "gründlich" zu machen und "ernst" zu nehmen.

Ich habe keine Quelle genannt, aber ich habe ja auch keine Zahlen genannt beides weil ich zu faul war. Bestreiten tust du beides nicht, oder? Das mehr amis als europis im Krieg gegen den Terror gestorben sind ist klar. Und ich will auch nicht wirklich den Anschein von neutralität erwecken, du kennst meine Meinung und die ist nicht wirklich neutral. Nur, Sicherheit kann man ja messen. Und da schneiden die USA eben nicht so sonderlich gut ab.

Sicherlich war der Wachmann auch eine arme Sau, die es zu nix gebracht hat und deswegen seine Wut an Touristen wie mir auslässt. Aber es gibt ziemlich viele dieser Menschen und ziemlich viele haben Angst. So wird es zum gesellschaftlichen Phänomen und genau das nutzt man ja aus.
 
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