Ich bin jetzt seit über 6 Monaten in einer neuen Firma. Wurde damals eingestellt weil die Buchhalterin (& Mitinhaberin der Firma) mit über 70 Jahren in Rente gehen möchte. Klang alles sehr brisant. Hab mir das dann auch einen Tag angeschaut (hier sind auch immer wieder die Worte gefallen “ich kann das ja dann auch anders machen” und mich dafür entschieden.
Ich mochte ihre Offenheit gegenüber Veränderungen und die Aussicht den ganzen Arbeitsbereich und somit die Vielfältigkeit zu übernehmen. Es lief alles gut an, konnte mich schnell einarbeiten.
Da kam dann schnell auf dass sie vorgeschlagene Veränderungen abblockt - auch bei Dingen die einfach nur falsch sind, jedem hinterher kontrolliert, man es ihr unterm Strich nicht recht machen kann. Dazu immer dieser Unterton wenn ich ihn ihren Augen etwas zu schnell erledigt habe… lustige Anekdote: ihr war wichtige dass ich Belege mit einem Tischrechner mit Ausdruck aufaddiere um zu kontrollieren ob die EDV es richtig macht 😉 gewisse Dinge habe ich dann einfach nicht mehr gemacht
Und doch hat sie nach kurzer Zeit entschieden immerhin montags zuhause zu bleiben. Ende letzten Jahres sagte sie mir dann noch dass sie sich im neuen Jahr weiter zurück ziehen wird. Passiert ist bis heute in der Hinsicht nichts.
Ich darf die meiste Arbeit nicht selbstständig erledigen und muss Dinge so kompliziert machen wie sie sie macht. Einige Arbeiten die im Arbeitsvertrag stehen sogar gar nicht (das alles war mein täglich Brot im vorherigen Job) Was dazu führt dass ich eigentlich nur den halben Tag wirklich beschäftigt bin. Absolute Unterforderung und Langeweile - meine persönliche Hölle.
Ich habe ihr bereits mehrmals mitgeteilt dass ich nichts zu tun habe, dass das ganz schlimm für mich ist, ich das alles vorher auch gemacht habe und das kann.
Sie geht auch gerne mittags wenn ich nicht da bin an meinen Schreibtisch, durchstöbert papierstapel die ich ihrer Ansicht nach nicht ablegen darf und grummelt dass man sich hier ja nicht auskennt. Meine Kollegin bekommt das alles mit
Aktuell vertrete ich diese Kollegin wegen OP musste mich auch hier mehrmals vor ihr verteidigen und darauf beharren dass ich keine Hilfe von ihr benötige und froh bin zu tun zu haben.
Ich hatte schon ein Gespräch mit meinem jr. Chef, der die Firma auch übernehmen wird. Gebracht hat es kaum etwas, ich werde Montag nochmal einen Versuch starten.
Denkt ihr ich muss noch länger durchhalten oder kann ich nach dieser Zeit erwarten die vollen Tätigkeiten laut Arbeitsvertrag machen zu dürfen?
Tips wie ich die alte Generation dazu bringe Neues zuzulassen?
Bringt der Hinweis etwas dass ich mich ansonsten um einen neuen Job umsehen werde?
Ich mochte ihre Offenheit gegenüber Veränderungen und die Aussicht den ganzen Arbeitsbereich und somit die Vielfältigkeit zu übernehmen. Es lief alles gut an, konnte mich schnell einarbeiten.
Da kam dann schnell auf dass sie vorgeschlagene Veränderungen abblockt - auch bei Dingen die einfach nur falsch sind, jedem hinterher kontrolliert, man es ihr unterm Strich nicht recht machen kann. Dazu immer dieser Unterton wenn ich ihn ihren Augen etwas zu schnell erledigt habe… lustige Anekdote: ihr war wichtige dass ich Belege mit einem Tischrechner mit Ausdruck aufaddiere um zu kontrollieren ob die EDV es richtig macht 😉 gewisse Dinge habe ich dann einfach nicht mehr gemacht
Und doch hat sie nach kurzer Zeit entschieden immerhin montags zuhause zu bleiben. Ende letzten Jahres sagte sie mir dann noch dass sie sich im neuen Jahr weiter zurück ziehen wird. Passiert ist bis heute in der Hinsicht nichts.
Ich darf die meiste Arbeit nicht selbstständig erledigen und muss Dinge so kompliziert machen wie sie sie macht. Einige Arbeiten die im Arbeitsvertrag stehen sogar gar nicht (das alles war mein täglich Brot im vorherigen Job) Was dazu führt dass ich eigentlich nur den halben Tag wirklich beschäftigt bin. Absolute Unterforderung und Langeweile - meine persönliche Hölle.
Ich habe ihr bereits mehrmals mitgeteilt dass ich nichts zu tun habe, dass das ganz schlimm für mich ist, ich das alles vorher auch gemacht habe und das kann.
Sie geht auch gerne mittags wenn ich nicht da bin an meinen Schreibtisch, durchstöbert papierstapel die ich ihrer Ansicht nach nicht ablegen darf und grummelt dass man sich hier ja nicht auskennt. Meine Kollegin bekommt das alles mit
Aktuell vertrete ich diese Kollegin wegen OP musste mich auch hier mehrmals vor ihr verteidigen und darauf beharren dass ich keine Hilfe von ihr benötige und froh bin zu tun zu haben.
Ich hatte schon ein Gespräch mit meinem jr. Chef, der die Firma auch übernehmen wird. Gebracht hat es kaum etwas, ich werde Montag nochmal einen Versuch starten.
Denkt ihr ich muss noch länger durchhalten oder kann ich nach dieser Zeit erwarten die vollen Tätigkeiten laut Arbeitsvertrag machen zu dürfen?
Tips wie ich die alte Generation dazu bringe Neues zuzulassen?
Bringt der Hinweis etwas dass ich mich ansonsten um einen neuen Job umsehen werde?