K
kleineschwachemaus
Gast
Hallo Lilia,
jaaaa, ich kenne solche situationen. Meine Oma, mein opa, mein onkel und meine "mutter" sind Alkoholiker. Und genau wie bei dir hab ichs auch überhaupt nihct gerafft, was sache ist.Klar, wenn man damit aufwächst, dass es normal ist, an nem Abend 10 Bier zu kippen, die ich und mein Bruder holen mussten... Das Ende vom Lied war, dass nach 17 Jahren Trinkerei sich meine "mutter" selbst in ne Nervenklinik eingewiesen hat. Ging ne Zeitlang ganz gut, aber wenn sie jetzt etwas belastet, fängt sie sofort wieder an in ihre alten Muster zu rutschen. Deshalb: egal, wie lange oder intensiv du dich bemühst, sie wird IMMER Alki sein. Und willst du wirklich IMMER ihr zureden?Ihr Werk war, dich auf die Welt zu bringen un für dich zu sorgen als du es selbst noch nicht konntest. Mehr auch nicht! Deshalb sehe ich überhaupt keine Rechtfertigung für dich, ihr dein ganzes leben lang zu helfen. Überleg mal, was das heißt: Du kannst erst dein eigenes Leben führen, wenn sie tot ist. Willst du das?
Ich kann auch keinen Schlusstrich ziehen, bin ebenfalls noch zu sehr in ihrer hand (ist erstaunlich, dass erziehung wie eine Fussfessel wirkt...egal wo man hingeht, sie wirkt), deshalb kann ich es total verstehen, dass du zögerst. Töchter dürfen nicht egoistisch sein, sonst sind sie "undankbar". Lass dir sowas bloß nicht einreden!!! Das schlechte Gewissen hat sie zu haben, nicht du! Da passt es doch ganz gut, dass du gefühlsmäßig immer mehr erkaltest. Das mcht es dir einfacher, dich aus ihren Tentakeln zu befreien. Nimm das als Chance und nicht als Selbstvorwurf! Oder meinst du, deine "mutter" empfindet etwa pure Liebe für dich?? Wenn ja, würde sie ihrer Tochter nicht so einen Stress machen!
Ich wünsche dir gaaanz viel Kraft, dich von ihr zu lösen!!
Gruß,
kleineschwachemaus
jaaaa, ich kenne solche situationen. Meine Oma, mein opa, mein onkel und meine "mutter" sind Alkoholiker. Und genau wie bei dir hab ichs auch überhaupt nihct gerafft, was sache ist.Klar, wenn man damit aufwächst, dass es normal ist, an nem Abend 10 Bier zu kippen, die ich und mein Bruder holen mussten... Das Ende vom Lied war, dass nach 17 Jahren Trinkerei sich meine "mutter" selbst in ne Nervenklinik eingewiesen hat. Ging ne Zeitlang ganz gut, aber wenn sie jetzt etwas belastet, fängt sie sofort wieder an in ihre alten Muster zu rutschen. Deshalb: egal, wie lange oder intensiv du dich bemühst, sie wird IMMER Alki sein. Und willst du wirklich IMMER ihr zureden?Ihr Werk war, dich auf die Welt zu bringen un für dich zu sorgen als du es selbst noch nicht konntest. Mehr auch nicht! Deshalb sehe ich überhaupt keine Rechtfertigung für dich, ihr dein ganzes leben lang zu helfen. Überleg mal, was das heißt: Du kannst erst dein eigenes Leben führen, wenn sie tot ist. Willst du das?
Ich kann auch keinen Schlusstrich ziehen, bin ebenfalls noch zu sehr in ihrer hand (ist erstaunlich, dass erziehung wie eine Fussfessel wirkt...egal wo man hingeht, sie wirkt), deshalb kann ich es total verstehen, dass du zögerst. Töchter dürfen nicht egoistisch sein, sonst sind sie "undankbar". Lass dir sowas bloß nicht einreden!!! Das schlechte Gewissen hat sie zu haben, nicht du! Da passt es doch ganz gut, dass du gefühlsmäßig immer mehr erkaltest. Das mcht es dir einfacher, dich aus ihren Tentakeln zu befreien. Nimm das als Chance und nicht als Selbstvorwurf! Oder meinst du, deine "mutter" empfindet etwa pure Liebe für dich?? Wenn ja, würde sie ihrer Tochter nicht so einen Stress machen!
Ich wünsche dir gaaanz viel Kraft, dich von ihr zu lösen!!
Gruß,
kleineschwachemaus