G
Gast
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Ich (50 Jahre) habe das Bedürfnis mich mitzuteilen. Habe 1999 geheiratet und wurde ständig geschlagen. Meine Tochter (jetzt 15 Jahre) hat häufig mitbekommen wenn er wieder gewalttätig wurde. Anzeigen bei der Polizei verliefen im Sand. Ich müsse erst blutend am Boden liegen, dann könnte man was machen. 2 mal lag ich am Boden, vergewaltigt, zusammengeschlagen und zusammengetreten, da konnte ich nicht mehr zum Telefon. Die Nachbarn haben die Hilfeschreie ignoriert, haben sich nur über den Lärm beschwert. Mein Exmann
hat mir gedroht mich zu töten wenn ich etwas gegen ihn unternehme. Dieser Zustand hielt ca. 4 Jahre so an.
2003 erfuhr ich, daß er im Gefängniss ist und mein Therapeut, dem ich mich vage anvertraut hatte, motivierte mich ihn anzuzeigen. Das tat ich auch. Meiner Tochter teilte ich sehr abgemildert mit, weshalb ich ihn angezeigt hatte. Sie sagte dann zu mir "Mama, bei mir war auch etwas". Mein Ex hatte auch meiner Tochter gedroht mich zu töten, wenn sie sich mir anvertraut. Mein Kind, damals 13 Jahre alt, zeigte ihn ebenfalls an. Von nun an begann ein Horrorszenario ohne Ende. Monatelange Gerichtsverhandlungen, Glaubwürdigkeitsgutachten bei der forensischen Psychatrie (unsere Glaub-
würdigkeit sollte geprüft werden), dann das Urteil - 10,5 Jahre für ihn. Sein Verteidiger legte Revision ein, doch der BGH wies die Revision Ende 05 ab.
Meiner Tochter ging es im Sommer 05 psychisch sehr schlecht, sie ging freiwillig in die Kinder- u. Jugendpsychatrie; es war eine Höllenzeit. 3 Wochen war sie dort, hat geschwiegen, geschrien, mit Stühlen geworfen. Ich dachte sie überlebt das nicht. Gespräche hat sie nicht führen wollen, war den Therapeuten nur "hassig" gegenüber. Als sie wieder nach Hause kam, war sie froh der "Klapse" entkommen zu sein. Sie geht zwar wieder zur Schule, ist Klassensprecherin und Schulsprecherin geworden, aber sie hat immer wieder Flashbacks, Angstzustände und leidet unter Schlafstörungen; genau wie ich.
Ich kann kaum noch schlafen, essen, irgendwie gar nicht mehr richtig leben.
Bisher habe ich keinen Therapeuten gefunden, der mir helfen konnte.
Nur, ich möchte so gerne wieder normal leben können. Ich war mal so lebensfähig.
Beate
hat mir gedroht mich zu töten wenn ich etwas gegen ihn unternehme. Dieser Zustand hielt ca. 4 Jahre so an.
2003 erfuhr ich, daß er im Gefängniss ist und mein Therapeut, dem ich mich vage anvertraut hatte, motivierte mich ihn anzuzeigen. Das tat ich auch. Meiner Tochter teilte ich sehr abgemildert mit, weshalb ich ihn angezeigt hatte. Sie sagte dann zu mir "Mama, bei mir war auch etwas". Mein Ex hatte auch meiner Tochter gedroht mich zu töten, wenn sie sich mir anvertraut. Mein Kind, damals 13 Jahre alt, zeigte ihn ebenfalls an. Von nun an begann ein Horrorszenario ohne Ende. Monatelange Gerichtsverhandlungen, Glaubwürdigkeitsgutachten bei der forensischen Psychatrie (unsere Glaub-
würdigkeit sollte geprüft werden), dann das Urteil - 10,5 Jahre für ihn. Sein Verteidiger legte Revision ein, doch der BGH wies die Revision Ende 05 ab.
Meiner Tochter ging es im Sommer 05 psychisch sehr schlecht, sie ging freiwillig in die Kinder- u. Jugendpsychatrie; es war eine Höllenzeit. 3 Wochen war sie dort, hat geschwiegen, geschrien, mit Stühlen geworfen. Ich dachte sie überlebt das nicht. Gespräche hat sie nicht führen wollen, war den Therapeuten nur "hassig" gegenüber. Als sie wieder nach Hause kam, war sie froh der "Klapse" entkommen zu sein. Sie geht zwar wieder zur Schule, ist Klassensprecherin und Schulsprecherin geworden, aber sie hat immer wieder Flashbacks, Angstzustände und leidet unter Schlafstörungen; genau wie ich.
Ich kann kaum noch schlafen, essen, irgendwie gar nicht mehr richtig leben.
Bisher habe ich keinen Therapeuten gefunden, der mir helfen konnte.
Nur, ich möchte so gerne wieder normal leben können. Ich war mal so lebensfähig.
Beate