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Überfordert mit Masterarbeit

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Hey, das mit den drei Arbeiten ist doch ein wenig ungewöhnlich. Aber auch in meinem Studium waren es inoffiziell 2 Arbeiten - eine, welche im Team verfasst wird und eine finale Arbeit am Schluss.

400 Seiten sind schaffbar, auch mit ausführlichen Notizen. Nimm dir einfach so viel Zeit wie du dafür brauchst - ich weiß, das sagt sich jetzt so leicht. Zu deinen Selbstzweifeln fällt mir eigentlich nur eines ein:

Du sagst dir selbst, dass du es nicht schaffst, und dennoch postest du hier und erzählst uns davon - mir sagt das, dass du Hilfe suchst, weil du noch nicht aufgegeben hast. Du stehst vor dem Abschluss und wirst das bis zum Ende durchziehen, das garantiere ich dir - du sagst selbst: du musst. Für dich selbst musst du es, du willst es. Schreib hier doch mal was du dir vornimmst, was genau dir Schwierigkeiten bereitet und wir werden das bestmögliche tun um eine Lösung zu finden - genau genommen tust du es selbst.

lg

Dredd
 
Zunächst einmal kannst du auch ganze Absätze en bloc zitieren und das in der Fußnote angeben. Du kannst aber auch einzelne Absätze zitieren und Zwischenstücke mit "bla bla [...] bla" auslassen.

Wenn du eine Sekundärquelle (also einen Text, den ein Autor aus einem anderen Buch entnommen hat), verwendest, musst du das natürlich angeben, meist in der Form

Quelle: Name des Ursprungsautors (Jahr), in: Name des Autors, der den Teil aus dem anderen Buch entnommen hat (Jahr), S. XYZ,

Also beispielsweise Quelle: Müller (2002), in: Krause (2013), S. 24

Das kann aber Uni-spezifisch sein. Also fragst du am Besten deinen Betreuer oder die Studienberatung dazu. An vielen Unis gibt es auch Kurse zum Thema Abschlussarbeiten oder Mentoren, die dir helfen können. Vielleicht fragst du da mal nach. Eventuell kannst du dir auch Abschlussarbeiten von Leuten anschauen, die bereits an der Uni oder in dem Fach geschrieben haben. Da musst du einfach hartnäckig sein.



Ansonsten erstaunlich, dass Unis den Leuten heute nichts mehr beibringen. Kein Wunder, dass der Bachelor beispielsweise immer weniger akzeptiert wird.
 
Hei, ich bin es wieder.

Leider bin ich mittlerweile ziemlich unter Zeitdruck. Von daher scheint mir, dass ich irgendwie nur Müll geschrieben habe, also einfach eine ziemlich lose Aneinanderreihung von Texten, die aus Lehrbücher stammen.
Das Problem war, dass ich mein Thema lange nicht begriffen habe, erst mit sehr viel Lesen habe ich es begriffen. Leider wurde es so ziemlich spät. Den Text habe ich kapitelweise geschrieben und deshalb fehlt da ein roter Faden in der Arbeit.

Konkret habe ich ein paar Fragen:
- Ist es sehr schlecht, wenn eine Masterarbeit ein weites Thema hat, aber kaum in die Tiefe geht?
- Soll der Text für Laien verständlich sein? Mein Text klingt wie für das Niveau von Gymnasiaten gemacht.
- Es gibt für mein Thema viel Literatur, die in einer Fremdsprache geschrieben ist, die ich nicht beherrsche und mein Betreuer weiss das auch. Wenn ich also solche Literatur als Sekundärliteratur zitiere, ist das ein Plagiat? Oder ist es schlimmer, wenn ich die Literatur weglasse (sie macht aber schon einen recht grossen Teil aus)?
- Dasselbe für Literatur, die es nicht an unserer Uni gibt: Wenn ich die zitiere, wird der Betreuer doch auch misstrauisch, dass ich die einfach zitiere ohne sie in der Hand gehabt zu haben?

Klar, das sind unschöne Fragen. Leider kann ich wirklich nicht einschätzen, wie hoch das Niveau für eine Masterarbeit an unserer Uni sein muss... Rein formal ist die Arbeit sauber, da habe ich auf jedes Detail geachtet. Aber der Inhalt ist wohl doch unter aller Sau...

Könnte heulen, denn jetzt, wo ich den Durchblick einigermassen hätte fehlt mir die Zeit... Aber aufgegeben habe ich noch nicht und ich wäre dankbar, wenn mir jemand diese Fragen beantworten könnte.

Tausend Dank
 
Konkret habe ich ein paar Fragen:
- Ist es sehr schlecht, wenn eine Masterarbeit ein weites Thema hat, aber kaum in die Tiefe geht?
Hole den Leser am Beginn jedes Kapitels ab und bereite ihn am Ende auf das nächste vor. Die Einführung jedes Kapitels soll für Laien verständlich sein, danach geht's in die Tiefe
- Soll der Text für Laien verständlich sein? Mein Text klingt wie für das Niveau von Gymnasiaten gemacht.
Siehe oben - aber nicht nur für Gymnasiasten
- Es gibt für mein Thema viel Literatur, die in einer Fremdsprache geschrieben ist, die ich nicht beherrsche und mein Betreuer weiss das auch. Wenn ich also solche Literatur als Sekundärliteratur zitiere, ist das ein Plagiat? Oder ist es schlimmer, wenn ich die Literatur weglasse (sie macht aber schon einen recht grossen Teil aus)?
Kommt darauf an, ob die Passage als Zitat gekennzeichnet ist und ob diese 1🤐 übernommen wurde, ohne deine eigenen Überlegungen zu kommunizieren.
- Dasselbe für Literatur, die es nicht an unserer Uni gibt: Wenn ich die zitiere, wird der Betreuer doch auch misstrauisch, dass ich die einfach zitiere ohne sie in der Hand gehabt zu haben?
Google mal "library genesis" oder klick A newly registered site identified as "The world's largest ebook library" boasts 20,000,000+ scientific articles available free for download. : reddit.com und folge dem ersten Link im Kommentar von "zojurt" - solange du es für wiss. Zwecke verwendest ist es m.E. in Ordnung.

Meine Bachelorarbeit hatte gegen Ende den Umfang einer Masterarbeit - lag auch am Betreuer. Statt den vorgesehenen 20 Seiten wurden es mit allen notwendigen Berechnungen und Präsentation der Simulationen insgesamt 70+

lg - schaffst du schon

Dredd
 
Ich schließe mich den anderen an.

[Primäre Quelle] zitiert nach: [Sekundäre Quelle].

("zitiert nach" ncht unterstreichen, das habe ich nur gemacht um zu betonen, dass das im Post von Darknessgirl weiter oben meiner Ansicht nach fehlerhaft formuliert ist.)


Das ist nicht grundsätzlich fehlerhaft, an meiner Uni und in meiner Bachelor-Thesis sowie in meiner Diplomarbeit war das so in Ordnung. Es kann aber an anderen Unis anders sein, da gebe ich dir recht. Bezüglich der Zitierregeln haben Unis meist ein eigenes Regelwerk, da müsste man ggf. nachfragen, wie es gewünscht ist. Mein Prof wollte z.B. die Bindung der Arbeit ausschließlich mit Spiralbindung, obwohl die Uni etwas anderes vorsieht (Buchklebebindung).
 

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