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Überfahrene Tiere - wie oft steckt Absicht dahinter?

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Hast Du schonmal versucht, etwas absichtlich zu überfahren? Glaub' mir, dass ist nicht so einfach,selbst, wenn es sich nicht bewegt.

Das Problem bei Wildtieren ist, dass sie stramm stehenbleiben, wenn sie in den Lichtkegel kommen und man so schnell gar nicht bremsen kann (und darf, wenn man mit Verkehr hinter einem rechnen muss). Ausweichen ist auch immer eine ganz schlechte Idee.
Es mag' Menschen geben, die Tiere aus Lust tot fahren wollen, wobei man sich fragen muss, warum die Interesse an der Schweinerei am Wagen, inkl. Schäden haben und dass einem mal was vor den Wagen kommt, ist ja auch eher die Ausnahme.

Oftmals hat man einfach keine große Wahl. Wenn ein Reh direkt auf der Straße steht, ist es für andere Menschen und mich am sichersten wenn ich die Geschwindigkeit vermindere und draufhalte. Wenn ich Glück habe, rennt das Tier rechtzeitig weiter.

Was ich mich nur frage: Warum liegen die Kadaver darum? Jeder Mensch hat auch die Pflicht den Revierförster über den Wildunfall zu informieren, da dieser den Kadaver sachgerecht entsorgen muss bzw. festhalten muss, wo Wildunfälle vorgekommen sind, um evt. Schutzmaßnahmen zu ergreifen....
 
Und nur, weil es nicht so einfach ist, tut es keiner?
Irgendwie geht die Rechnung nicht auf.

Es ist auch nicht einfach, nen Spagat zu machen und trotzdem streben es viele Leute an.
 
Also ich sehe hier fast jeden Tag überfahrene Kätzchen, Füchse, Dachse. Nur, werden die wenisgten Autofahrer das mit Absicht machen. Ich sehe den Grund im Moment darin, daß das Gras hochgewachsen ist und die Straßenmeistereien mit dem Mähen nicht hinterherkommen. So kann der Autofahrer kaum erkennen, wenn Tiere auf die Straße geraten.
 
Viele Tiere sind eher nacht- oder dämmerungsaktiv, wie gerade Igel, Kleinraubtiere, Rehe und manche Frühaufsteher unter den Vögeln, so mancher Autofahrer im Halbschlaf merkt wahrscheinlich gar nicht, wenn er da was "erwischt". Und daß man bei einem Tier auf der Straße lieber voll draufhält, während man bremst, statt auszuweichen, sollte eigentlich Thema in jeder Fahrschule sein, erst kürzlich gab es wieder mal einen Toten, weil er Rehen auf der Straße ausgewichen ist und das Auto am Baum zerschellte. Hat auch einen Hintergrund in Sachen Versicherung, ein Unfall mit Blech- und Personenschaden, wenn das Tier unberührt entkommen konnte, läßt sich bei der Versicherung nicht so einfach begründen, wenn man nicht wenigstens ein paar Haare vom Viech am Unfallort findet. Bei dem genannten tödlichen Unfall gab es Augenzeugen, aber solche sind ja nicht immer vor Ort.


Aber gerade dafür gibt es an vielen Stellen die Warnschilder vor Wildwechsel und wenn man eine bestimmte Strecke regelmäßig fährt, weiss man sowas auch.
Mein Freund pendelt immer durch ein bestimmtes Waldstück und hat da am Straßenrand schon öfter einen Fuchs stehen sehen - deshalb geht er, wenn er da lang fährt, konsequent vom Gas, egal, wie die hinter ihm drängeln.

Unangepasste Geschwindigkeit ist ja sowieso immer noch Unfallursache Nr. 1, ich erinnere nur an die beiden jungen Männer, die letzte Woche auf der A 2 in den umgekippten LKW gerast sind und sofort tot waren. 🙁

"Im Halbschlaf" Auto fahren ist im Übrigen ganz, ganz schlecht, bei uns auf dem Land sind auch schon sehr früh Kinder auf dem Schulweg unterwegs.
 
Habe ja auch schon alles Mögliche überfahren, auch mal ein Reh, aber bestimmt nicht mit Absicht bzw. wegen überhöhter Geschwindigkeit, und so was gehört aus dem Verkehr gezogen: MPU...

Im Moment ist es auch schwierig, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, all den Schnecken auszuweichen. 😉
 
Grad heute bei uns in der tageszeitung ein artikel ueber die dreibeineige katze des autors, die direkt vor seinrm haus in einer tempo 30 zone ueberfahren wurde.
Der fahrer war entweder viiiiiiel schneller unterwegs...oder es war absicht...
Angehalten hat er jedenfalls nicht, obwohl es einen richtig llauten schlag grtan hat...

Paar so pubertaere jugendliche gibt es bei uns auch, die " gern mal ne katzen ueberfahren wollen".
Einmal herr ueber leben und tod sein...
Krank. Einfach krank.

Und vielen ist es wahrscheinlich einfach egal. Ist ja bloss n tier.
 
Ich muss ehrlich sagen, ich bin mehr als froh, dass die beiden Katzen meines Freundes nach seinem Umzug zu mir keinen Drang mehr nach draußen hatten, obwohl sie bei ihm raus konnten...

Wenn ich sehe, wie manche bei uns durchs Wohngebiet brettern, obwohl hier auch Tempo-30-Zone ist und viele spielende Kinder unterwegs sind, wird mir schlecht. 🙄
 
Ich muss ehrlich sagen, ich bin mehr als froh, dass die beiden Katzen meines Freundes nach seinem Umzug zu mir keinen Drang mehr nach draußen hatten, obwohl sie bei ihm raus konnten...

Wir lassen unsere 3 Katzen wo wir jetzt wohnen nicht mehr raus, bis die Dachterrasse fertig ist.
Da genügt im Prinzip nämlich ein Autofahrer der rücksichtslos ist. Unser Tiger kam schon unter die Räder weil er mit den Gefahrensituationen falsch umgeht. Das machen wir nicht mehr.
 
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