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Trostspenden

billieme

Mitglied
Hallo !

Ich habe zZ das Thema Trost und Trostspenden. In meiner Kindheit wurde ich wenig getröstet und mir kommt zum erstmal der Gedanke, dass ich ein Manko deshalb habe und vielleicht auch deshalb essstörungsanfälle habe. Immer wenn ich brauche gerife ich zu Nahrung. Früher wars auch so: war ich als Kind traurig gabs Schokolade., Sogar heute bietet mir meine Mutter, die von der Essstörung weiß, bei Wut und Zorn was zu essen an. Das Obwohl sie selber Psychologin ist. Mir fiel dann auch auf, dass ich in meinen Freundschaften häufig Trost einfordere und brauche.
Können Partner überhaupt trösten (auch wenn sie Männer sind) oder ist trösten Frauensache? Haben die meisten Menschen überhaupt ein Problem mit trost. Bei mir ist es extrem, wenn ich Trostbrauche werde ich zurerst zorning wie ein Tier und dann kann ich erst jemanden ranlassen und mich fallenlassen. Ich brauche aber eigentlich Körperkontakt in so eine Situation und gebe icn auch selbst.

meine Mutter will davon nichts wissen! Vater schon garnicht.

Selbsterkennnis ist der erste weg zur Besserung.

danke für Zuhören,

b
 

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M

MilhouseVanHouten

Gast
Hallo,

Sogar heute bietet mir meine Mutter, die von der Essstörung weiß, bei Wut und Zorn was zu essen an.
Meiner Wahrnehmung nach scheinst Du es negativ zu werten, Trost mit Nahrung/Schokolade zu "ersetzen"?
Solange es nicht der einzige Trostmechanismus ist, kann das doch auch mal ok sein... insbesondere, wenn gerade andere Mechanismen (z.B. andere Menschen) nicht greifbar sind.

Können Partner überhaupt trösten (auch wenn sie Männer sind) oder ist trösten Frauensache?
Meiner Ansicht nach ist das geschlechtsunabhängig. Meiner Erfahrung nach ist es eher schwierig, Trost anzunehmen. Insbesondere im "ersten Moment".

wenn ich Trostbrauche werde ich zurerst zorning wie ein Tier und dann kann ich erst jemanden ranlassen und mich fallenlassen.
So ein Verhalten beobachte ich öfter. Auf mich wirkt es oft zunächst abschreckend, wenn das Gegenüber zornig wird "wie ein Tier".

Meiner Beobachtung nach ist es daher wichtig, zunächst Verständnis zu zeigen und so auf eine Ebene mit dem Trostsuchenden zu kommen, damit Trost dann auch angenommen werden kann. Von jemandem, der mich nicht versteht, kann ich mich nicht trösten lassen. Positiver Nebeneffekt: durch den Dialog wird die Situation etwas abgemildert und noch einmal reflektiert und es kommt zu einer Annährung von beiden Seiten. (... nur meine Beobachtung...)

Ich kenne auch einige Menschen, die gut gelernt haben, für sich selbst zu sorgen und sich sehr gut selbst trösten können. Die ziehen sich dann eher zurück. Das ist wohl aber auch bei Männern und Frauen so. Ich vermute auch, dass das Ausmaß an Trostbedürfnis viel mit der Kindheit zu tun hat. Hast Du Dich schon einmal mit dem Thema "inneres Kind" beschäftigt oder überlegt zu einer Beratung zu gehen?

Alles Gute auf Deinem Weg!
mvh
 

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