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Trevilor/Venlafaxin Absetzerscheinungen. Wer kennt das?

  • Starter*in Starter*in feuerherz09
  • Datum Start Datum Start
Ich denke ich kann das alles gut nachvollziehen wovon du da redest.

Kleine Anmerkung:
Das entscheidende ist die Eigenverantwortlichkeit. Die hört dann auf, wenn Kinder da sind. Diese Wertverschiebung vom ich zum wir, bringt Dir neue Kraft, den neuen Inhalt Deines lebens.
Dieses Umdenken verursacht wieder und wieder einen Schub nach oben. Nur leider nicht entlos.
Ich bin überzeugt, dass Du jetzt, wo Du um Deine Grenzen weißt, Deine Strucktur des Alltags neu und vor allem richtiger gestallten kannst. Was nicht heißt das es vorher falsch war!

Die Medis waren Dein rettender Strohalm. Nach dem hast Du aus der Not heraus gegriffen! Nichts weiter!
Alles andere wie z.B. der Mangel an Psychologen, ist Sache und Auswirkung der 2 Klassengesellschaft der Gesundheitspolitik unseres Staates. Hier wird auf Kosten der/Deiner Gesundheit gespart, koste es was es wolle.

Trevilor ist übrigens mit das beste was man bekommen kann, leider zu teuer. Deshalb die Importware Venlafaxin mit gleicher Wirkung, nur ca. 20 Euronen billiger. Aber immer noch teuer!


So.... Ende😀

Bis bald

°°°abendtau°°°
 
Hallo!

Ich bin heute auf dieser Seite gelandet. Seit Wochen suche ich im Internet nach Tipps. Ihr habt alle ähnliche Erfahrungen gemacht, daher schreibe ich mal, was ich erlebt habe bzw. noch immer erlebe.
Im Oktober 2008 brach bei mir von heute auf morgen die Krankheit Morbus Basedow auf, eine Autoimmunkrankkeit der Schilddrüse mit Überfunktion. Ich wurde sofort mit Medikamenten behandelt, die die Überfunktion beheben sollten. Bereits damals fing ich schon an zu experimentieren, weil ich keines der Medikamente vertragen habe. Die Nebenwirkungen waren letztlich immer schlimmer als die Krankheit an sich. Wochenlang hab ich vor mich hin gelitten und wurde immer schwächer. Im Sommer letzten Jahres waren die Schilddrüsenwerte im erträglichen Bereich, so dass ich alle Medikamente absetzen konnte. Leider fingen ab diesem Zeitpunkt meine Panikattacken an; jedes Mal, wenn ich Herzrasen hatte oder ein sonstiges Symptom meiner Schilddrüsenerkrankung auftrat, wurde ich panisch. Im November spitzte es sich dann zu, als ich im Büro plötzlich dachte, dass ich sterbe. Alles wurde taub, zittrig, kein Gefühl mehr im Gesicht, in den Händen, den Beinen, Herzrasen, Schweißausbrüche, Übelkeit. Ich wurde dann in die Notaufnahme gebracht, wo allerdings nichts Organisches festgestellt werden konnte. Mein Internist verschrieb mir daraufhin Parotexin in einer noch recht geringen Dosis. Nach ca. 4 Wochen hat es endlich gewirkt und ich fühlte mich erst einmal wie neu geboren. Nur geraume Zeit später spürte ich allerdings wieder Nebenwirkungen: Herzrasen, wirre Träume, Schweißausbrüche in der Nacht, Hitzewallungen tagsüber, Schwindel, Augendruck, Sehstörungen, Zittern am ganzen Körper, dauerhaft hoher Ruhepuls und Atemnot. Danach bekam ich Venflafaxin, habe mit 75 mg angefangen. Der Übergang von dem einen zum nächsten Medikament war natürlich wieder die Hölle. Kurz nachdem es endlich gewirkt hatte wieder die bekannten Nebenwirkungen. Letzte Woche war ich also wieder einmal bei meinem Arzt (da bin ich inzwischen mindestens 1 Mal in der Woche) und er sagte mir, ich solle das Venlafaxin einfach absetzen. Ich hatte zwar im Internet gelesen, dass man nicht einfach aufhören kann, sondern langsam ausschleichen soll, aber mein Doc meinte, das würde nicht abhängig machen. Also glaubte ich ihm das und hab ab Mittwoch letzter Woche nichts mehr genommen. Bereits Donnerstag morgen setzten die Entzugserscheinungen ein: Schwindel (ich bin nur noch durch die Wohnung getaumelt), "Stromschläge" im Kopf und meine Augen haben total verrückt gespielt, ich konnte kaum noch was sehen. Also hab ich Freitag morgen wieder eine Venlafaxin genommen und etwa 3 Stunden später war der Schwindel und die Stromschläge verschwunden. Dafür kamen die Nebenwirkungen wieder zurück. Jetzt nehme ich seit Samstag morgen nur noch die Hälfte, also 37,5 mg Venlafaxin und soll nun langsam ausschleichen. Heute geht es mir wieder extrem elend, ich kann kaum was machen, Konzentration gleich Null, der ganze Körper tut weh, alles zittert, ich bin nervös und fahrig. Selbst die 37,5 mg scheinen noch zu viel zu sein.
Langsam vergeht mir auch die Lust, noch irgendeinen Arzt aufzusuchen, weil ich einfach nichts mehr glaube. Ich weiß nur, dass mein Zustand zunehmend übler wird und alle Kräfte nachlassen. Wenn man sensibel auf Medikamente reagiert, hat man wirklich einfach nur Pech gehabt. Ich bin auch der Überzeugung, dass Ärzte viele Krankheiten und Symptome schnell auf die Psyche schieben und ruck zuck zu diesen gefährlichen Medikamenten greifen. Dabei bin ich gar nicht depressiv und habe eigentlich von Anfang an nicht verstanden, warum ich Antidepressiva nehmen soll. Ich war lediglich geschwächt von einer körperlichen Krankheit, was sicherlich normal ist, wenn man monatelang ein Leiden hat. Jetzt hänge ich in diesem ätzenden Kreislauf: das Zeug nehmen und unerträgliche Nebenwirkungen haben - oder - es weglassen und unter den Entzugserscheinungen leiden. Ich bin inzwischen echt verzweifelt.
Ich bin "froh", dass hier Menschen schreiben, die das selbe erlebt haben oder erleben. Denn zwischendurch fing ich schon an zu glauben, dass ich wirklich einen an der Waffel habe.
Viel Glück Euch allen!
 
Hallo!
Ich bin echt froh, dass ich auf diese Seite hier gestoßen bin, denn ich dachte schon, irgendwas wäre unnormal... Seit einiger Zeit schon schleiche ich aus meinem Antidepressivum aus (erst Trevilor 150 mg, dann 75 mg, dann Venlafaxin AL 37,5 mg - insgesamt 1,5 Jahre), und seit fünf Tagen bin ich vollkommen tablettenlos. Der erste Tag "ohne" war ok, keine besonderen Vorkommnisse. Aber am zweiten Tag begannen bei mir genau diese oben beschriebenen "Stromstöße", dieses "Knistern" und dieses "Watteartige". Am dritten und vierten Tag bin ich fast wahnsinnig gworden, weil es immer schlimmer wurde. Heute, am fünften Tag, habe ich den Eindruck, dass es langsam nachlässt. Ich bin so froh, wenn ich das zeug endlich ganz aus dem Körper habe - auch wenn es mir sehr, sehr geholfen hat (wurde auch schon oben beschrieben...ich bin seit ca. einem Jahr ein vollkommen neuer Mensch! Meine Psychiaterin meinte, als ob ich erst jetzt mit 31 Jahren "aus dem Ei geschlüpft" sei... 🙂)
Danke für's Zuhören.
Liebe Grüße!
 
Hi,

also ich kann die Symptome 1🤐 nachvollziehen. Bei mir wirkte das Mittel nicht gegen das eigentliche Problem, deswegen meinte mein Arzt ich sollte die Tabl. sofort absetzen. Als ich ihn fragte wegen ausschleichen meinte er nur, nö das muss noch nicht, Sie nehmen die ja erst ein 3/4 Jahr (erst 75mg, dann 150mg). Als ich sie absetzte fingen nach einigen Stunden sofort die Symptome an: Schwindel, Benommenheit, Übelkeit, Rauschen im Ohr (wenn ich den kopf oder Augen bewege).
Nach 3 Tagen hielt ich es nicht mehr aus und ging wieder zum doc (der Kollege) udn der verschrieb mir wieder 75mg, so von wegen ausschleichen. Eer war entsetzt wegen dem sofortigen Absetzen!!
Nun gut, nach 3 Tagen hatte ich dann Vorhofflimmern (weiß nicht ob das davon kam...) und endete auf der intensiv. Die haben den Rotz wieder abgesetzt und das is nun 3 Wochen her. Seit dem haben sich die Nebenwirkungen zwar gebessert, sind aber noch lage nicht weg.
Solche sch... Tabletten.
 
Hallo zusammen...

ich nehme seit einem 3/4 Jahr Venlafaxin und habe sie vor 2 Wochen abgesetzt da ich keine Tabletten mehr nehmen möchte und sie aus beruflichen gründen eh immer vergesse (Schichtdienst)
Ich habe "Stromschläge" am ganzen Körper desweiteren bin ich DAUER MÜDE, Habe keinen Hunger und nehme Ibuflam 600mg. Wie habt ihr die Stromschläge ausgehalten??? Oder habt ihr Medikamte genommen???

Bitte Helft mir ich weiß echt nciht weiter

Liebe Grüße
Pysocho Mama
 
Hallo Leute,

Die beschriebenen Absetzerscheinungen habe ich auch wie von allen beschrieben. Ich nehme Venlafaxin ca. 4 Monate.
Ich möchte langsam auch endlich Tablettenfrei leben, seit 3 Jahren habe ich nun jede Menge unterschiedliche Medikamente verschrieben bekommen, keines davon hat mir auf Dauer wirklich geholfen. Ich kann mich noch daran errinnern dass ich mit dem Absetzen von Sertralin die selben Absetzerscheinungen hatte. Das war vor ca. 2 Jahren und als diese das erste Mal auftraten war ich mit dem Fahrad unterwegs, wie aus dem Nichts kamen diese Schwindelgefühle und beim Kopf oder Augen bewegen diese Geräuschverstärkungen. Z.b. wenn ein Motorengeräusch eines PKW zuhören war und ich meinen Kopf bewegte oder die Augen, kam es mir vor als wären diese Geräusche lauter, aber nur für die Zeitspanne des Kopf/Augen bewegen. Das war ziemlich unheimlich! Als ich dies meinem Psychater erzählte konnte er einen Zusammenhang erfahrungsgemäß nicht bestätigen... Da ich nun Venlafaxin absetze bin ich mir ziemlich sicher dass es davon kommen muss, und bin deswegen auch nicht mehr so ängstlich. Ich gehe davon aus dass es wieder vorübergehend ist und wie zuvor nach ca 1-2 Wochen weg sein wird.

Das was ich jetzt schreibe mag sich für viele blöd anhören aber ich finde dieses Schwindelgefühl manchmal sogar angenehm... das wird davon kommen dass ich bis vor 2 Jahren noch kräftig Drogen konsumierte und nun absolut clean bin, dieser Schwindel errinnert mich an so manchen Rausch und warscheinlich unterbewusst wie ein Kick für mein Hirn... naja wie auch immer, trotzdem bin ich froh wenns nicht mehr so ist!

Das wünsche ich allen die diese Symptome haben!!! und denkt immer dran Medikamente ändern oder lösen deine Probleme nicht, du kannst mit Ihnen aber eher den Kopf dafür haben die grundliegenden Probleme anzugehen und eine Lösung finden!

Und eins noch, Psychater die Medikamente für gut befinden können immer noch nicht nachvollziehen wie sich jemand wirklich mit Ihnen fühlt = Blinde können auch nichts damit anfangen wenn man Ihnen von Farben erzählt.

Gruß an alle
 
hallo ich heisse Beate wer kann mir helfen habe venalexfin zwei tage vergessen habe entzug kann ich die dann abends nachnehemne oder erst am nächsten tag wieder?ß


ich nehme Venlafaxin, auch bekannt unter dem Namen Trevilor.
Die Absetzerscheinungen treten bei mir immer 2 Stunden nach Vergessen der Einnahme ein. Habe im Internet auch schon von diesen Symptomen gelesen, Leute haben sich darüber unterhalten.
Davon steht aber nichts in der Packungsbeilage, nur in der amerikanischen kann man diese Absetzerscheinungen lesen und die Ärzte in Deutschland weigern sich scheinbar, diese anzuerkennen...

Es geht immer so los:

-vermehrtes Träumen, Schwitzen (steht noch in der Packungsbeilage)

aber jetzt kommt der Brüller:

Ich habe, wie viele Patienten folgende Erscheinungen:

-das Gefühl von leichten Stromstössen, beginnend hinter der Stirn die sich zu den Ohren hinunter ziehen oder durch den ganzen Kopf.
Das haben viele, die Trevilor zu spät einnehmen oder es versuchen abzusetzen.
Und wenn ich die Augen hin und her bewege habe ich ein akustisches (!!!!) Geräusch in den Ohren, wie....alswenn etwas watteartig knistert oder zischt...sehr schwer zu beschreiben.
Wenn es ganz schlimm ist, höre ich beim Drehen des Kopfes manchmal den "Stromstoss" als kurzes Viepen!!!

Ich habe es, bevor ich entdeckt habe dass es andere Menschen gibt, die genau die selben Erscheinungen haben, meinem Psychiater erzählt.
Der meine, es sei bei mir psychisch Bedingt, ich bilde mir das nur ein, da ich sehr auf die korrekte Einnahme, auch zeitlich bedingt, fixiert sein.
Also auf Deutsch: Ich hab nen Dachschaden und bilde mir das nur ein!

Naja, als ich dann im Internet Beiträge von zig Leuten gelesen habe, die das auch haben, bin ich vor Freude fast vom Stuhl gesprungen.
Ich dachte nämlich echt, ich drehe schon durch oder hab nun den entgültigen Dachschaden....

Naja, warum ich das jetzt schreibe:
Ich habe mich vertan und gedacht, ich hätte noch einen Blister daheim. Naja, der war aber leider leer und heute ist Sonntag und bei mir ging es heute früh schon los.
Ich flipp gleich aus, dieser Schwindel und diese Stromstösse, alles ist so "watteartig".
Das lähmt einen richtig im Alltag.

Ich habe so eine Wut, dass es nicht in der deutschen Packungsbeilage steht und die Ärzte (nicht nur meiner) diese Erscheinungen leugnen.
In Amerika ist es bewiesen dass diese Absetzerscheinungen eintreten!!!
Hätte ich das gewusst, hätte ich es mir wirklich zwei mal überlegt ob ich dieses Medikament einnehmen möchte.
Jetzt habe ich den Salat und der Psychiater leugnet es immer noch.
Der hat es mir doch verschrieben!!!

Es ist bewiesen das das keine Einbildung ist und dann wird so fahrlässig hier in Deutschland mit den Menschen umgegangen.
Das setzt einen total ausser Gefecht. Selbst wenn man sich gut fühlt und keine Depressionen hat kommen diese Erscheinungen!!

Aber das Medikament macht ja nicht abhängig....neeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiin!

Wer von Euch hat Erfahrungen bezüglich dieser Absetzerscheinungen?

Lieben Gruss
Dana
 
hallo ich heisse Beate wer kann mir helfen habe venalexfin zwei tage vergessen habe entzug kann ich die dann abends nachnehemne oder erst am nächsten tag wieder?ß
Hi Gast,

mach normal weiter, so wie verordnet!

Ein Tag vergessen ist nicht so schlimm. Bei 2 wird es komisch. War bei mir auch.


-das Gefühl von leichten Stromstössen, beginnend hinter der Stirn die sich zu den Ohren hinunter ziehen oder durch den ganzen Kopf.
Ja das kenn ich leider nur zu gut. Sprech das Thema Stromstöße beim Arzt an!
Ich hab das Zeug dann von mir aus relativ schnell abgesetzt. (4 Tage) Diese Erscheinung hielt dann noch 3-5 Monate an.
Genommen hab ich das ca. 1 Jahr. Endsprechend heftig waren die Entzugserscheinungen.

Alles Gute...
abendtau
 
Hallo Leute,

Die beschriebenen Absetzerscheinungen habe ich auch wie von allen beschrieben. Ich nehme Venlafaxin ca. 4 Monate.
Ich möchte langsam auch endlich Tablettenfrei leben, seit 3 Jahren habe ich nun jede Menge unterschiedliche Medikamente verschrieben bekommen, keines davon hat mir auf Dauer wirklich geholfen. Ich kann mich noch daran errinnern dass ich mit dem Absetzen von Sertralin die selben Absetzerscheinungen hatte. Das war vor ca. 2 Jahren und als diese das erste Mal auftraten war ich mit dem Fahrad unterwegs, wie aus dem Nichts kamen diese Schwindelgefühle und beim Kopf oder Augen bewegen diese Geräuschverstärkungen. Z.b. wenn ein Motorengeräusch eines PKW zuhören war und ich meinen Kopf bewegte oder die Augen, kam es mir vor als wären diese Geräusche lauter, aber nur für die Zeitspanne des Kopf/Augen bewegen. Das war ziemlich unheimlich! Als ich dies meinem Psychater erzählte konnte er einen Zusammenhang erfahrungsgemäß nicht bestätigen... Da ich nun Venlafaxin absetze bin ich mir ziemlich sicher dass es davon kommen muss, und bin deswegen auch nicht mehr so ängstlich. Ich gehe davon aus dass es wieder vorübergehend ist und wie zuvor nach ca 1-2 Wochen weg sein wird.

Das was ich jetzt schreibe mag sich für viele blöd anhören aber ich finde dieses Schwindelgefühl manchmal sogar angenehm... das wird davon kommen dass ich bis vor 2 Jahren noch kräftig Drogen konsumierte und nun absolut clean bin, dieser Schwindel errinnert mich an so manchen Rausch und warscheinlich unterbewusst wie ein Kick für mein Hirn... naja wie auch immer, trotzdem bin ich froh wenns nicht mehr so ist!

Das wünsche ich allen die diese Symptome haben!!! und denkt immer dran Medikamente ändern oder lösen deine Probleme nicht, du kannst mit Ihnen aber eher den Kopf dafür haben die grundliegenden Probleme anzugehen und eine Lösung finden!

Und eins noch, Psychater die Medikamente für gut befinden können immer noch nicht nachvollziehen wie sich jemand wirklich mit Ihnen fühlt = Blinde können auch nichts damit anfangen wenn man Ihnen von Farben erzählt.

Gruß an alle

Tach und Hallo zusammen,

ich heiße Andy. Juhu, ich hab's endlich gefunden. Nämlich, dass es Menschen gibt denen es genauso geht. Ich habe alles hier 10x durchgelesen, mich selber gekniffen, vor dem Spiegel gestellt zu testen ob ich noch lebe. Es ist tatsächlich wie hier berichtet. Wenn ich mal ne' Dröhnung vergessen habe oder unregelmässig nehme, habe ich die Männchen im Kopf zum leben erweckt. Also, beim drehen des Kopfes oder nur drehen der Augen nach links oder rechts, sind Geräusche in den Ohren (als wenn durch eine Wasserleitung gerade Wasser fliesst) die ich nicht richtig beschreiben kann.
Ich nehme seit über 2 Jahren Venlafaxin. Z.zt. 75mg täglich. (Wurde zwischendurch mal erhöht, mal auf den Tag verteilt, mal Retardiert, mal als Filmtabletten) und wisst ihr was ? Mir geht's von der Psyche echt S****. Arztwechsel ? Pf...., kein Bock mehr. Der eine sagt diese Medis, der andere diese Medis und der nächste "um Gotteswillen" die anderen sind für mich am besten. Nun "kämpfe" ich seit 12 Jahren ! Tag für Tag frage ich mich ob ich nun wirklich krank bin oder die Menschen mit denen ich es zu tun habe, sprich eigentlich die Gesellschaft.
Das mich Menschen (Partnerin, "FREUNDE") hin- u. wieder verarschen und noch auf mir rumtreten wenn ich am Boden lieg muss wohl dazu gehören. Das ich es trotzdem schaffe zu kämpfen und wieder vom Boden aufstehe ist das "Don't give up" (also, gebe nicht auf). Vielleicht liegt's auch am Venlafaxin, wer weiß ;-) . Ich kann euch an dieser Stelle nur etwas beruhigendes mitteilen: "Ihr seid nicht alleine" und denkt immer daran "Es kann euch jemand die Tür öffnen, hindurchgehen müsst ihr selber"
Einen ganz lieben Gruß
Andy
 

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