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Traurigkeit

Ich bin in letzter Zeit immer wieder traurig und niedergeschlagen. Ich habe das Gefühl, es wird immer schlimmer, vor allem in der Arbeit durch den ganzen Stress. Heute war ich wieder bei meiner Psychiaterin und habe ihr davon erzählt. Sie meinte, ich solle wegen meiner Schlafstörungen Lasea aus der Apotheke holen, kennt das jemand und hat Erfahrungen damit?
Vielleicht kann mir hier jemand noch einen Tipp geben, ich weiß nämlich nicht mehr weiter.
 

Hallo Nachteule1289,

schau mal hier: Traurigkeit. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo,

möchtest Du vielleicht etwas mehr erzählen, was so schlimm ist und wie Deine sonstige Situation ist? Machst Du auch Therapie bei einem Therapeuten? Ich kenne Lasea nicht.

Ich nehme immer Vitamin D3/K2 abends vor dem Schlafengehen, weil das eh gut ist und ich danach auch gut schlafe.

Was für Tipps möchtest Du denn? Gegen Schlafstörungen? Was man tun kann, wenn es einem nicht gut geht?

Was machst Du als Ausgleich, was gibt es, dass Dir etwas Kraft, Entspannung oder Freude gibt?
 
Es gibt eigentlich nichts wirklich Schlimmes, nur ich stresse mich selbst, wenn ich einen Fehler mache und habe das Gefühl, so nette Kollegen eigentlich nicht verdient zu haben. Mittlerweile habe ich teilweise auch Angst, überhaupt in die Arbeit zu gehen, weil ich sicher bin, dass mir ein größerer Fehler passiert und dass es der letzte war. Ich arbeite jetzt seit fast über 9 Jahren in der Firma und meine Chefin sagt mir immer, dass ich meine Arbeit gut mache, trotzdem bleibt das Gefühl da. Ich habe einfach immer Angst, für meine Kollegen und für meine Familie nur eine Belastung zu sein. Ich hoffe, ich konnte mein Problem jetzt besser schildern, ich kann mich leider nicht besser ausdrücken.
 
Also es gibt keinen konkreten Anlass auf der Arbeit, sondern Du stehst Dir selbst im Wege, weil Du ein sehr geringes Selbstvertrauen hast und das Gefühl hast, nicht gut genug zu sein?

Hast Du diese Angst auch in anderen Bereichen? Woher kommt das? Aus deiner Kindheit, deiner Erziehung?
 
Ja, genau, ich stehe mir selbst im Weg und komme irgendwie da nicht raus. In Therapie bin ich deswegen nicht, aber mein Bruder arbeitet als Arzt in einer psychiatrischen Klinik und hört mir immer zu, wenn ich Probleme mit der Angst habe. Woher das kommt, weiß ich nicht, vielleicht tatsächlich aus meiner Kindheit.
 
Dann würde ich mal eine Therapie machen. Es ist schön, dass Dein Bruder Dir zuhört, aber das alleine wird Dich nicht sehr viel weiter bringen. Oft findet man alleine nicht die Ursachen, den Knackpunkt, warum es so ist.

Vielleicht haben Deine Eltern Dir nicht genügend Wertschätzung gegeben oder Dir genügend Selbstvertrauen gegeben. Aber das sind alles Punkte, die in einer THerapie dann zur Sprache kommen.

Du kannst auch z.B. Tagebuch schreiben, um etwas mehr nachzudenken über Deine Probleme. Das kannst Du auch hier machen in einer Rubrik: entweder öffentlich oder nur für Dich.
 

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