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Traumauto finanzieren ja oder nein

Bisschen Glück gehört dazu, hab immer gebrauchte gefahren, alle selbst zum Schrott gebracht.
Hatte ein Auto das mal 8000 ( Mark ) gekostet hatte, 4 Jahre alt.
15 Jahre gefahren ohne viel Reparaturen.
Dann so gerostet hat sich nicht mehr gelohnt.
Bekam noch 80 Euro dafür, der Motor war OK.
Nun mein erstes neues, 9 Jahre alt, mal schauen wie das durchhält, hat 11000 € gekostet als EU Import.
Was hast du denn bisher so gefahren? 🙂
 
sowohl sein als auch mein auto waren finanzierte autos (da kein normal bis besserverdierner 80.000.- auf den tisch legt, auch, wenn man sie hat!) - und haben uns das leben gerettet, da dem preis entsprechend sicher verarbeitet. verstärkte fahrgastzellen etc.. keiner von uns hatte nur einen kratzer.
jeden cent wert!!!!

kann man so pauschal mitnichten sagen. wenn man geld wie heu hat, ist barzahlung fast immer besser, weil man exorbitant oder zumindest sehr sehr gute konditionen bekommt. und nicht jeder kriegt nen kredit (finanzierung ist ja nichts anderes). leasing lohnt sich imo eher für geschäftsleute bzw leute, die ne eigene firma haben, aber auch da ist das pauschal nicht soo einfach zu sagen.

beim rest stimme ich dir zu, wer mehr zahlt, bekommt (im normalfall) eben auch mehr. bzw ein sehr guter gebrauchter tuts auch. aber auch ohne die sicherheit gibts gute gründe, sich ein auto zu kaufen, welches spaß macht. selbst wenn man vlt nicht allzuviel geld übrig hat.
 
Hallo Zusammen,

danke nochmal für den regen Diskurs. Das Thema Auto polarisiert seit jeher Generationen...
Das interessante an diesem Beitrag ist, das er meiner Meinung nach gut die deutsche Mentalität wieder spiegelt. Oder was meint Ihr ? Wir Deutschen haben es scheinbar nicht wirklich raus zu Leben, da unsere Entscheidungen meist einfach nur Vernunfts basiert sind... Ein Grund mehr für mich es mal etwas emotionaler anzugehen. Ich werde euch weiter auf dem laufenden halten. Ich wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende, genießt es.
 
@alopecie
die 80 k waren schon abzüglich Rabatt und "Konditionen" und nein, ich finanziere lieber so, dass ich so viel anzahle, dass ich die laufenden Raten nicht mehr merke, dafür aber dann noch Geld für Notfälle zur Verfügung habe.

ich glaube, ich bin zu fest darin verwurzelt, für was ich viel Geld ausgebe und das wäre neverever für einen Rav4 - und wenn der BMW 1000x mehr kaputt geht ...
das weiß man ja vorher ("Bring Mich Werkstatt"), bevor man ihn kauft. Paar Jahre wird es schon gut gehen und dann ist er halt weg. Irgendwo bekommt man immer noch was dafür.

Wir Deutschen haben es scheinbar nicht wirklich raus zu Leben, da unsere Entscheidungen meist einfach nur Vernunfts basiert sind...



Wieso ? Das "Wir" impliziert, Du bist auch eine Deutscher und Du lässt das Gefühl doch sprechen, wieso haben "wir" es dann nicht raus?
 
Ich gönne jedem seinen Spaß. 😎
Für mich wäre ein Auto trotzdem nix. Aber wenn's jemanden glücklich macht, ist doch alles bestens. Ich gebe mein Geld lieber für andere Dinge aus. Aus Sicht anderer Menschen sind die dann wahrscheinlich auch völlig sinnfrei. 🙄😁

Ich finde das völlig in Ordnung, dass jeder seine eigenen Entscheidungen treffen kann. 😉
 
Wir Deutschen haben es scheinbar nicht wirklich raus zu Leben, da unsere Entscheidungen meist einfach nur Vernunfts basiert sind...

Da bin ich doch froh, dass ich es nach fast 50 Jahren Autofahren gelernt habe, mit Vernunft zu entscheiden. Gibt wichtigere Dinge als Autofahren, wo man der Unvernunft freien Lauf lassen kann.
 
Ich glaube hier werden 2 Standpunkte (Emotional und Finanziell) hingestellt als ob es der selbe Punkt wäre. Das ist es aber nicht. In diesem Fall sind die beiden Punkte sogar recht gegenseitig denn die Emotional Sinnvolle Entscheidung ist die Finanziell nicht Sinnvolle, was aber nicht bedeutet das nicht beide ihre Berechtigung haben oder das der eine Automatisch den anderen entkräftigt.

Es ist denke ich klar das weder der Kredit noch das völlige aufbrauchen der Notreserve finanziell sinnvoll ist wenn es keine Not gibt. Und da anscheinend ein fahrbarer untersatz da ist besteht keine Not.
Da gab es bisher auch kein argument das daran rütteln konnte.

Nichts desto trotz kann man es natürlich dennoch machen.

Es macht für mich keinen Sinn weil ich vom Finanziellen Standpunkt komme und nicht vom Emotionalen. Aber es gibt kein Verbot eine Emotional Sinnvolle aber Finanziell nicht sinnvolle entscheidung zu treffen. Und man sieht ja hier auch das einige Offenbar vom Emotionalen Standpunkt aus kommen.

Es muss halt geschaut werden ob Emotionale oder Finanzielle Interessen im Fragesteller überwiegen und ob man besser mit sich leben kann wenn die Emotional Sinnvolle Entscheidung ggf als Absolute Geldverbrennung (teure Reperaturen zusätzlich zum Anschaffungspreis) herrausstellt oder wenn die Finanziell Sinnvolle Entscheidung ggf bedeutet das das Traumauto noch 5 Jahre warten muss.

Das entscheiden kann nur der Fragesteller.
 
@alopecie
die 80 k waren schon abzüglich Rabatt und "Konditionen" und nein, ich finanziere lieber so, dass ich so viel anzahle, dass ich die laufenden Raten nicht mehr merke, dafür aber dann noch Geld für Notfälle zur Verfügung habe.

ich glaube, ich bin zu fest darin verwurzelt, für was ich viel Geld ausgebe und das wäre neverever für einen Rav4 - und wenn der BMW 1000x mehr kaputt geht ...
das weiß man ja vorher ("Bring Mich Werkstatt"), bevor man ihn kauft. Paar Jahre wird es schon gut gehen und dann ist er halt weg. Irgendwo bekommt man immer noch was dafür.

Wir Deutschen haben es scheinbar nicht wirklich raus zu Leben, da unsere Entscheidungen meist einfach nur Vernunfts basiert sind...


Wieso ? Das "Wir" impliziert, Du bist auch eine Deutscher und Du lässt das Gefühl doch sprechen, wieso haben "wir" es dann nicht raus?

Doch bedenke, dass solche, ich nenne es mal, Genussentscheidungen auch sehr schnell in absoluten Frust umschlagen können.

Wenn man sich nun einen schönen 80k Wagen hinstellt (egal ob finanziert oder bar bezahlt) und dieser entpuppt sich nach 1-2 Jahren als Enttäuschung, weil meinetwegen die Elektrik einen weg hat, dann ist die Enttäuschung darüber um ein Vielfaches größer, als bei einem günstigen Fahrzeug.

Und verkaufen möchte man einen Wagen nach 1-2 Jahren in diesem Preissegment auch nicht wirklich, da man gerade am Anfang die heftigste Wertminderung abbekommen hat.

So ging es einem guten Freund von mir, welcher sich ein sehr schönes Auto in einem ähnlichen Preissegment als Neuwagen konfiguriert und gekauft hat. Nach 2,5 Jahren, die Werksgewährleistung war quasi gerade abgelaufen, begannen die Probleme mit der Elektrik. Ein Update hat das System gecrasht und sie haben es trotz großer Mühen in der Werkstatt nie wieder richtig zum Laufen gebracht. Eine Wandlung des Autos wurde versucht, war nicht mehr möglich. Ergebnis waren permanente /wöchentliche Ausfälle des Navis und des Entertainment-Systems. Beispielsweise regelte der Ton des Radios plötzlich von selbst nach oben. Das habe ich selbst mitbekommen auf einer Fahrt mit ihm.
Dies sind alles keine wirklich großen Probleme, aber extremst ärgerlich wenn man sich in so einem Preissegment bewegt. Das Auto ist mittlerweile gut 5 Jahre alt, wird von ihm nach wie vor gefahren und hat immernoch regelmäßige "Problemchen". Der Spaß an der Fahrleistung, die das Fahrzeug sicherlich nach wie vor bietet, ist ihm nahezu völlig abhanden gekommen.

Denn ein psychologisches Häkchen an der Sache ist, dass mit der Bereitschaft, Geld auszugeben auch die Erwartungen an den angeschafften Gegenstand überproportional steigen. Auf der anderen Seite spielt einem der menschliche Geiz einen Streich, der ihn dazu veranlasst hat, sich eben nicht von dem Auto zu trennen, da er den Wertverlust des Neuwagens voll abbekommen hat. Hinzu kamen etliche Abstriche bei seiner Freizeit in welcher er sich mit Anwälten, Autowerkstätten und Gutachten rumschlagen musste, die ihm niemand ersetzen kann.

Ist sicherlich kein repräsentatives Beispiel, ist allerdings durchaus im Bereich des Möglichen.
 

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