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Traumatherapie

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Gast

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Kennt jemand Traumatherpie: systemisches Wiedererleben nach Siegfried Petry.
Sinnvoll oder sinnlos? Esoterischer Quatsch?
 
Kennt jemand Traumatherpie: systemisches Wiedererleben nach Siegfried Petry.
Sinnvoll oder sinnlos? Esoterischer Quatsch?

Ich finde, das wäre mir zu umstritten, da eine Traumatherapie auf Stabilität und Sicherheit aufgebaut ist und das immer wieder darüber reden und das insbes. Wieder erleben kann weitere Traumata hervor rufen.
Es gibt Therap. die sagen, dann findet eine sog. Retraumatisierung statt.
Ich würde sie nicht ablehnen, aber nicht zu dem heutigen Zeitpunkt durch führen.
Diese Art Therapie ist für Leute, die sich chronolog. an diese Dinge erinnern und auch reden möchten.
Die meiner Meinung nach beste Traumatherpie (für mich derzeit) ist nach Luise Reddemann.
Bei Frau Dr. Reddem. geht es um Recourcen Orientierte Arbeit und auch um innere "Helfer"
Ich komme damit gut klar.
Ich hatte z.B. eine Tiefenpsych. Therapie da geht es ähnlich wie bei der "Petry" Therapie und mir ging es nach dem wieder erleben richtig schlecht, auch wenn ich dann noch besser meine Jahre einstufen konnte. Aber was bringt mir das erlernen von chronol. Erlebnissen, wenn es beim erleben bleibt und ich nicht lernen konnte, dass es in der Vergangenheit und nicht gerade eben passiert?
Aber vielleicht bin ich einfach zu blöd gewesen.

Frage: Wird eine Therapie, die nur nach dem H. P. durchgeführt überhaupt von den KK bezahlt?
Oder macht die bei dir jemand, der Tiefenpsych. Therapie an bietet?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war in einer Reha-Klinik ,die sehr viel mit Wiedererleben gearbeitet hat und die waren wohl auch sehr bekannt dafür und es war etwas Neues.Ich weiß,sie haben dort EMDR gemacht und auch noch etwas anderes,aber auf jeden Fall ging es ums Wiedererleben.Dort habe ich das nicht mitgemacht,aber ich habe Wiedererleben im esoterischen Bereich gemacht.Deshalb kann ich nur von dort darüber sprechen.
Also für mich war das Wiedererleben auf der einen Seite gut,weil ich es durch Schreien und Weinen vieles Rauslassen konnte,das hat mich auf jeden Fall selbstbewusster gemacht und dazu geführt,dass ich nun auch körperlich positive Gefühle zu lassen kann.Ich bin insgesamt emontionaler geworden.
Allerdings bin ich noch genausso dissoziativ wie eh und je,da hat sich nichts geändert.
Außerdem war ich geistig und körperlich irgendwann völlig überanstrengt,kann aber auch an der Verdränung meines allgemeinen körperlichen Zustandes liegen.
Wenn du das machen willst,würde ich sagen,mach es nur in einer erfahrenen Klinik,wo du dich wirklich sicher fühlt und lass dich nie zu etwas drängen.Das kann echt richtig gefährlich werden,wenn zu viel auf einmal hochkommt und die Gefahr der Retraummatisierung besteht auch immer.Es wird auch keine Garantie für den Erfolg dieser Behandlung abgeben,jedenfalls nicht in der Klinik wo ich war.
Zu einem selbsternannten Guru würde ich nicht mehr damit gehen,weil deren ihr eigenes Ego da doch häufig mitspielt.

Liebe Grüße Leila
 
Hallo Leila,

deine Erfahrungen stimmen mit dem überein, was ich bisher erlebte oder mit bekommen hatte.
Danke, dass du darüber geschrieben hast.

Bei meinem letzten Klinikaufenthalt achtete man sehr darauf, dass man nicht mehr über das Erlebte redete, also keinerlei Details, sondern dass man erzählt was man fühlt etc...
Damit wurde kontrolliert, dass niemand retraumatisiert wird.
Auch musste man unterschreiben, dass man mit keinem Betroffenen über seine Lebensgeschichte redet.
Die Klinikleitung wird schon wissen, warum....

Ich finde, man sollte sich vorher schon gut informieren, welche Angebote die jeweilige Klinik hat?

Gut zu wissen, dass so etwas in Kliniken angeboten wird.
Vielleicht ist es etwas neues und auch diese Therapie hat ihre Daseinsberechtigung. Aber für mich lauern Gefahren, die ich nicht haben muss!😉
 
Bei meinem letzten Klinikaufenthalt achtete man sehr darauf, dass man nicht mehr über das Erlebte redete, also keinerlei Details, sondern dass man erzählt was man fühlt etc...
Damit wurde kontrolliert, dass niemand retraumatisiert wird.
Auch musste man unterschreiben, dass man mit keinem Betroffenen über seine Lebensgeschichte redet.
Die Klinikleitung wird schon wissen, warum....

Ja,das wurde bei uns auch gemacht,aber letztendlich hatte ich das Gefühl wussten nach einer Woche dann doch alle was beim Anderen so abgelaufen ist und warum er da war.Da wurde zwar bei den therapeutischen Sitzungen nicht drüber gesprochen,aber abends im Gruppenraum schon.

Liebe Grüße Leila
 

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