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Trauma ?

  • Starter*in Starter*in Sonnenlicht
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Hallo Sonnenlicht,

schau mal hier: Trauma ?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ein Trauma ist ein Erlebnis, was man psychisch nicht verarbeiten kann. Folgen können Albträume sein, Flashbacks, Depressionen, Gefühllosigkeit, Angststörungen, Panikattacken, Dissoziation und viele mehr.
In einem Trauma hat man Todesangst, man will weglaufen, sterben, aber es geht nicht so einfach. Die Anspannung zerreißt einen innerlich.

So ähnlich wars bei mir auf jeden Fall 🙂

Traumata sind auf jeden Fall komplexe Inhalte, man kann so viel darüber erfahren und erzählen ...
Es gibt gute Bücher dazu 🙂

Alles liebe, Mamori
 
Ein Trauma können z.B. eine Vergewaltigung, ein schwerer Unfall, Kriegserlebnisse, Gewalterlebnisse oder plötzliche schwere Krankheit sein und es kann sehr schwer werden solche Erlebnisse "wegzustecken" und zu verarbeiten.

Neben den oben erwähnten Symptomen fällt mir z.B. noch die Anpassungsstörung ein und nicht selten verlieren sich Traumatisierte auch in Süchten.

Grüße
Spoony

Ich bin als Kind vergewaltigt worden und laut therapeutin hab ich ne anpassungsstötung... aber kein trauma,das hab ich nicht vertstanden....werde sie nochmal fragen..
 
Also, ich hab eine Anpassungsstörung ... Aber auch Trauma ... mh

Achso, vielleicht könnte man auch noch Zwänge hinzufügen, wobei die ja auch in anderen Bereichen auftreten ^^

Viel Glück dir 🙂
 
ein Trauma als ein ehemaliges oder immer noch belastendes Ereignis kann eine PTBS also posttraumatische Belastungsstörung auslösen oder auch sowas wie eine Anpassungsstörung.
Unter dem Begriff Anpassungsstörung läßt sich ja auch noch einiges anderes unterordnen. Es ist so ne Art undeutlicher Überbegriff für diverse Symptome, der in der Diagnose gerne zur vorläufigen Einordung verwendet wird bis man einen Patienten besser kennt und eine genauere Diagnose stellen kann.
Und jeder Mensch hat unterschiedliche Symptome.
Sehr viele traumatisierte Menschen leiden an Süchten, Depressionen etc. das wurde hier ja bereits erwähnt.

Hier Infos zur PTBS:
Posttraumatische Belastungsstörung ? Wikipedia

Anpassungsstörung ? Wikipedia

Wichtig ist hier therapeutische Begleitung und dass man dort mal genau guckt und erarbeitet was man alles machen kann um die Störung zu beheben. Die Verarbeitung eines Traumas ist hierbei neben vielen anderen Dingen auch sehr wichtig.
Störungen sind in der Regel reversibel, sprich therapierbar. Wie erfolgreich eine Therapie ist liegt natürlich vor allem an der Mitarbeit der Betroffenen selbst.

Tyra
 
Hallo nochmal,

also ich mache ja eine therapie,hab auch dazu hier einiges geschrieben...leider sind es einige threads,statt einer ,weiß aber nicht wie ich das ales zusammen krieg.
hier kurz mal eine frage ..
momentan merke ich das ich anders bin als ich mich sonst kenne,meine lebensfreude ist vergraben und ich spüre deutlich das ich noch gefühle für diese vergewaltigung habe... ich erlebe bei kleinigkeiten eine innerliche große ohnmacht und verzweiflung.stecke dann fest...

meine thera hat den morgigen termin abgesagt. eigentlich wollte ich mir ihr reden... jetzt mach ich mir gedanken, naja wie kann ich etwas ändern? ich lenke mich ab, kann aber nicht ganz normal meinen alltag leben. in mir sind wut hass und tränen,werde ich das jemals los?
dachte ja alles sei vorbei doch seit einigen wochen merke ich wie down ich bin und mich meine vergangenheit belastet,manchmal ist es nur eine umarmung meines freundes, die mich ins bodenlose sinken lässt. das kann doch nicht wahr sein. soll ich jetzt sagen,ich kann keine nähe leben? ich will es aber doch und möchte ihm nah sein. doch manchmal kuscheln wir,weil ichs will und danach kommen erinnerungen, ist das normal? was ist das ? was kann ich tun?

welche therapie kann mir so helfen,das ich das alles nicht so extrem habe und wie verarbeite ich das?
 
Hallo liebes Sonnenlichlein,
ich wollte nur kurz schreiben, weil du fragtest, wie man damit besser umgehen oder es besser verarbeiten kann?
Ich kann dir jetzt nur von mir sagen, dass ich PTBS und auch eine Anpassungsstörung habe, ich denke diese 2. Diagnose bekam ich in der Psychiatrie, wo ich mal zwangsweise für ne Nacht war, weil jemand meinte, ich wäre s. gefährdet.
Ansonsten ist diese Anpassungsst. in keinen der Unterlagen aufgetaucht.
Ich fragte damals nach, warum ich diese Diagnose bekam, da hieß es, weil ich vor einem Mann weggelaufen bin und Panikattacken bekam, als ein Mann auf der Station immer näher an mich ran kam und mir auch nicht aus dem Weg ging...
Ich denke, weil ich so überreagierte, bekam ich diese Diagnose.
Jeder "normale" Mensch ohne Hintergrund wäre nicht so panikartig weg gelaufen....ich war damals in Krücken also noch mal schwerer, sich fort zu bewegen.
Ich erzähle dir das, damit du vielleicht nachvollziehen kannst, warum die Ärzte mein Verhalten nicht zur PTBS zu ordneten, sondern daraus ne eigene Diagnose machten.
Es könnte auch sein, weil ich erzählte, dass ich Angst vor den grünen Männern habe. 😉 Na ja, die hatten mich ja mitgenommen..... 😉
Und solch ein Umstand kann z.B. ein Trauma auch auslösen.
Das Gehirn prägt sich das sehr gut ein und immer wenn ich heute eine Polizei sehe, dann bekomme ich ein sehr flaues Gefühl -früher wäre ich froh gewesen oder hätte mich beschützt gefühlt, heute eben kommen diese Bilder dann hoch und ziehen an mir vorüber und es geht mir nicht gerade gut dabei....

So und nun bin ich da, was ich dir eigentlich schreiben wolte. 🙂
Ich habe vor Jahren in einer Klinik Imaginationsübungen zu lernen begonnen. Es gibt eine Menge davon und noch heute übe ich immer mal wieder mit meiner Therapeutin eine dieser Übungen.
Sie geben mir etwas Sicherheit, wenn wieder schlimme Bilder kommen oder wenn ich mich irgendwo in einem Loch befinde....
Es gibt einige Übungen, ich verwende z.B. in meinem Albträumen die Tresorübung und versuche dann diese Bilder ein zu sperren oder ich habe bei meiner Thera gelernt, wenn ich meinen Vater oder Bruder in den Träumen sehe, dann darf ich den in einen Keller sperren oder auch in eine Art Gefängnis. Wichtig dabei ist, dass ich den Schlüssel habe und entscheiden darf, wenn die wieder raus kommen dürfen.....
Es gibt auch eine Übung mit dem sicheren Ort, die finde ich auch gut...
Es geht einfach in den Übungen darum, dass man aus diesem schlimmen Zustand wieder raus kommt.
Wobei diese Übungen sollte man üben, wenn es einem soweit gut geht, denn in der Not sollten die auch helfen können.
Ich konnte anfangs damit nix anfangen und hab es als blöd abgetan....vor allem weil ich das alles so unwirklich gefühlt habe....
Ich sollte mir z.B. innere Helfer zur Seite stellen die meiner kleinen Kinderseele beistehen und sie beschützen, denn meist ist es ja das innere oder kleine Kind in uns, was so verletzlich ist/war.

So, ich hoffe ich konnte dir etwas sinnvolles dazu sagen...
Man kann auch googeln, also ich habe die CDs von Frau Dr. Reddemann und auch ein paar Bücher von ihr.....sie beschreibt das sehr schön und anschaulich, wie man zu sich finden kann und eben sich beruhigen kann.
Meine Therapeutin sagt immer dass es meine Lebensaufgabe sein wird, mich zu beruhigen. Und ich sollte diese Aufgabe weiterhin annehmen, denn ich habe viele Auslöser die eben in Träumen passieren oder auch am Tag ein Geruch reicht aus und ich sehe Bilder vor mir oder eben Erlebnisse vor meinen Augen ziehen.
Die Imaginationsübungen sind ein Teil, um sich beruhigen zu können.

Alles Liebe und viel Kraft für dich, denn das brauchst du, wenn deine Thera nun diese Woche keine Zeit hat;
 
Hallo vermisst

deine worte helfen mir sehr, denn ich weiß jetzt das es möglichkeiten gibt, damit umzugehen. es ist so das ich mich und meine dinge wohl zu locker nahm.
ich kenne auch kaum auslöser für meine krisen.
werde am montag alles mit meiner therapeutin besprechen,denn so will ich nicht weiter machen. meine vergangenheit darf mich nicht so runter ziehen.ich will leben und lieben 🙂

solch sachen kenn ich auch,das man überreagiert wo andere eben entsprechend ruhig sind...bisher haben wir in der therapie aber noch nicht wirklich viel darüber geredet ....

es ist gut zu wissen das es übungen gibt,dann hat man etwas handfestes in der not.

vielen lieben dank

sonnenlichtlein🙂
 
Hallo Sonnenlichtlein,

ich war bei einer Therapeutin, die hatte eine Spezialausbildung in EMDR, eine Therapieform, die bei traumatischen Erlebnissen sehr gute Erfolge hat. Wobei meine Therapeutin die Schwelle für ein Traumata wesentlich geringer angesetzt hat: Jedes Ereignis, dass der betreffende als übermächtig erlebt hat, also keine Möglichkeit zum Handeln (wehren, weglaufen, Hilferufen, ...) hatte, kann ein Trauma auslösen. Und hier kann es manchmal hilfreich sein, einen spezialisierten Therapeuten zu haben.

Die Übungen von Vermisst kenne ich z.T. auch und kann die Tresormethode und die des sicheren Ortes nur empfehlen.

Zusätzlich empfehle ich gern die Arbeit mit dem inneren Kind, die hat mir riesige Schritte zu meinem Grundvertrauen ermöglicht.

Liebe Grüße

DEtlef
 
Ich kann euch nur bitte, EMDR nicht in einem Selbstversuch zu machen, das kann sehr schnell genau das Gegenteil bewirken.
Ich kenne eine Frau, die hat das versucht oder wir haben in der SHG mal gemeint, wir könnten diese EMDR auch dort machen.
Das ist sehr gefährlich.
Denn das muss jemand sehr gut können, vor allem dass man das Zeichen, was man mit der Thera vereinbart auch dann auch umsetzt...
Denn wir haben leider selten gelernt, dass wir nein sagen dürfen/können...
Ich kann aus Erfahrung sagen, dass man für EMDR gut stabil sein muss, denn die Bilder die da an einem vorbeiziehen, sind teils sehr heftig und auch wenn man stoppen kann, eben durch dieses vereinbarte Zeichen, was man dann gibt.....es hat nachhaltig Folgen, entweder man kommt nachher besser klar oder es geht einem so schlecht, dass man am liebsten über den Jordan gehen würde....
Wenn jemand EMDR machen möchte, kann er ja mal die Fragebögen ausfüllen und dann sieht man ja schon, ob das etwas für einen ist oder nicht....und dann sollte man sich nur jemanden suchen, der wirklich Ahnung von Trauma hat....
Ansonsten ist die EMDR Form meiner Meinung nach nicht mal schlecht....
Ich traue mich derzeit nicht dran, obwohl ich über 2 Jahre sehr intensiv Therapie mache...
EMDR geht sehr tief in die Vergangenheit, die neuartigen Traumatherapien gehen Ressourcen orientiert.....
Und das tut mir derzeit besser und ich komme auch gut voran...
 
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