J
J. aus W.
Gast
Guten Abend,
ich habe eben Eure Beiträge gefunden und gelesen, da ich nach dem selben Thema gesucht habe.
Heute ist der 11.09.2012
Viele verbinden mit 11.09. Das WTC in NY ich eigentlich auch ABER was mich an diesen Tag bindet ist der frühe Krebstod meines Vaters.
Dieser ist am 11.09.96 11 Tage vor meinem 9. Geburtstag gestorben.
Mir geht es ähnlich wie Euch.
Ich würde gerne mit meiner Familie, Freunden etc. über meinen Vater reden aber ich kann es nicht.
Zum einen ist da meine persönliche Trauer die gerade in so Momenten immer wieder durchbricht, zum anderen ist dann das ungute Gefühl, da ich nicht weiss wie meine Familie wirklich gefühlsmäßig auf dieses Thema reagiert...
Klar sagt man sich "Der geliebte Mensch ist immer bei einem, er passt immer auf" oder wenn jemand durch eine Krankheit stirbt "Es geht ihm jetzt besser"...
Aber hilft es?
Ich für mich muss sagen NEIN
Ich weiss nicht wie es Euch geht, aber ich habe da sowas wie 2 Gesichter.
Das eine ist für alle sichtbar und offiziell "Mir geht es gut " und "Ja mein Vater lebt nicht mehr, aber das ist ok, denn er muss nicht leiden."
Das anderer ist versteckt nur für mich und für sehr wenige Menschen (meine beste Freundin) sichtbar "Mir geht es nicht gut" "Ich bin immer noch das kleine Mädchen, das nicht auf die Beerdigung ihres Vaters durfte und das 7 Tage nach seinem Tod zu einer 6 wöchigen Kinder-Reha geschickt wurde"
Ich könnte hier noch Stunden schreiben und mir die Augen ausweinen aber das ring mir meinen Vater auch nicht wieder.
Für mich ist dies hier 16 Jahre nach dem Verlust eine Erinnerung.
Danke das ich mich ausheulen durfte und wenn mir einer von Euch helfen kann nicht zu verzweifeln und nicht der Erinnerung nachzuweinen...
Ich bin für jede Hilfe Dankbar.
ich habe eben Eure Beiträge gefunden und gelesen, da ich nach dem selben Thema gesucht habe.
Heute ist der 11.09.2012
Viele verbinden mit 11.09. Das WTC in NY ich eigentlich auch ABER was mich an diesen Tag bindet ist der frühe Krebstod meines Vaters.
Dieser ist am 11.09.96 11 Tage vor meinem 9. Geburtstag gestorben.
Mir geht es ähnlich wie Euch.
Ich würde gerne mit meiner Familie, Freunden etc. über meinen Vater reden aber ich kann es nicht.
Zum einen ist da meine persönliche Trauer die gerade in so Momenten immer wieder durchbricht, zum anderen ist dann das ungute Gefühl, da ich nicht weiss wie meine Familie wirklich gefühlsmäßig auf dieses Thema reagiert...
Klar sagt man sich "Der geliebte Mensch ist immer bei einem, er passt immer auf" oder wenn jemand durch eine Krankheit stirbt "Es geht ihm jetzt besser"...
Aber hilft es?
Ich für mich muss sagen NEIN
Ich weiss nicht wie es Euch geht, aber ich habe da sowas wie 2 Gesichter.
Das eine ist für alle sichtbar und offiziell "Mir geht es gut " und "Ja mein Vater lebt nicht mehr, aber das ist ok, denn er muss nicht leiden."
Das anderer ist versteckt nur für mich und für sehr wenige Menschen (meine beste Freundin) sichtbar "Mir geht es nicht gut" "Ich bin immer noch das kleine Mädchen, das nicht auf die Beerdigung ihres Vaters durfte und das 7 Tage nach seinem Tod zu einer 6 wöchigen Kinder-Reha geschickt wurde"
Ich könnte hier noch Stunden schreiben und mir die Augen ausweinen aber das ring mir meinen Vater auch nicht wieder.
Für mich ist dies hier 16 Jahre nach dem Verlust eine Erinnerung.
Danke das ich mich ausheulen durfte und wenn mir einer von Euch helfen kann nicht zu verzweifeln und nicht der Erinnerung nachzuweinen...
Ich bin für jede Hilfe Dankbar.