Ich hab es vor einer halben Stunden selbst erfahren, dass auch der Tod von (Haus)Tieren weh tun kann.
So wie auch mein allererster Hase gestorben ist, so musste heute auch der letzte sein kleines Leben wegen Maden aufgeben. Zwei Tage zuvor habe ich mich über die Fliegen gewundert, die um ihr Außengehege geflogen sind, aber auch eigentlich nur in der Ecke, wo sie immer ihr Geschäft macht. Also dachte ich mir nichts dabei...Gestern noch rumgehoppelt und heute morgen lag sie dann erschöpft und vermutlich mit großen Schmerzen auf dem Stroh, eine offene Stelle am Körper wegen den Maden. Also Tiernotruf angerufen, ihm den Hasen gebracht, der dann schließlich bestästigt hat, dass da nichts mehr geht. Maden hätten sich schon in die Muskulatur der Hinterbeine gefressen. Ich war nicht dabei, wollte mir den Anblick ersparen. Jetzt ist mein Hase tot, eingeschläfert. Wenn ich bedenke, dass mein Vater schon mit dem Hammer kam und es somit zu Ende bringen wollte, war es eine gute Entscheidung etwas Geld zu zahlen und dem Tier einen gerechten Tod herbeizuführen.
Man kann zwar einen Hasen nicht mit einem Hund vergleichen, aber auch ein Hase kann einem so wichtig werden, dass man mit ihm zum Tierarzt rennt wenn er irgendwas hat und trauert wenn er schließlich stirtbt. Wir haben unseren Hasen aus dem Tierheim geholt und ich glaube, dass sie bei uns ein gutes Zuhause gefunden hat. Auch wurde ihr für ein Zwergkanninchen ein langes Leben gegönnt mit ganz viel Löwenzahn 😉
Meine Mutter war dagegen, sie nach der Spritze wieder mit nach Hause zu bringen...ich find es furchtbar schrecklich, dass ihr Körper da in der Praxis liegt und vermutlich mit anderen toten Tieren verbrennt wird. Das macht mir gerade wirklich zu schaffen. Ich wünschte wir hätten sie im Garten vergraben können 🙁
RIP, meine Süße
*ein Löwenzahn hinleg*