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Trauer nach 5 Monaten noch normal?

Hallo Eu Frank !

Wenn ich so was lese , dann krieg ich echt die Kriese ! :mad:
Geht gar nicht !
Wenn du der Meinung bist verdrängen zu müssen , ist es dein Part !
Aber einem Menschen , der grad in ner tiefen Kriese steckt & trauert , dem zu erzälen er solle zu Psychol. gehen - von welchem Stern bist du den gerutscht ? :mad:
Bisher liegt kein Grund vor dahin zu gehen . Verdrängung ist genauso kein Weg , wie nicht zu trauern . Trauern ist ein normaler Proßess . Halloooo 5 Monate ?! :mad:


Hallo Hoppel ! 🙂

Erstma Danke zurück ! In welcher Form tritt es denn auf , wenn du denkst sie is bei dir ? Aber lass es ruhig zu , denn so fühlst du dich nicht alleine . Es kann Kraft spenden .
Wenn du meine Frage so nich beantworten möchtest , kannste mir auch ne PN schicken .

Liebe Grüße !
 
Hallo pamphy414!

Hallo Eu Frank !

Wenn ich so was lese , dann krieg ich echt die Kriese ! :mad:
Geht gar nicht !
Wenn du der Meinung bist verdrängen zu müssen , ist es dein Part !
Aber einem Menschen , der grad in ner tiefen Kriese steckt & trauert , dem zu erzälen er solle zu Psychol. gehen - von welchem Stern bist du den gerutscht ? :mad:
Bisher liegt kein Grund vor dahin zu gehen . Verdrängung ist genauso kein Weg , wie nicht zu trauern . Trauern ist ein normaler Proßess . Halloooo 5 Monate ?! :mad:
Wenn jemanden der Tod eines nahestenden Menschen nach fünf Monaten noch wie am ersten Tag belastet mit steigender Tendenz ("immer mehr"), dann ist das für mich ein Alarmzeichen.

Zur Verdrängung rate ich nicht. Das war ansatzweise meine persönliche Art, mit der Trauer umzugehen. Verdrängung kann aber auch ein positiver Schutzmechanismus sein, um sich vor einer allzugroßen Trauer zu schützen. Gäbe es so etwas wie Verdrängung nicht, hätten sich schon viele Menschen mehr umgebracht.

Ich sehe jedenfalls die Gefahr, dass man sich in eine Trauer auch reinsteigern kann. Möglicherweise projiziert man in den Tod eines Nahestehenden auch eigene Probleme, die eigentlich gar nichts mit diesem Todesfall zu tun haben. Manchmal kann halt durch den Tod eines geliebten Mitmenschen eine gewisse Labilität der eigenen Psyche zutage treten.
 
Hallo Eu Frank !

Sorry, kann ich nicht mitgehen . Ich denke wir lassen es an dieser Stelle so stehen , weil darüber hinaus Hoppel vergessen wird & sein Problem nicht mehr oben steht .

Vielleicht könnten wir da auch noch einige Seiten ausfüllen . Ich hasse es trotz allem wie die Pest , wenn ein Mensch am Boden liegt , muß man nicht noch drauf trampeln . In manchen Dingen ist weniger - mehr .


Meinerseits Thema beendet .

Liebe Grüße !
 
Hallo pamphy414!

Hallo Eu Frank !

Sorry, kann ich nicht mitgehen . Ich denke wir lassen es an dieser Stelle so stehen , weil darüber hinaus Hoppel vergessen wird & sein Problem nicht mehr oben steht .

Vielleicht könnten wir da auch noch einige Seiten ausfüllen . Ich hasse es trotz allem wie die Pest , wenn ein Mensch am Boden liegt , muß man nicht noch drauf trampeln . In manchen Dingen ist weniger - mehr .


Meinerseits Thema beendet .

Liebe Grüße !
Ich halte Deine Einschätzung für unzutreffend und eventuell auch unfair. Wann beginnt denn für Dich eine ungesunde Einstellung im Hinblick auf einen Trauerprozess? Ist es für Dich nach einem Jahr oder nach zwei Jahren auch noch normal, wenn man so intensiv wie nach zwei Tagen trauert?

Es gibt durchaus eine übertriebene, ungesunde Form von Trauer. Im schlimmsten Falle kann es sogar zum Suizid führen. Darauf sollte man achten und nicht blindlings jedem Trauernden sagen: Ist doch egal, trauere mal solange und so intensiv, wie Du willlst. Ich bitte Dich also um eine möglichst objektive Betrachtung der Sachlage. Und für die Threaderstellerin ist es durchaus wichtig zu erkennen, ob sie sich noch im gesunden Rahmen aufhält.
 
@EUFrank:
Falls es dich beruhigt, ich werde KEINEN Suizid wegen dem Trauerfall bzw Trauern machen, dazu ist mein Leben nun doch WAHRLICH zu schön🙂 , so und auserdem ist dir eigentlich klar was du da wegen Suizid usw. sasgst? Meinst du WIRKLICH, dass meine Trauer wegen dem geliebten Menschen übertrieben und unsgesund ist? Findest du meine Trauer tatsächlich schon krankhaft? Du musst mir darauf nicht antworterten aber interssieren würde es mich doch brennend!!!
Hoppel
 
Hallo Hoppel!

@EUFrank:
Falls es dich beruhigt, ich werde KEINEN Suizid wegen dem Trauerfall bzw Trauern machen, dazu ist mein Leben nun doch WAHRLICH zu schön🙂 , so und auserdem ist dir eigentlich klar was du da wegen Suizid usw. sasgst? Meinst du WIRKLICH, dass meine Trauer wegen dem geliebten Menschen übertrieben und unsgesund ist? Findest du meine Trauer tatsächlich schon krankhaft? Du musst mir darauf nicht antworterten aber interssieren würde es mich doch brennend!!!
Hoppel
Das freut mich zu hören, dass Du Deines Erachtens nicht suizidgefährdet bist 🙂.

Glaubst Du wirklich, dass man die Gefahr von Trauernden im Hinblick auf Suizid ausser Acht lassen kann? Deine Worte erwecken den Eindruck.

Was Dich betrifft, bin ich hier nur auf wenige Daten angewiesen. Du sprichst davon, dass Du nach fünf Monaten immer noch "total traurig und verzweifelt" bist. Es kommt Dir so vor, als sei "die Person erst vor 1-2 Tagen" verstorben. Und Du hast "immer mehr" den Wunsch "bei dieser Person zu sein".

Dieses "immer mehr" hat mich besonders beunruhigt. Im Zweifelsfalle gehe ich lieber davon aus, dass Du Dein Trauerverhalten etwas überdenken solltest und Dir gegebenefalls Hilfe suchen solltest. Wirklich beurteilen kann ich Dich aus der Ferne sicherlich nicht. Und daher halte ich es für verantwortungsvoll, die schlimmere Möglichkeit eines übersteigerten (eventuell auch gefährlichen) Trauerverhaltens in Erwägung zu ziehen.

Du fragtest. Ich gab eine Antwort. Niemand scheint diese Antwort zu gefallen. Komisch! War die Frage nur rhetorisch gemeint? Sind gegenteilige Antworten unerwünscht? Wenn ja, würde dies wiederum meinen Argwohn erwecken (Verdrängung etc).
 
Hallo ihr alle!
Ich habe mal ne Frage an euch und zwar ist vor 5 Monaten ein geliebter Mensch von uns gegangen und ich habe diese Person sehr gemocht und mich mit ihr prima verstanden.
Naja und jetzt nach 5 Monaten bin ich immer noch total traurig und verzweifelt, weil es diese Person nicht mehr gibt.
Ich denke total viel an sie und ich sprechen auch mit ihr.
Und da wollte ich euch mal fragen, ob es noch normal ist, dass man nach 5 Monaten trauert so als ob die Person erst vor 1-2 Tagen und nicht vor 5 Monaten gestorben ist?
Ich habe immer mehr den Wunsch, dass ich bei dieser Person sein kann und sie wieder sehen und mit ihr sprechen, so wie wo sie noch hier auf der Erde war.
Hoppel



es ist total normal, mein Dad ist am 2.7.09 gestroben.. und es ist als sei es gestern gewesen.. ich glaub man wird lange brauchen das zu verarbeiten.. Heute hab ich mit einer guten Freundin telefoniert, ihre Mama ist schon seit 5 Jahren tod.. Selbst sie sagt , es tut immer noch genauso weh..als wäre es vor kurzen passiert..

man ist leer, hilflos, und tieftraurig..mal mehr und mal weniger..

drückdichmalganzdolle und viel Kraft..

glg tine😉
 
Also ich finde das ganz normal. Ich würde wahrscheinlich coh länger trauern. Jeder Mensch braucht verschieden Zeit um mit dem Erlebnis fertig zu werden.
 
Du hast alle Zeit der Welt zu trauern. Das ist total unabhängig von Statistiken oder Zahlen. Du darfst solange traurig sein, bis es dir irgendwann besser geht.
 
Ja, dafür hat jeder Mensch seinen eigenen Rhythmus - was vollkommen okay ist. Nebenbei hat Trauer ja viele Gesichter und bedeutet nicht nur, dass man ständig an Denjenigen denkt, immer traurig ist und keinen Spaß mehr an seinem eigenen Leben hat. Trauer kann auch begleiten, manchmal aufflammen und dann wieder fast vergessen sein.

Mein Opa starb heute vor acht Jahren. Ich denke nicht täglich an ihn, aber immer wieder einmal. Und wenn in an ihn denke, spüre ich auch heute noch den Kloß im Hals und bedaure, dass er nicht mehr da ist. Bei meiner Oma ists länger her - 15 Jahre...das ist nun schon weiter weg und tut nicht mehr wirklich weh, wenn gleich der Gedanke an den Tod vielleicht immer irgendwo ein bisschen schmerzt.
 

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