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Trauer eines individuums

Broken Wings

Mitglied
Ich habe meine Lebensgeschichte hier mal aus der Sicht eines dritten niedergeschrieben und wüsste gerne mal von euch was ihr davon haltet?


Trauer eines Individuums

Herr K ist ein Mensch aus einer von außen betrachtet gute funktionierenden Familie, Leider ist es aber häufig gerade in solchen Familien so das der äußere schein wichtiger ist als das innere sein. Das Verhältnis zu seinen Geschwistern ist nicht so wie es wünschenswert wäre, zusammenhalt so wie es normalerweise ist gibt es nicht. Keiner nimmt Anteilnahme am Leben der anderen. Jeder Lebt für sich ohne Rücksicht auf die Gefühle und Bedürfnisse des anderen es ist kein miteinander sondern ein nebeneinander Leben. Da wäre auch noch Herr B. der Lebensgefährte seiner Mutter, zudem er ein sehr Hasserfülltes Verhältnis hat. Was wahrscheinlich auch damit zu tun hat das er die ständigen Partner wechsel seiner Mutter nur schwer erträgt. Jedes Mal wenn er sich an einen Partner seiner Mutter gewöhnt hat beendet sie die Beziehung zu diesem deshalb versucht er auch gar nicht mehr den Kontakt herzustellen. Da der Kontakt zu seinem Stiefvater nur oberflächlich ist fällt es ihm auch schwer dessen Fehler zu akzeptieren den er weiss ja nicht warum Herr B. in manchen Situationen so reagiert. Zu guter letzt wäre da noch seine von ihm so empfundene Herrschsüchtige Mutter. Es handelt sich hierbei nicht um eine Liebevolle Mutter Kind Beziehung wo jeder seinen Freiraum zum Leben hat sondern stellt sich eher wie eine Geschäftsbeziehung dar. Einerseits sagt sie du musst etwas tun damit ich dich Liebe, andererseits sagt er du musst mir Geld geben damit ich etwastue. Die Mutter verlangt oft dinge die er nicht tuen möchte zum Bsp.: kümmere dich um die Pferde. Er kann nicht selbst entscheiden ob er dieses tuen möchte oder nicht den ein widersprechen führt zu Geld und Liebesentzug. Seine Freunde sagen immer ihm würde es doch gut gehen er habe doch alles, nur sie sind sich nicht bewusst welchen Preis er dafür zahlt. Dieses gestörte Verhältnis zu seiner Familie und der Umwelt übernimmt er mit in seine Beziehungen. Dort versucht er das gestörte macht Verhältnis zu seiner Mutter auszuleben. Er versucht an die stelle der Mutter zu treten in dem er immer wieder versucht den Partner mit allen mitteln zu unterdrücken. Das ist keine böse Absicht, er hat nur leider früh erfahren müssen, „ das macht etwas gemeines ist“. Obwohl er als Kind sehr darunter gelitten hat macht er es jetzt selber so, den was die Eltern vormachen empfinden die Kinder meist als richtig. Er liebt seine Partner nicht bedingungslos so wie es in einer Beziehung seien sollte sondern bringt auch hier die Mutter ein in dem er denkt,“ Du willst Liebe also tue auch was dafür“. Dieses verhalten führt natürlich unweigerlich zum aus einer Beziehung. Das Fehlverhalten seiner Partner duldet er nicht wahrscheinlich deshalb weil sein verhalten auch nicht geduldet sondern im Gegenteil immer gleich bestrafft wurde. Nach Außen hin wirkt er immer sehr gefestigt, witzig und arrogant doch das ist nur was er verkörpern will nicht was er tatsächlich ist. Er hat gelernt das schwäche zeigen bedeutet er ist angreifbar, da er schon zu viele angriffe in seiner Kindheit erlitten hat, hat er sich diese Mauer aus Angst, wünschen und Hoffnung gebaut. Leider hat er erst angefangen darüber nachzudenken als er Frau B kennen lernte die anders war als alle Frauen die er vorher kennen gelernt hatte. Sie verstand ihn und wollte ihm auch tatsächlich helfen obwohl er das zu diesem Zeitpunkt nicht verstand. Sie Liebte ihn ohne etwas zu verlangen, dieses verhalten war ungewohnt für ihn und machte ihm irgendwie Angst. Auch sie hatte ihre fehler, nach denen er im verlauf der Beziehung immer mehr suchte den er akzeptierte diese form von Liebe einfach nicht. Er fing an sich daneben zu benehmen sie indirekt zu beleidigen, so wie er es bei den Frauen vorher auch tat. Als die Beziehung zerbrach merkte er auf einmal was er all die Jahre Falsch gemacht hat. Doch LEIDER kam diese erkentnis zu Spät.

Als das Ende dieser Beziehung eintratt fing er an sich leer und nutzlos zu fühlen, da war niemand mehr von dem er bedingungslose Liebe erhielt. Vor Frau B. bekam er diese ja auch nicht und konnte damit Leben den er kannte es ja nicht anders. Seit dem Tag versucht er wieder verzweifelt sich die Mauer Aufzubauen die er und Frau B. so mühsam abgerissen hatten, doch es will einfach nicht funktionieren. Er erlebt sich und seine Umwelt zunehmend als grausamer den alles was er in seinem vorherigen Leben verdrängt hatte trifft ihn jetzt mit unbarmherziger stärke, den er hat endlich angefangen darüber nachzudenken! Doch alleine ohne Fremde hilfe wird er damit nicht Fertig, mit diesen Gefühlen. Er fängt an sich in depressive Verstimmungen zu verirren und blockt die Menschen die ihm helfen möchten. Denn den verlust den er durch Frau B. erlitt möchte er nicht noch mal erleiden. Doch wie soll er Lernen zu Lieben wenn er nicht einmal mehr bereit ist sich zu öffnen? Ein schier unbezwingbares Problem dessen Lösung er aus eigener Kraft nicht zu Finden vermag. Er hat sich überlegt das Arbeit ihm sicher helfen kann, denn wer Arbeit hat, hat weniger zeit nachzudenken und dadurch weniger Probleme. Doch dieses Denkmuster hat einen Haken, den dadurch fängt er wieder an zu verdrängen und nicht zu verarbeiten, was die gute Vorarbeit von ihm und Frau B. zu Nichte machen würde. Er empfindet Frau B. trotz der Trennung als angenehm, sie hat zwar einen neuen Lebenspartner Gefunden doch ist immer noch für ihn da. Allerdings hat er aus zwei gründen noch Kontakt zu ihr. Auf der einen Seite kann er sich nicht Lösen weil er nicht versteht wie Sie ihn verlassen könne einen so „wunderbaren Menschen“ den er vorgibt zu sein, Auf der anderen seite denkt er sie wär die Lösung seiner Probleme. Doch dieser Sachverhalt änderte sich dann auch zügig denn sie Fing an sich aufgrund ihres Neuen Partners zu Distanzieren und ihm dann letztendlich die Freundschaft völlig zu verweigern. Zunehmend macht sich hass und Verzweiflung in ihm breit, er fängt sich an zu Fragen was er getan hat womit er das verdient. Er ist der Meinung das er Erlösung dadurch erfährt wenn er an dem Partner von Frau B. ein Exempel statuiert, doch die rechtlichen Konsequenzen sind ihm zu Groß. Er Fragt sich Täglich wie Lange er diesem unbarmherzigen Druck noch standhalten kann.

Er hat nun Längere zeit nichts mehr von Frau B. gehört, und tut so als würde ihm das nichts ausmachen. Doch wenn er in einem stillen Moment ganz ehrlich mit sich selbst ist dann vermisst er sie, und fängt gnadenlos damit an sich selbst zu straffen indem er sich immer wieder fragt was er hätte tuen können um dieses Ende zu verhindern, doch die Antwort heisst immer nichts. Er versucht weiterhin sein Leben zu ordnen manchmal hat es denn anschein das es funktioniert, doch leider trügt dieser schein.

Mittlerweile hat er versucht mal wieder kontakt mit Frau B. aufzunehmen doch es vermag ihm nicht zu gelingen er weiss nicht wie er beginnen soll, ohne das sie ihn wieder wegschickt. Denn das erträgt er nicht aufgrund der ständigen ablehnung durch seine Mutter. Es fällt ihm sehr schwer neue Menschen kennen zu lernen denn er hat kein vertrauen in die Menschen egal welchen geschlechts sie sind. Er hat oftmals ein genaues Bild im kopf wie ein Mensch zu seien hat, und wundert sich wenn dieser nicht seinen imaginären Vorstellungen entspricht. Soziale Bindungen geht er nur schwerfällig ein aufgrund der Verpflichtungen die sich daraus ergeben er will keine verantwortung für andere übernehmen. Denn er versteht nicht das jeder Mensch seine eigene Verantwortung zu tragen hat , er meint er müsste dafür sorgen das andere kein Fehlverhalten an den Tag legen.

Momentan hat er einen weg aus diesem Drama gefunden, doch er merkt nicht das er sich damit in ein neues dilema begibt. Er sieht Alkohol als Lösung doch das ist es nicht, Alkohol hilft zu verdrängen aber nicht zu verändern. Das ist was Herr K benötigt eine Veränderung seines seins um wieder glück Empfinden zu können. Doch die Frage die sich dabei stellt ist „Wie“. Angst beherrscht sein Leben immer noch, Angst davor alleine zu sein, obwohl er im Umgang mit Frauen von außen betrachtet keine Probleme hat.

Nun sind einige Wochen ins land gezogen und Herr K hat endlich begonnen sein Leben neu zu ordnen, doch es zeichnet sich mal wieder eine neue Katastrophe ab. Er hat wieder Kontakt zu einer Ex Freundin aufgenommen, doch warum er das tat ist ihm selber nicht klar. Hat6 sie sich doch in einer art und weise von ihm getrennt die er selber als sauerei bezeichnet. doch die Angst davor alleine zu sein zwingt ihn scheinbar zu dieser handlung, und das Drama nimmt erneut seinen Lauf.

Endlich hat er Arbeit gefunden doch es Läuft mal wieder nicht so wie er sich das Vorgestellt hat, dachte er doch er könne mit dieser art von Ablenkung alles hinter sich lassen doch es holt ihn immer wieder ein.

Mittlerweile hat er sich von Frau B. ganz gut gelöst indem er sich eine andere Frau zum „untertan“ gemacht( Frau H) hat indem er ihr immer brotkrummen zu wirft! Doch das verhalten dieses anhänglichen Wesens missfällt ihm ebenfalls da es sich nicht einfach Ausschalten lässt wenn man es nicht benötigt. Dieses Mädchen entpuppt sich Mittlerweile als echte Plage da sie immer dann bei ihm auftaucht wenn er sie so gar nicht benötigt, was wohl daran Liegt das Sie ihn als so eine Art Ausweg aus ihrer Situation sieht und zwar dem Allein sein. Doch er sieht es nicht als seine Aufgabe dieses Arme Wesen aus seiner Einsamkeit zu erlössen. Ihm hilft ja Schließlich auch keiner aus dieser Einsamkeit auszubrechen. In Seinem Beruf ist er sehr bieliebt bei den Kunden die ihm Tagsüber auch jede Menge Kraft geben alles durch zu stehen doch Abends wenn Alleine ist würde er gerne weinen doch er kann es nicht das verbietet ihm seine „HÄRTE“.

Frau H ist jetzt auch endgültig weg; da sich wohl kein Mensch auf Gottes Erden auf Dauer so behandeln Lasst doch nun wo sie weg ist versucht er sie zurück zu bekommen denn das Ganze hat nun an Reiz Gewonnen. Doch wie es aussieht wird dies nur wieder ein nie endender Teufelskreis der erst dann aufhört wenn eine Neue Frau in sein Leben Tritt…..

Es sind schon wieder einige Monate vergangen in denen Herr K verzweifelt versucht hat die so dringend benötigte Liebe zu finden. Doch immer wenn er jemanden kennenlernt meldet sich unvermeidbar seine schlechte seite zu wort, die es doch immer wieder geschickt schafft die Menschen die ihm geben könnten was er sucht zu vertreiben.
 

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