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Transgender/Mann fühlt sich als Frau

  • Starter*in Starter*in kathi35
  • Datum Start Datum Start
  • Stichworte (tags) Stichworte (tags)
    frau
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Also auch ich mache gerade selbiges durch und eins kann ich sagen es ist alles andere als einfach.Ich habe meinem Mann vor fast 5 Monaten das ja Wort gegeben und erfuhr eigentlich fast beiläufig das es nicht nur mal ab und zu die Klamotten tragen ist,sondern er sich innen drin weiblich fühlt.
Auch ich fühlte mich erschlagen,bekam keine Luft,hatte Herzrasen und war nur noch am weinen!
Ich wusste nicht was ich denken sollte oder auch nicht,ob jetzt meine Familie zerbricht,was mit unserem gemeinsamen Tanzen passiert usw usw.
Also es hat nix damit zu tun was Mann oder Frau tragen kann,sondern darum das man einen Teil des Menschen verliert!
Jetzt ist es so das er sich zuhause wenn wir allein sind, und mein Sohn in der Schule, nur noch als Frau gibt und kleidet,womit ich auch kein Problem habe aber er ist auch verdammt viel mit sich selbst beschäftigt und trägt auch sehr dick auf was den Haushalt angeht,das nervt!
Dann dieses eingreifen in meine Privatsphäre,diese und jene Klamotten von mir rauszusuchen und zu tragen (ungefragt) das macht es so schwer!!!
Ja er lässt jetzt endlich Gefühle zu und redet viel mit mir und der Sex ist offener aber trotzdem fehlt er mir!!
Ich hoffe den Spagat hinzubekommen,denn ich liebe diesen Menschen!

Ps: das mit den gewissen Kleidungsstücken an mir sehen wollen und Streitlustigkeit vor dem Outing kann ich bestätigen,es war auch bei uns so und der Horror!!!
Jetzt trägt er es selbst und ich hab was das angeht meine Ruhe!!
 
Ich bin gerade zufällig auf diese Seite gestoßen und will mir nun auch mal meinen Kummer von der Seele schreiben. Ich weiß seit ca. 2 Jahren davon, dass sich mein Mann heimlich Frauenkleider besorgt und anzieht.
Leider wussten unsere Kinder schon vorher davon, denn sie haben sein Versteck beim Spielen gefunden. Das macht es nicht leichter. Er ist seit einiger Zeit in Therapie und nimmt auch Medikamente ein, da er, was so in-zwischen rausgekommen ist, an Kindheits-Traumata leidet und auch von seiner Mutter immer seelisch miss-braucht wurde. Vor kurzem hat er seine Medikamente abgesetzt. Seitdem erkenn ich meinen Mann nicht wieder.
Er hatte sich von der aufgedeckten Sexsucht, die ihn zudem einnahm, sowie von den Frauenkleidern mind. neun Monate lang zuvor getrennt und diese Zeit auch glücklich und zufrieden, wie er selbst sagte verlebt. Die Frauen-kleider und das Internet hatten ihm in dieser Zeit nicht gefehlt. Aber seit die Tabletten weg waren, ist alles nur noch Chaos. Er ist in einem wahren Kaufrausch mit Frauensachen. Dabei geht es ihm nicht nur um die Kleider, sondern auch um Selbstbefriedigung zum Teil. Ich finde seither keinen Draht mehr zu ihm. Allmählich merke ich auch, wie mir der ganze Klaumauk auch zu dumm wird und mich einfach nicht mehr interessiert. Seit einiger Zeit hat er auch eine neue Therapeutin, die meint, dass er mich mit seiner Mutter verwechselt, was schon stimmen könnte, da er sich furchtbar gern bemuttern lässt. Sie meint auch, dass er aufgrund der schlimmen Dinge in seiner Kindheit wohl sowas wie Rache mit diesen Aktivitäten an eigentlich ja seiner Mutter nehmen will. Er hat immer
eine gewisse Genugtuung, wenn ich mich wegen all dem sorge und es mir nicht gut geht. Aber so kann es nicht
weitergehen. Ich achte jetzt besser auf mich selbst, kümmere mich nicht mehr um diesen Verkleidungszirkus.
Dabei geht es mir dann auch besser. Aber immer wieder versucht er, mich doch wieder da reinzuziehen. Wenn
ich dann versuche, ihm überlegen zu antworten und ihm klar zu machen, dass ich das alles für Blödsinn halte, wird er furchtbar wütend. Wem geht es auch so? Er will jetzt zu einem Arzt zum Test, ob er wirklich transsexuell ist.
Meinetwegen soll er gehen und eine Frau werden. Dann ist der Spuk wenigstens zu Ende, oder er muss mit der
Diagnose leben, dass er da falsch liegt. Hat jemand von Euch auch solche Erfahrungen gemacht?
 
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