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AW: "Transformationstherapie" - esoterischer Schnickschnack oder seriöse Therapie?
In Deutschland gibt es eine
Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Durchführung der Psychotherapie
(Psychotherapie Richtlinie)
Die Wirksamkeit einer Therapie Methode muss wissenschaftlich anerkannt sein - wobei neben der Wirksamkeit auch die Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen ist (Kosten/Nutzen), denn die KV (sprich der Beitragzahler)
zahlt ja die Behandlung.
Jeder Betroffene hat die Möglichkeit, sich darüber ausführlich zu informieren und sollte dieses auch tun.
Eigene Erfahrungen und subjektive Weisheiten des Therapeuten (schlimmstenfalls zweifelhafter/selbsternannter Thera)
haben in der Therapie nichts zu suchen - sie sind oft - je nach Art der Selbsterfahrung) kontra indiziert.
Empathie ist wünschenswert.
Wem die gesetzlich anerkannten Therapieverfahren/Therapeuten nicht gefallen (bzw. ausreichen), der kann natürlich - auf eigene Kosten - alternative psych. Berater und hunderte(!) alternative Therapieverfahren in Anspruch nehmen...es führen ja viele Wege nach Rom!
Nur sollte man hier als Betroffener wirklich sehr kritisch sein, denn es geht leider nicht selten nur ums Geld - auch sind einige Therapiemethoden eher nicht von Erfolg gekrönt - in Einzelfällen auch kontraindiziert, d.h. sie schaden dem Betroffenen mehr als sie ihm nutzen!
Problematisch ist es dann, wenn Menschen in einer Krise verzweifelt nach jedem Strohhalm greifen - was den Verstand leider nicht selten außer Gefecht setzt.
So eine Notsituation wird von Therapeuten mit zweifelhaften bzw. alternativen Therapiemethoden auch gerne mal ausgenutzt.
Das sollte man sich als Betroffene/r immer vor Augen halten und sich nicht zu einer Therapie überreden lassen, die evtl. viel kostet - aber wenig oder nichts bringt.
Was von der "Transformationstherapie" zu halten ist, kann sicher nur im Einzelfall beurteilt werden.
Es gibt mit Sicherheit Menschen, denen z.B. in einer "harmlosen" und relativ "normalen" Sinnkrise (z.B. altersbedingt...) mit einigen Gesprächen durchaus geholfen werden kann.
Bei einer gravierenden psych. Gesundheitsstörung würde ich grundsätzlich zu einem (gesetzlich!) anerkannten psych. Pychotherapeuten raten. (siehe Link unten)
Da diese meistens nicht sofort zu finden sind, bieten PIA (Psychiatrische InstitutsAmbulanz) und auch private/kirchl. Träger die Möglichkeit, die Wartezeit mit qualifizierten Gesprächspartnern zu überbrücken. Alternativ ist auch ein Klinikaufenthalt zwecks Stabilisierung durchaus eine Überlegung wert.
Wer darf anerkannte Psychotherapie Verfahren durchführen?
In Deutschland gibt es eine
Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Durchführung der Psychotherapie
(Psychotherapie Richtlinie)
Die Wirksamkeit einer Therapie Methode muss wissenschaftlich anerkannt sein - wobei neben der Wirksamkeit auch die Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen ist (Kosten/Nutzen), denn die KV (sprich der Beitragzahler)
zahlt ja die Behandlung.
Jeder Betroffene hat die Möglichkeit, sich darüber ausführlich zu informieren und sollte dieses auch tun.
Eigene Erfahrungen und subjektive Weisheiten des Therapeuten (schlimmstenfalls zweifelhafter/selbsternannter Thera)
haben in der Therapie nichts zu suchen - sie sind oft - je nach Art der Selbsterfahrung) kontra indiziert.
Empathie ist wünschenswert.
Wem die gesetzlich anerkannten Therapieverfahren/Therapeuten nicht gefallen (bzw. ausreichen), der kann natürlich - auf eigene Kosten - alternative psych. Berater und hunderte(!) alternative Therapieverfahren in Anspruch nehmen...es führen ja viele Wege nach Rom!
Nur sollte man hier als Betroffener wirklich sehr kritisch sein, denn es geht leider nicht selten nur ums Geld - auch sind einige Therapiemethoden eher nicht von Erfolg gekrönt - in Einzelfällen auch kontraindiziert, d.h. sie schaden dem Betroffenen mehr als sie ihm nutzen!
Problematisch ist es dann, wenn Menschen in einer Krise verzweifelt nach jedem Strohhalm greifen - was den Verstand leider nicht selten außer Gefecht setzt.
So eine Notsituation wird von Therapeuten mit zweifelhaften bzw. alternativen Therapiemethoden auch gerne mal ausgenutzt.
Das sollte man sich als Betroffene/r immer vor Augen halten und sich nicht zu einer Therapie überreden lassen, die evtl. viel kostet - aber wenig oder nichts bringt.
Was von der "Transformationstherapie" zu halten ist, kann sicher nur im Einzelfall beurteilt werden.
Es gibt mit Sicherheit Menschen, denen z.B. in einer "harmlosen" und relativ "normalen" Sinnkrise (z.B. altersbedingt...) mit einigen Gesprächen durchaus geholfen werden kann.
Bei einer gravierenden psych. Gesundheitsstörung würde ich grundsätzlich zu einem (gesetzlich!) anerkannten psych. Pychotherapeuten raten. (siehe Link unten)
Da diese meistens nicht sofort zu finden sind, bieten PIA (Psychiatrische InstitutsAmbulanz) und auch private/kirchl. Träger die Möglichkeit, die Wartezeit mit qualifizierten Gesprächspartnern zu überbrücken. Alternativ ist auch ein Klinikaufenthalt zwecks Stabilisierung durchaus eine Überlegung wert.
Wer darf anerkannte Psychotherapie Verfahren durchführen?