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Träume ständig vom "Ex", nach Jahren

Du hast etwas geahnt - „gewusst“ und Dir selbst nicht vertraut, nicht auf Dich gehört.

Denkst Du im Nachhinein, dass Du zu dem Zeitpunkt hättest handeln müssen? Die „Beziehung“ hättest beenden müssen?

Gibt es einen Teil in Dir, das sagt: Wie konntest du es so weit kommen lassen? Weshalb hast du es nicht beendet?


Gibt es einen Teil in Dir, der befürchtet, dass das nochmal geschehen könnte?

Richtig, ich habe nicht wirklich auf mein Bauchgefühl gehört und das war der schlimmste Fehler an dieser Geschichte. Ich würde eigentlich sagen, dass ich es bereue, aber ich verbringe keine Zeit mehr damit mir Selbstvorwürfe aufgrund dieser Sache zu machen. Ich habe definitv daraus gelernt, bin weitaus misstrauischer geworden und habe erkannt, dass ich auf mein Bauchgefühl vertrauen kann.

Heute weiß ich, dass ich ab einem bestimmten Punkt quasi sehenden Auges in eine Katastrophe gerannt bin.
Warum ich es nicht beendet habe? Weil ich mir damals immer wieder eingeredet habe, dass das Blatt sich wenden wird und ich ohn für einen aufrichtigen Menschen halte. Ich habe mich an jedes noch so kleine positive Ereignis geklammert und die Warnsignale ignoriert und verdrängt.

Dass mir so was nochmal passiert, halte ich in der jetzigen Situation für ausgeschlossen.
Ich weiß, dass im Leben nichts sicher ist und dass, wenn man einen Menschen unbedingt täuschen will, vermutlich immer einen Weg findet. Auch wenn ich das von meinem jetzigen Freund wohl nicht befürchten muss.
 
[...]
Selbst im Traum bin ich absolut nicht darauf aus von diesem Mann Zärtlichkeiten zu erhalten. [...]
Glaubst Du das wäre der Grund, erotische Träume? Das glaube ich nicht. Er hat Dich bis ins Mark gekrängt.
Und... er hatte ja auch seine guten Seiten, sonst wäred ihr ja nie zusammen gekommen. Tja.... auch davon muss man sich trennen können. So blöd das auch klingt.
Der Mensch ist eben ein Behalter. Einfach vergessen geht nicht. Das Schlecht mit schönen Dingen überschreiben, dass geht. 😉
 
Wie fühlst Du Dich damit, dass er denkt: „Shit, ich habe ihr damals echt Unrecht getan und das war nicht okay“


Wie fühlst Du Dich damit, dass er denkt: „Es war ok so zu handeln. Es hat alles so geklaptt, wie ich es mir gedacht hatte.“


Das ist fast schon lustig... Wenn ich so drüber nachdenke, wäre ich über die erste Variante kurz überrascht und würde so etwas denken wie: "Wow, ernsthaft? Er hat also ein Unrechtbewusstsein."
Und dann wäre das Thema vermutlich auch schon abgehakt und mir ziemlich egal. Ein wenig seltsam... Doch im Grunde ist es mittlerweile eigentlich völlig egal, ob es ihm wirklich Leid tut.
Seine halbherzige Entschuldigung damals, habe ich ihm nie abgekauft.


Und mit der zweiten Variante verhält es sich fast ähnlich. Da würde ich die Augen verdrehen, mir denken, dass er unbelehrbar ist und das Wissen haben, dass seine Beziehung ja ohnehin nicht so super ist, wie er es nach außen darstellt.
 
Glaubst Du das wäre der Grund, erotische Träume? Das glaube ich nicht. Er hat Dich bis ins Mark gekrängt.
Und... er hatte ja auch seine guten Seiten, sonst wäred ihr ja nie zusammen gekommen. Tja.... auch davon muss man sich trennen können. So blöd das auch klingt.
Der Mensch ist eben ein Behalter. Einfach vergessen geht nicht. Das Schlecht mit schönen Dingen überschreiben, dass geht. 😉

Es ist schon viel Wahres indem, was du sagst.
Trotzdem habe ich kein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Freund... Ich weiß nicht, ob ich es haben sollte und warum genau...
Ich bin immer bereit meine Fehler einzugestehen und einzusehen, wenn ich einen Fehler begangen habe. Es mag sein, dass der eine oder andere mir vielleicht vorwerfen mag, zu früh eine Beziehung eingegangen zu sein. Doch das sehe ich nicht so. Für nichts in der Welt würde ich meinen heutigen Freund wieder hergeben wollen. Doch ich sehe hier nicht wirklich einen Fehltritt, dem ich ihn beichten müsste.

Ohja, das stimmt. Einfach vergessen geht leider nicht. So sehr ich mir das auch wünschte. Einen Knopf müsste es dafür geben... Aber du hast es schön gesagt. Das Schlechte mit den guten Dingen überschreiben 🙂
 
Spür da nochmal genauer hin, wenn Du magst. Wie es Dir mit dem Gedanken geht, dass seine aktuelle Beziehung „nicht so super ist, wie er es nach außen darstellt

Wieder eine gute Frage...

Dann würde ich denken, dass es irgendwie wunderlich ist, wie das Leben spielt. In gewisser Weise würde ich den Gedanken haben, dass es ein Stück weit unfair ist. Dass ein Mensch mich und vor allem seine Freundin so sehr hinter gehen und verletzen kann und trotzdem nichts verliert und in gewisser Weise für sein Verhalten auch noch belohnt wird.

Doch dann denke ich weiter, dass ich nicht mal (mehr) wirklich möchte, dass er bestraft wird. Den Gedanken bzw. "Wunsch" hatte ich anfangs vielleicht häufiger. Für einen kurzen Augenblick wäre es vielleicht ein rechtschaffendes Gefühl zu sehen, dass etwas (nichts zu Verheerendes) nicht gut für ihn läuft. Doch dann wäre es mir wieder egal. Wir sind füreinander inzwischen ja wie Fremde.

Und dann denke ich auch, dass mir nachdem viele gute Dinge widerfahren sind und das viel mehr wert ist.
 
Spür da nochmal genauer hin, wenn Du magst. Wie es Dir mit dem Gedanken geht, dass seine aktuelle Beziehung „nicht so super ist, wie er es nach außen darstellt

Das habe ich damals auch gemacht, als mich meine Ex mit meinem besten Freund betrogen hat. Dabei ist mir klar geworden, dass sie ihn intrumentalisiert hat, weil sie wußte, dass ein Fremdgehen die Ehe beenden würde. Egal wer fremd geht. Schlussendlich waren die beiden nach außen super drauf, aber innen nicht. Sie waren daher nicht lange zusammen.

Nachspüren ja, aber das zu viele Nachspüren, dass hinterlies bei mir eine art "Kondensstreifen", man, ich guckt immer wieder hin. Ist bestimmt auch normal, eben weil es so Krass und vor allem weil so ein plötzliches Ende war. Das Plötzliche hat mich am meisten nach unten gezogen bzw. beschäftigt. Ich habe 2 Jahre gebraucht um Abstand von ihr zu bekommen um wieder frei und unbelaste zu sein.
 
Was fühlst Du, wenn denkst, dass er für sein Verhalten noch belohnt wird und dass das unfair ist?

Inwiefern würde das Dein Leben, Menschen-/Weltbild - Dich beeinflussen?

Im Grunde bleibt es einfach nur dabei, dass ich es ziemlich unfair finde. Ich frage mich höchstens noch, warum es im Leben so ist. Ich lege viel Wert auf Gerechtigkeit...
Aber es macht micht nicht mal mehr wütend. Ich frage mich dann, ob das Karma wirklich irgendwann eintritt, und wie es für ihn in diesem Fall wohl aussehen könnte. Es ist oft einfach reine Neugier.

Mein Leben würde vermutlich keinen Einfluss nehmen. Und ich würde vermutlich weiterhin denken, dass er kein besonders guter und aufrichtiger Mensch ist. Und zum Weltbild... Da würde ich es mit ausgleichender Gerechtigkeit verbinden.
 
Du......wenn keine Antworten mehr fehlen und keine Gedanken mehr in die Vergangenheit führen, da man losgelassen und vergessen hat.

Antworten werden immer fehlen... Die Frage nach dem "Warum" wird offen bleiben. Wie in vielen anderen Fällen und Situationen oftmals auch.
Und ich habe mich auch damit abgefunden, dass ich keine Antwort bekommen werde. Wie auch?

Und vergessen ist unmöglich. Wie abendtau auch schon sagte...
Los gelassen habe ich auch. Da ich an ihm überhaupt nicht mehr hänge und ihn für nichts in der Welt wieder haben wollen würde.
 

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