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Toxische Freundin des Sohnes, passive Patnerin...

AdrianReuter

Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich (52, kinderlos) brauche dringend euren Rat,weil ich mit meinem Latein am Ende bin. Seit 6 Jahren bin ich mit meiner Partnerin zusammen. Wir leben noch getrennt, ich besuche sie an Wochenenden in ihrem Haus, wo sie mit ihren beiden erwachsenen Kindern (Tochter 25, Sohn 22) wohnt.
Anfangs war alles harmonisch,solange wir uns nur bei mir trafen. Seit ich regelmäßig bei ihr bin und die Kinder kenne, gibt es massive Probleme, vor allem mit dem Sohn und seiner Freundin. Die Tochter (25) ist unkompliziert, wir haben ein gutes Verhältnis.

Das Hauptproblem ist der Sohn(22) und seine manipulative Freundin:
Er sitzt Tag und Nacht vorm PC (studiert mittlerweile), ist nachts extrem laut (schreit ins Headset, poltert), sodass wir nur mit Ohropax schlafen können. Im Haushalt macht er nichts und verhält sich, als würde er allein wohnen. Meine Partnerin greift nicht ein, trotz ihrer eigenen Lärmempfindlichkeit gegenüber Nachbarn. Sie meint, er sei introvertiert. Anfangs dachte ich, wir könnten eine gute Beziehung aufbauen, da wir gemeinsame Interessen haben, aber das hat sich zerschlagen.
Seine Freundin (Fernbeziehung seit ca. 6 Jahren, Türkin mit angeblich strengemVater) ist der eigentliche Brandherd.
Sie kritisiert und beleidigt meine Partnerin und deren Familie permanent ("schlimmste Mutter", Kommentare zur Kleidung/Verhalten, etc. man hat den Eindruck wir müssen uns nun türkisch Verhalten und leben).

Sie scheint den Sohn gezielt gegen seine Familie aufzuhetzen und zu isolieren. Er hat sich stark verändert (isst z.B. kein Schweinefleisch mehr, obwohl er es liebte. Verhält sich wie ein klischeehafter Türke = Frauen machen alles, er Mann im Haus. War vor der Beziehung das Gegenteil).
Jahrelang wollte sie uns nicht sagen, wo sie wohnt. Aus Sorge, auch weil der Sohn damals minderjährig war, habe ich ihre Adresse und die des Vaters recherchiert. Seit ich das beiläufig erwähnte, ist die Hölle los. Bei jedem Besuch werde ich von ihr und dem Sohn passiv-aggressiv angegangen und provoziert.

Meine Partnerin und ich:
Wenn ich die Probleme anspreche (Lärm, Respektlosigkeit des Sohnes, Verhalten derFreundin), fühlt sich meine Partnerin sofort als schlechte Mutter kritisiert. Sie weicht aus, sagt, ICH solle Dinge anders sehen, ignorieren oder eine Therapie machen. Sie setzt keine Grenzen, weder beim Sohn noch bei dessen Freundin.
Wenn der Sohn mich oder sie beleidigt ("Wer redet denn mit dir?"), steht sie daneben und sagt nichts. Ich fühle mich komplett allein gelassen und für alles verantwortlich gemacht.

Die letzte Eskalation:
Vor kurzem kochten der Sohn und seine Freundin. (beide haben mit uns und derTochter meiner Partnerin seit Wochen nicht mehr geredet) Ich fragte trotzdem freundlich, wie lange sie noch brauchen, da wir (meine Partnerin und ich) im Wohnzimmer einen ruhigen Abend verbringen wollten, wo auch deren Esstisch steht. Der Sohn antwortete pampig ("3 Stunden").Daraufhin wurde seine Freundin extrem unverschämt, redete auf mich ein und knallte mir die Küchentür vor der Nase zu ("du hast deine Antwort, du kannst gehen").
Da ist mir nach monatelangem Runterschlucken der Kragen geplatzt und ich sagte zu ihr: "Halt einfach die Fresse." Daraufhin sind beide ausgerastet, der Sohn meinte "Wie redest du mit meinerZukünftigen?". Meine Partnerin kam dazu, zog mich weg und machte MIR Vorwürfe.

Die aktuelle Situation:
Nachdem beide weitere Monate mit niemanden hier mehr gesprochen haben, der Sohn sich verhielt wie wenn er alleine in seiner Wohnung wohnt...spricht er seit ein paar Wochen wieder mit seiner Mutter und Schwester, aber nicht mit mir. Seine Freundin ist weiterhin willkommen, tut so, als sei nichts gewesen und meine Partnerin macht mit. Zum Geburtstag des Sohnes wurde ich nicht vermisst (bin Fern geblieben damit nicht wieder was eskaliert); sie feierten zusammen fröhlich bis tief in die Nacht. Ich verstehe nicht, wie meine Partnerin mit jemandem so umgehen kann, der uns als Paar nicht akzeptiert (dieFreundin sagte uns ins Gesicht, sie wolle nicht, dass wir zusammen sind – was sie vor dem Sohn leugnet) und ihre Familie so schlecht behandelt.
Ich graue mich vor den Wochenenden, fühle mich isoliert und frage mich, wie das weitergehen soll. Meine Partnerin meint, "das wird sich schon von selbst zeigen". Ich habe das Gefühl, in einen Krieg gezogen zu werden, den ich nicht will und nun meine Beziehung beenden zu müssen. Ich habe Angst, dass dieFreundin irgendwann ganz einzieht – eine vage Absage meiner Partnerin dazu habe ich schon gehört, da der Sohn fragte...aber ihre "Neins"kenne ich.

Ich suche mittlerweile alle Fehler bei mir. Ich liebe meine Partnerin, sie ist oft zu weich und meint es nicht böse. Aber ich bin nervlich am Ende. Muss ich wirklich alles hinwerfen, um wieder Ruhe zu finden?
Gibt es irgendeine andere Möglichkeit, die ihr seht?

Vielen Dank !

(Ich hatte zunächst einen Beitrag auf meinem Computer geschrieben, am Ende waren das 7 Seiten und ich habe den Text daher von der KI zusammen fassen lassen. Ich glaube in meiner jetzigen Verfassung besteht da sehr viel Redebedarf in mir und ich wollte hier niemand zumuten 7 Seiten Text zulesen.
Beantworte aber sehr gerne Fragen, wenn es zu bestimmten Situationen usw. welche gibt.)
 
Lieber Adrian

Puhh... wenn ich das lese kann ich mich sehr gut in dich hinein versetzen . Mein Partner hat auch 3 Kinder (ich Kinderlos) - ich verstehe mich mit 2 super und mit einem Kind möchte ich am liebsten keinen Kontakt - aber diese Kinder sind noch etwas kleiner (5,9,11) daher ist dies nicht zu vergleichen. Aber nun wieder zu deinem Fall:

Ich würde Vorschlagen, dass deine Partnerin jedes 2. Wochenende zu dir kommt - da habt Ihr dann eure Ruhe und geht nur um euch als Paar. Die Kinder sind ja alt genug und kann man alleine lassen 🙂

Ich verstehe aber auch, dass du dich nicht komplett aus Ihrer Familie raushalten kannst/möchtest - da du es mit der Tochter ja gut hast.
Ich persönlich würde in einem Ruhigen Rahmen ein klärendes Gespräch suchen - und das so, dass die beiden merken, dass du es Ernst meinst. Wahrscheinlich musst du dafür über deinen Schatten springen, aber danach kann niemand sagen, dass du es nicht versucht hast. Ich würde eine Kleinigkeit zu Essen (Häppchen) selbst zubereiten und die beiden zu mir rufen - Ihnen noch etwas zu trinken bringen und dann erzählen wie es DIR geht:
Z.B
  • dass du seine Mutter liebst und gerne ein gutes Verhältnis zu Ihm hättest
  • dass dir diese eine Aussage bei der Küche leid tut aber du dich angegriffen gefühlt hast
  • dass du dich nicht wohl und nicht willkommen fühlst
ich würde auch Fragen wie Sie das sehen ?
Ob Sie es nicht besser finden würden, wenn Ihr miteinander auskommen würdet?

Ich würde auch Erwähnen, dass du die Türkische Kultur akzeptierst und seine Freundin und auch er natürlich nach dem leben können/dürfen aber die beiden nicht erwarten können, dass dies jeder so macht.

Wenn Sie sich nicht auf ein Gespräch einlassen, würde ich einen Brief schreiben - an beide einen persönlichen. So hast du ALLES gemacht was du kannst...Ich weiss aus meiner Erfahrung das Trennung eigentlich keine Option ist, da die Partnerschaft SUPER läuft. Aber auch über eine Trennung habe ich mal nachgedacht - verdränge den Gedanken aber immer wieder - gut geht es mir in diesem Konstrukt aber leider auch nicht...
 
Da blebt dir wohl nichts anderes übrig als das deine Freundin zu dir kommt. Den Umgangston von der Freundin wirst du nicht ändern. Was glaubst du wie die in ihrer Familie erzogen werden. Du hast ja schon einige Episoden mitbekommen. Dass die Mutter den Sohn und die Frau vor die Tür setzt wirst du wohl nicht erleben. Das wird Mama nicht machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Realistisch besehen, muß einer von Euch weichen, entweder Du als Partner oder der Sohn aus der Wohnung der Mutter, denn er ist über seine Partnerin der Problemherd. Solange der sich als Platzhirsch generiert hast Du keine Chance auf ein glückliches Leben mit Deiner Freundin.
Und die Uhr tickt auch für Dich, falls Du lieber eine ruhigere Beziehung suchen willst, mit zunehmendem Alter wird das schwieriger. Wenn sie sich nicht gegen den eigenen Sohn durchsetzen, ihn vor die Tür setzen kann und will, ist das ihr Problem, aber nichts was Du ausbaden müßtest.
Rede Dir nicht ein daß Du zu viel Rücksicht auf sie nehmen müßtest - sie hat diesen Sohn schließlich erzogen, nicht Du. Du kannst höchstens darauf hoffen daß er nach abgeschlossenem Studium vielleicht freiwillig auszieht, aber sicher ist das nicht, wenn er bei Mami ein leichtes Leben hat, weil sie ihn vermutlich hinten und vorne bedient, eher zieht seine Freundin dauerhaft ein wenn die Mutter das nicht kategorisch untersagt. (Wem gehört die Wohnung? Ihr allein oder haben die Kinder einen Anteil?)
 
Ich würde da nicht mehr hin gehen. Deine Partnerin findet das Verhalten scheinbar nicht schlimm, oder kann sich nicht abgrenzen. Du hingegen schon. Das wird permanent ein Problem sein und sie wird den Sohn plus Freundin nicht entgegen treten.
 

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