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"Toxisch"

Hallo HeartAttack,

schau mal hier: "Toxisch". Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich finde, man sollte zwischen dem Verhalten und der Person differenzieren
Das ist ein gutes Beispiel. Solche Weisheiten lernen wir in Büchern und im realen Leben. Diese Weisheit stimmt auch, allerdings gilt sie nur für "normale" Menschen.

Einen toxischen Menschen erkenne ich nur an seinen Taten. Ich muss mich also auf ihn einlassen, sonst kann ich diese toxische nicht erkennen. Dann ist es aber oft schon zu spät. So ein toxischer Mensch ist also strategisch immer im Vorteil, wenn er seiner Umwelt gegenübertritt. Darum ist der Umgang mit ihnen so schwer.
 
Einen toxischen Menschen erkenne ich nur an seinen Taten. Ich muss mich also auf ihn einlassen, sonst kann ich diese toxische nicht erkennen. Dann ist es aber oft schon zu spät. So ein toxischer Mensch ist also strategisch immer im Vorteil, wenn er seiner Umwelt gegenübertritt. Darum ist der Umgang mit ihnen so schwer.
Ich finde, man erkennt sie vielleicht nicht gleich am Anfang, aber doch relativ früh.
Und dann wird es höchste Zeit das Weite zu suchen.
 
Für mich gibts halt mittlerweile auch Red Flags (also Warnsignale) die auf so eine Person hinweisen können. Und natürlich hat jeder seine Macken. Ich bin ja auch nicht von Fehlern frei und weiß, dass ich früher (mittlerweile schäme ich mich für mein Verhalten von damals) leider selber toxisch und auch sehr eifersüchtig war. Das hat sich zum Glück gelegt, aber auch nur weil ich die richtigen Menschen hatte die mich auf diesem Weg begleitet haben.

Allerdings gibt es genug Menschen die nicht gewillt sind sich zu ändern. Der traurige Grund warum ich keinen Kontakt mehr mit meinen Vater hatte. Weil dieser es einfach nach jedem Telefonat geschafft hat mich zu einem psychischen Wrack zu machen. Eigentlich verdanke ich es meinen Mann, dass ich von ihm abgelassen hatte. Er hatte mich für alles was bei ihm schief lief verantwortlich gemacht, mir einfach NIE wirklich verziehen und mich dauernd mit Negativen runtergezogen. Ich wünsche mir einfach, dass andere Kinder bessere Erfahrung mit ihren Eltern gemacht haben. Leider können auch diese sehr schädlich sein und oftmals merkt man nicht Mal wenn man so einen Menschen in seinem Personenkreis hat.

In dem Sinne kam mir dieses Wissen sehr zu Gute, da ich oftmals auch den Menschen geholfen hatte (oder helfen wollte) die mich aus tiefster Seele verachtet haben. :/
 
Ich bewerte jedenfalls für mich , ob mir jemand langfristig nicht gut tut und dann ist irgendwann Schluß damit.
Bin ich komplett bei Dir.

Der Begriff toxisch, um den es hier geht, ist aber sehr abwertend.
Ich bin überzeugt, dass man mit einer entsprechenden Bewertung vorsichtig sein sollte.
Wie schon beschrieben, ein Verhältnis als toxisch zu bezeichnen ist eins, eine Person so zu bezeichnen etwas anderes.

Ich sehe nicht, dass jemand, der für einen anderen schlecht ist, dann grundsätzlich toxisch ist.
Es kann auch eine toxische Beziehung geben, ohne dass eine oder beide Personen toxisch sind.
 
Hallo,

ja, sicherlich sollte man gucken, ob es das Verhalten einer Person ist, die toxisch ist oder die Person selbst bzw. beides. Natürlich gibt es Menschen, die toxisch sind bzw. einfach böse und grausam. Ob man die nun toxisch nennt oder anderes. Für mich sind Dikatoren wie Putin, Hitler, Stalin z.B. Beispiele für abgrundtief toxische und böse Menschen. Da mögen sie vielleicht nett sein zu Tieren, aber das ändert für mich nichts daran.

Dass der Mensch nicht so geboren wurde, ist klar, sondern er ist irgendwann toxisch geworden oder er verhält sich toxisch.

Und natürlich bewertet erstmal jeder Mensch selbst einen Menschen. Was für mich toxisch ist, geht vielleicht bei anderen noch anders durch. Im Falle von z.b. eben Diktatoren würden sicherlich die meisten Menschen übereinstimmen, dass es sehr böse Menschen sind.

Ich denke, dass wenn ein Mensch mir oder anderen schadet, wenn sein Verhalten schlecht, manipulativ, kontrollierend, aggressiv etc. etc. ist - also ein sehr schlechtes Verhalten - dann verhält er sich toxisch. Und sicherlich hat er auch irgendwo noch gute Anteile, die dann überlagert werden durch das Verhalten.
 
Ich geh jetzt mal nicht auf alles ein, aber was mich persönlich vor allem nervt ist die inflationäre Verwendung.
Ja, es gibt sicher Menschen, die auf ganz extreme Art anderen schaden. Aber die sind doch eher die Ausnahme. Oft wird der Begriff schon für tendenziell eher unzufriedenes Verhalten genutzt, alles, was irgendwie runterzieht, sich nicht toll anfühlt. In allen möglichen Threads liest man von red flags und toxischem Verhalten. Ja, Menschen sind nicht perfekt, da kanns auch manchmal unangenehm werden.
Aber ist das ein cooles Gefühl, in einer Gesellschaft zu leben, in der man ständig in Sorge sein muss, dass man als toxisch abgestempelt wird? Erst kürzlich schrieb mir ein früherer Mitbewohner "sei mal nicht so toxisch", als ich wohl irgendwas geschrieben habe, was ihm nicht gepasst hat. Ich wusste nicht mal, was genau das Problem war, eine Erklärung dafür bekam ich nicht, ich vermute ich hab irgendwas altes aufgewühlt (ich fand den Begriff aber schon lange davor doof).

Meist ist es eben eine Wechselwirkung zwischen Menschen, die ungünstig ist. Ein Mensch, der Schwierigkeiten hat, Grenzen zu setzen und ein anderer, der Schwierigkeiten hat, Grenzen zu respektieren. Gab's immer, wird's wohl immer geben. Im besten Fall lernen beide was in der Konstellation.
 
Das kann ich verstehen. Gleichzeitig muss ich sagen, dass da aber dann eher die Menschen Schuld dran sind die das so inflationär benutzen. Das gibt es leider bei jeder neuen Sache. Und das Wort Red Flag an sich hat schon seinen Sinn. Da es durchaus Merkmale gibt die einen vor so etwas warnen können. Außerdem kommt die Bezeichnung jetzt nicht unbedingt von sozialen Medien, sondern eher vom Psychologischen. Und da kann man sich auch sicher sein, dass das nicht einfach nur so ein... nennen wir es Mal... "Wischi Waschi Gerede" ist.

Ohne das hätte ich mich halt nicht von meinen Vater lösen können der mir dahin gehend das Leben schwer gemacht hat. Oder gelernt, dass ich mich nicht ständig von Menschen rumschubsen lassen. Es gibt halt gewisse Eigenschaften die ich nicht gerade als gesund ansehe. Sei es regelmäßiger Drogenkonsum, die Abneigung gegenüber unterlegeren Lebewesen (oder Menschen), aber auch die einseitige Art der Beziehung. In dem Sinne halt, dass sich alles nur um die Welt der Person dreht, sie schlecht verlieren kann und einem nichts wirklich gönnt. Oder was mich auch stört: Doppelmoral. Quasi "Was für mich zählt, zählt aber nicht für dich." So ein Ungleichgewicht kann einem auf Dauer auch schaden. Oder der berühmte Eierschalen Lauf. Das man einfach Angst hat überhaupt etwas zu sagen / zu tun und sich null persönlich entfalten kann.

So sehe ich es als durchaus sinnvoll, dass online darauf hingewiesen wird. Allerdings finde ich manches auch bescheuert und reiße manchmal auch meine Witze mit meinen Mann drüber. Da ich ja vor habe ein Kind zu bekommen merke ich jetzt schon wie eskalierend und emotional dieses Thema ist. Und man sollte sich vor allem online nicht vorschreiben lassen was "eine gute Beziehung" ist. Weil gewisse Dinge immer in dieses Raster fallen können. Und sei es wenn man Mal müde und genervt ist. Deswegen gleich eine Beziehung zu beenden ist für mich auch übertrieben.

Man sollte da einfach für sich einen guten Mittelweg finde und am Besten nicht alles für voll nehmen was auf Rage-Twitter und anderen Websiten geschrieben wird. 😉
 

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