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Totale Ablehnung nach Klinik-Aufenthalt

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Hi,

ich könnte mir gut vorstellen, das diese Frau ihre häuslichen Gegebenheiten total verschwiegen oder gelogen hat. Vielleicht hat sie ja nen Typen zuhause, der eure Romanze rausbekommen hat und sie hat deswegen so heftig mit Anzeige und so reagiert. Ich kann mir nicht vorstellen, das es aus so nichtigen Gründen und so einem kleinem Streit heraus passiert ist. Du hast ja nicht ständig bei ihr auf der Matte gestanden, was eine Anzeige rechtfertigen könnte.

Ich denke sie hat dich verarscht. Ich denke mal sie hat eure Romanze in der Kur als völlig unverbindlich angesehen und jetzt wo sie merkte bei Dir steckt mehr dahinter, hat sie kalte Füsse bekommen.
 
Gast
AW: Totale Ablehnung nach Klinik-Aufenthalt
Lieber Gast,
das nennt man Liebe... Du liebst diese Frau...Gegen Liebe kann man nichts machen, sie ist da und verschwindet nicht so einfach. Sie ist die Liebe Deines Lebens, deshalb würde ich versuchen noch einmal mit ihr persönlich zu sprechen. So stark fühlt man ganz selten im Leben und es war doch auch von ihrer Seite zu spüren. Mach noch einen Versuch...Liebe ist es Wert, sie soll es Dir persönlich ins Gesicht sagen, dass sie Dich nicht liebt und will...​
ich habe das Gefühl daß Gast und Themensteller ein und dieselbe Person ist...

w.​
 
Hallo Zaungast,

vielen Dank für deinen Beitrag. Du hast mich tatsächlich verstanden und das tut mir sehr gut. Es geht mir tatsächlich gar nicht mehr in erster Linie darum, dass sie den Kontakt zu mir abgebrochen hat sondern die Art und Weise wie respektlos sie nun mit mir umgeht und mich "entsorgt" hat. Und es ist schon vollkommen richtig, dass mich das sehr enttäuscht und vor allem tief verletzt hat.

Und für diejenigen die mich einfach als Fremdgänger und das ganz nur als billige Affäre abtun: ich habe diese Frau nicht wirklich gesucht sondern einfach gefunden. Ich habe mich in sie verliebt obwohl ich mich lange dagegen gewehrt habe. Ich habe zu ihr gesagt wir müssen besonders sorgsam miteinander umgehen und dann werde ich einfach so weggeworfen von ihr. Und wenn man sich verliebt ist die Denkweise eben nicht mehr total rational und die Gefühle im Vordergrund.

Während der Therapie wurde mir beigebracht mich in Zukunft zu meinen Gefühlen zu bekennen um meine Seele zu entlasten und nun mache ich genau das und alles ist doch wieder falsch.

Die ehemalige Mitpatientin muss sich doch auch mal überlegen was das alles bei mir auslöst - das meinte ich mit verantwortungsvollem Umgang miteinander. Ja jetzt kann man mit wieder Egoismus vorwerfen - aber wenn ich eine Beziehung beginne habe ich doch auch noche eine gewisse Verantwortung dem anderen gegenüber. Liege ich denn damit so falsch?
 
Hallo @all,

Unmittelbar nach der Entlassung aus der Akutklinik (sie war noch 2 Wochen länger dort als ich) hat sie mir noch ganz nett geschrieben und hat auch an meinem Leben sehr aktiv teilgenommen. Ich habe ihr dann leider mal geschrieben, dass wir uns zwar innig geküsst und uns an der Hand hielten, sie mir aber nie irgendwas nettes sagte. Ich weiss auch nicht was mich da geritten hat nochmals so nachzukarten. Sie war dadurch gleich sehr aufgebracht was mich sehr überraschte. Nachdem sie mir ihre Sicht der Dinge dargelegt und ich mich bei ihr entschuldigt hatte, freute sie sich noch über die Krise, die wir nun gemeinsam erfolgreich gemeistert hätten. Leider habe ich ihr dann auch noch vorgehalten, dass sie eine Mauer um sich herum aufgebaut hätte nachdem sie nicht bereit war sich bald mit mir zu treffen. Ferner habe ich ihr mitgeteilt dass ich mich mit einer anderen Mitpatientin treffen würde, um sie zu motivieren sich mich doch mit mir zu treffen.

Ich weiss es echt nicht warum ich das alles zu ihr gesagt habe vielleicht weil ich passiv-aggressiv bin wie in der Klinik festgestellt wurde? Ich habe mich dann vielmals dafür entschuldigt aber sie brach daraufhin den Kontakt zu mir recht abrupt ab. Sie meinte wir beide hätten schon zuviele Verletzungen erlitten und es wäre besser den Kontakt abzubrechen. Ich könnte mich heute dafür ohrfeigen und weiss nicht was mich dazu bewogen hat derart nachzuhaken. Das war wirklich sehr unsensibel und auch dumm von mir.

Ich wollte auch keine feste Beziehung mit ihr eingehen das hatten wir auch nie miteinander besprochen. Gerne hätte ich den Kontakt mit ihr aufrechterhalten und sie ab und zu vielleicht auch mal getroffen. Einfach eine Freundschaft mit ihr haben ohne weitere Verpflichtungen. Wir sprachen auch niemals darüber dass ich meine Familie verlassen wolle; sie machte im Übrigen auch nicht den Eindruck als ob sie eine Beziehung wollte. Sie wollte ihr Leben geniessen nachdem ihr jüngstes Kind gerade aus dem Haus ging um zu studieren. Sie betonte immer wieder dass sie sozial sehr stark eingebunden sei.

Meine Frau hat leider keinerlei Verständnis für meine Krankheit und kommt mit meiner Veränderung durch die Therapie überhaupt nicht klar. Sie kann einfach nicht akzeptieren was passiert ist. Uns fehlt dadurch eine gemeinsame Basis.

Die Mitpatientin hat in mir einfach sehr positive Gefühle geweckt die ich so nicht mehr gekannt habe. Endlich als Mann wieder begehrt zu werden und nicht nur als Mann und Vater zu funktionieren. Dazu kam die berufliche Krise die meinen Selbstwert gegen null sinken ließen. Dabei habe sowohl sie als auch ich gegen unsere Gefühle angekämpft. Aber die Liebe war einfach stärker. Zwischendurch hat sie auch einmal gesagt dass sie zuviel an mich denke und dass das ihrem Therapieerfolg sehr schade so dass wir getrennte Wege gehen müssten. Nach fast einer Woche sind wir dann wieder zusammengekommen und es war schöner denn je. Wir fühlten uns doch sehr zueinander hingezogen und brauchten uns irgendwie gegenseitig.

Die Freundschaft mit der Mitpatientin war mir sehr wertvoll und kostbar. Es ging keinesfalls nur um eine oberflächliche Kurschatten-Beziehung. Erst als ich sie traf ging es mir besser nachdem ich endlich wieder positive Gefühle verspürte. Aber wahrscheinlich könnt ihr das so nicht nachvollziehen.
 
Ferner habe ich ihr mitgeteilt dass ich mich mit einer anderen Mitpatientin treffen würde, um sie zu motivieren sich mich doch mit mir zu treffen.

Ich weiss es echt nicht warum ich das alles zu ihr gesagt habe vielleicht weil ich passiv-aggressiv bin wie in der Klinik festgestellt wurde? Ich habe mich dann vielmals dafür entschuldigt aber sie brach daraufhin den Kontakt zu mir recht abrupt ab. Sie meinte wir beide hätten schon zuviele Verletzungen erlitten und es wäre besser den Kontakt abzubrechen. Ich könnte mich heute dafür ohrfeigen und weiss nicht was mich dazu bewogen hat derart nachzuhaken. Das war wirklich sehr unsensibel und auch dumm von mir.

.

Sie hat Dich nicht ohne Erklärung einfach fallen gelassen. Ich kann ihre Aussage, es wäre besser, den Kontakt abzubrechen, weil Ihr beide schon genug Verletzungen erlitten habt, sehr gut nachvollziehen.

Was Deine Frau anbetrifft: Ich finde, Du verlangst ein bisschen viel von ihr.

Es wird Zeit, aufzuhören, von den beiden Frauen Entgegenkommen zu erwarten, vielmehr solltest Du daran arbeiten, für die beiden Verständnis aufzubringen. Davon lese ich nämlich garnichts.
 
Hallo @all,

meine Ehe ist leider nach 32 Jahren die wir uns schon kennen ziemlich festgefahren. Meine Frau hat leider sehr stark in den letzten Jahren zugenommen und hat dadurch sehr stark an Anziehungskraft für mich verloren. Sie nörgelt aber ständig nur an mir herum ohne auf sich selber zu schauen. Sie ist oftmals sehr aggressiv mir gegenüber und attaktiert mich ständig verbal wenn sie einen schlechten Tag hat. Ausserdem kann sie - wie ich es bereits gesagt habe - nichts mit meiner Erkrankung anfangen und hält mich eher für einen Hypochonder. Sie macht sich auch überhaupt nicht die Mühe sich darüber kundig zu machen wenn ich versuche es ihr zu erklären blockt sie alles nur ab.

Sie ist auch nicht bereit mich zu einem Gespräch bei meinem ambulanten Therapeuten zu begleiten. Zu einer Paartherapie war sie schon gar nicht berei sodass für mich die Basis für die Fortführung der Ehe einfach fehlt. Ich lasse mit mir einfach nicht so respektlos umgehen. Ausserdem habe ich ihr bereits von meiner Mitpatientin auch erzählt weil ich das für ehrlich hielt.

VG Larsen
 
Hallo @all,

bitte entschuldigt aber zwei Anmerkungen muss ich doch noch loswerden:

So wie sich der eine oder andere hier äussert, drängt sich mir leider sehr stark der Eindruck auf, dass insgesamt nur wenig Verständnis dafür vorhanden ist, dass ein Mensch während seines Lebens einmal in eine seelische Krise geraten kann. Dabei ist dies ein Schicksal, dass leider immer mehr Menschen ereilt. Patienten in einer Psychosomatischen Klinik sind im Übrigen auch keine "Bekloppten" um dies deutlich klarzustellen. Und vielleicht solltet ihr einmal das Buch lesen: "Vorsicht vor den Normalen" um euch ein objektives Bild hierüber machen zu können.

Ich habe diese Mitpatientin geliebt. Sie hat in mir tatsächlich Gefühle geweckt die in mir total unterdrückt waren. Das sie mich nun so abweist ist wie ein Tod mitten im Leben. Es hat mir dadurch den Boden unter den Füssen weggezogen und nimmt mir jede Kraft. Und damit ist grausame Gewissheit geworden was ich im Innern schon immer geahnt habe: "Ich bin nicht gut. Nicht gut genug. Ich bin es nicht wert geliebt zu werden". Liebe ist ein sehr starkes Gefühl und ist stärker als der Verstand - selbst wenn dieser immer erfolglos gegen die Irrationalität angekämpft hat. Und falls es der eine oder andere immer noch nicht verstanden haben sollte: das Ganze ist für mich mehr als nur eine billige Kurschatten-Affäre und deshalb auch nicht einfach als solche abzutun.

Viele Grüße
Lars
 
Mein Verstand sagt mir lass die Patientin in Ruhe sie will von dir un einmal nichts mehr wissen - mein Herz aber hat unheimliche Sehnsucht nach ihr.

Wie stark meine Gefühle für sie sind wird mir auch jetzt erst richtig klar. Ich habe mich mit ihr so unheimlich wohl gefühlt und sie sich mit mir sicher auch. Warum soll sie vor mir und meiner Erkrankung nun Angst haben - warum nur?

Warum können wir nicht ganz normal Freunde bleiben. Zu gerne wüsste ich wie es ihr geht und was sie so macht. Aber ich weiss gar nichts mehr von ihr.

Das kann es doch nicht sein dass man so auseinandergeht nachdem man sich so gut verstanden hat ohne trifftigen Grund.
 
So wie sich der eine oder andere hier äussert, drängt sich mir leider sehr stark der Eindruck auf, dass insgesamt nur wenig Verständnis dafür vorhanden ist, dass ein Mensch während seines Lebens einmal in eine seelische Krise geraten kann.

Quatsch mit Soße. Das hier ist doch kein Anglerforum. Geh' mal besser davon aus, dass ausnahmslos jeder hier sowas entweder gerade durchmacht oder hinter sich hat. Und dass vermutlich 80 Prozent Therapieerfahrung haben (inkl. mir) und die restlichen 20 Prozent bitter eine Therapie ntig haben. 😀


Ich habe diese Mitpatientin geliebt.
Ich sage, du warst verliebt. Liebe ist was ganz anderes. Man liebt nicht nach 1,2 oder 3 Monaten.

Es hat mir dadurch den Boden unter den Füssen weggezogen und nimmt mir jede Kraft. Und damit ist grausame Gewissheit geworden was ich im Innern schon immer geahnt habe: "Ich bin nicht gut. Nicht gut genug. Ich bin es nicht wert geliebt zu werden".

Das ist keine Gewissheit, das ist Teil deines Problems, an dem du arbeiten musst. Zugegeben eine Grossbaustelle.

Und falls es der eine oder andere immer noch nicht verstanden haben sollte: das Ganze ist für mich mehr als nur eine billige Kurschatten-Affäre und deshalb auch nicht einfach als solche abzutun.

Natürlich war ist in dem Moment keine, aber du musst lernen, es als solche abzutun,weil es im nachhinein doch eine war. Willst du dich ewig in diesem Selbstmitleid suhlen? Du hast was von einer "Drama Queen". Reiss dich mal am Riemen, komm mal wieder auf die Füsse. Bist'n Mann, oder was?

Aber mir ist klar, dass du diese Zeilen auch wieder nicht liest und verinnerlichst, auch nicht darauf reagierst. Du gefällst dir in dieser Opferrolle.
 

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