Denn wenn man erstmal arbeitslos ist, wenig Hilfe von außen hat und vielleicht irgendwann seine Miete nicht mehr zahlen kann, sind das nämlich sehr reale Probleme, die realistische Lösungen erfordern....
Man droht, man quetscht, man drückt ( die Banken, Vermieter, Inkasso, Chefs usw) und muss trotzdem was tun für Alexander, er wird eine Stelle finden, die ihm hilft.
Ich habe herausgefunden, dass es immer weiter geht, auch wenn man denkt, es ist aus.
Natürlich ist es überaus tragisch, wenn man verliert, was man angeblich alles zum Überleben benötigt. Hat man es verloren, dann gehts trotzdem noch irgendwie überleben, meiner Erfahrung nach.
"Alles verloren" bedeutet nicht selten: bereit sein endlich, Altes loszulassen, was kommt ist besser, auch wenn es nicht so ausschaut oft.
Bei mir war es so. Nichts hat mir mehr geholfen, als meine Krisen. Nach denen ist viel anders gekommen, ohne diese Krisen hätte ich das Neue nicht, das folgte.
Für Alexander könnte das bedeuten, endlich aufgenommen werden in eine geschützte Cooperation, die sich um ihn kümmert, damit er endlich zu sich kommen kann wieder.
Ich hatte damals viel zu viel jongliert und nicht halten können. Ich machte mir was vor und nachher, als dieses Konstrukt zusammenbrach ( oh wie tragisch), da merkte ich erst, wie schwer das alles war vorher, wie leicht nachher.