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Total verloren

Ich verstehe auch nicht, wieso ein Arbeitgeber es wissen muss, weshalb Du ins Krankenhaus eingeliefert werden musstest, dachte immer, das sei eine rein private Angelegenheit.

Nein, das ist es natürlich nicht, wenn jemand in einem Bereich arbeitet, wo besondere Zuverlässigkeit erforderlich ist. Ich nenn mal ein plakatives Beispiel: Wäre es für dich eine rein private Angelegenheit, von der Pilot des Flugzeugs, mit dem du von Barcelona nach Düsseldorf fliegst, suizidal wäre?

Menschen in bestimmten Berufen stimmen der Offenlegung bestimmter Gesundheitsthemen zu.
 

Hallo Traintonowhere,

schau mal hier: Total verloren. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Bei mir waren mal besondere Bewusstseins-Zustände, ausgelöst durch allerhand "Extras", wie zb spezielle Meditationspraktiken, plus extremes Hineinsteigern in Regungen, die weit über den Normalbereich hinausgingen. Damals sah, fühlte, hörte ich mich in total andere Sphären hinein, die überaus verwunderlich waren. Seit dem kommt mir die Welt eher wie eine Scheinwelt vor, so, wie es auch in vielen Schriften nachzulesen ist, wir leben, erleben und in "Wirklichkeit" ist alles ist bloß "Maya", darunter verstehen fernöstliche Spirituelle eine Art Traumerleben, das wir alle ernst nehmen und real, was es aber nicht ist.
Du beschreibst, dass du per bestimmter Tätigkeiten ( malen?) bereits "magische" Phasen spürtest.
Macht dich das nicht verwundert? Wieso lässt du dich nicht weiter drauf ein?
Es kann ja durchaus sein, dass du zuerst dies alles "verlieren" und aufgeben musst, um endlich dort hin zu kommen, wo es dir wesentlich besser geht, stimmiger, beglückender, leichter.
Holunderzweig, das mit der "magischen Phase" war wohl eher ein Autokorrektur Fehler, und sollte mit Sicherheit eigentlich "manische Phase" bedeuten.
Und sorry, ich weiß du meinst es gut, aber gerade bei bipolaren Störungen können solche Tipps aus der Esoterik -Ecke ziemlich riskant sein. Vor allem wenn man in einer manischen Phase ist, und sich dann da reinsteigert, anstatt sich um konkrete Probleme zu kümmern...
Da wären m.E. momentan praktische Vorschläge wie der TE seinen Job behalten und das mit dem teuren Gutachten händeln kann, oder ob der TE sich nicht besser beruflich neu orientiert, sehr viel angebrachter, als ein Sinnieren darüber, ob das wahre Leben nun real oder geträumt ist.

Denn wenn man erstmal arbeitslos ist, wenig Hilfe von außen hat und vielleicht irgendwann seine Miete nicht mehr zahlen kann, sind das nämlich sehr reale Probleme, die realistische Lösungen erfordern....
 
Zuletzt bearbeitet:
Sofort Personalrat/Betriebsrat, die Schwerbehindertenvertretung und das Intergrationsamt informieren. Das sind die Stellen, wo es Hilfe gibt und die auch verpflichtet sind, zu helfen.

Ob es rechtmäßig ist, auf eigene Kosten ein unabhängiges Gutachten vorlegen zu müssen, bezweifle ich. Schliesslich zweifelt ja der Arbeitgeber an dir und nicht du selbst. Kann man aber so nicht klären die Frage, es ist eine Verknüpfung von Arbeits-/Beamtenrecht und Schwerbehindertenrecht. Hier kann auch ein Rechtsanwalt helfen, mit einer Erstberatung.

Und was du sofort lernen musst: keine Medis ohne Blutbild. Schlimm genug wenn der Arzt das nicht beachtet, aber du selbst musst es am Ende wissen! Schon der Name sagt ja, das es nicht unwichtig sein kann. Und da sowas auch Geld kostet muss es ein Erfordernis dafür geben.
 
Hallo Alexander,
Wie geht es Dir inzwischen? Konntest Du etwas von den Ratschlägen hier aus dem Thread umsetzen oder anderweitig Unterstützung finden?
Melde Dich gern noch mal.
 
Denn wenn man erstmal arbeitslos ist, wenig Hilfe von außen hat und vielleicht irgendwann seine Miete nicht mehr zahlen kann, sind das nämlich sehr reale Probleme, die realistische Lösungen erfordern....
Man droht, man quetscht, man drückt ( die Banken, Vermieter, Inkasso, Chefs usw) und muss trotzdem was tun für Alexander, er wird eine Stelle finden, die ihm hilft.
Ich habe herausgefunden, dass es immer weiter geht, auch wenn man denkt, es ist aus.
Natürlich ist es überaus tragisch, wenn man verliert, was man angeblich alles zum Überleben benötigt. Hat man es verloren, dann gehts trotzdem noch irgendwie überleben, meiner Erfahrung nach.
"Alles verloren" bedeutet nicht selten: bereit sein endlich, Altes loszulassen, was kommt ist besser, auch wenn es nicht so ausschaut oft.
Bei mir war es so. Nichts hat mir mehr geholfen, als meine Krisen. Nach denen ist viel anders gekommen, ohne diese Krisen hätte ich das Neue nicht, das folgte.
Für Alexander könnte das bedeuten, endlich aufgenommen werden in eine geschützte Cooperation, die sich um ihn kümmert, damit er endlich zu sich kommen kann wieder.
Ich hatte damals viel zu viel jongliert und nicht halten können. Ich machte mir was vor und nachher, als dieses Konstrukt zusammenbrach ( oh wie tragisch), da merkte ich erst, wie schwer das alles war vorher, wie leicht nachher.
 

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