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Total Lost mit dem Leben

Vielleicht ist das einer von den klassischen Fällen, wo ein Kind als Mittel benutzt werden sollte, die Frau meint wenn ein Kind da ist, kümmert der Mann sich mehr um sie, und der Mann meint, wenn ein Kind da ist, ist die Frau beschäftigt und er hat mehr Zeit für sich selber.
Passiert immer wieder, völlig gegensätzliche Wünsche wo am Ende beide unglücklich sind, weil keiner von den beiden das kriegt was er eigentlich wollte. Weil keiner von den beiden vorher ehrlich kommuniziert hat, was er eigentlich gern hätte, worauf er Wert legt.
 
Wenn Du an Trennung denkst zeigt das, dass Du unglücklich bist in dieser Beziehung.
Du bist in Trauer, dann noch bei der Bundewehr und Deine Partnerin hat auch noch Erwartungen an Dich.( Üblicherweise).
Das ist zu viel.
Fürsorglichkeit ist eigentlich eine gute Eigebschaft. Aber ich habe gelernt dass dies manche Männer gar nicht wollen.
Kann auch eine Überforderung sein.
Vielleicht zeigst Du einfach zu wenig Deine Grenzen auf in der Beziehung?
Wenn Du Freiraum brauchst, so gönne ihn Dir. Wenn Du Ruhe brauchst, so nimm sie Dir.
Wenn Du die Trennung willst, so zieh sie durch.
Jedenfalls solltest Du mit Deiner Partnerin mit offenen Karten spielen.
Deinen Sohn wirst Du nicht verlieren, inzwischen haben ledige Väter zum Glück mehr Rechte als vor 10 Jahren.
Du hast Anspruch, Deinen Sohn regelmäßig zu sehen.
Sollte Dir Deine Partnerin einen Riegel versuchen vor zu schieben, dann weisst Du das Dein Schritt der einzig richtige ist, oder war.
Alles Liebe für Dich.
Kommt darauf an, ob der TE überhaupt Wert darauf legt, viel Zeit mit dem Sohn zu verbringen.
Mir klang das, was er geschrieben hat, eigentlich nicht so. Sondern eher daß der Junge eine Art Hindernis auf dem Weg zur beruflichen Karriere und bei der Freizeitgestaltung wäre...

Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn mein Mann einen Job mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten gehabt hätte, ob bei der Bundeswehr, oder woanders.

Aber es geht m.E. gar nicht, wenn der Partner sich dann an den Tagen zu Hause nicht als Familienmitglied, sondern eher wie ein unzufriedener Hotelgast benimmt.
Und noch weniger, wenn er noch nichtmal richtig erklärt, was ihn genau stört, und was er gerne anders hätte.
Statt dessen wird rumgemosert, weil die Frau neben ihrem Halbtagesjob und Kinderbetreuung nicht noch an einer großen Karriere bastelt, da fehlt es also auch an einer halbwegs realistischen Vorstellung, wie eine Familie mit einem Zweijährigen funktioniert...
 

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