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Tolle Männer

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maryanne

Aktives Mitglied
Noch immer verdienen die Männer sehr viel mehr als die Frauen. Das ist so. Man schaue nur einmal nach den typischen Frauenjobs und den typischen Männerjobs. Da fällt mir ein: Friseurin, Kellnerin, Putzfrau, Lehrerin, Prostituierte, Krankenschwester, Erzieherin, Sekretärin...IT Spezialist, Fernfahrer, Manager, Ingenieur, Bauarbeiter, Arzt, Anwalt, Koch, Professor...etc.

Aber wer erzieht die Kinder? Die Männer? Das kommt nicht so oft vor.

Das System (Politik oder sonstige Machthaber) will mit sehr guten Löhnen für das Mannsvolk die Beziehungen und Familien zusammenhalten. Diese Rechnung geht oft auf. Manchmal geht die Rechnung aber ganz und gar nicht auf. Was dann kommt sind Rosenkriege, Alleinerziehende mit Familie in Armut, später eine Minirente, die die Laune nicht gerade hebt und Singlemänner, die nicht mehr wissen wohin mit der Kohle.
 

Hallo maryanne,

schau mal hier: Tolle Männer. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Der Bauarbeiter verdient mehr als die Prostituierte? Mein Gott, muss die schlecht in ihrem Job sein...

Und Lehrerin ist ein Frauenjob? Lehrer dann auch?

Tut mir leid, aber deine komplette Aufzählung ergibt weder Sinn, noch stimmt diese auf die unterschiedliche Bezahlung bezogen.
 
Als typische "Frauenberufe" werden meist Berufe angesehen, welche viel Kontakt mit ändern Menschen haben und schlechter bezahlt sind. Eben wie Erzieherin, Friseurin, Zahnfachangestellte... (Lehrer und Kellner würde ich jetzt nicht dazu zählen. Das sind meiner Meimung nach keine Frauenberufe und Lehrer ja auch nicht schlecht bezahlt)

ABER: heutzutage steht doch den Frauen die ganze Berufspalette offen. Auch Frauen können Ärztin, Ingenieurin, Anwältin und auch Bauarbeiterin werden. Wenn sie sie es denn wollen! Und ich sehe das Problem eher hier.

Auch die Sache mit der Kindererziehung, ich kenne nur sehr wenig Frauen, welche kurz nach der Geburt wieder gearbeitet haben /arbeiten wollten. Die Frauen selber wollten bei den Kinder zuhause bleiben und waren/sind gerne bereit für die Kinder beruflich zurückzustecken und dann halt nur Teilzeit (oder schlimmer, 450Euro-Basis) zu arbeiten. Es ist der Wunsch der Frauen! Und sie lehnen es auch offen ab, dass ihre Männer zu Hause bleiben und sie nach dem Mutterschutz wieder Vollzeit arbeiten gehen. Dies konnte ich in meinem Umfeld bemerken. Es gibt zwei, drei Ausnahmen, aber der Großteil der Mütter sieht es hier so.

Hier dem "System" die Schuld zu geben halte ich daher nicht für richtig.
 
Tja, zur Berufswahl kann ich als Mann nur sagen: Selbst Schuld liebe Frauen😛

Es zwingt euch keiner Friseurin, Kellnerin, Putzfrau, Lehrerin, Prostituierte, Krankenschwester, Erzieherin, Sekretärin zu werden.
Wir leben im 21. Jahrhundert. Jede Frau kann IT Spezialistin, Fernfahrerin, Managerin, Ingenieurin, Bauarbeiterin, Ärztin, Anwältin, Köchin, Professorin werden.
 
Eine Frage noch: was hat denn die Überschrift mit dem Inhalt zu tun??

Machst du die Männer denn verantwortlich für diese Zustände? Sind es heutzutage nicht die Frauen selber, welche ihr Leben formen? (Ich denke doch!) oder meintest du etwas ganz anderes damit?
 
Ich verstehe, was Du meinst- ich weiß, man darf sich nicht zu Pauschalisierungen hinreißen lassen, man muss schon selber seine Frau stehen und man ist immer selbst seines Glückes Schmied: Ja, das wissen wir alle aber es ist manchmal einfach frustriend und es kotzt einen an, wenn man wieder mal verarscht, ausgenützt, nicht ernst genommen, oder über den Tisch gezogen wurde, nur weil man eine Frau ist. Es nervt, wenn man ständig neu seine Position verteidigen muss, weil man eben eine Frau ist und sich dauernd beweisen muss, weil man nicht ernst genommen wird...all das nur weil man eine Frau ist.
Ja und leider: Das ist Lebensrealität.
Wir können dagegen ankämpfen und das tun wir auch: Ich tue das zumindest- jeden Tag und ich lasse mich auch nicht entmutigen. Dennoch: Manchmal ist es einfach nur noch zum kotzen. Manchmal ist man einfach nur noch müde vom kämpfen.
Und ja: Von außen ist das nicht nachzuvollziehen- deswegen werden die wenigsten Männer das verstehen.
Drum bezweifle ich auch, dass so ein Thread was bringt. Es ist einfach zu schwer nachzuvollziehen.
 
Sollen wir uns auch darüber aufregen nirgends einen Tittenboni zu haben? Oder härter angepackt und kritisiert zu werden weil wir vermeintlich in "allem" als Stärker betrachtet werden?! 😕

Ein täglicher Kampf besteht unabhängig des Geschlechts. Sorry.
 
Ich fühle mich als Frau nichtbenachteiligt! Ich werde doch nicht verarscht und über den Tisch gezogen weil ich eine Frau bin. Das werde ich doch höchstens weil mein Gegenüber ein A**** ist. Männer werde doch genauso betrogen, belogen, gemobbt....

Ich arbeite mit Flüchtlingen und ich weiß, dass es manch einem schwerer fällt mich ernst zu nehmen, eben weil ich eine Frau bin. Auf der anderen Seite beneiden mich meine Kollgegen um meinen "weiblichen Charme" (nein, nicht der Tittenbonus, meine Brüste sind viel zu klein für so was). Ich will damit sagen, dass es doch Vor- und Nachteile hat eine Frau zu sein. Es ist meiner Meinung nach aber nicht so, dass wir Frauen nur Benachteiligt sind.

Mann zu sein hat auch Vor - und Nachteile. Es gibt zum Beispiel immer noch Berufsfelder, in denen Mann von Frau nicht unbedingt gerne gesehen wird. Erzieher zum Beispiel.
Friseure werden gleich für schwul gehalten. Und ich habe noch nie einen männlichen Zahnfachangestellten (heißen die beim Zahnarzt so?) gesehen. Ich glaube ehrlich nicht, dass es Männer hier in Deutschland zu unserer Zeit besser und einfacher haben als wir Frauen.
 
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