Na mit der Strafe Gottes wird es ja wohl sowieso nix (?).
... gerade, was diese Moralapostel in der letzten Zeit hinter dicken Mauern so veranstaltet haben, würde viel Arbeit bedeuten, mit Axt oder Schälmesser meine ich ! Den Popen in Rom jedenfalls läßt es offenbar ziemlich kalt.
Was Volker Piespers, scheinbar "lustig" vom Stapel gelassen hat, ist da wesentlich zweckdienlicher. Mit "vom Stapel gelassen" verbinde ich dabei nichts negatives - leider ist es heutzutage nicht selten so, daß bei derartigen Texten zwar gelacht wird, bei der Herstellung eines Zusammenhanges zum erlebten Alltag scheitern die meisten !
@ Tine; Kurz zu dem "Warum", Du hast einen Zusammenhang zu Kinderschändern / Vergewaltigungen gergestellt.
Was das Verabscheuen derartiger Taten anbetrifft, haben wir mit hoher Wahrscheinlichkeit die gleiche Meinung.
Im Unterschied zu im Thread geäußerten, nicht selten leider oberflächlichen Meinungen, denke ich, daß es Ursachen auf der einen und Möglichkeiten, diesen zu begegnen auf der anderen Seite gibt.
Veröffentlichungen insbesondere der "Yellow press", sogg. Öffentlich-rechtliche reihen sich mittlerweile ein, berichten in den letzten Jahren häufiger von derartigen Sachverhalten.Es wird das Gefühl vermittelt, dieser Bereich von Straftaten sei drastisch angestiegen.
... daß damit auch Vorverurteilungen betrieben werden, ich denke an Kachelmann, ist eine weitere Sache. Der eher richtige Weg wäre ja wohl Anklage - Prozess - Urteil - Berichterstattung ! (Wäre zumindest in einem Rechtsstaat so !)
In diesem Land wird sich recht gern auf einen Rechtsstaat berufen.
Das Recht jedoch, welches wir haben entspricht nicht dem Entwicklungsstand der Gesellschaft - was wir als Gesellschaft bezeichnen unterliegt einem Zerfallsprozeß.
Nicht selten 68er, mittlerweile etabliert im System, haben kein Interesse eine Entwicklung von Recht zu betreiben. Recht interessante Äußerungen diesbezüglich kann man bei Rolf Bossi nachlesen.
Weitere Thesen der 68er gingen im weiteren in Richtung "antiautoritäre Erziehung". Die Ergebnisse baden wir heute aus. Eine Gesellschaft in der der Erziehung eines Hundes mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird, als der Erziehung eines Kindes, muß vor die Hunde gehen.
Wir haben es heute oft mit Gewalt, mit psychischen Problemen, mit zerbrechenden familiären Bindungen und Problemen zu tun, die die Unfähigkeit von Personen, sich im gesellschaftlichen Raum zu bewegen, verdeutlichen. Die Gesellschaft ist krank.
Ein Bereich, der Konsum (und die einhergehende Industrie), hat von diesen Entwicklungen profitieren können.
Ich bin kein Jurist. "Mein Ausweg" liegt darin, die Gesellschaft zu ändern, um einen Zustand zu erreichen, der die Ahndung angesprochener Straftaten ermöglicht.
Aber ich bin Realist und sage Dir deswegen, daß wir uns derartige Meldungen noch sehr oft anhören müssen.
Recht und Gesellschaft stehen in Wechselwirkung, ... und diese kann und darf nicht mit Selbstjustiz beschrieben werden.