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Tod und dann?

Eines verstehe ich nich TE?

Wenn du sagst du glaubst nicht und kannst es dir nicht vorstellen, dann ist das doch brutal oder. Dann ist für dich deine Mama einfach tot? Ich meine gerade jene Leute die Angehörige verloren müssten doch an ein Leben nach dem Tod glauben.

Wenn meine Eltern sterben, dann bricht für mich eine Welt zusammen.

Das würde ich nicht wahrhaben wollen, meine Eltern sind das wichtigste in meinem Leben.

Ist es nicht schöner daran zu glauben, dass deine Mama jetzt im Himmel ist oder an irgendeinem schönen Ort?

Ich bin Buddhist, weil ich an die Reinkarnation glaube und das Verzicht und Sozialismus der einzige Weg zu glücklichem Leben und einer glücklichen Gesellschaft sind. Wissenschaft wirkt mehr kalt und leer. Naturgesetze haben nichts mit Gefühlen und Empfinden gemein, deswegen verabscheue ich sie.
 

Hallo The Truth,

schau mal hier: Tod und dann?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

meine eltern sind schon verstorben... ich vermisse sie jeden tag mehr, JEDEN tag...an die sache, dass die seele weiterlebt und man sich an einem anderen ort wiedertrifft, glaube ich nicht.aber ich wünsche mir oftmals tot zu sein, damit ich sie nicht mehr vermissen muss... ist das verständlich?
 
Religionen und Wissenschaft schließen einander nicht aus.
Glauben heißt nicht wissen, aber hoffen.
Religionen sind entstanden, weil die Menschen für so vieles keine Erklärung hatten (oder auch heute nicht haben).
Dann kamen neugierige Menschen (so wie ich) die nach dem "Warum" fragten und so einiges anzweifeln.
Das ist die Wissenschaft!
Und doch glaube ich, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir (noch) nicht begreifen.
Übrigens, meine Mama starb vor 2 Jahren. Mit 81, dass war für mich nicht so schlimm. Sie hat ihr Leben gelebt. Sie wurde krank (sogenannter Alterskrebs) hat sich gegen eine Behandlung entschieden und ist in Frieden und ohne Schmerz von uns gegangen.
 
Hi an Alle!

Schreib jetzt doch, weil es hier im Thema anständig zugeht, und keiner verhackstückt wird.
Auch ich geb ja nur meine Meinung und Erfahrung wieder. Find ich super, hoffe das bleibt so.

Also...

In wurde religiös erzogen, nicht im negativen Sinn. Vor allem meine Oma ist sehr gläubig, aber sie trägt es nicht vor sich her, sonder lebt es als herzensguter Mensch. Allerdings habe ich mir als Kind kaum Gedanken darüber gemacht, soweit ich mich erinnern kann. Gott an sich war für mich etwas fernes, nur eine Geschichte die das Leben beeinflusst. Hab das nie wirklich mit dem Verhalten anderer Menschen in Verbindung gebracht. Ich habe Religion und Glauben nicht richtig erfasst. (Weiß auch nicht ob man das als Kind kann.)
Für mich war das so unverständlich als hätte man mir von Politik erzählt vllt.

Dann wurde die Religion aus meinem Leben verdrängt, es sind ein paar der schlimmsten Dinge in meiner Vergangenheit passiert. Trotzdem wurde ich ein paar Jahre später konfirmiert. Für mich wurde Religion und Glaube dann eher aus Neugier und von der wissenschaftlichen Betrachtung her interessant.

Daraus wurde dann am Ende, auch durch äußere Einflüsse, eine absolute Abkehr von Kirche und Glaube. Religion blieb dann für mich Jahre lang ein menschliches Fantasieprodukt, das lediglich viel Schaden anrichtet und Menschen Macht über Andere gibt, und das Gutes gelegentlich nur aus Zufall daraus entsteht (auch wenn fast jede Religion an sich den Hintergrund hat Gutes zu bewirken).

Für mich gab es gar nichts. Kein Gott, kein Paradies, keine Engel, kein Leben nach dem Tod.
(Daran das man generell wiedergeboren wird hab ich nie geglaubt und auch heute glaube ich das nicht) Hab das zunehmend vergessen, mich auch sonst nicht damit beschäftigt. Mein Leben war (ist) zu grausam um mich damit zu beschäftigen. Wo war dieser Gott der alle liebt? Mich hatte er vergessen. Zum Teufel mit ihm. Allenfalls habe ich ihn darum gebeten das ich nicht mehr aufwachen möge wenn ich abends einschlafe...

Da war absolut nix mehr, eine dumme menschliche Erfindung. Zeitenweise habe ich mich für Übernatürliches im allgemeinen interessiert. Konnte mir vorstellen das es Dinge gibt die man wissenschaftlich nicht erklären kann. Ich habe einfach ein wenig Fantasy und Science-Fiction in meine Realität kopiert. Aber mit einem Gott und Glauben hatte das wenig zu tun. Für mich war es etwas das sicherlich erklärbar ist, sich dem menschlichen Verständnis aber entzieht.
So ganz wollte ich dann am Ende doch nicht glauben das es gar nichts gibt. Sollte diese kalte, harte, grausame Welt mit ihrer Realität alles sein? Da muss es doch noch was geben...?

Vor ein paar Jahren hab ich mir dann eine eigene Vorstellung von Religion gemacht.
Einen Gott vielleicht, aber einen der wenig Interesse an Menschen hat. Und wenn, dann entzieht er sich sowieso jeder menschlichen Vorstellung. Aber beten und glauben – unvorstellbar.


Dann hab ich mich verliebt... Und was dann wahnsinniges passiert ist, das könnt ihr hier nachlesen: http://www.hilferuf.de/forum/lichtblicke/114650-engel-2.html
(Sorry für so viel Text...)
Hab das erst nicht begriffen was ich heute denke was passiert ist. Hab es Wochen mit mir rumgetragen, bis es Klick gemacht hat. Hab dann im Web gesucht, um zu sehen ob das anderen auch passiert ist und wie sie drüber denken. So kam ich auch in Forum hier. Der verlinkte Engel-Beitrag war erst ein Gast-Beitrag und mein erster im Forum.

Ich hab mich ab und zu mit anderen ausgetauscht, und viele haben mir versucht zu erklären das es was anderes war (bzw. es gibt vieles mit dem man es noch erklären könnte): 'du bist halt sehr verliebt'/'war ein Tagtraum'/*erfindet Geschichten*/Astralreisen/Medium/...
Aber ich weiß ja was in dem Moment passiert ist, also wies mir ging und was ich gefühlt habe. Ich glaube das ich mit Tina (meine Liebe) einen Engel berührt habe der bei ihr war, und das ich für einen Moment das Paradies gesehen habe. Vielleicht können Nahtoderfahrungen auch anders ausgelöst werden. Man kann es vielleicht erklären. Aber für mich bleibt es dabei das es mehr ist als etwas das wissenschaftlich erklärbar ist.

Ich glaube also wieder... daran das es Engel gibt, an ein Leben nach dem Tod, und das es ein Paradies gibt. Angst vor dem Tod habe ich seitdem definitiv nicht mehr. (Nur vor dem Vorgang des Sterbens, weil der ja sehr schrecklich und qualvoll sein kann. Also ersticken z.B.)
Das ist aber nicht gut weil ich seitdem in der Lage bin meine Selbstmordgedanken umzusetzen, hab 2 Versuche hinter mir... Mir wurde deswegen auch an den Kopf geworfen das Glauben schlecht ist. Aber es gibt mir die Hoffnung das es einmal schöner sein wird, (hab es ja gefühlt) und das ich Tina spätestens dort wiedersehen kann. Lieber heute als morgen.

Ich glaube auch das Engel nichts sind das man wirklich erfassen und sehen kann. Auch das Kontakte zufällig und ungewollt/aus versehen entstehen.
Das es einen Gott gibt – vielleicht. Vielleicht ein riesiges Bewusstsein, ohne Körper mit übernatürlichen Fähigkeiten (Schöpfung)... Wenn dann entzieht es sich menschlicher Vorstellungskraft. Vielleicht setzt sich Gott auch aus vielen Dingen zusammen. Wie ein Ameisenstaat. Aus unseren Seelen (Menschen, Tiere, vllt auch Pflanzen haben eine, vllt gibt es auch eine 'Erd-Seele'), aus Engeln, aus allem was wir Menschen nicht sehen und begreifen können. Schwer zu erklären wie ich mir das vorstelle.
Ich denke auch das die Seele eine Seelen-Herz hat. Eins das Gefühle erst zu Gefühlen macht.

Seitdem greife ich viele religiöse Dinge wieder auf und definiere sie für mich selbst, passend zu dem was ich erlebt habe. Ich trage oft ein Kreuz (Kette mit Anhänger) weil ich denke das es mich vielleicht stärkt und schützt. Eine Kerze ist seitdem auch etwas ganz anderes geworden...

Beten tu ich auch wieder, zu Gott und oft auch zu Engeln. Es hilft mir ein kleinen Tick besser zu ertragen was mit mir passiert. Wenn man durch mein Blog guckt merkt man auch das Engel für mich was ganz wichtiges geworden sind.

Zum Gottesdienst geh ich trotzdem nicht. Nur in Kirchen wenn sie leer sind. Kirchen an sich sind oft sehr schön, vor allem alte. Faszinieren mich sehr, von innen wie von außen.

Vor mir schrieb jemand er empfinde es so das Tote nicht der Mensch sind der sie waren, das was sie ausmacht sei fort. So hab ich das auch als Kind schon empfunden, nur unbewusst.


So, schrecklich viel, ich hoffe ihr habt durchgehalten! Ganz lieben Dank an alle geduldigen Leser! Ich möchte auch nochmal betonen das ich lediglich meine Meinung/meinen Glauben äußere. Glauben heißt nicht wissen. Durch das was ich erlebt habe bin ich für mich sicher, für mich ist es real geworden. Kann aber auch sein ich irre mich.
Richtigen Glauben und das was geglaubt wird muss jeder für sich selbst finden. Niemals möchte ich wem meinen Glauben aufzwingen/einreden. Sollte irgendwo der Eindruck entstanden sein möchte ich mich vielmals Entschuldigen.

Liebe Grüße, Shubunkin
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fand es ziemlich spooky, als Gaby Köster vorige Woche von der Begegnung mit ihrem toten Vater und ihrem ebenfalls schon verstorbenen Hund erzählt hat. Das kann zwar auch ein Traum während ihres Koma gewesen sein, aber so wie sie das geschildert hat, klang es wirklich so, als hätte sie das erlebt.

Auf der anderen Seite ist da Steven Hawkins, der sagt, dass wir irgendwo alle wie Maschinen sind, die über einen gewissen Zeitraum funktionieren und dann kaputt gehen. Maschinen, die man nicht mehr reparieren kann, wirft man auf den Schrott, Menschen, die man nicht mehr retten kann, werden beerdigt. In beiden Fällen ist danach aber nichts mehr.

Ich war vor vielen Jahren mal bei einer Wahrsagerin, die mich unmöglich kennen, oder überhaupt etwas über mich wissen konnte. Die hat mir gesagt, dass meine Oma mein Schutzengel ist und auf mich aufpasst. Sie hat meine Oma und ihre Angewohnheiten bis ins kleinste Detail beschrieben und konnte mir sogar den Kosenamen nennen, den meine Oma mir gegeben hatte. Zu dem Zeitpunkt war meine Oma schon über 20 Jahre tot. Auf meine Nachfragen erzählte sie mir dann noch, dass selbst Menschen, die bei ihrem Tod verstümmelt wurden, völlig intakt in der anderen Welt ankommen würden.

Mich beschäftigt das Heute noch und ich rede auch ab und zu mit meiner Oma. Aus der Kirche bin ich ausgetreten, trotzdem glaube ich an Gott und kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass wir die einzigen (Lebe)wesen in diesem Universum sind. Trotzdem versuche ich mich so wenig wie möglich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Was danach kommt, weiß (zum Glück) Niemand, genauso wenig wie man weiß wann das letzte Stündlein gekommen ist. Es gibt Milliarden von Menschen auf dieser Welt und es gab schon Milliarden von Menschen, die vor uns gelebt haben und ich bezweifele, dass die alle Platz im Himmel hätten. Was ist mit den ganzen Tieren, die die Erde bevölkern, bzw. schon bevölkert haben? Wo finden die Platz? Da müssen dann ja japanische Verhältnisse sein, so mit 2 m² pro Lebewesen. Nee, ist mir zu eng, da bleibe ich dann doch lieber noch etwas hier unten und lasse mich dann überraschen ob und was danach noch kommt.



Also das finde ich schon sehr einfach gedacht. Also ob ein Himmel (wenn es ihn gibt) mit der Erde zu vergleichen ist. Eine Seele braucht doch keine Wohnung, Dusche, Garten und einen Arbeitsplatz. Ich glaube du stellst dir den Himmel zu weltlich vor, fast so wie unsere Erde. Das ist aber sicher etwas ganz anderes, wo es sowas wie Platzmangel oder Materialismus nicht gibt.
 
Es gibt Milliarden von Menschen auf dieser Welt und es gab schon Milliarden von Menschen, die vor uns gelebt haben und ich bezweifele, dass die alle Platz im Himmel hätten. Was ist mit den ganzen Tieren, die die Erde bevölkern, bzw. schon bevölkert haben? Wo finden die Platz? Da müssen dann ja japanische Verhältnisse sein, so mit 2 m² pro Lebewesen. Nee, ist mir zu eng, da bleibe ich dann doch lieber noch etwas hier unten und lasse mich dann überraschen ob und was danach noch kommt.

Ja ich denk auch das du dir das zu weltlich vorstellst. Also es ist deine Meinung, völlig ok.

Ich selber stell es mir schon anders vor. Ich glaube nicht das man im Paradies sowas wie realen Platz braucht. Das ist nicht zu vergleichen, ich glaub als Mensch kann man sich nicht vorstellen wie das ist, wie es funktioniert. Wenn ich in die von der Abendsonne hell erleuchteten Wolken gucke, dann stell ich mir vor das man nach dem Tod dort 'oben' ist. Wenn ich im Flugzeug sitzt seh ich ja aber auch keine Engel 🙂 Also sind die Wolken die so schön warm leuchten und weich aussehen und so weit weg sind für mich nur ein Sinnbild dafür. Etwas das ich sehe kann und schön finde, etwas das dem Gefühl dazu Gestalt gibt. Grob gesagt. Ich stell mit das Paradies als Parallelwelt vor, sozusagen.
Die 'Wolkenwelt' kommt auch dem am nächsten was ich bei meinem Erlebnis wahrgenommen habe. Ich hab meine Umgebung ähnlich wie Wolken wahrgenommen... kann es eh nicht gut beschreiben... mit den Augen gesehen hab ich es ja sowieso nicht... Hatte da auch die Augen zu denk ich.

Vielleicht sammeln sich die Seelen ja nicht weil sie auch im Paradies nicht ewig bleiben.
Auf der Erde kommt ja auch nix weg oder dazu. Es ist ein Kreislauf. Wenn ein Mensch gezeugt/geboren wird kommt seine Seele ja auch irgendwo her. Vielleicht entsteht sie mit dem wachsenden Bewusstsein. Warum fühlen sich Schwangere nach Abtreibungen so elend? Warum trauern viele Tiere irgendwie um gestorbene Artgenossen? Wenn es rein menschlich wäre und die Natur rein rationell dürfte das nicht sein. Aber Antworten hab ich keine. (Bin auch für Abtreibung, aber auch für gut überlegtes Kinderkriegen und Verhütung. Also nur wenn nicht anders geht, immer noch besser als Eltern die keine Lust auf ein Kind haben. Aber ich will jetzt keine Diskussion darüber entfachen, ist ja Offtopic. Wollt es nur erwähnen weil ich denke das es wichtig ist um mein Standpunkt zu erklären.)

Ich glaube auch das Seelen mit Wind, Wasser und Licht in unserer Welt wandern können, finde die Vorstellung schön. Ich kann mit der Natur also die Seelen verstorbener Menschen berühren, wenn diese mich besuchen wollen. Wenn ich spazieren gehe und der Wind mir durch Gesicht und Haare streicht, wenn ich den Regen auf der Haut fühlen kann, wenn ich die Sterne und den Mond bestaune... Wenn in dem kalten Wind ein warmer Luftzug meine Haut streichelt, stell ich mir manchmal vor das grade eine liebe Seele mich berührt hat... Ein bisschen träumen muss schon sein, wenn alles sein Zauber verliert ist das Leben platt finde ich. 🙂 Ich brauch auch die Vorstellung das ich nach dem Tod 'Flügel' hab und frei und leicht bin. Fühlt sich schön an, ich wünsch mir das es so ist wie ich es kurz gefühlt habe. Ich brauch das sehr, auch wenns unreal sein mag. Das ganze hilft mir auch Zuneigung und Liebe besser zu zeigen, was einen positiven Effekt hat.

So genug. Und nicht in falschen Hals kriegen bitte...

Liebe Grüße, Shubunkin

PS: Ich stells mir auch so vor das eine Seele an sich keine feste Gestalt hat. Vielleicht strömen die Seelen in einer Art ewigem Fluss/Kreislauf - ähnlich wie auf der Erde Wind und Wasser. Strömen nach überall, in alle Richtungen, das elementare Universum ist ja möglicher Weise schon unendlich ... das Paradies somit sicher auch. Wir Menschen stecken nur in unseren Körpern hier auf dem Planeten fest der dafür geschaffen wurde uns zu beherbergen. Wir sind Gäste hier auf Zeit. Versuchen auszubrechen mit Raumschiffen, ein Scherz wenn man akzeptiert das unendlich keine Grenze hat. im Umkehrschluss heißt das für mich das wir unendlich klein sind, egal wie weit wir uns im Weltraum verteilen. Aber vielleicht verträgt das menschliche Ego das nicht gut. Vielleicht ist unsere Aufgabe als Menschheit Demut und Genügsamkeit insgesamt zu erlernen und zu akzeptieren das es nur einen Planeten gibt für uns und das wir gut auf ihn acht geben sollten. Im unendlichen Universum wird schon Platz sein für eine vergleichsweise begrenzte Zahl an Seelen. Wenn die Sonne man ausgebrannt ist und sie Erde verbrennt, dann hats ja ganz ein Ende. Vielleicht gibts ja wo anders in der Unendlichkeit andere Schöpfungen, vllt gibts dann eine neue Erde, woanders. Wer weis das schon...

Vielleicht ist Gott/Engel eine große Lebensform die ganze Planeten beseelt. Aus Elementen Leben schafft, eine Evolution auslöst. Braucht eine Sonne um mittels Licht und seiner Seele sich am Leben zu erhalten. Wie andere Organismen. Alle Lebewesen sind teil davon, Zellen für Teile der großen Seele. Wie wir auch Zellen haben. Zellen die wachsen und absterben, sich im ganzen erneuernd. Die Seele fließt laufend in 'Tröpfchen' durch die Biosphäre des Planeten um am Ende wieder zusamen zu fließen. Zu einer einzigen Seele, zu Gott. Wir sind also nur Teil einer Seele in von ihr selbst erschaffenen Körpern.

Ja ist gut , ich hör schon auf...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Shubunkin 44,

ich lese deinen Text und muß schmunzeln.
du erinnerst mich sehr an meinem verstorbenen Bruder. Er hat sich vor fast genau 20 Jahren das Leben genommen. Er war mehr als ein Bruder. Wir waren sehr eng verbunden. Auch wenn wir räumlich getrennt waren, waren wir doch immer zusammen. Er war 6 Jahre älter als ich. Als er mich das erstemal sah, hat er zu meiner Mutter gesagt:"das ist meine, mein Engel". Wir waren 6 Geschwister aber zu keinem hab ich diese Nähe wie zu ihm. Als wir älter wurden, haben wir viel über Gott und die Welt, Sinn und Unsinn des Lebens geredet. Auch wenn wir jeder ein anderes "weltliches" Leben gewählt hatten, so waren wir uns doch immer nah.
Ich hab ihn mal gefragt, warum er mich denn schon von Baby an immer und überrall mitgenommen hat. Er sagte "das weiss ich nicht, aber du warst da und ich wusste, du bist mein Engel".
Nun schweife ich ab.
Wollte dir nur sagen, wärend ich deine Texte lese, höre ich seine Stimme..
Auch wir fanden kein Ende, wenn wir erstmal so ins Träumen kamen, unsere Vorstellungen vom Leben nach dem Tod austauschten. 🙂

l.g. Hexe

P.S. eins seiner Gedichte endete mit der Zeile :vlt. habe ich genug vom vielen vlt.
 

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