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Tochter wird in der Schule ständig kritisiert und verzweifelt!

Von allem was du bisher über deine Tochter geschrieben hast erinnert mich zu 99% an mich früher und ich glaube, sie wird ihren Weg gehen, wenn man sie nur lässt.
Es ist egal, wo du sie beruflich siehst.
Lass sie ausprobieren, was sie ausprobieren möchte.
Wenn sie dann merkt, es ist doch nicht das Richtige, wird sie sich anders orientieren.

Auch wenn du sie beruflich vielleicht komplett anders siehst, kann es möglich sein, dass sie dich komplett überraschen wird.

Ein Praktikum beim Tierarzt oder so wäre bestimmt sehr spannend für deine Tochter.
 
Der Neurologe ist für Epilepsie zuständig, aber nicht für ADS. Oder nur,,
um organische Ursachen auszuschließen.

Mit wäre auch bange, wenn mein Kind im Fahststuhl eingequetscht wird, weil sie einfach träumt. Das kam jedem passieren, aber wenn so etwas typisch ist, dann ist es auf keinen Fall normal.

Was bedeutet sas? Sie wird sagen wir Landschaftsgärtnerin und fährt am ersten Tag mit dem Stapler oder der Schubkarre ins Gewächshaus. Als Tierpflegerin bekommt sie einen Huftritt und als Köchin brennt leider das Essen an. Das ist etwas überzeichnet, aber so im Grunde läuft das dann.

Sie ist aber andererseits alleine bei ihrer Reise und mit einer fremden Sprache zurechtzukommen. Das erfordert einiges an Kompetenzen. Wie kommt dieser Unterschied zustande?
 
Ich möchte mich gern auch mal melden, weil ich mich leider stark in deiner Tochter erkenne... 🙁

War ein Frühchen, mir wurde damals vorausgesagt dass ich taub, blind und behindert sein würde - ich kam schon 13 Wochen vor dem Geburtstermin zur Welt. Behindert war ich nicht, aber ich hatte ähnliche Probleme: war immer die Kleinste, immer hinterher und immer scheu und unbeteiligt. Hatte keine guten Noten und wenige Freunde. Mobbing war auch schon in den 90ern die Tagesordnung.

Wenn es dich beruhigt: der Sprung kommt irgendwann.
Ich habe erst mit Anfang 20 so richtig Gas gegeben und mittlerweile einen hochbezahlten Job, Eigentum, gute Leistungen, Freunde... es dauert leider einfach länger. Auch bei mir wurden nie irgendwelche Probleme festgestellt. Und ja, man musss ich damit abfinden. Es kann nicht jeder ein Überflieger sein und nicht jeder das gleiche Leisten. Die Lehrer finde ich aber offen gesagt richtig dreist, dass würde ich so nicht dulden!

Hilf deiner Tochter so gut es geht, gib ihr Unterstützung und ich finde die Idee mit einem Praktikum super! Hätte mir damals auch sehr geholfen. Lass sie ihren Weg mal wählen, die nächsten Schritte kommen dann schon von allein. Es dauert einfach alles länger.

Und zum Thema im Aufzug eingeklemmt werden: das ist einfach Gedankenlosigkeit. Passiert meiner besten Freundin fast wöchentlich und die hatte nur 1en in der Schule..... 😉
 
Ich finde schon, dass man als Eltern die Kinder beraten kann und auch sollte. Im Alter von 15-18/20 steckt man in der Pubertät, ist auf der Suche nach der eigenen Identität. Wie viele sind da völlig lost, wenn sie über ihren Berufswunsch reflektieren sollen. Ganz wenige wissen da schon, wohin es für sie gehen sollte und vor allem, welche Möglichkeiten es gibt. Selbst bei Praktika gibt es so vieles was man mal machen könnte. Trotzdem bleiben die Chance zum Ausprobieren oft ungenutzt und die Kids schnuppern klassisch mal in einem Unternehmen in die Verwaltung rein - gääähn. Es gibt so viel und sie selber sind häufig noch gar nicht reflektiert genug, um selber einschätzen zu können, in welche Richtung es für sie gehen könnte- da wären wir nämlich idealerweise beim Mix aus Talent/Stärken und Interesse.

Dass Eltern ihre Kinder einfach machen lassen und nicht zumindest Empfehlungen aussprechen ist nicht zuletzt Grund für viele Abbrecher oder - wenn ihnen dafür die Konsequenz fehlt - am Ende Menschen, die jahre- womöglich jahrzehnte- oder ein Berufsleben lang unglücklich in ihrem Job sind.

Wichtig bei alledem ist, dass man als Eltern einen Schritt raus macht aus der Sicht, was man selber gerne gemacht hätte. Denn das ist noch lange nicht richtig fürs Kind. Dennoch kennen die Eltern ihre Kinder i. d. R. am besten und können gemeinsam mit ihnen überlegen, was mal ausprobiert werden könnte. Wer Erziehung ernst nimmt klinkt sich an dieser Stelle eben gerade nicht aus.
 
Hallo Marika,
deine Tochter erinnert mich sehr stark an mich als ich in dem Alter war.
Ich war sehr schlecht in der Schule, zudem auf einer Hauptschule.
Auch war ich sehr verträumt, in mich gekehrt und sehr verschlossen. Die Geschichte mit dem Fahrstuhl hätte mir auch passieren können. Ich war nie so wirklich anwesend und das war auch das Problem, welches dazu führte das die Schule nicht lief. Im Unterricht habe ich nur geträumt und fast nie was mitbekommen. Das habe ich nicht mal absichtlich getan. Nein, meine Gedanken schweiften immer wieder zu Tagträumen ohne das ich etwas tun konnte. Ich war dazu aber auch immer schon ein trauriges Kind und später Teenager gewesen.
Dann stellte sich in der Jugend herraus das ich an Depressionen litt. Scheinbar sogar schon seit der Kindheit. Depressionen können ja auch zu starken Konzentrationstörungen führen.
Ich will damit nicht sagen dass deine Tochter an Depressionen leidet, aber könnte das vielleicht eine Möglichkeit sein?
Nach erfolgreicher Therapie und emotionaler Reife, die ich entwickelt hatte, habe ich dann mit Anfang 20 alles schulische nachgeholt. Damals schlechter Hauptschulabschluss, heute habe ich einen Bachelor.
Manche Menschen sind auch einfach in der Jugend noch nicht so fokussiert und sie fangen sich dann wenn sie älter werden.
Sei auf jeden Fall für deine Tochter weiterhin da und unterstütze sie.
Ich glaube nicht das sie "minderbegabt" ist. Sie muss ihren Weg einfach noch finden.
 
Marika, ist denn nur Sport das Problem oder generell?
Ich hatte in der Oberstufe einen grauenvollen Sportlehrer und ich war sehr dick.
Die Mädchen bekamen bei ihm immer eine 1. Den Jungen hat er es immer sehr schwer gemacht.
Wie lange hat deine Tochter noch bis zum Abschluss?
 

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