Ich hab früher schon deine Beiträge verfolgt und sehe, wie wichtig dir dein Freund ist und dass du ihn selbstverständlich unbedingt behalten willst. Die Sorge, dass es nicht mehr klappt, wenn er unbedingt nach Spanien zurück will und du ihm nicht folgen kannst, ist verständlich und auch realistisch.
Dass du dich in diesem Thread angegriffen fühlst, finde ich auch nachvollziehbar.
Allerdings wäre es auch schön und letztlich hilfreich, wenn du Fragen konkret beantworten würdest.
Aber jetzt mal realistisch.
Du hast vier Kinder, eines davon schwerst und eins zumindest nicht unwesentlich behindert.
Das K.o.-Kriterium für deine Pläne scheint zu sein, ob dein Sohn in Spanien für euch kostenfrei zu seinen Medikamenten kommt oder nicht.
Ob du deine Tochter, die nicht mehr kommunizieren kann, mitnehmen kannst, ist ja eigentlich nachgeordnet.
Die Frage, ob ihr genug finanzielle Ressourcen fürs Auswandern habt, überlasse ich dir selber.
Aber eins weiß ich gewiss: Wenn man umzieht/auswandert, bleiben die Probleme immer die gleichen, nur die Darsteller ändern sich. Man denkt, man würde es anderswo leichter haben, doch die Realität haut einem immer wieder die selben Themen um die Ohren.
Man hat das Gefühl, man wäre woanders mit neuen Herausforderungen konfrontiert (was ja auch so ist), die einen gut ablenken und glauben lassen, das Leben wäre nun anders. Letztendlich jedoch kommen die Probleme nur in neuem Gewand und mit neuer Kraft auf einen zu.
Ich würde dir jedenfalls empfehlen, erstmal die Sache mit den Medikamenten für deinen Sohn zu klären.